Kaninchen - Streichel- oder Nutztier

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  • Hallo zusammen,


    sicherlich hat der ein oder andere schon einen Artikel zu dem Thema "Kaninchen in der Schule geschlachtet" gelesen.


    Hier ist ein Link dazu. Interessant ist auch die anschließende Diskussion der Leser. Das Für und Wider hält sich die Waage. Sicherlich kann man über die Methode auch durchaus unterschiedlicher Ansicht sein. Aber meines Erachtens wird schon deutlich, dass man auch wieder mehr in die Öffentlichkeit transportieren muss, dass ein Kaninchen nunmal auch ein Nutztier ist.


    Gruß Torsten

  • .... Kinder kennen Heut zu Tage aber leider Kaninchen nur als süsse Kuscheltiere und ich denke jedes Kind weiss auch dass Schweine und Kühe Nutztiere sind aber den Anblick in unserer Fleischprodultion und den Vorgang des schlachtens würde ich meinen Kindern auch nicht antun wollen, vor allem nicht dann wenn die Kinder das Tier gemocht haben. Das finde ich überhaupt nicht gut. Erst das Tier streicheln lassen und dem Kind als Freund vorstellen und ihm dann die Kehle durchschneiden? Nein, davon halte ich absolut nichts.

  • Hallo,


    habe den Link jetzt einmal durchgelesen. Wir leben ja auch dem Land, nebenan der Schäfer, der auch Kaninchen und Geflügel hält und ißt. Meine Tocher, damals 4 Jahre alt, ging dort ein und aus. Schlachten war nicht das, was ich unbedingt sehen wollte, war mir klar, dass es so gemacht wird/werden muss, aber das genügte mir. Meiner Tochter wollte ich das nun auch nicht unbedingt bewußt vor Augen führen, aber da sie selbst interessiert an allem war, habe ich sie natürlich auch nicht abgehalten. Und eines Tages kam sie und sagte, Harald hat ein Kaninchen geschlachtet und dann aufgehängt. Nun denn, war es halt so. Seitdem trug sie dann auch die Schafteile hin-und her zum Verpacken oder verkaufen. Fand ich in Ordnung und hat ganz bestimmt keinen Schaden angerichtet. Und sie konnte genau einordnen, was zum Essen ist und was halt zum Kraulen. Aber ich finde auch, dass das auf natürliche Weise geschehen sollte, nicht im Hauruck-Verfahren bei Kindern, die noch nie mit diesen Dingen konfrontiert wurden. Man hätte vielleicht den Tötungsakt selbst nicht zur Schau stellen müssen, und dazu noch mit einem Hammer, hätte auch genügt, den Kindern zu sagen, was jetzt gemacht wird und hinterher zu zeigen, wie das tote Kaninchen gehäutet und ausgenommen wird.
    Grundsätzlich ist es aber schon ok und auch wichtig, Kindern klar zu machen, wo unser Fleisch herkommt, wie die unterschiedlichen Aufzuchtmethoden funktionieren etc und eben sich auch daran die Schlachtung anschließt und es auch hier unterschiedliche Methoden gibt. Das könnte man z.B. als Projektwoche in den Schulen einführen. Ist vielen sicher gar nicht bewußt und klar.


    Viele Grüße
    Angela

  • Hallo zusammen,


    sollen die Kinder beim Schlachten zusehen oder nicht ? Diese Frage wird umso aktueller, je mehr unsere Kaninchen die Funktion des Nutztieres mit der des Kuscheltieres tauschen.


    In der Nachkriegszeit waren die Hauskaninchen ein ganz wichtiger Bestandteil des familiären Speisezettels, wichtige Eiweißlieferanten, ohne die es noch weniger Fleisch als ohnehin schon, gegeben hätte. Deshalb wurden in den meisten Haushalten auf dem Lande auch Kaninchen gehalten, mit dem fast einzigen Lebenszweck, der Familie irgendwann als heißgeliebter Sonntagsbraten zu dienen.


