Beiträge von Kai

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    Liebe Mitglieder im ZDRK,

    um gezielte Hilfsmaßnahmen für die Hochwasseropfer in den Katastrophengebieten einleiten zu können, müssen zunächst die konkreten Schäden und Bedarfe festgestellt und erfasst werden. Hierzu werden die betroffenen Züchterinnen und Züchter gebeten, die an dieser Stelle veröffentlichte Schadens- und Bedarfsmeldung herunterzuladen, auszufüllen und an den jeweiligen Vorsitzenden des Landesverbandes einzureichen. Es wird dann zeitnah über die entsprechenden Hilfsmaßnahmen entschieden (Geld- oder Sachspenden bzw. Vermittlung von Tieren).

    Zwischenzeitlich sind bereits mehrere Hilfsangebote eingegangen. Hierfür bedanken wir uns sehr herzlich, bitten aber darum, erst die Schadens- und Bedarfsmeldungen der betroffenen Züchterinnen und Züchter abzuwarten.


    Gez. für das Präsidium des ZDRK:

    Bernd Graf, ZDRK-Präsident

    Wolfgang Elias, ZDRK-Referent für Öffentlichkeitsarbeit

    Hallo Lara,

    herzlich Willkommen in Forum.


    Zum Thema Überblick von Homepagen:

    http://www.zdrk.de hast du schon gefunden?


    Dort findest zu unter folgenden Link auch alle Landesverbände mit Verlinkung zu deren Homepagen: http://www.zdrk.de/index.php?id=28


    Je nachdem wir aktuelle die Seiten gehalten sind, müsste man von dort aus auch die entsprechenden Kreisverbände und Vereine in deine Nöhe finden.


    Aber wie du siehst, kann man auch hier Zuchtfreunde in seine Nähe finden.


    Viel Spaß im Forum.

    Kai

    Hallo ihr Lieben,

    bevor ich es einmal wieder vergesse, stelle ich einmal den Enstand unserer Tipprunde ein.

    Herzlichen Glückwunsch an Mike A. als unserer diesjährigen Gewinner!





    Ich habe mir erlaubt zur Überbrückung der Sommerzeit eine Tipprunde zur EM zu starten.

    Wer dort bereits registriert ist, kann mit seinen bisherigen Zugang mitmachen.

    Und wer noch mitmachen möchte, ist dazu hiermit herzlich eingeladen!


    http://www.kicktipp.de/rkz/

    Noch nicht endgültig, Aber es ist eine geringe monatliche Summe, da es als Cloud geführt wird. Du kannst es später über Rechner, Handy oder Tablet verwenden.


    Zum testen sind übrigens meine Daten aus einem anderem Zuchtbuchprogramm komplett übertragen worden.

    Ich muss also nicht bei 0 anfangen oder manuell alles nachtragen.


    Wir fangen aber erst mit den Test an und ich habe das Glück es mit meinen Tieren durchführen zu dürfen.



    LG Kai

    Kaninchenversteigerung trotz Corona ein Erfolg,

    in der vergangenen Zuchtsaison wahr wohl für alle Züchter nicht mehr so wie es war.

    Es gab kaum Versammlungen, Tierbesprechungen und Ausstellungen.

    Auch im RKZ-Forum machte man sich Gedanken um die Kaninchenversteigerung zu Gunsten eines caritativen Zweckes. Da es in den vergangenen Jahren üblich war diese eine Großschau anzuschließen und recht früh absehbar war, dass keine Bundesrammlerschau stattfinden würde, war die Frage ob auch die Versteigerung ausfallen sollte.

    Im Vorstand des Forums spielte man bereits früh verschiedene Varianten durch, wie man ohne die Großschau, die als „Umschlagspunkt“ der versteigerten Tiere galt eine Versteigerung durchführen könne und ob diese von der Züchterschaft angenommen würde.

    Da uns dann die ersten Wünsche erreichten, trotz Corona eine Auktion durchzuführen, haben wir uns entschlossen es zu versuchen.


