Bericht von der ZDRK- Bundestagung 2016

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  • Kaninchenversteigerung Kaninchenauktion 2015 Bundeskaninchenschau Kassel

    Rasse des Jahres 2016

    ZDRK-Bundestagung 2016 in Monschau

    Kurzbericht von der ZDRK-Tagung vom 8. bis 12. Juni 2016 im Hotel „Carat“ in Monschau

    Die ZDRK-Tagung fand vom 8. bis 12. Juni 2016 im Hotel „Carat“ in Monschau statt. Ausrichter war der LV Rheinland unter der Leitung des Vorsitzenden Hubert Bürling.

    Bereits am Mittwoch hatte die ZDRK-Standard-Fachkommission und am Donnerstag jeweils
    das ZDRK-Präsidium und der Vorstand des DPV für Rassekaninchenzucht getagt. Abends erfolgte die traditionelle Begrüßung der ZDRK-Delegation durch die Bürgermeister der Stadt Monschau, Margareta Ritter, die auch bei der ZDRK-Tagung 2010, die ebenfalls in Monschau durchgeführt wurde, bereits im Amt war. Hubert Bürling und ZDRK-Präsident Erwin Leowsky überreichten nach einigen Erläuterungen bezüglich des Verbandes und der Rassekaninchenzucht jeweils ein Präsent.


    Das Präsidium des ZDRK auf der Bundestagung 2016

    Fachtagungen und Preisrichter-Schulung


    Am Freitag standen die die Lehrtagung des DPV sowie die Fachtagungen der Referenten für Zucht und Schulungswesen und der HuK-Gruppen auf dem Programm.

    Für die Preisrichter/-innen referierte der Technische Leiter des DPV, Günter Möller, unter Mitarbeit von Patrick Schauermann jeweils in einer PowerPoint-Präsentation passend zum Veranstaltungsort über die Rheinischen Schecken und die Genter Bartkaninchen. Daneben informierte der Redaktionsleiter der ZDRK-Standard-Fachkommission, Bernd Graf, ebenfalls in einer PowerPoint-Präsentation über den aktuellen Stand der Arbeiten bzw. die einzelnen Entwicklungsstadien zum neuen Bewertungs-Standard im ZDRK. Am Nachmittag galt es, Fragen bezüglich der am Vormittag vorgestellten Rassen zu beantworten und es wurden in der praktischen Schulung diese Rassen jeweils in Zweiergruppen von den Preisrichtern bewertet und die Ergebnisse anschließend diskutiert. Unter der Leitung von DPV-Schatzmeister Harald Jung wurden zusätzlich insgesamt zehn verschiedene Exponate aus allen Klassen bewertet.

    Bei den Referenten für Zucht und Schulungswesen der LV referierten jeweils in einer PowerPoint-Präsentation Lorenz Paulus, Referent für Schulungen im LV Hannover, über „Fütterung, Verdauung und Darmerkrankungen beim Kaninchen“ und Dr. Melanie Leibold von der IDT Biologika GmbH Dessau über Tiergesundheit durch spezielle Impfungen. Auch hier informierte anschließend Bernd Graf wie schon bei den Preisrichtern über den neuen Bewertungs-Standard im ZDRK und ZDRK-Referent für Zucht und Schulungswesen, Markus Eber, der diese Fachtagung leitete, erläuterte anhand einer PowerPoint-Präsentation die Richtlinien für Zuchtgemeinschaften.

