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  • Hallo Mine,
    es bringt Durcheinander!


    Sei mir bite nicht böse, aber in ersten Linie ist dies ein Forum für Rassekaninchenzüchter
    und da geht es um farbreine Zucht! Aus diesem Grund stehe ich derartigen Fragen ein wenig kritisch gegenüber.......


    Die besagte Verpaarung wir in erster Linie Tiere in den Farben des Muttertiere bringen,
    rezesiv werden die Jungtiere den Teilalbinismus des Vaters tragen.


    Somit hätte die Verpaarng nichts mit Rassekaninchenzucht zu tun!


    Gruß Kai

    Fehler machen ist menschlich,
    dazu stehen zeugt von Größe,
    wer sie nur bei Anderen sucht, tut mir nur Leid.

  • Hallo Yasmin und herzlich willkommen in unseren Forum.


    Wie du ja in deinen anderen Beitrag schon geschrieben hast, möchtest du ja mit einer kleinen Zucht anfangen. Damit wünsche ich dir viel Erfolg ^^
    Aber wie Kai schon gesagt hat geht es dabei um farbreine Zucht. Sonst ärgern sich evtl. andere Züchter an die du deine Tiere verkaufst.


    Aber wenn es um Hobbytiere geht bzw. um Schlachter dann kurz folgende Erläuterung:


    Rhön: achi bj C D G / achi bj C D g


    Japaner: A bj C D g / A bj C D g


    Die verpaarung würde dann folgendes ergeben.


    achi bj C D G / A bj C D g bzw. achi bj C D g/ A bj C D g
    Das wäre ein Japanerfarbiges Kaninchen welches Spalterbig auf Rhön wäre.


    Aber wie gesagt das hat mit der eigentlichen Rassekaninchenzucht nicht viel zu tun.


    Beste Grüße


    Jan

  • http://kaninchenzuechter-deuts…x.php/2016-06-15-13-53-15


    Hier sind die Genformeln der Kaninchen gut beschrieben. Die Formel beim Rhön würde zwar bedeuten, dass es zwingend spalterbig wildfarbig (G/g) ist. Das stimmt meiner Meinung nach so nicht. Sowohl beim Japaner als beim Rhön gibt es G- und g-Vertreter. ( Kai sollte man hier vielleicht die Formel überarbeiten, damit es niemand falsch versteht bzw. Falschinterpretationen weitergegeben werden.)


    Kurz gesagt:
    Japaner x Rhön ergibt farblich Japaner (mit Rhönträger)
    dreifärbig x Rhön ergibt farblich Japaner und dreifärbig (mit Röhnträger und Rhön-Schecke)


    Wie Kai sagt: Misch-Masch!

  • Hallo, Jasmin,


    herzlich willkommen im Forum.


    Deine Frage kann ich gut nachvollziehen, sind doch gerade bei den Zwergrexen nicht genügend Ausgangstiere für alle zugelassenen Farbenschläge vorhanden, so dass Farbgenetik eine Rolle spielt - verkaufte Tiere werden natürlich mit der Erbinformation weitergereicht.


    Ich bin mittlerweile schon froh, wenn zumindest nur noch innerhalb der Rassen gekreuzt wird...


    Im Übrigen werden auch bei gut durchgezüchteten Rassen immer wieder Fremdeinkreuzungen vorgenommen - und nicht immer angezeigt bei Käuferinnen...


    Die Antwort hast Du ja bereits erhalten, es fallen nicht reinerbige japanerfarbige.


    Jürgen, die Erbformel beim Rhön bedeutet einfach, dass die Tiere sowohl spalterbig als auch nichtspalterbig auf G/g sein können, optisch ist kein Unterschied zu erkennen.




    mfg Peter


    PS: Jasmin ist ja bereits in einem Verein organisiert...

  • Jürgen, die Erbformel beim Rhön bedeutet einfach, dass die Tiere sowohl spalterbig als auch nichtspalterbig auf G/g sein können, optisch ist kein Unterschied zu erkennen.

    Danke Peter! Stimmt dann die Erbformel bei Japaner? oder müsste sie mit Ausnahme von achi bzw. A völlig ident sein?

  • Hallo, Jürgen,


    auch bei Japanern wird in der Fachliteratur immer wieder auf die Spalterbigkeit in G/g hingewiesen, manche meinen von einer Reinerbigkeit in g/g sprechen zu müssen; Grund dafür ist der farbige Bauch, der beim dominanten G/G ja hell sein müsste ( es in der Praxis aber nicht ist).


