Wann & Wielange versorgt ihr eure Tiere? Zeitmanagement

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  • Hallo


    Mich würde interessieren, wie oft und wann ihr Eure Tiere versorgt. Gerade die berufstätigen von uns, müssen dies ja nach der Arbeit tun. Momentan habe ich Zeitmangel die Tiere zu versorgen. Morgens füttert meine Mutter. Abends muss ich bis 16:30 arbeiten, 17 daheim, umziehen, 17:15 bei den Tieren, 17:45 zum Sport fahren,18-20 Sport. Nachhausefahren+duschen 21 uhr. Essen, Partner, 22 Bett


    Wenn ich mal kein Sport hab, dann bin ich bis 18:15 füttern+treffe Vereinskollegen, Einkäufe bis 19:00
    Haushalt, Wäsche... Bis 20 und dann bis 21 Uhr lernen.


    Aber irgendwie reicht mir die Zeit nicht für Freunde, weggehen,...
    Z.B. Samstag schlaf ich bis 11, dann Ställe sauber+Gesundheitcheck-Tiere 12-16 Uhr Essen, PC, lernen, Hausarbeit


    Wie macht ihr das?


    1.Habt ihr noch andere Hobbys zusätzlich?
    2. Wie viel Zeit tgl. Verbringt ihr bei/mit den Tieren?
    3. Was sagen Freunde, Bekannte zu dem Hobby? Unterstützen Sie Euch?

  • Moin Mickie,


    tja, das ist so eine Sache. Da muß man sich entscheiden. Ich war 3x die Woche im Fitness Studio. Seit ich Kaninchen habe = 0,0.
    Meine Motorräder: dieses Jahr noch nicht bewegt.


    Morgens 3/4 Stunde füttern, abends lasse ich mir Zeit. Mindestens 1,5 Std., meist 2, aber durchaus auch mal 3 Stunden, wenn ich z.B. noch miste etc.


    Ich habe allerdings sowieso nicht den Drang, zuviele Termine in meiner Freizeit abarbeiten zu wollen. Dann tritt nämlich genau das Gegenteil vom dem ein, was man erreichen wollte: Streß nach Feierabend. Da tagsüber schon ein Termin den anderen jagt, bin ich da in der Freizeit nicht so scharf drauf.


    Tips kann man nicht geben, da muß jeder selbst Prioritäten setzen. Aber weniger ist meistens mehr. Als ich 21 war und merkte, daß ich den Kaninchen nicht mehr gerecht werden konnte, habe ich eine Zuchtpause eingelegt- von 24 Jahren ;( 8|


    Grüße Falko

  • Ich kenne den Zeitstress, da ich in der Gastronomie arbeite ist mein Tagesablauf allerdings immer etwas improvisiert, je nachdem wann eine Schicht dann mal zu Ende ist.
    Als Beispiel gestern:


    04.00 - 05.30 Erste Hunderunde, danach Frühstück für Hunde, Kaninchen und mich
    06.00 - 12.00 Job 1
    12.30 - 14.00 Zweite Hunderunde
    14.30 - 15.30 Futter für die Kaninchen organisieren und die Tiere in ihre Ausläufe verteilen/ggf. wechseln, Tiere beobachten, auf Verletzungen und Krankheiten untersuchen, etc.
    16.00 - 17.30 Hundeplatz + kleine Hunderunde
    18.00 - 21.00 Job 2
    21.30 - 22.00 Kaninchen in die Boxen bringen und füttern
    22.00 - ... Relaxen vor'm PC und dann ins Bett.


    Ich habe Glück, dass mein Partner genauso einen Narren an den Tieren gefressen hat wie ich, sonst wäre unsere Zeit zusammen wohl mehr als begrenzt... :whistling: :D

  • Hallo,


    mein Tagesablauf sieht meist so aus:


    Aufstehen so gegen 6uhr,
    dann Frühstücken, kurz an den Computer evtl. Fenster im Stall auf oder zu machen
    und bei evtl. anstehenden Würfen mal nach der entsprechenden Häsin schauen.
    Oder wenn was anderes wichtiges ist.
    Aber da bin ich nur ca. 5-10 Minuten im Stall, evtl. wenn mehrere zusammen
    sitzen noch Wasser nachfüllen.


    Dann fahre ich in die Arbeit, bin dann von ca. 7:30-17uhr in der Arbeit, dann kurz
    einkaufen und ab nach Hause.


    Im Stall fange ich dann so gegen 18uhr an und bin gegen 20uhr oder 21 Uhr fertig.


    Und dann wird zu Abendgegessen und noch gelernt.