    Bei den turnusmäßigen Wahlen bei der Fachtagung der HuK-Gruppen wurden Karin Werner (LV Hessen-Nassau) zur Leiterin und Ruth Deters (LV Weser-Ems) zur Schriftführerin jeweils einstimmig wiedergewählt. Weiterhin lagen hier zwei Anträge vor. Der erste Antrag der HuK-Gruppen Bayern betraf das bestehende Preisauszeichnungsverbot für Exponate. Hier wurde beschlossen, zukünftig ein Verkaufsschild zu dem jeweiligen Exponat zu stellen, auf dem auf der Rückseite der Verkaufspreis hervorgeht. Im Ausstellungskatalog dagegen wird auch weiterhin kein Verkaufspreis genannt. Der zweite Antrag kam von der Leiterin Karin Werner und hatte die Änderung der Ausstellungs-Bestimmungen (Bewertung von Exponaten) zum Inhalt. Bisher wurde in den Klassen 1b, 2, 3/4 und 6a jeweils der Titel „Deutsche Meisterin/Deutscher Meister“ vergeben, sofern jeweils mindestens drei Aussteller/-innen jeweils mindestens zwei Nummern Exponate ausgestellt haben. Im Sinne der Gleichstellung mit den Rassekaninchenzüchtern ging der Antrag der Leiterin dahin, diesen Wettbewerb zu erweitern und den Titel „Vize Deutsche Meisterin/Vize Deutscher Meister“ in den oben genannten Klassen zu vergeben, sofern mindestens fünf Aussteller/innen jeweils mindesten zwei Nummern Exponate innerhalb einer Klasse ausgestellt haben. Die Delegierten stimmten für diesen Antrag.

    Kameradschaftsabend des DPV


    Der Kameradschaftsabend des DPV für Rassekaninchenzucht fand am Freitagabend in der „Tenne“ in Simmerath-Eicherscheid statt. Der Vorsitzende des DPV, Wolfgang Vogt, begrüßte die Preisrichter/-innen mit ihren Partnern/-innen sowie die zahlreichen Gäste. Zur Unterhaltung und zum Tanz spielte eine Alleinunterhalterin auf und „Willi und Ernst“, die aus dem rheinischen Karneval sowie aus Funk und Fernsehen bekannten „Zwei Rentner aus Leidenschaft“ strapazierten die Lachmuskeln.

    Sitzung des Erweiterten ZDRK-Präsidiums und Jahreshauptversammlung des DPV


    Am Samstag fand die Sitzung des Erweiterten ZDRK-Präsidiums statt. Neben den Sachstandsberichten bezüglich Kanin-Hop durch den Kanin-Hop-Beauftragten Kai Sander und TGRDEU durch den ZDRK-Referenten für Zucht und Schulungswesen, Markus Eber, sowie dem Bericht von der ZDRK-Standard-Fachkommission durch Bernd Graf standen die Berichte von den Fachtagungen des Vortages auf dem Programm. Weiterhin wurden hier Änderungen der Kanin-Hop-Regeln verabschiedet. Einstimmig befürwortet wurde der Antrag des LV Baden auf Durchführung der 34. Bundes-Kaninchenschau 2019. Nähere Informationen zu den einzelnen Bereichen werden demnächst in der Fachpresse veröffentlicht.

    Bei der JHV des DPV am Nachmittag wurden insgesamt 32 Preisrichter aufgrund langjähriger Mitgliedschafen im DPV mit der Silbernen Ehrennadel und 17 Preisrichter mit der Goldenen Ehrennadel des DPV ausgezeichnet. Günter Möller (Preisrichtervereinigung Hessen-Nassau), Klaus Rehmann (Preisrichtervereinigung Rheinland) und Artur Werling (Preisrichtervereinigung Rheinland-Pfalz) wurden jeweils zum Ehrenmitglied des DPV ernannt. Bei der anschließenden Wahl des DPV-Schriftführers wurde Uwe Feuerer einstimmig wiedergewählt. Mehrheitlich wurde für den Antrag des DPV gestimmt, den Ausschluss von Preisrichter Christian Ruhr aus der Preisrichtervereinigung Weser-Ems aufzuheben (51 Ja-Stimmen und 17 Nein-Stimmen).