    Ich bin allerdings kein "Japanese", da gibt es schon Spezialisten... :)



    mfg Peter

  • Vielen Dank für die Information. Leider ist es für mich sehr schwer an geeignete Kaninchen dieser Rasse zu kommen. Zurzeit besitze ich 2 weibliche Japaner und eine Königsmantelschecke und einen männlichen Castor. Daraus möchte ich weitere Königsmantelschecken züchten. Nun hatte ich noch ein rhöhnfarbiges Männchen in meiner Nähe gefunden und überlegt ob es Sinn macht ihn zu kaufen. LG

  • Vielen Dank für die Information. Leider ist es für mich sehr schwer an geeignete Kaninchen dieser Rasse zu kommen. Zurzeit besitze ich 2 weibliche Japaner und eine Königsmantelschecke und einen männlichen Castor. Daraus möchte ich weitere Königsmantelschecken züchten. Nun hatte ich noch ein rhöhnfarbiges Männchen in meiner Nähe gefunden und überlegt ob es Sinn macht ihn zu kaufen. LG


    Hallo Mine,
    ich kann dir nur davon Abraten, diesen Weg einzuschlagen!
    Natürlich kannst du in der ersten Generation Glück haben und viele Tiere nach deinem Wunschaussehen bekommen......
    ..... aber alle diese Tiere tragen rezessiv achi!
    Das bedeutet wenn du damit weiter züchtest, werden immer wieder Teilalbinos fallen.
    Du wirst fluchen und Leute die von dir Tiere bekommen, werden dich verfluchen!!!


    Leider lesen wir hier im Forum immer wieder von solchen Fällen.
    Wenn man mit rezessiven Faktoren verpaart müsste man eigentlich nachher mit jedem Tier eine Reinerbigkeitsprüfung durchführen (kostet Zeit und viele Ställe für Bastarde).


    Fahr lieber weiter oder lass dir Tiere von weiter her zusenden.


    Da wäre die Variante mir Castor zu verpaaren das kleinere Übel.


    Gruß Kai

    Fehler machen ist menschlich,
    dazu stehen zeugt von Größe,
    wer sie nur bei Anderen sucht, tut mir nur Leid.

  • Hallo, Mine,


    "züchten" ist was anderes als "vermehren" und man braucht dazu sehr viel Ausdauer.


    Ob Du nun Deine vorhandenen Häsinnen mit Rhön oder Castor kreuzt ist im Endeffekt egal, Reinerbigkeitsprüfungen solltest Du bei beiden machen ( nur mal ehrlich, wer macht es denn....????).


    Bei Rhön hättest Du recht schnell farbtypische Tiere, bei Castor dauert es ein wenig länger....


    Das Problem bei nicht anerkannten Farbenschlägen ist immer, dass man nur mit einer sehr engen Basis arbeiten kann und eigentlich auf Einkreuzungen angewiesen ist. Ich persönlich rate ZuchtanfängerInnen immer, erst mal mit der Rassezucht - die schwierig genug ist - die ersten Erfahrungen zu sammeln, bevor man dann in die oft schwierige Neuzucht einsteigt, bei der man genetisch schon sattelfest sein sollte.


    Wenn man absolut nur den einen Farbenschlag züchten will, den es bei uns noch nicht gibt, sollte man sich auch Gedanken machen Tiere aus den Ländern zu kaufen, in denen sie anerkannt sind - für Neueinsteiger sicher teuer, dafür aber erfolgreicher und wesentlich einfacher :)


    .....und so ein kleiner Urlaub zwischendurch ist ja auch nicht verkehrt :D



    mfg Peter

  • Mir wurde von einer erfahrenen Züchterin gesagt ich müsse meine Königsmantelschecke immer mit castor oder japaner paaren, da ich Schecke x schecke nicht paaren darf und das ich immer mindestens eine neue königsmantelschecke mit der x castor oder japaner erhalte.

  • Mir wurde von einer erfahrenen Züchterin gesagt ich müsse meine Königsmantelschecke immer mit castor oder japaner paaren, da ich Schecke x schecke nicht paaren darf und das ich immer mindestens eine neue königsmantelschecke mit der x castor oder japaner erhalte.


    Castor sind hasenfarbig, sprich wildfarbig mit Rot-Verstärker!
    F1: Castor x KMS = Castor und Castor-Schecken (beides mit Japaner-Träger)


    Ich hoffe du bist mir nicht böse, aber für mich hört sich das ein wenig "Pfusch in Zucht" an und was die Rassezucht betrifft bin ich hier der "Pfuscher vom Dienst" :)

  • Da ich wie gesagt Anfänger in der Zwergrexkaninchen Zucht bin, kann ich nur sagen was mir gesagt und empfohlen wurde


    Wie gesagt, nicht böse gemeint. Lese dich hier durchs Forum, ist eine große Hilfe. Bevor ich wieder gestartet bin, habe ich das auch gemacht und es war für mich die größte Unterstützung.