    Wir hatten uns überlegt, dass in diesem Jahr die Züchter wenig Möglichkeiten haben ihre Tiere zu verkaufen, bzw. nötige neue Zuchttiere zu kaufen. So entstand bei uns die Idee „nur“ eine Verkaufsprovision von 20% für den guten Zweck zu erheben. So könne man auf der einen Seite Geld für den guten Zwerg sammeln und auf der anderen Seite den Zuchtfreunden die Möglichkeit geben auch ohne Schau Anbieter und Interessenten zusammen zu bringen. Da wir nicht die Pflicht hatte zu einem gewissen Zeitpunkt alle Transaktionen abschließen zu müssen, lief der Versteigerung ohne festen Endpunkt.


    Da unsere recht einfache Versteigerungssoftware einige Mängel aufwies, haben wir in diesem Jahr ein Update gekauft, in der Hoffnung, dass wir es dadurch etwas einfacher hätten. Leider stellte sich heraus, dass dieses Update noch mehr Fehler aufwies, als die alte Version. Es war dem Geschick unserer stellvertretenden Vorsitzenden, Margit Weber zu verdanken, dass diese Fehler behoben werden konnten.


    Im Vorstand des Forums wurde wie gewohnt die Arbeit verteilt. Während sich Margit Weber um die Technik kümmerte, hat Katharina Halter entsprechende Werbegrafiken entworfen, Kai Sander die Liste der verkauften Tiere geführt, sowie Fragen der User beantwortet und Kassierer Volkmar Pohl die Zahlungen verwaltet.

    Als Spendenempfänger wurde in diesem Jahr www.makeawish.de auserkoren. Dieser Verein erfüllt kranken Kindern Herzenswünsche. Nachdem der Kontakt hergestellt war, fand man schnell Herzenswünsche die auch eine Verbindung zur Kleintierzucht hatten und sich als Spendenempfänger geradezu anboten:



    "Wellness-Home für meine Kaninchen


    L. wurde 2004 geboren und hatte eine wunderschöne Kindheit bis 2008 ihr kleiner Bruder geboren wurde. Nach einigen Wochen wurde bei ihm ein sehr seltener Gendefekt festgestellt, der unter anderem immer wieder Krämpfe in Form von Atemnot mit sich bringt. Dadurch ist ihre Mutter immer wieder in verschiedenen Abständen mit ihrem Bruder im Krankenhaus. Als die Diagnose des kleinen Bruders einigermaßen angenommen war, bekam die Familie den nächsten Schicksalsschlag...

    L. nahm drastisch an Gewicht ab und man wusste nicht warum, bis ein schwerer Diabetes diagnostiziert wurde.

    Bald darauf bekam L. ihre erste Insulinpumpe eingesetzt. Kurz nach ihrer Operation bekam die Mutter die Diagnose Brustkrebs.... Als auch DAS einigermaßen "verdaut" war, hat sich die Familie entschieden, ihre Oma aus dem Norden nach Frankfurt zur Unterstützung umzuziehen. - doch auch die Oma bekam nach wenigen Monaten die Diagnose Lungenkrebs....

    L. hatte leider immer wieder Schwierigkeiten mit der Insulin Pumpe, die von ihrem Körper abgestoßen wurde. Mehrere Operationen, Umstellung der Medikamente, sowie die familiäre Sorge um ihren Bruder, Mutter und auch Oma ließ einfach kein "normales" Kind-Sein mehr zu....

    L. hat dann den Wunsch geäußert Kaninchen zu bekommen. Den Wunsch haben die Eltern ihr 2018 erfüllt.


    Sie hatte von nun an eine Aufgabe, der sie sich mit ganzer Hingabe zugezogen fühlt. Sie ist ein großer Tierfreund und durch ihre beiden Fellnasen ist der Wunsch eines Studiums in Richtung Tiermedizin größer denn je.... Einzig kleiner Wehrmutstropfen in ihrer nun kleinen, heilen Welt mit ihren Kaninchen ist, dass sie immer das Gefühl hat, die beiden Fellnasen fühlen sich nicht richtig wohl und seien bestimmt noch glücklicher in einem wunderschönen Zuhause...