    ZDRK-Festabend


    Im Rahmen des ZDRK-Festabends am Samstagabend in der „Tenne“ in Simmerath-Eicherscheid, zu dem Präsident Erwin Leowsky einige Ehrengäste aus dem In- und Ausland begrüßen konnte, wurden mehrere Ehrungen durchgeführt. Das Goldene ZDRK-Ehrenzeichen für Jugendarbeit erhielten Erika Knierim, Renate Tegthoff (beide LV Rheinland), Andreas Hefner, Friedhelm Maas (beide LV Saar) und Annegret Büscher (LV Westfalen). Zum Meister der Deutschen Rassekaninchenzucht im ZDRK wurden ernannt: Harry Eccardt (LV Berlin-Mark Brandenburg), Reinhold Opfermann LV Kurhessen), Friedhelm Schürmann, Klaus Rehmann (beide LV Rheinland), Roland Krieger (LV Rheinland-Pfalz), Kunibert Horras (LV Saar), Hans-Jürgen Fieber (LV Sachsen-Anhalt) und Klaus Deters (LV Weser-Ems). Die Tanzband „Nightlife“ unterhielt die Gäste bis weit nach Mitternacht. Weitere Programmpunkte waren die „letzte deutschsprachige Putzfrau vor der Autobahn Achnes Kasulke“ und das Kölner Original Marita Köllner. Beide Künstler sind aus Funk und Fernsehen sowie aus dem Karneval bekannt. Achnes Kasulke schaffte es mehrfach, dass die Gäste vor Lachen Tränen in den Augen hatten und Marita Köllner brachte von Beginn an Stimmung in den Saal sowie die Gäste zum Mitsingen und Schunkeln. Hier hatte das Gastgeber-Team um Hubert Bürling mit der Verpflichtung dieser Künstler wieder eine tolle Idee und ein glückliches Händchen gehabt.


    ZDRK-Präsident Erwin Leowsky

    Jahreshauptversammlung


    Zur Jahreshauptversammlung des ZDRK am Sonntagmorgen in der „Tenne“ in Simmerath-Eicherscheid konnte Präsident Erwin Leowsky wieder einige Ehrengäste aus dem In- und Ausland begrüßen. So u.a. Hermann Mertens als Vertreter der Stadt Monschau, der erstaunt feststellte, dass eine „derartige Mammutveranstaltung an der Stadt Monschau nur selten so geräuschlos“ vorbeigehe und Jeannine Jehl vom Verband Kaninchen Frankreich, die allen Züchtern, Ausstellern und Besuchern der EE-Schau im November in Metz (Frankreich) dankte. Sie lobte hier insbesondere Bernd Graf mit seiner tollen Mannschaft und Norbert Rösch mit seinem EDV-Team, ohne die diese Schau nicht möglich gewesen wäre, aber auch dem Präsidium für die Mitarbeit an den Ausstellungstagen in Metz. Man habe sich bemüht, diese Schau erfolgreich zu Ende zu bringen und fühle sich verpflichtet, zu helfen, wo man kann, um für alle Beteiligten eine zufriedenstellende Lösung bei den noch ausstehenden Punkten zu finden.

    Nach dem Geschäftsbericht des Präsidenten, dem Kassenbericht des Schatzmeisters Manfred Rommel und dem Abschlussbericht von der 32. Bundes-Kaninchenschau am 19./20. Dezember 2015 in Kassel von Ausstellungsleiter Bernhard Große erfolgte die einstimmige Entlastung des Präsidiums.

    Für die bevorstehenden Wahlen wurden Rainer Schwarzelmüller (Vorsitzender LV Westfalen), Peter Kalugin (Vorsitzender LV Mecklenburg-Vorpommern) sowie Peter Pabst (Vorsitzender LV Thüringen) einstimmig in die Wahlkommission gewählt.

    Einstimmig wiedergewählt wurden ZDRK-Präsident Erwin Leowsky und ZDRK-Referent für Zucht und Schulungswesen, Markus Eber. Einstimmig bestätigt wurden jeweils die ZDRK-Abteilungsleiterin der HuK-Gruppen, Karin Werner, und der ZDRK-Abteilungsleiter für Clubs, Detlef Beckers.

    Schatzmeister Manfred Rommel stellte den Haushaltsvoranschlag für das Geschäftsjahr 2016 vor, der einstimmig angenommen wurde.

    Ausstellungsleiter Peter Pabst gab einen Vorbericht zur 26. Bundes-Rammlerschau am 11./12. Februar 2017 in Erfurt. Auch hier werden die Tiermeldungen wie bei der 32. Bundes-Kaninchenschau in Kassel online erfolgen.