    Der Weg von Castor x Königsmantelschecken zu dreifärbigen Zwergrexen ist nämlich sowohl farblich als auch vom Gewicht lang und breit und steinig!

  • Hallo Yasmin,


    ein möglicher Weg wäre die Kreuzung Zwergrex japanerfarbig x Zwergrex dalmatiner.


    Japanerfarbig wegen schwarz und gelb


    Dalmatiner wegen der Scheckung die Du brauchst um die Dreifärbigkeit hinzubekommen.


    Schade, daß Heidi nicht mehr so oft hier ist, sie könnte das besser erklären.


    lg, Claudia

  • Ich rate von der "Panscherei" grundsätzlich ab.
    Ich bin da ein gebranntes Kind, wie man so sagt. Mir wurde der Schrot als Zuchttiere verkauft, daher Finger weg von solchen Experimenten.
    Es gibt doch sicher irgendwo einen Züchter von dem du das passende Tier bekommen kannst. Wenn du Häsinnen hast, such einen Züchter bei dem du sie eindecken lassen kannst und arbeite mit ihm zusammen. Du wirst sehen das macht mehr Spass, du lernst andere Züchter kennen und du hast Jemanden zum Austauschen.

  • Hallo.
    Ich habe zwar keine Ahnung von den "Königs"-mantelschecken, dafür einige Erfahrung mit Mantelschecken. Und du hast dir eine große Aufgabe gestellt. Die Mantelscheckenzucht ist in meinen Augen nicht so einfach. Da in einem Wurf nicht umbedingt Aussteller dabei sein müssen. Das bedeutet du brauchst viele Buchten und viel Geduld. Ich habe mich vorher auch nicht erkundigt was die Mantelscheckenzucht beinhaltet, sondern habe es nebenbei dann alles erfahren bzw. mitbekommen. Einen Anfänger kann ich nur eine Einfarbige Rasse bzw. Farbenschlag empfehlen. Denn diese habe genug Problemchen auf die man achten muß. Aber schön sehen die Mantelschecken aus!!

    da ich Schecke x schecke nicht paaren darf


    Das was dir gesagt wurde ist richtig. Bei Verpaarung Schecke x Schecke können Kümmerlinge fallen, was zu vermeiden ist. Aber die Theorie in der Mantelscheckenzucht sieht anders aus. Viele Züchter hätten dann nur eine kleine Anzahl von ausstellbaren Tieren und das bei zig Würfen. Wenn du Einfarbig x Typenschecke verpaarst kann es unter umständen viele Würfe mit einfarbigen Tieren geben. Somit kein eigentlicher Typenschecke. Aber mit diesen Einfarbigen kannst du weiterzüchten. Wenn du Schecke x Schecke paaren tust, fallen mehr Schecken von Chaplins bis zu den gewünschten Typenschecken. Die Chaplins haben laut meiner Erfahrung eine 50% Chance das volle Erwachsenenalter zu erreichen. Die anderen sterben mit ein paar Monaten. Man sieht es aber ihnen nicht an welcher überlebt und welcher nicht. Dann wurde mir erzählt das man Chaplin mit Einfarbig verpaaren kann. Und es sollen nur typisch gezeichnete Schecken fallen.


    Gruß Ralf

  • aAlso aus der angegeben Verpaarung wäre der rhön eher weniger geeignet. Rhön mit der Mantelscheckung wird ähnlich der Dalmatinter. Stelle dir halt eine Königsmantelschecke ohne gelb vor. Ich würde einen anderen weg gehen. Der Castor würde ich gar nicht benutzen, der hält sich zu dominant.


    Als Zuchtbasis wäre hier japaner und dalmatiner dreifarbig eine gute Vorraussetzung. Da hast du die Richtige Farbe und die Punktscheckung, die man für Königsmantelschecken braucht. Man brauch dann nur noch passende Mantelzeichnung. Auch die kann man aus Punktscheckung mit viel Selektion erreichen. Bei meinen Dalmatinern gab es damals oft die Anlage zur Mantelzeichnung. Zur Not würde ich die Dreifarben-Schecken noch nehmen, aber nur zur Not, da die Zeichnung doch schon sehr gefestigt ist.

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