    Mit diesem Herzenswunsch hatte sich L. an uns, Make-A-Wish, gewendet.

    Sehr schnell war klar, was es werden sollte.... Nach etwas Recherche war schnell klar, dass "Plüschnasen" der Richtige Herstellen ist, der uns L.´s Wunsch erfüllen kann.

    Nicht zuletzt durch ihre Spende konnten wir aus dem vollen schöpfen und den beiden Hasis eine wunderschöne Luxuriöse Villa einrichten, bestehend aus zwei Burgtürmen, einem Verbindungsstück, einer Rutsche, einem Kletteraufgang, einer Außenschutzhütte, einer tollen Futterraufe, einer Hängematte, einem stillen Örtchen, verschiedenen Spielzeugen und Unmengen von Leckereien, Heu, Stroh, Leckerlies etc.

    Wir konnten diesen Wunsch grade rechtzeitig zum hiesigen Wintereinbruch realisieren und somit zu einem wunderschönen Fest für L. beitragen!

    Sie ist superglücklich und wahnsinnig dankbar, dass ihren geliebten Tieren nun in einem Mega-Wellness-Luxus-Tempel wohnen können


    Gerne haben wir vom RKZ-Forum diesen Wusch mit 1000€ aus der Versteigerung unterstützt!


    Als zweiten Empfänger der Spendengelder haben wir einen schwerkranken Jungen ausgesucht, dessen Herzenswunsch es ist, einmal die Zugspitze zu besuchen und dort auch zu übernachten. Dies ist auf Grund seine gesundheitliche Lage und seiner dadurch folgenden Behinderung mit einem riesigen logistischen Aufwand verbunden, so dass wir dieses Vorhaben gerne unterstützt haben. Er hat ebenfalls eine Vorliebe zu Kleintieren. Eine ausführliche Berichterstattung über die Umsetzungen seines Wunsches ist auf Grund der Coronalage zurzeit noch nicht möglich.

    So stand nun dem Start der Versteigerung nun nichts mehr im Weg! Offiziell fiel der Startschuss am 11.1.2020 die Versteigerung zu beginnen. Wie immer lief die Versteigerung in den ersten Tagen recht schleppend an, wenn das Team dies nicht schon gewöhnt wäre, hätte man fast von einem Reinfall ausgehen können. Besonders im Dezember änderte sich dieses aber dann doch und zahlreiche Tiere und auch andere Dinge haben dann neue Eigentümer gefunden. Insgesamt haben 130 Tiere und andere Versteigerungsgegenstände ein neues Zuhause gefunden. Der Gesamtumsatz der Versteigerung betrug 9.822,08€ und somit war mit einer Verkaufsgebühr von 1.972,42€ zu rechnen. Hier zeigte sich aber wieder einmal die Großherzigkeit von uns Rassekaninchenzüchter, da auf unserem Versteigerungskonto 4.8.16,08€ eingingen.


    Somit wurden ein großer Teil der versteigerten Tiere und Artikel in voller Höhe dem guten Zweck zur Verfügung gestellt.


    Nach Abschluss hatte sich des RKZ-Forums mit dem ZDRK-Präsidium Kontakt aufgenommen, hier kam man zu dem Entschluss die Summe auf 5000€ aufzurunden.


    Die Gelder sind bereits in voller Höhe an den Spendenempfänger überwiesen worden. Eine symbolische Scheckübergabe, soll aber noch im Rahmen des Festabends auf der ZDRK Tagung und Bayreuth nachgeholt werden.