    Die ZDRK-Bundestagung 2017 wird vom 14. bis 18. Juni in Isernhagen stattfinden. Hier gab der Vorsitzende des LV Hannover, Gerald Heidel, einen Vorbericht.

    ZDRK-Präsident Leowsky dankte dem Vorsitzenden des LV Rheinland, und seinem Team für die große Gastfreundschaft und die wieder perfekte Organisation und Ausrichtung dieser Bundestagung.

    Rahmenprogramm

    Am Freitag und Samstag war ein sehr attraktives Rahmenprogramm angeboten worden. So standen am Freitag eine Busfahrt in das Dreiländereck und nach Maastricht sowie am Samstag eine Stadtführung durch das malerische Monschau mit einem Museumsbesuch auf dem Programm.

    Wolfgang Elias, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im ZDRK


    Das Copyright liegt bei Wolfgang Elias und beim Rassekaninchenzuchtforum e.V. Die Rechte der Grafiken liegen bei Kai Sander undhttp://www.rkz-forum.de, Weitere Ergänzungen, Meinungen und Bilder zum Bericht bitte an webmaster@rkz-forum.de. Wir weisen nochmals ausdrücklich darauf hin, dass die Bilder, Texte und Grafiken bestimmten Rechten unterliegen und dass wir Copyrightverletzungen strafrechtlich verfolgen lassen werden.

    © 2016 Rassekaninchenzuchtforum e.V.

  • Wenn ich in dem Bericht den Abschnitt über die DPV Tagung lesen muss, dass der Ausschluss eines DPV- Mitgliedes mehrheitlich aufgehoben wurde, frage ich mich ernstahft, ob in diesem Verband nicht etwas falsch läuft. Verstehen, muss man solche Entscheidungen bestimmt nicht.


    Schönen Abend
    Matthias

  • Wenn beim Ausschluss des Mitglieds grobe Fehler gemacht werden, war die Aufhebung des Ausschlusses die günstigste und beste Variante für den DPV!


    Also ist es sehr gut zu verstehen, auch wenn man persönlich zurecht anderer Meinung sein kann, wass die Person im Preisrichteramt soll.


    Letztendlich liegt es an jeder Organisation Preisrichter auszuwählen, die man zum Richten haben will ;)


    Gruss Florian

    Und dann diese Zweifel, ob ich der Bekloppte bin oder alle um mich herum...


    *..jetzt auch mit Kameraüberwachung _haue_

  • Wenn ich in dem Bericht den Abschnitt über die DPV Tagung lesen muss, dass der Ausschluss eines DPV- Mitgliedes mehrheitlich aufgehoben wurde, frage ich mich ernstahft, ob in diesem Verband nicht etwas falsch läuft. Verstehen, muss man solche Entscheidungen bestimmt nicht.


    Schönen Abend
    Matthias


    Hallo Matthias,
    Florian hat es in seinem Beitrag schon gut auf den Punkt gebracht.


    Es gibt nicht um die Sache an sich und die Handlungen die dem PR unterstellt wurden.
    Wenn dies so sein sollte werden die von wohl allen verurteilt.


    Es gibt um das Vorgehen bei dem Ausschluß durch die Landesvereinigung. Dies wurde bei der DPV-Tagung deutlich aufgelistet was da schief gegangen ist.
    Hätte der DPV dies nicht aufgehoben worde, wäre diese wohl verklagt worden und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch verurteilt.
    Dann wäre per Gericht der Ausschluss aufgehoben worden und Gerichts- und Anwaltskosten vom DPV zu zahlen.
    Das Ergebnis wäre somit das selbe, bloß dass es viel Geld kosten würde.


    Recht und moralische Ansichten muss man in diesem Fall deutlich trennen.


    Gruß Kai

    Fehler machen ist menschlich,
    dazu stehen zeugt von Größe,
    wer sie nur bei Anderen sucht, tut mir nur Leid.