    Am Wochenende bin ich meist etwas länger im Stall so um die 3-4 Stunden.
    Hausputz, Wäsche waschen etc. wird dann alles auch am We gemacht.


    Muss jetzt dann aber mit den Kaninchen etwas kürzer treten da ich den Kurs
    zur Steuerberaterin mache.
    Das heißt es wird weniger Tiere geben, bzw. nächstes Jahr wohl nur ein - drei
    Würfe.


    Lg Jenni

  • Ich kann momentan überhaupt nur abends nach den Tieren sehen, weil ich noch nicht "mit ihnen zusammen wohne", mein Haus ist noch Baustelle. Morgens gehts um 7 aus dem Haus, Kind zur Schule, 9 Stunden Arbeitstag mit anschließenden Erledigungen. Im Stall bin ich dann meistens gegen 17Uhr. Wenn ich Zeitdruck hab und noch weg muss/will, beschränkt sich die Versorgung auf eine halbe Stunde: Altes Futter raus, neues Futter sensen und verteilen, bei Bedarf Wasser auffüllen, noch ein paar Minuten in der Stalltür stehen und gucken, ob sich alle normal benehmen und die Kleinen gut gedeihen. Hab ich mehr Zeit, wird etwas gründlicher sauber gemacht, vor allem nasse Ecken im Stroh entfernt und neu übergestreut. Die meiste Zeit investiere ich dann aber ins Gucken und Beobachten, die eigentlich "Arbeit" ist ja schnell getan. Komplettmisten mache ich etwa einmal im Monat. Ich empfinde die "Arbeit" im Stall nicht als solche, denn es ist ja mein Hobby, das mir Spaß macht. Andere Hobbys müssen derzeit sowieso ausfallen, mein Spinnrad steckt z.B. seit MOnaten unbewegt in seiner Tasche, ebenso die Gitarre, zum Glück hab ich derzeit auch keinen eigenen Haushalt zu führen, das gleicht es wieder etwas aus :D Wenn dann meine Baustelle ein bewohnbares Haus ist, wird das wieder anders, aber auch dann werde ich mir meinen seelischen Ausgleich im Stall holen.

  • Hallo.


    wenn ich eure Tagesabläufe sehe, kann ich von mir behaupten das mei Tagesablauf recht harmonisch abläuft und meiner Meinung ohne Streß.


    Ich stehe auch 6 Uhr auf. Sehe je nach Witterung und werfenden Häsinnen morgens rein. Ca. 5-10 min. Arbeite von 7-15 Uhr in der Regel. Habe einen Gewerbeschein wofür ich dann gelegentlich nach der Arbeit bis 19 Uhr arbeitet. Versorge meine Tiere ab ca. 18 Uhr/ 19 Uhr, was so in etwa 1 Stunde benötigt. Ausmisten nur am WE.


    Und ich habe ein Hobby sogar - Kaninchenzucht. _daumenhoch_


    Gruß Ralf

  • Guten Morgen,


    habe momentan ca. 60 Kaninchen und einige Hühner/Enten, alles sehr entspannt und übersichtlich.
    Zwischen 4.30 und 5.00 Uhr aufstehen, Zeitung und Kaffee, ca. eine halbe Stunde raus zum Ställe öffnen und Frischgrün/Wasser, so um ca. 6.45 Uhr zur Arbeit.
    Ab ca. 18.00 Uhr wieder zuhause, alles- in -Ordnung-Überblick, Kochen , essen , Gartenarbeit mit Gießen erneut frischgrün, Mähen und "observieren" ca. 2 Std., momentan um 22.30 Uhr Schließen der Stallungen, lesen, Bett, schlafen.
    Mein Hund ist bei allem dabei und wird "beschäftigt", große Spaziergänge mache ich eigentlich nur am WE.
    Seit vielen Jahren erprobt geht meine Mutter um ca. 10.30 Uhr nochmals durch alle Stallungen und gibt Heu und evtl. Kraftfutter, füllt Wasser auf, spielt mit den Tieren und meldet mir Abends die "Ereignisse" :)
    Misten alle 2 Wochen - Kotschubladen und Roste -, bei Jungtieren öfters, in Freiläufen seltener bzw. nebenher beim Füttern.
    Verbringe sommers täglich insgesamt ca. 3 Std. mit meinem Hobby, winters deutlich weniger, dafür dann Ausstellungen usw..
    Durch Gleitzeit und nahen Wohnort zur Arbeit kann ich auch jederzeit Pausen ändern und verlegen, in den letzten Jahren durch viele Dienstfahrten manchmal etwas schwieriger, ein gutes soziales Umfeld ist allerdings Garant dafür, dass fast alles möglich ist und mein Hobby mich nicht einschränkt.
    daneben noch etlichen Tätigkeiten in Kirche und Politik.
    Die Überschrift machte mich nachdenklich, ich will bei meinem Hobby eigentlich kein "Zeitmanagement", aber es ist ehrlicher Weise doch so, dass man gerade mit Tieren viel mehr als mit allen anderen Hobbys planen muss, will man verantwortlich handeln.