    Wir sind dankbar für jede gespendete Summe und möchten uns bei allen bedanken, die ihren Teil dazu beigetragen haben. Erwähnen tun wie in diesem Bericht einmal die Personen und einen Verein, die sich mit größeren Summen beteiligt haben:


    Lars Hermen aus Zscholau hat in diesem Jahr einen Farbenzwerg, wildfarben gespendet, der 670€ das höchste Einzelgebot in diesem Jahr erreichte, auch spendete er einen Farbenzwerg, eisengrau der für 315,15€ den Besitzer wechselte. Hinzu spendete er noch eine Bewertungsmatte die 101€ einspielte. Lars Hermann hat die vollen Versteigerungsumme gespendet.,


    Bernd Lentz aus Walddorfhäslach spendete gleich 4 verschiedene Farbenzwerge, die 320€ für Kinder einspielten.

    Zwei versteigerte Farbenzwerge, rot vom Rüdiger Kurz haben 355€ zum Gesamtergebnis beigetragen.

    Auch Stefan Konrad spendete die Gesamtsumme vom 305€, die sein Deutscher Kleinwidder-wildfarbig einspielte dem guten Zweck.

    Als Verein ist der K38 Harleshausen herauszustellen. Dieser hat sowohl Tiere zu Versteigerung als auch „Ausstellungspakete“ zu seine Jungtierschau zur Versteigerung gespendet. Und konnte so 437€ zur Gesamtsumme beisteuern.


    Zwar ist die Gesamtsumme zwar nicht so hoch, wie in machen vorangegangenen Jahren, aber wie sind trotzdem sehr zufrieden. Viele Tiere haben einen neuen Besitzer gefunden, viele Verkäufer haben Tiere abgeben können, für die sie vielleicht anders keinen Käufer gefunden hätten und wir konnten Kindern helfen ihre Herzenswünsche zu erfüllen.


    Wir werden die Versteigerungssoftware nun einfach „weiterlaufen lassen“, falls also jemand noch zum Abschluss der Zuchtsaison, Zucht- oder Jungtiere abgeben möchte, kann er dies zu den bekannten Bedingungen auch weiterhin tun. Das Geld werden wir für den nächsten guten Zweck auf unserem Konto verwahren und zum Herbst einen neuen Spendenempfänger für die nächsten Auktion suchen.


    Wir würden uns über ein Feedback freuen und nehmen gerne Vorschläge für Spendenempfänger entgegen.


    Kai Sander, 1. Vorsitzender Förderverein http://www.rkz-forum.de

    Als ich 2013 mit der Zucht von Zwergwidder-Angora anfing, war ich noch unwissend, wie man Angora schert.


    Meine größte Sorge war, ob ich den zeitlichen Aufwand den die Schur bedeutet, überhaupt schaffen konnte und ich hatte auch Angst meine Tiere zu verletzen.


    Also musste ich erst einmal lernen und benötigte Ratschläge.


    Zum Glück war die damalige Angorazüchterin Marion Rädnitz bereit mich in die „Geheimnisse der Angoraschur“ einzuführen. Sie hat meine ersten Tiere geschoren und ich konnte von ihr lernen.


    Nach und nach sammelte ich dann meine eigenen Erfahrungen, bekam Ratschläge anderer Züchter und habe „meinen Weg“ für die Schur der Zwergwidder-Angora gefunden.


    Dauerte es am Anfang noch eine Stunde ein Tier zu scheren, konnte ich durch Routine und Weiterentwicklung diese Zeit auf 10- 15 Minuten optimieren. Dies ist auch für die Tiere angenehmer, wenn ich nicht so lange an ihnen „rumfummeln“ muss.


    Wichtig ist wie bei allen Arbeiten das richtige Handwerkszeug. In diesem Fall sind das die Schermaschinen. Es soll Zuchtfreunde geben, die ihre Tiere mit der Schere scheren, dies ist nicht mein Fall und gerade wenn man viele Tiere zu scheren hat, belastet dies auch die Handgelenke.


    Somit habe ich mir schon früh die erste Schermaschine gekauft. Meine Wahl fiel auf die „Moser Arco“, eine kleine, handliche Schermaschine die mit Akku betrieben wird. Als es noch wenige Tiere waren die „nackig gemacht“ werden mussten hat diese Maschine völlig ausgereicht. Der Tipp von Kerstin Rump, diese Maschine mit einem „Diamond Blad Scherkopf“ auszurüsten, machte die Schur noch wesentlich einfacher und steigerte die Langlebigkeit der Scherköpfe.