  • Hallo Herr Fritzsche
    Der DPV war in Vergangenheit des Öfteren sehr unglücklich in seinen Entscheidungen ,und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern, wie man sieht.
    Für das Hobby an sich ist es nur Gut ,das die meisten Züchter sich nicht drum kümmern, was so läuft. Auch bei so einer Bundestagung kommt noch lange nicht alles
    ans Tageslicht, obwohl es unsere Züchter verdient hätten.
    K5 Konrad

  • Hallo Konrad,


    interessant, dass du in deinem Alter schon den Überblick über die unglücklichen Entscheidungen des DPV in der Vergangenheit hast. Da gibt es sicherlich einige. Welche meinst du denn konkret? Auch was da noch nicht ans Tageslicht gekommen ist, würde mich interessieren. Ich halte nämlich auch nichts davon, wenn "unter Ausschluss der Öffentlichkeit" ge- und verhandelt wird.


    Gruß Torsten

  • Hallo zusammen,


    ich fürchte, Flo hat leider recht. Ist der Ausschluss formal fehlerhaft, dann ist dieser zwingend aufzuheben, um Folgeschäden abzuwenden.


    Die Notwendigkeit der Aufhebung rehabilitiert Christian Ruhr aber in keiner Weise, relativiert sein kriminelles Handeln oder Dulden nicht im Geringsten und mildert den erlittenen Ansehensverlust der Rassekaninchenzucht in der Öffentlichkeit keineswegs . Von den Tierquählereien aus niedersten Beweggründen mal ganz abgesehen.


    Nichtsdestoweniger frage ich mich, was müssen das für erbärmliche Funktionärsluschen sein, die offensichtlich den Anforderungen und der Verantwortung ihrer Ämter nicht mal ansatzweise gewachsen sind, um einen Herrn Ruhr lebenslang von Rassekaninchen fernzhuhalten?! Und damit meine ich nicht nur den LV Weser-Ems.


    Immer noch in der Hoffnung, dass sich dieser Dilettantensumpf irgendwann mal selbst zu reinigen vermag! X(


    Thomas

  • Mich wundert, oder eigentlich auch schon lang nicht mehr, das es auf den Tagungen nur um Ehrennadeln und anderen Belobigungen geht.
    Was ist mit den Seuchen (RHD2)zB und andere wichtige Sachen sind das keine Tehmen für eine Bundestagung?
    Nur Beweiräucherung und so was, das ärgert mich maßlos.
    Das rechtfertigt in meinen Augen keine solch Große Veranstaltung.

  • Hallo Leute,
    wenn ich hier so manche Beiträge lese werde ich sauer!


    Es ist ja immer einfach etwas zu behaupten, schwerer ist es aber sich auch zu informeren wie es wirklich ist.


    Beispiel RHD: Im obigen Betrag kann man lesen, dass es bei den Fachtagungen ein Thema war. Ebenso wurde es in der erweiterten Päsidiumssitzung und bei der JHV angesprochen.
    Jeder LV hat dazu Infos bekommen und schaut einmal auf die ZDRK-Seite, auch dort kann man etwas Brandaktuelles nachlesen! Einzelne LV´s haben sogar flächendeckende Impfaktionen mit dem französischen Impfstoff für ihr gesamtes Gebiet organisiert.
    Was soll man dann noch erwarten?



    Thema Ruhr:
    Wir reden hier über einen Mann der vor einem Gericht (nach meinem Kenntnisstand) freigesprochen wurde!!!!
    Der ZDRK wird im übrigen förderalistisch geführt! Das bedeutet er hat in seinen Statuten keine Schiedsordnung die Handhabungen ermöglichst, die ist allein Sache des zuständigen LV´s!
    Es wurden bei dem Ausschluß gleich mehrer Vormfehler gemacht! Jeder Anwalt könnte vor einem Gericht die Ausschluß rückgängig machen, da geht dann nicht mal mehr um Schuld oder Unschuld, die Formfehler reichen völlig aus!
    Ich finde es verwerflich, wenn jemand an seinen Tieren rumschnippelt!
    Aber zum Glück leben wir ein einem Rechtsstaat in dem Gesetze und Statuten gelten!
    Vielleicht mahlen die Mühen manchmal langsam, vielleicht gefallen einem die Urteile und Beschlüsse nicht aber wenn wir nicht in die Zeiten der Hexenverbrennung zurück fallen wollen,
    sollte jemand solange als schuldlos angesehen sein, bis seine Schuld bewiesen ist!