    Das Schlachten von Kleintieren gehörte damals zum Alltag, auch von uns Kindern und niemand nahm Anstoß daran, wenn wir beim Schlachten zugegen waren. Auch schon als Kind sah man diese Tätigkeit als Notwendigkeit an und machte darüber kein Aufhebens. Man wurde in früher Jugend mit diesem Handeln vertraut gemacht und gar an diese Tätigkeit herangeführt. Mein erstes Kaninchen habe ich im Alter von 12 Jahren geschlachtet. Mir zitterten die Knie, in der Aufregung irgend etwas falsch zu machen, aber ich war stolz wie ein Spanier, als das Tier bratfertig am Haken hing.


    Diese Zeiten und damit auch die Ansichten zu diesem Thema haben sich grundlegend geändert. Man ist selbst sensibler geworden und versucht demzufolge, diese Tätigkeiten " rabiater Natur " von unsern Kindern nach Möglichkeit fernzuhalten. Die gleichen Kinder, die tagtäglich damit konfrontiert werden, wenn in der Glotze reihenweise Menschen erschlagen, erschossen, erdrosselt oder sonstwie gemeuchelt werden.


    Angesichts dieser Diskrepanz muss man sich ehrlich fragen, ob dieses " Fernhalten " oder " Vertuschen " solcher " brutaler Akte " wie z. B.das Schlachten eines Kaninchens gegenüber unserer Kinder nicht ein gerüttelt Maß an Scheinheiligkeit enthält.


    Sollte man diesen Standpunkt ernsthaft vertreten, so wäre die nächste und einzige ehrliche Konsequenz daraus, auf jeden Genuss von Fleisch, welcher Art auch immer, zu verzichten !


    Solange dem nicht so ist, gehört auch Schlachten zu unserem täglichen Leben und sollte unseren Kindern als Notwendigkeit desselben nicht unterschlagen werden.


    Über die Form einer solchen Demonstration, lässt sich, wie über so vieles, allerdings streiten.


    Beste Grüße


    Hans

  • Das Thema ist recht schwierig und sicher nicht eindeutig zu beantworten.


    Demonstratives Schlachten ist nicht sinnvoll, wird es doch sehr oft in den "Eventspeicher" gschoben und somit im Bereich der Sensation gespeichert.
    Ich bezweifle sehr stark, dass man flächendeckend ein neues Verständnis bewirken kann, es wird weiter Kinder geben, für die Schlachten zum normalen Alltag gehört, und es wird weiterhin Kinder geben - die gab es auch schon vor 50 Jahren -, für die Schlachten nicht normaler Bestandteil ihres lebens ist.


    Stadtkinder - Landkinder, Einstellung der Eltern , vieles spielt eine Rolle.


    Ich sehe darin auch eine ganz normale Werteveränderung, die immer wieder geschah/geschehen wird und die auch nicht aufzuhalten ist.


    Denkt nur an das Rauchen, wer hätte vor 10 jahren gedacht, dass es Rauchverbot in diesem Ausmasse geben wird ?


    Wen wird es in 10 Jahren wundern, wenn Vegetarisches Essen die Norm und Fleischverzehr die Ausnahme sein wird ??


    Wir befinden uns permanent in einem Wertewandel, Gesundheit wird wichtiger werden, Tierschutz wird noch wichtiger werden, Tiere als emotionaler Ersatz werden selbstverständlich werden, .... udn ob es deshalb gleich der Weltuntergang bedeutet ??


    ...und ich sage es ja nicht zum erstenmal:
    Rassekaninchenzucht wird sich verändern und in 20 jahren werden wir über die heutigen Streitereien wegen Ausstellungszahlen, Zulassung neuer Rassen uvm. nur noch müde lächeln - aber auch das ist normal.


    mfg Peter

  • Natürlich gibt es große Unterschiede,wie Kinder mit diesem Thema umgehen.Das kommt viel auf die Herkunft an.Wächst ein Kind mit Tieren (Nutz.-UND Kuscheltier)auf,erlebt es sicher auch,wie geschlachtet wird.


    Aber eine derartige "Schocktherapie"in einer Schule los zu lassen,finde ich absolut falsch.Manches Kind sieht das Kaninchen,darf es noch streicheln und erlebt zum erstenmal im Leben,wie brutal der Mensch sein kann.Sowas vergißt das Kind doch nie wieder!