    Als die Anzahl der Tiere stieg, musste auch die Leistungsfähigkeit des „Schurparks“ gesteigert werden. Wie wohl fast alle Züchter von Angorakaninchen schaffte ich mit dann auch eine Aesculap Favorita II an und musste einige Zeit testen welche Scherköpfe für die ZwwA die geeignetsten sind.


    In der Zwischenzeit verwende ich fast nur noch den Scherkopf GT 736/1 der sich als Allroundmodell für meine Tiere eignet. Mit diesem schere ich die Tiere sowohl am Rücken, an den Flanken, der Brust und teilweise auch auf der Unterseite. An Läufen und „Intimzone“ wird aber immer noch die Moser eingesetzt.


    Bei der eigentlichen Schur ist es wichtig selbst ruhig zu bleiben, dies überträgt sich dann auch auf die Tiere. Mich verwundert es immer wieder, wie ruhig selbst die Jungtiere bei der ersten Schur bleiben. Sollte ein Tier einmal unruhig werden, wir eine kleine Pause eingelegt.


    Ich setze die Tiere erst einmal auf den Tisch und gebe ihnen Zeit sich daran zu gewöhnen, gerade bei der Jungtierschur kann es nicht schaden die Schermaschine laufend mit auf den Tisch zu legen, damit das Tier sich an die Geräusche gewöhnt. Noch eine kleine Streicheleinheit und die Schur kann beginnen.


    Ich weiß, dass viele alte Angorazüchterin „gegen den Strich“ scheren, dies klappt bei mir nicht so gut. Deswegen schere ich „mit dem Strich“. Die erste Schurreihe beginnt bei mir am Kopf, über die Krone und Rücken bis hin zur Blume. Es kann nicht schaden dabei den Scherkopf öfter ein wenig zurück zu führen, um so dichter kann man an der Fellhaut schneiden.


    Anschließend werden beide Flanken geschoren, immer von Kopf Richtung Blume.


    Nachdem der Körper soweit geschoren ist, schere ich die Brust der Tiere. Hierbei schere ich zuerst von beiden Seiten zur Mitte der Brust und noch einmal vom Kinn über die Brust, bis hin zu den Vorderläufen. An dieser Stelle wechsele ich nun oft zur Moser und schere Ohren und Kopf ein wenig nach. Wichtig ist es nicht die Spürhaare abzuschneiden, diese hält man zur Seite um die anderen Haare schneiden zu können. Viele Zuchtfreunde verwende für diese Problemzone auch eine Schere.


    Nachdem nun die Oberseite die Tiere geschoren ist, sind Bauch und Läufe dran.


    Hierzu lege ich meine Tiere zwischen meine Oberschenkel auf dem Rücken. Ein Zuchtfreund hat mir vor Jahrzehnten gezeigt, dass er auf diese Art die Krallen seiner Tiere schneidet. Ich habe festgestellt, dass es für die Angoraschur ebenso gut geht. Die Tiere bleiben entspannt liegen, ich habe beide Hände frei und kann in Ruhe arbeiten.


    Am Bauch beginne ich meist wieder mit der Aesculap die Tiere zu scheren, besonders bei Häsinnen schere ich nicht bis auf den Haarboden. Zwar ist der Scherkopf recht fein und die Gefahr die Zitzen zu verletzen ist sehr gering, aber lieber ein paar Millimeter mehr stehen lassen und mehr Sicherheit haben.


    Auch am Bauch schere ich mit der Strichrichtung von den Vorderläufen zu den Hinterläufen. Auch die Unterseite der Hinterläufe lässt sich bei der hohen Felldichte gut mit der Aesculap scheren.


    Für den Rest der Läufe und der Blume verwende ich wieder die handlichere Moser mit dem feineren Scherkopf.