    Aber kopflose Verurteilung, vielleicht noch auf Grundlage von "Scheißhausparolen" bringen uns doch nun wirklich nicht weiter.


    Es ist immer einfach, auf "die da oben" zu schimpfen............


    Gruß Kai

    Fehler machen ist menschlich,
    dazu stehen zeugt von Größe,
    wer sie nur bei Anderen sucht, tut mir nur Leid.

  • Nicht immer Schimpfen auf die da oben.................das seh ich genau so. Im Verein korrekt Arbeiten und dann kann man es auch bis nach
    ganz oben schaffen.
    Herr C.Ruhr wurde freigesprochen. Herr C. Ruhr scheint das für den ZDRK zu sein, was für die ARD Herr Jörg Kachelmann ist.
    Der Springer Verlag wurde auf 635000 Euro Schmerzensgeld verklagt. FAZ. net Dieser schrieb unter anderem, es gäbe eine kollektive
    gesellschaftliche Feigheit von vermeintlichen Tugendwächtern,dagegen helfe kein Gericht. Ich stelle hier die Frage. Warum nicht die
    Arbeit mit Freigesprochenen wieder aufnehmen.
    Grüße Konrad

  • Wir reden hier über einen Mann der vor einem Gericht (nach meinem Kenntnisstand) freigesprochen wurde!!!!

    ....wurde er Kai. Und warum wurde er das? Weil im nicht nachzuweisen gewesen ist, dass er selbst Hand an seine Tiere gelegt hat. Angenommen, das hat er nicht, dann hat er - wie ich weiter oben schrieb - doch zumindest geduldet, dass seine Tiere manipuliert wurden oder aber er hat nicht den Ansatz eines Überblickes über seine Ausstellungstiere?! Spätestens bei den Positionsübungen, allerspätestens beim Vorbereiten für die Ausstellung (Fellpflege) sollten dem engagierten Züchter Zeichnungs- und Hautveränderungen erhabener Art auffallen, denke ich. Natürlich kann ich mich auch grundsätzlich irren und Herr Ruhr ist lediglich die Fleischwerdung der Arglosigkeit?!
    Wie auch immer, ich möchte mich nicht weiter über dieses Thema verbreiten und ja, ein Schelm, wer Böses dabei denkt.


    Gruß



    Thomas

  • Hallo Kai,


    genau das ist das Problem. Hier kommt einer an, der (unter diesem Namen) fünf Beiträge geschrieben hat und wirft mit pauschalen Beschuldigungen um sich. Da nicht alle über den Informationsstand verfügen springt der ein oder andere darauf an. Ich muss gestehen, auch ich habe erst geschluckt als ich im Bericht von der Aufhebung des Ausschlusses gelesen habe. Nachdem dann die Erläuterung wegen der Formfehler folgte, stellt sich das Ganze dann klarer dar - es gab wahrscheinlich gar keine Alternative zu diesem Handeln, so unbefriedigend es auch sein mag.


    Thomas


    daher rühren auch die Veränderungen in den Regelungen zu Zuchtgemeinschaften. Uns muss klar sein, dass unser Verband von Ehrenamtlichen geführt wird, da kann man nicht die gleiche Professionalität wie bei Unternehmen erwarten. Bei allem, was es zu kritisieren gibt in unserem Verband -und da gibt es einiges- wir sollten froh sein, dass es Leute gibt, die sich dafür den A.... aufreißen und ihre Freizeit opfern. Wenn ich Profis da oben haben will, muss ich die auch bezahlen und das wird teuer.


    Gruß Torsten

  • Hallo Torsten,


    Bei allem, was es zu kritisieren gibt in unserem Verband -und da gibt es einiges- wir sollten froh sein, dass es Leute gibt, die sich dafür den A.... aufreißen und ihre Freizeit opfern.