    Hier ist Sensibilität gefordert,dafür gibt es Pädagogen.Aber nicht solche!


    Elisabeth

  • Es sollte Unterricht ganz nah an der Realität sein: In Schleswig-Holstein bestellten Lehrer ein Kaninchen zum Sterben in die Schule. So sollten die Kinder lernen, dass Essen in der Steinzeit nicht in der Tiefkühltruhe lag. Auch eine Unterschriften-Aktion der Schüler konnte das Tier nicht retten.


    http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,754257,00.html


    und diverse Zeitungen berichten davon.

  • Hallo.


    Zitat aus diesem Text:
    Bis zum Schlachtfest blieben noch drei Tage Zeit, in denen der Landwirt die Kinder vorbereitete. Das war ihm wichtig, schließlich ist er nicht nur Landwirt, sondern auch Sozialpädagoge und hat den verantwortlichen Umgang mit Menschen studiert.
    Zitatende


    Alles weitere verkneife ich mir, sowohl zu einzelnen Müttern, wie Journalisten, Ministerialen und Lesern.


    Gruß
    Karl


    PS
    Nachfolgendes Zitat aus einer Lübecker Zeitung sollte nicht fehlen:
    Der Landwirt, selbst Vater einer Fünftklässlerin, kam mit besten Absichten. Vor drei Jahren hatte er schließlich schon einmal Hühner in einer Grundschule geschlachtet. "Alles hundertprozentig nach der Tierschutz-Schlachtverordnung", versichert er. Damals habe sich auch niemand aufgeregt. Deswegen rechnete er nicht damit, dass sich dieses Mal sogar das Bildungsministerium in Schleswig-Holstein mit seiner Aktion beschäftigen würde.

  • Hallo.


    Eine Rückmeldung nach dem Versand dieses Links:



    Bio-Unterricht Gymnasium; Thema Zugvögel.


    Lehrer: Die Zugvögel kommen nicht alle zurück. Warum?
    Schüler(in) 1: Sie werden in Italien gefangen und gegessen!
    Schülerin 2: Igitt, igitt und wenn die vorher 'nen dreckigen Wurm gefressen haben?


    Deutschland, im Jahre 2011.

  • Meine eigne Meinung zu diesem Unterricht.In unserer sehr sensilibierten Welt hätte ich mehr Fingerspitzengefühl von dem Pädagogen erwartet, der diese Schlachtung auf dem Schulgelände zugelassen hat.Es ist aber erforderlich, dass unserer Jugend vermittelt wird, wie wir mit der Kreatur umgehen die der Menschheit als Nahrung dient.Wäre es nicht vernünftig gewesen, wenn nur die Jugendlichen eine Schlachterei besucht hätten, die an diesem Vorgang interessiert waren und alle anderen wäre dieser Vorgang erspart geblieben. Gruß Kleinwidder

  • Mit der Art und Weise, wie das schlachten eines Kaninchens in der Schule gezeigt wurde, finde ich persönlich nicht gut. Ich bin froh, daß es kein Rassekaninchenzüchter war! Ich glaube, ein Film hätte es auch getan. Noch besser wäre es gewesen, wenn die Kinder real gesehen hätten, wie die Tiere für Mc. Donalds geschlachtet werden, denn das Fleisch essen sie ja wohl alle und lieben es!


    Gruß Franz

  • Hallo,
    nun will ich auch einmal ein wenig meinen Senf dazu geben.


    Was ich nicht gut finde:

    • das Tier mit einem Hammer betäuben, es ibt fachlichere Betäubungsmöglichkeiten
    • es wurde vergessen, die Eltern von Seite der Schule zu informieren (für jeden Sch....ibt es sonst Rundschreiben), dass dürfte nicht passieren!
    • Die Kinder konnten das Kaninchen zum Abschied streicheln und sich verabschieden (ich bin ja nur Handwerker, aber bauen die Kinder nicht so noch einen persönlichen Bezug auf?)