    Nachdem die Tiere fertig geschoren sind, kann es nicht schaden, diese noch einmal mit einer feinen Bürste zu striegeln. Anschließend putzen sich die Tiere meist noch im Stall. Ich habe immer wieder das Gefühl, dass die Tiere nach der Schur wesentlich vitaler sind und sich anscheinend freuen den dicken Pelz los zu sein.


    Bei den Zwergwidder-Angora halte ich in der Zwischenzeit eine Schurintervall von ca. 70 Tagen ein.


    Dieser wird natürlich den Witterungsbedingen angepasst, bei hohen Temperaturen werden die Tiere wesentlich eher geschoren. Ich habe zwar noch kein Tier durch Hitzestau verloren, aber man sollte so etwas nicht herausfordern. Bei feuchter Witterung, fangen die Tiere manchmal vor dem Schurtermin an zu filzen, auch dann muss der Schurtermin vorgezogen werden. In den kalten Monaten schere ich die Tiere immer so, dass noch ein wenig Haar stehen bleibt, damit die Tiere nicht auskühlen.


    Ich kann Allen die zwar Interesse an Tieren mit Angora-Gen haben, sich aber wegen der Schur noch nicht getraut haben eine solche Rasse zu züchten raten, es einmal auszuprobieren. Gerne würden wohl alle Züchter sowohl von Angorakaninchen als auch der Zwergwidder-Angora weitere Zuchtfreunde in ihren Reihen begrüßen können. Gerne werden wohl die „erfahrenen Hasen“ mit Rat und Tat zur Seite stehen und helfen die Angorazucht und -schur zu erlernen.


    Ich hoffe, dass eine Zulassung der Zwergwidder-Angora nun auch bald geschieht und wir somit das Angora-Gen durch eine weitere Rasse in seinem Bestand sichern können.

    Bleibt noch die Frage, was macht man mit der Wolle?


    Ich gebe zu für mich persönlich hat diese keinen hohen Wert, mich interessieren mehr sie Tiere. Aber neben der herkömmlichen Verwendung zum Spinnen und Stricken, kann man mit Angorawolle auch noch Filzen, Seifen herstellen und selbst als Ersatz von Hornspänen zur Pflanzendüngung ist sie geeignet.



    Text: Kai Sander

    Bilder: Kerstin Rump, Carolin Taborsky; Kai Sander



    Hallo Kai.

    Mein Verein hat gerade einen Dämpfer bekommen. Der Saal wo wir unsere Ausstellung abhalten, wurde von der Gemeinde in ein Testzentrum umgewandelt. Dieses bleibt solange bestehen, wie benötigt. Falls es die Zahlen zulassen um Ausstellungen wieder abzuhalten, dann könnte es sein, dass wir in den Saal nicht reinkommen.

    Vielleicht klappt ja die Bundesschau in einem vernüftigen Rahmen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.


    Gruß Ralf

    Hallo Ralf,

    immer positiv denken.

    Ich plane erst mal bis zur Jungtierrally im August.

    Dann sehen wir ob Lokal- und Clubschau möglich ist.

    Wir werden alle flexiebel sein müssen.

    Ich könnte mir vorstellen, dass falls im Herbst bei uns nichts in der Halle möglich ist, einfach eine Eintagesschau oder Tischbewertung vor der überdachten Fläche vor der Halle eine Alternative ist.


    Es ist alles nervig, aber wir sollt immer nach Möglichkeiten suchen und nicht nach Gründen, warum es nicht geht.

    Aber immer muss die Gesundheit und Sicherheit an erster Stelle stehen.


    Ich finde es prima, dass der ZDRK es mit den Bundesschau anscheined ähnlich sieht.


    LG Kai

    PS: Heute wurden bei uns die ersten 6 Würfe tätowiert:):):)

    Hallo Franz,

    das hört sich ja sehr frustrierend an.

    Bei uns sieht es bei einem Jungzüchter ähnlich aus.


    Bei mir ist es in der Zwischenzeit recht positiv.

    Bei den Dklw waren in den ersten beiden Würfen kaum Mantelschecken und dann haben einige Häsinnen verworfen. In der Zwischenzeit habe ich da aber 7 Würfe mit ca. 15 ausstellungsfähigen Mantelschecken.