    ....ganz unbestritten ist das so und diesen Menschen gebührt auch aller Dank. Dennoch haut's mir bei dem in Rede stehenden Fall regemäßig den FI raus, mit der Folge, dass ich zu pauschal argumentiere und auch über das Ziel hinausschieße, was der Verbesserung meiner Stimmungslage nicht wirklich dienlich ist.


    in Teilen verschämt


    Thomas

  • Wie kann man den immer wieder alles in einen Topf werfen wollen. Viele Opfern ihr liebstes in dem sie selber keine Tiere mehr züchten nur um unsere Problemchen in den Griff zu bekommen. Wo gibt s den noch so viel Profitum für nen Appel und n Ei. Logo gebührt diesen Menschen nur Lob. Aus Fehler lernt man und das nächste mal kann s besser gemacht werden. Einem frei von Schuld gesprochenem Menschen das Hobby zu nehmen und die zusammenarbeit zu verweigern ist eine andere Sache. Wie seht ihr das. Wollt Ihr so behandelt werden? Gruß Konrad

  • Hallo Kai und Andere,
    mag sein das ich wieder mal übers Ziel hinaus geschossen bin. Es stört mich nun mal immer von so vielen Belobigungen und Ehrungen zu lesen.
    Das ist aber nur meine Meinung und die lasse ich mir auch nicht verbieten! Wir haben das Forum um uns darüber auszutauschen und zu sagen was wir von verschiedenen Sachen halten.
    Wer behaupten will man solle erst selber erst was leisten, das sehe ich auch so, es mir zu unterstellen ist ein Witz!
    Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln und drüber lächeln. Ich wäre der letzte der eine Aufgabe ablehnt.
    Wer so was von mir denkt hat ja keine Ahnung!!
    Ich bleibe dabei wir sind hier um uns auszutauschen und natürlich zu diskutieren. Ich lasse mich auch gern belehren, nur der Ton macht die Musik.

  • Viele haben es schon richtig beschrieben, es gab keine andere Möglichkeit. Auch, daß wir/ unsere Vorstände keine Juristen sind und aus diesem Grunde vielleicht manchmal falsch handeln, ist klar und kein Grund über die Maßen kritisch zu sein.


    Wie man mit der Person des Herrn Ruhr umgeht ist eine andere Sache. Juristisch mag er frei von Schuld sein, moralisch und ethisch für mich keinesfalls. Solche Menschen müßen so links liegen gelassen werden, bis sie selbst merken, was für einen Sch... sie gebaut haben.


    In einen Verein würde ich sie nicht aufnehmen und wenn, dann würde ich den Verein verlassen.
    Als Preisrichter auch ganz sicher nicht verpflichten. Für mich stehen solche Leute ganz unten und haben von mir, sollte es mal zu einem Zusammentreffen kommen, ganz sicher keinen Respekt zu erwarten.


    Gruß Falko

  • Der DPV war in Vergangenheit des Öfteren sehr unglücklich in seinen Entscheidungen ,und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern, wie man sieht.
    Für das Hobby an sich ist es nur Gut ,das die meisten Züchter sich nicht drum kümmern, was so läuft. Auch bei so einer Bundestagung kommt noch lange nicht alles
    ans Tageslicht, obwohl es unsere Züchter verdient hätten.

    interessant, dass du in deinem Alter schon den Überblick über die unglücklichen Entscheidungen des DPV in der Vergangenheit hast. Da gibt es sicherlich einige. Welche meinst du denn konkret? Auch was da noch nicht ans Tageslicht gekommen ist, würde mich interessieren.


    Kommt da noch eine Antwort? Oder war das eher allgemein gehalten?


    Gruß Torsten

  • Dieses Recht der freien Meinungsäußerung solltet Ihr dann bitte auch jedem zugestehen. Egal ob weiß, schwarz oder eisengrau.

    Wie recht du doch hast! Aber das scheint leider nicht möglich zu sein, so lange die Menschen bzw. einzelne User nicht zu 100% tollerant sind.
    Gerade bei so heiklen Themen, wenn "krasse Ansichten" aufeinander stroßen, ist Streit mit allen drum und dran vorprogrammiert...


    Man sollte sich öfter an Kai seine Worte erinnern

    aber wenn wir nicht in die Zeiten der Hexenverbrennung zurück fallen wollen,


    sollte jemand solange als schuldlos angesehen sein, bis seine Schuld bewiesen ist!

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