    Was ich doch positiv finde:

    • den Versuch den Kindern zu vermitteln, dass Schlachten dazu gehört, wenn man Fleisch ißt
    • die Kinder konnten freiwillig daran teilnehmen
    • der Bezug zur Steinzeit ist gegeben, da musste man schon die Keule nehmen, wenn es Fleisch geben sollte

    Wir werden immer wieder mit der Frage des Kaninchenschlachtens konfrontiert. Wir sollten damit offen umgehen. Nicht verheimlichen aber auch nicht übertreiben.
    Mein Standortspruch:

    • Ein Teil der Tiere behält man zur Zucht
    • Einen Teil verkauft man an andere Züchter
    • Tiere zu denen man persönlich Bezug hat, bekommen oft Gnadenbrot
    • Der Rest wird geschlachtet, bis dahin haben sie bei uns Züchtern ein gutes Leben
    • Im Vergleich zu Tieren aus der Massentierhaltung, geht es unseren Tiere bestimmt besser
    • auch Ferkel, Kälber und Lämmer sind so niedlich, man denkt bloß nicht so darüber nach, wenn man sie aus der Kühltheke nimmt.

    Ich halte diesen bestimmt gut gemeinten Ansatz, aber nicht für nachahmenswert.
    Meinen Sohn habe ich nie gedrängt am Schlachten teilzunehmen, aber er kam von allein.
    Erst habe ich ihm nicht erlaubt an bei der Tötung dabei zu sein, beim Ausnehmen schon, irgendwann wurde auch diese Einschränkung abgeschafft.


    Früher was es normal, dass man ein paar Tiere "hinter dem Haus" hielt und irgendwann, war es dann mal soweit, dass es Sonntags mal Fleisch geben sollte.


    Heute sehen viele Tiere nur noch als Liebhaberei und sehen nicht den Bezug zu dem Fleisch im Supermarkt.
    Ist irgendwie wie mit dem Strom aus der Steckdose..........


    Schönen Sonntag
    Kai

    Fehler machen ist menschlich,
    dazu stehen zeugt von Größe,
    wer sie nur bei Anderen sucht, tut mir nur Leid.

  • Guten Morgen,


    Kai`s letzter Satz "wie Strom aus der Steckdose.." ist und wird entscheidend sein:


    Sobald man nämlich hinter die Kulissen schaut will man keinen Atomstrom mehr,


    sobald man hinter die Fleischproduktion -Massentierhaltung - schaut, will man kein Fleisch mehr :!::!::!:



    ...und dies ist durchaus legal, das, was einem widersteht , nicht zu mögen.


    ...und es wird eine kleine Gruppe von Fleischessern weiter bestehen; für die braucht man aber keine Massentierhaltung mehr sondern die wollen hochwertig erzeugte Fleischprodukte aus natürlicher Haltung, vermutlich sogar in Bioqualität. Die Hochzeit der Kaninchen kommt erst noch :)


    ....und was ist daran falsch, wollen wir das eigentlich nicht alle ?


    Nochmal kurz zum Ausgangspunkt:
    Dieses "Schauschlachten, dieser "Schlachtevent" wird anders als erwünscht gespeichert, darin sehe ich das Problem.
    Wegen Gewalt oder Macht oder Tod brauchen wir uns weniger Sorge zu machen, Kinder kennen diese Extreme oft besser als wir Erwachsenen wahr haben wollen.


    mfg Peter

  • ...und es wird eine kleine Gruppe von Fleischessern weiter bestehen; für die braucht man aber keine Massentierhaltung mehr sondern die wollen hochwertig erzeugte Fleischprodukte aus natürlicher Haltung, vermutlich sogar in Bioqualität. Die Hochzeit der Kaninchen kommt erst noch


    Und es wird noch eine große Gruppe von Fleischessern weiter bestehen, die nämlich, die darauf angewiesen sind ihr Fleisch beim Discounter zu kaufen. Und dafür auch eine zweifelhafte Herkunft in Kauf nehmen.


    Um zum Ausgangspunkt zurück zu kommen. Meine eigene Meinung dazu. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht (lässt sich übrigens auch prima auf das Thema Tierzahlbegrenzung übertragen). Vorabinformation der Eltern, vorbereitende Gespräche und wahrscheinlich wäre alles gut gewesen.