    mfg Peter

  • Hallo Hubert,


    Du bist schon ein "Hund", wie man bei uns so sagt :thumbsup::thumbsup:


    Man muss bei Dir wirklich jedes Komma richtig setzen, ansonsten wird man gnadenlos zerlegt :D:D:D


    Aber zur Klarstellung:
    ich liege mit meiner Frau im Bett, der Hund liegt davor :):)
    .....besser so :?::evil::thumbsup:


    Zum Hund - Kerry blue - noch ein Satz:
    Terrier sind die idealen Hunde für KleintierzüchterInnen, sie lassen die bekannten Tiere in Ruhe, bejagen alle Schadnager und sind damit so beschäftigt, dass tägliche Bewegungsrunden entfallen.


    mfg Peter

  • Terrier
    sind die idealen Hunde für KleintierzüchterInnen, sie lassen die
    bekannten Tiere in Ruhe, bejagen alle Schadnager und sind damit so
    beschäftigt, dass tägliche Bewegungsrunden entfallen

    Oder Dackel! Welchen wir unser eigen nennen. Sehr intelligente Hündin. Der Schäferhund darf die Löcher buddeln und sie schnappt zu...
    Kaninchen und Meerschweinchen werden gefangen und zurück gebracht. Sie weiß um "entschwundene" ehe wir es wissen.



    Aber zum Zeitmanagement:
    7 Uhr: aufstehen. kaffe trinken bis etwa 7:45 Uhr.
    Beginn der "Runde": Schafe kontrollieren, dabei die Hunde laufen lassen.
    Weiterfahren zu den Ziegen (Hunde bleiben im Auto)
    Weiterfahren zur Sommerweide der Pferde. Schwätzchen mit den Schafhaltern beim melken.
    8:30 Uhr: Kaffetrinken bei den Schafhaltern :-)
    9 Uhr: Kaninchen füttern, hühner rauslassen und füttern. ein bischen rumräusen... (hunde laufen frei)


    9:45 Uhr : Einkaufen im netto.
    10:15 Uhr: heim fahren, essen kochen. Duschen fertig machen für die Arbeit.
    12:30 Uhr: Mittagsheia. ^^
    13:30 Uhr : Hunde rauslassen.
    14 Uhr: Abfahrt Arbeit.
    20:45 uhr: heimkehr von Arbeit. Hunde holen, Hühner einsperren, Pferde kontrollieren. zu Schafen und Ziegen fahren.


    An den Tagen, an denen ich nicht im Altenheim arbeite: ersetzt sich die zeit von 10 bis 11:30 und 14 bis 20 Uhr mit kundenterminen in meinem 2. Job.


    Dann kommt es noch auf die Schicht meines Mannes an: Hat er früh, kann er nachmittags die Tiere fertig machen und ich muss nach der Arbeit nicht mehr hin.
    hat er Spät, macht er morgens die Runde und ich kann Haushalt machen.
    An Tagen an denen ich im haus nix machen kann, macht das meine Mutter.


    Irgenwie kriegen wir es hin. Wir haben ncoh gute Freunde, die auch mal nach den Tieren schauen, wenn wir beide in Spät sind und es später bei uns wird.


    So sind alle immer ordentlich versorgt.


    Aber nicht jeder Tag ist wie der anderen. manchmal muss auch schon alles viel früher erledigt sein. Es kommt immer auf den tag drauf an. wir haben da FAST keinen rythmus. :whistling:
    Schöne grüße

  • Hallo,


    so ungefähr läufts bei mir jetzt im Sommer:
    7 Uhr Aufstehen
    Kurz im Kaninchenstall vorbeischauen ca 15 Min., tränken in den Gruppenställen, "fällige" Häsinnen kontrollieren, über Nester drüberschauen
    Arbeiten bis 17/18 Uhr
    Kurze Auszeit und Vespern und mit dem Partner plaudern
    Ab 19 Uhr beginne ich meine "Abendrunde"
    Gras für die Kaninchen mähen und füttern
    In den Pferdestall fahren und meine 2 Pferde misten, füttern, Weide abäppeln und was sonst so anfällt, Futter für nächsten Morgen hinrichten (da machts die Stallfee)
    Danach füttere ich die Kaninchen, beobachte ob alles OK ist, zwischenmisten so notwendig, Dauert bei ca. 100 Tieren momentan so 1 1/2 Stunden
    Mit Glück bin ich gegen 22:30 Uhr wieder da
    Noch ein bisserl Computer, lesen etc. und dann ist der Tag rum.