    Dann habe ich dieses Jahr auch die Zww perlfehfarbig, da habe ich zur Zeit drei Würfe mit insgesamt 10 Jungtieren.


    Meine Frau hat bisher 8 Jungtiere Loh und 2 Häsinnen müssten die Woche noch einmal werfen.

    Bei meinen Junior sind ein paar Zww marderfarbig-blau geboren, da dürfte es noch mehr geben.


    Du sieht bei mir ist es ja nach Rasse durchwachsen bis gut.


    Bei den ZwwA geht es erst richtig los. Da kommen die meisten Würfe später, da wir sie ja nur auf Großschauen als Neuzüchtung ausstellen dürfen, Leider konnte sich die StFaKo ja immer noch nicht mit der Zulassung durchringen. Obwohl wir alle Anforderungen erfüllt haben.

    So haben wir eben alle unsere Probleme.


    Liebe Grüße

    Kai

    Ich teile das mal hier:


    Zitat

    Hallo liebe Clubvorsitzende und Clubmitglieder ,

    .... nach langem hin und her und einigen Problem mit der neuen Datenbankablage von Strato sind wir nun in der Lage die Mitgliederdatenbank aktuell zu pflegen. Wer also seine Mitgliederdatenbank seines jeweiligen Clubs aktualisieren möchte den bitte ich eine Info an: Mitgliederdatenbank-Widder-AG@gmx.de zu schicken. Ich bitte die sehr große Verzögerung zu entschuldigen. Es tut mir leid.

    VG Uwe Kunstmann

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    Corona und Lockdown ist nervig!

    Es fanden im vergangenen Jahr kaum Schauen statt und auch Versammlungen sind auch kaum noch möglich.


    Um so schöner ist es, wenn man Möglichkeiten findet trotzdem Kontakt zu halten und sich zumindest virtuell zu treffen.


    An diser Stelle möchte ich "unsere Vorsitzende" des W147 Hörstmar, Yvonne Ostroga lobend erwähnen.

    Sie kam auf die Idee unsere monatlichen Versammlungen per "Zoom-Meeting" durchzuführen.

    Da Sie beruflich da schon einige Erfahrungen gesammelt hat, war es ihr anscheinen ein Leichtes uns als Mitglieder etwas anzubieten.


    Einige Zuchtfreunde haben ihr Bilder ihrer Jungtiere zugesendet, die dann im Treffen vorgestellt und besprochen werden konnten. Wir haben uns über die Zucht und die Entwicklung der Jungtiere unterhalten.

    In der ersten Versammlung wurde auch die Terminplanung besprochen, in der Hoffnung dass im Herbst Ausstellungen stattfinden können.

    Es ist einfach schön, wenn man auf diese Art und Weise Kontakt halten kann.


    Solange wir uns nicht "real versammeln können", treffen wir uns nun regelmäßig jeden 2. Donnerstag im Monat wie zur üblichen Versammlung




    Was gut ist., sollte man nachahmen!

    Also habe ich nun als Vorsitzender der ostwestfälischen Widderclubs W609 e.V. meinen Mitgliedern ebenfalls die Möglichkeit geboten, dass wir und nun regelmäßig virtuelle zusammensetzen können.

    Ich habe mich für die Software von meet.google.com entschieden,. Sie ist für Treffen bis 100 Personen kostenlos!

    Im Vorfeld der Versammlung habe ich mit Powerpoint eine Präsentation erstellt, die zur Übersichtlichkeit und Informationen der Teilnehmer dienen soll.



    Das Einzige was man zur Teilnahme an der Versammlung benötigt, ist ein Google-Konto, diese haben mehr Leute als sie selber wissen(z.B. jeder der bei Playstore eine App für sein Smartphone(Adriod) herunter lädt.


    Einladen kann man zu Versammlungen über den Google-Kalender. Man erstellt dort eine Veranstaltungen, fügt die Mailadressen seine Mitglieder ein und generiert eine Einladung mit Link zur Veranstaltung.