    Gruß Torsten

  • Ich habe grundsätzlich nichts gegen das Schlachten von Kaninchen. Es sind nun mal nicht nur Streichel- sondern auch Nutztiere. Aber ein Tier erst zu streicheln, ihm sogar einen Namen zu geben und dann zu schlachten finde ich nicht normal. Wäre ich Mutter eines Kindes in dieser Schule würde ich Beschwerde einlegen!

  • Wenn man Kaninchen züchtet werden sie mal geschlachtet, meine Kinder haben auch ihre Steicheltiere die können alt werden. Man sollte die Tiere nicht in der Schule schlachten, das kann man den Kindern auch anders erklären. Meinen Kaninchen und den Geflügel geht es bei mir gut bis sie geschlachtet werden deswegen habe ich kein schlechtes Gewissen. Ich hätte ein schleches Gefühl wenn ich aus den Supermarkt Billigfeisch oder in den MC-... essen würde. Ich möchte gar nicht wissen wie die Tiere gehalten werden oder geschlachtet.b_4

  • Nun, wir waren ja auch am Freitag in einer Grundschule unterwegs und hatten unsere Kaninchenrassen vorgestellt, sowie Streicheltiere und Kaninhop für die Kids im Angebot.


    Mal so eine kleine Geschichte,dass die Kinder das Thema auch durchaus selbst anschneiden:


    Ich hatte gerade die Streicheltiere ausgegeben . Die ganze Bank voll mit den Kids, ich gebe einem Jungen ein Tier auf den Schoß, der erzählt mir stolz, dass er ja auch zu Hause 15 Kaninchen hat, aber ganz große, die werden auch gegessen.
    Zwei Minuten später sagt der Knilch dann zu seinem Nachbarn: Und wenn Du dem Kaninchen dann hier mit nem Messer rein stichst, dann ist es tot... Der Sitznachbar nahm es gelassen, vermutlich, weil er doch auch ganz cool sein wollte und unterhilet sich auch weiter mit seinem Freund.


    Ein öffentliches Schlachten auf dem Schulhof finde ich nicht gut, man hätte eher anbieten können, dass interessierte Kinder sich dazu einen Film anschauen können oder wenn man das live erleben und anfassen dabei wünscht , bei einem kleinen Hausschlachter oder auch einem Jäger mal ein wenig hinter die Kulissen guckt. Ob dabei das eigentliche Töten gezeigt werden muss, halte ich auch für fragwürdig.
    Im Grunde ging der Steinzeitmensch auf die Jagd und brachte Frauen und Kindern die tote Beute mit nach Hause. Das hätte in diesem Fall wohl auch gereicht.


    Gruß,


    Yvonne

  • Ich konnte zu dem Ganzen nur den Kopf schütteln. Über den der das Tier geschlachtet hat und über die Reaktion der Eltern. :no:


    Wir leben hier eher Ländlich, meine Kinder dürfen beim Schlachten dabei sein, wobei Sie das nur bei Hühnern oder Wachteln wollen. Mein mittlerer ist Sechs er nimmt die Wachteln auch aus, hilft beim rupfen usw.
    Einmal kamen sie als wir gerade beim schlachten waren mit ein paar Freunden an. Als diese dann zusehen wollten hab ich das erst nicht erlaubt doch dann haben sie sich doch rein geschlichen. Der eine wollte sogar das Fell zum Spielen mitnemen :rolleyes:
    Man sollte gerade bei Kindern auch bedenken das sie es einem oft beweisen wollen wie tapfer sie sind. Nach dem Motto es ist mir doch egal ob das Kaninchen geschlachtet wird und dann mit Alpträumen aufwachen! Zum Glück bei mir noch nicht passiert.


    Ich kenne auch einige die in ihrer Kindheit mal ein Kaninchen zum Essen untergeschoben bekommen haben "Iß mein Kind es gibt lecker Hühnchen". Die würden nie wieder eins Essen.


    LG
    Riexinger

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