    Am Wochenende wird meist am Sonntag gemistet, der Samstag steht im Zeichen von Einkaufen und Haushalt.
    Im Herbst wenns früher dunkel wird, bin ich schon recht im Streß alles fertig zu bekommen.


    Viele Grüsse, Claudia

  • Hallo,


    Na da habe ich es ja richtig einfach zur Zeit.
    Der Vormittag gehöhrt meinem Kind und Haushalt, für mich fängt der Tag erst wirklich ab Mittags an.
    Mein Zwerg und ich gehen in den Stall, das sind zu Fuß gute 30 Minuten (Mit Zwerg außerhalb des Kinderwagens auch bis zu einer Stunde) laufen. Dann gehe ich im Stall erstmal nach den Kaninchen schauen und Wasser auffüllen. Mit meinem Zwerg wird dann gaschaut ob die Tiere alle fit sind. Nun wird mit den ein oder anderen Kaninchen Kaninhop gemacht. Mein Zwerg baut die Hindernisse wieder auf. Ein Teil der Kaninchen rennt im Auslauf rum. In der Zeit hilft mir mein Zwerg beim Misten, Füttern und Heu geben. Je nach dem wie er gelaunt ist können wir dann noch ne Runde spazieren gehen und Grünes sammeln. Danach werden noch die Enten und Hühner versorgt. So gegen 18:30 kommt mein Mann von der Arbeit in den Stall und hilft beim Rest. Dann gehts mit dem Auto ab nach Hause. Jetzt Einkaufen, Essen kochen und Zwerg ins Bett bringen. Gegen 21:00 Uhr ist dann der Tag rum.


    Gemistet wird je nach Bedarf die Kootecken und am Wochenende dann richtig.
    Da mein Mann die Hühner vormittags aus dem Stall läst, versorgt er auch gleich meine Kaninchen mit Wasser.


    Also Zeit bei den Tieren verbringe ich momentahn so 4 Stunden und am Tag, dies wird sich aber ändern, sobald mein Zwerg im Kindergarten ist und ich wieder arbeiten gehen kann.


    Lieben Gruß Anna

  • Hallo,


    wenn ich das so lese habe ich ja meine Hasen und meine anderen Plage Tiere doch gut in Griff... :-) ich arbeite immere 25 Stunden am Stück, dass heisst für meine Tiere es gibt endweder Aberndbrot oder Frühstück, also so wie für mich auch!! :-) Und dann muss es auch wieder reichen bis ich von der Arbeit komme, ich könnte ( erwartete ) Hilfe erlangen, aber was ich selber gemacht habe, ist so gemacht wie ich es gerne hätte!! :-) Meine Eltern wollen mir immer gerne helfen auch wenn es nicht nötig ist, aber bis auf eine Woche im Jahre schränke ich das ein! Meine Tiere wisswen nie wann es etwas frisches gibt, aber sie haben immer genug das es bis zum nächsten mal reicht!! Ich habe auch nicht immer das was ich brauche, aber es ist für das Leben OK. und ichj mag sehr gerne meine " Hasen "

  • Ab ca. 18.00 Uhr wieder zuhause, alles- in -Ordnung-Überblick, Kochen , essen , Gartenarbeit mit Gießen erneut frischgrün, Mähen und "observieren" ca. 2 Std., momentan um 22.30 Uhr Schließen der Stallungen, lesen, Bett, schlafen.


    Hallo Peter
    Und was ist mit duschen du Stinker? :rolleyes:
    Gruß
    Franz

  • Hallo,


    also ich habe mich für die Tiere entschieden, alle andren Hobbys dafür abgelegt. Bin Kaninchen Züchter durch und durch. Somit verbringe ich fast meine ganze Freizeit im kaninchenstall.
    Mein Partner ist auch Kaninchenzüchter.
    Nach der Arbeit wird ne Runde Kafee getrunken und dann gehts zu den Tieren. Ausmisten, Füttern, Jungtiere betüddeln. Alttiere begutachten unsw. Dann ein weig Gartenarbeit und Arbeit rund um den Stall. Da sind schon mal gut 3 Stunden rum.
    Dannnoch kochen und Haushalt. Fernsehn mit meinem Freund und dann ab ins Bett. lg Eve

  • Ich hatte deshalb gefragt, weil ich dachte, ich hab 25 Tiere und schaffe es kaum. Andere haben 50 Tiere und kommen irgendwie mit der Zeit hin. Als Belastung sehe ich die Tiere nicht, ansonsten würde ich aufhören.