    Vom Club treffen wir uns nun bis aufs Weitere jeden 2. Freitag im Monat.


    Auch vom Trägerverein das Forum haben wir auf diese Art schon eine Versammlung durchgeführt und werden weitere folgen lassen.

    Ebenso werde ich in Zukuft Kanin-hop-Tagungen in dieser Form durchführen.


    Teilnehmer können dann per Smartphone, Tablet oder Rechner an der Versammlung teilnehmen.

    Bei einem Rechner ist eine Camera und Micro vorteilhaft, es reicht aber auch schon ein Headset.


    Es gibt viele andere Angebote, wie man günstig oder sagar kostenlos eine Onlineversammlung durchführen kann.

    Bei älteren Mitgliedern, die sich mit der Technik nicht so gut auskennen, können Kinder oder Enkel helfen.

    Auch ich muss schon mit Sprüchen leben wie " gehet hin und erkläret euren Eltern die moderne Technik......"


    Der ZDRK nutzt übrigens die Konferenzsoftware der Telekom um Telefonkonferenzen durchzuführen, auch diese funktioniert sehr gut.

    Vom LV Schsen-Anhalt werden nun ebenfalls Videotreffen angeboten.


    Ich finde es gut, dass viele Zuchtfreunde Möglichkeiten suchen und anbieten!

    Einfach den Kopf in den Sand zu stecken und alle Treffen, Versammlungen und Tagungen ausfallen zu lassen, ist in meinen Augen der falsche Weg.


    Übrigens: Rechlich sind Beschlüsse aus Onlineversammlungen bindent, wenn diese anschließend von allen Teilnehmern schriftlich bestätigt werden!


    Liebe Grüße Kai

    Hallo liebe Zuchtfreunde,

    vielleicht flattern bei denen Leuten die zum Vorstand von einem Verein, Club oder KV gehören

    Rechnungen vom Bundesanzeiger-Verlag ins Haus geflattert.


    Ich habe sowohl einen für den ostwestfälischen Widderclub bekommen und auch für den Trägerverein des Forums.


    Unser ZDRK hat schon seit einiger Zeit auf seiner Homepage dazu etwas veröffentlcihst:

    http://www.zdrk.de/index.php?id=244


    Da der Widderclub gemeinnützig ist, habe ich mich gleich nach den Hinweisen gerichtet und den Antrag zur Befreiung eingereicht.

    Die Infos des ZDRK waren da sehr hilfreich.


    Da das Forum zwar e.V. aber keinen Antrag auf Gemeinnützigkeit gestellt hat (hoher Verwaltungsaufwand) werden wir zahlen müssen.


    LG Kai

    Hallo ihr Lieben,

    wie läuft denn bei euch dieses Zuchtjahr und was plant ihr?


    Ich habe ja schon skeptische Aussagen gehört, dass manche wegen Corona nicht so viel züchzten wollen, was macht ihr?


    Bei uns wird gezüchtet wie immer.


    Bei meinen DklW blau-weiß ist es nicht optimal gestartet.

    2 Häsinnen haben verworfen

    Wurf 1 drei Jungtiere aber nur ein Mantelaschecke

    Wurf 2 sechs Jungtiere aber aber kein Mantelschecke


    Meine Frau hat schon mal 6 loh, schwarz und mein Sohn einige Zww perlfehfarbig


    Bei den Zwergwidder-Angora geht es erst später richtig los.

    Ich habe ganz gute Erfahrungen damit gemacht, dass wenn bei den anderen Rassen schon selektiert wird, erst die "Fussels" kommen.


    Insgesamt sind noch viele weiteren Würfe geplant.


    Und zum Thema Corona:

    Ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass im Sommer und Herbst wieder Schauen möglich sein könnten, selbst falls dies in anderer Form als in der Vergangenheit sein sollte. Schon deshalb wird "normal" gezüchtet.

    Und man züchtet ja nicht nur für Ausstellungen, sondern auch für den eignen Spaß und "vERBRAUCH2:


    Liebe Grüße

    Kai