    Nur wenn ich Vereinskollege höre....
    "Du stellt so wenig aus" - Geld?, Zeit zum hin fahren, gucken,?, Tiere belasten für was?


    "Du züchtest zu wenig" - für was/wen mehr?, Kosten?, auch hier Zeit zum füttern, misten,..


    ....dann denke ich, wieso klappts bei anderen mit 50 Tieren und bei mir mit 25 gerade so?


    Mittlerweile ist mir aber alles sch... Egal, hab meine 10 Alttiere und ca 40 Jungtiere, davon bleiben etwa 20 bei mir.

  • Hallo MIckie,


    denk immer dran, es zählt nicht Quantität, sondern Qualität. ;)


    Meine Tochter und ich hatten auch jeder nur zwischen 20 und 30 tätowierte Jungtiere pro Jahr und hatten auch ganz gute Erfolge. Man braucht für die großen Erfolge keine 50-100 Tiere pro Rasse. Sehr gute Ausgangs- und Zuchttiere machen da den Unterschied.


    Gruß,
    Hubert

  • Ich muss mein Fütterverhalten an die Dienste anpassen. Ich arbeite im Schichtdienst. Da muss man schon mehr planen.
    Ichhabe im Jahr einen Höchstand von 35 Tieren im Stall, da ich bei mehr mit der Zeit nicht hin komme und auch dem "Futterdienst nicht mehr zumuten will.


    Frühdienst:
    5:00 Austehen, 5:30 los fahren, 6:00-14:00 Arbeit, 14:30-17:00 Körperpflege, Haushalt, Mittagsessen, 17:00 zu den Kaninchen fahren, füttern, streicheln, evtl. auch sauber machen.
    18:00-19:00 entweder Mist weg fahren oder auf den Heimweg machen, 20:00 Abendessen machen, "Freizeit", 22:00-23:00 Zeit für's Bett
    Bei Fortbildungen fällt einige weg, da bin ich erst 16:00 zu Hause und kann mich schon so gut wie auf den Weg machen.


    Spätdienst:
    9:00 Austehen, 10:00 Frühstück, 10:30 Haushalt/Einkaufen, 12:15 zur Arbeit fahren, 13:00-21:00 Arbeit, 21:30 Abendessen, 22:-23:00 Zeit für's Bett
    Ich sehe meine Kaninchen also gar nicht, meine Eltern Füttern in der Zeit. Wenn ich wechsel von Spät auf Früh (komme im Spätdienst nicht oft pünktlich raus sondern später), falle ich mehr oder weniger ohne Essen ins Bett.


    Nachtdienst:
    Bei der ersten Nacht 9:00 aufstehen,Hygiene, Haushalt, 11:00 Frühstück, 11:30-15:00 "Freizeit" und vermeiden von anstrengenden Aktivitäten, 15:00-17:00 noch ein wenig vor dem Dienst ausrugen, 17:00 zu den Kaninchen machen, Füttern und Kontrollen, 19:00 was zu Essen holen, 19:30 ab zur Arbeit, 20:00-6:30 Arbeiten, 7:30 zu Hause Frühstücken, 8:30-15:00 versuchen 2-4 Stunden Schlaf zu ergattern, 15:00 Hygine, je nachdem wieviel Schlaf ich hatte, dauert alles etwas länger, da ich nicht wirklich wach bin. 17:00 automatiersiertes Füttern, etc, dann wiederholt es sich
    Im Nachtdienst miste ich nicht, da ich keine Zeit habe, vor der Arbeit nochmal zu duschen.


    Ich habe alle 2 Wochen ein freies Wochenende (wenn keiner auf Arbeit krank wird). Da mache ich in dewr Regel eine Komplettreinigung der Ställe.
    Futter holen, Bilder für die Homepage und Ausstellungsvorbeireitung mache ich entweder nach dem Frühdienst indem ich früher hin fahre oder eben an freien Tagen. Ich arbeite in einer 5,5 Tage Woche, sprich habe in 2 Wochen nur 3 Tage frei und muss aber auch einspringen, wenn einer auf Station krank wird. Ist also gar nicht so einfach. Ich muss viel organisieren und Absprechen. Im Moment habe ich zum Glück noch meine Eltern die Helfen bzw. meinen Vater, der Füttert und Schlachtet und meine Mutter hat eine Tierhaarallergie und macht eigentlich nichts. Wenn die im Urlaub sind wird es kriminell mit der Planung.

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