Transponder-Kennzeichnungssystem im ZDRK ?

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  • Hallo Peter!


    Deine Zahlen lassen mich ja noch hoffen. Anhand des bisher Geschriebenen dachte ich immer mindestens 80 % der ZDRK-Mitglieder wären Ausstellungszüchter. Dies ist ja Gott sei Dank nicht der Fall und lässt natürlich eine weitere Interpretation der Worte des ZDRK-Präsidenten im Verlauf der Bundesschau in Erfurt zu, nämlich die, dass er sich an die am stärksten vertretene Klasse der Züchter gewendet hat. Die "Vermehrer" sind's, die uns und die Rassen (Genpool, Biodiversität - "Schaun wir mal!") am Leben erhalten! Die Ausstellungszüchter sind ja fast schon vernachlässigbar! :D


    MfG Manfred

  • Hallo Peter
    zu deiner Definition gibt es nichts weiter zu sagen, da diese ich als richtig sehe. Nur die Relation untereinander sehe ich nicht so . Jedoch möchte ich auch erklären, dass ich nicht darauf bestehe, Recht zu haben. Es ist nur meine Sicht, da selbst die Gedanken, warum man etwas so oder so macht, schon aus der planlosen Vermehrung strebt. Sicher ist der Anteil hoch, für meine Wertigkeit nehme ich mal 30%. Auch möchte ich diese Leute nicht in ihrer Wertigkeit in unserer großen Gemeinschaft mindern. Sie gehören genauso dazu, wie jeder einzelne andere auch. Das wurde ja auch von keinem behauptet. Ich werde jetzt auch nicht weiter darauf eingehen, wollte nur meinen Standpunkt erklären. Mfg, Rene

  • Hallo ZuchtfreundInnen,


    es geht tatsächlich nicht um Zahlen sondern um Relationen, und darüber rentiert sich tatsächlich mal nachzudenken.


    Bei uns im Forum sind ca 1000 regelmäßige User, wobei ich fast behaupten wollte, dass die ForumsteilnehmerInnen überdurchschnittlich engagiert und auch wissend sind im Verhältnis zur breiten Masse, aber ok,nehmen wir nur mal den Schnitt.


    Nach meiner These wären davon 200 Personen tatsächliche ZüchterInnen ( egal ob Rassekaninchenzucht oder Ausstellungszucht), die über das notwendige umfängliche Wissen und die Erfahrung verfügen, tatsächlich züchten zu können.


    So, und ich werde jetzt sicher nicht abfragen, was zur Zucht alles dazugehört, wenn ich mir aber nun vorstellen darf, dass hier in diesem ZüchterInnenforum mindestens 200 Personen vollumfänglich über die Genetik unserer Kaninchen Bescheid wissen.......


    ....lassen wir das an dieser Stelle, die Freude an unseren Tieren ist das Wichtigste.


    Ein Satz noch zu Manfreds "Interpretation " der Begrüßungsworte des Präsidenten:


    Ich würde Herrn Mickmann glauben, dass er der Meinung ist, dass mindestens 90 % aller Mitglieder des ZDRK richtige RassekaninchenzüchterInnen sind, wie anders wären die "weltfremden einsamen" Entscheidungen des ZDRK zu erklären ???


    Warum machen die Weihnachtsgrüße denn so betroffen, man schämt sich ja beinahe, diese Naivität zu kritisieren !


    Diese "Weltfremdheit " macht die ganze Sache ja auch so schwierig !!!!!!!


    mfg Peter

  • Hy,


    Wie die Überschrift schon sagt warum tätowieren wir unsere kanichen immer noch auf die altmodische weiße und gehen nicht mit der zeit wenn man sieht wo heute zu tage überall Chips eingesetzt werden. Ich empfinde das ganze als Vorteil klar sind die Kosten auf der anderen Seite bei Züchtern/Züchterinnen mit vielen Tieren höher bedenkt man aber das man ab und an neue zahlen benötigt täto Farbe und eventuell ne neue Zange ist das gar nicht mal mehr all zu viel. Des weiteren sehe ich sehr viele Vorteile beim chipen schwer 8 der nicht lesbare tätos wären Schnee von gestern und um es aus der Tierschützer Sicht zu sehen es wäre nur noch 1 kleine Nadel pieks an Schmerz für das Tier das wir ja alle lieben und nicht wie bisher 2 mal die Prozedur der Nadeln die in die Ohren gedrückt werden.


    Das ganze kam mir so in den Sinn als ich in unserem Verein die ersten Tiere tätowiert habe ,,Warum macht man das so und geht nicht mal neue Wege und versucht es mit chipen'' Ich denke es wäre an der Zeit sich das mal zu überlegen.



    Was meint ihr dazu möchte gerne eure Meinungen dazu wissen.


    Wenn es so ein Thema schon mal gab oder es sogar im gespräch War würde mich das auch interessieren.



    Züchterriche Grüße Christian

  • Hi,


    das war zumindest hier im Forum schon mal im Gespräch; danach gesucht habe ich jedoch nicht. Letztlich ist es eine finanzielle Frage.


    30 Chips bzw. Transponder plus das entsprechende Lesegerät bekommt man für ca. 200 Euro. Die Chips kosten je nach Abnahmemenge pro Tier 4,50 Euro bzw. weniger. Weitere organisatorische Fragen wie z.B. "Wer bezahlt den Transponder, mit dem der Preisrichter bei der Bewertung die Chips ausliest?" lasse ich mal außen vor.


    Ich höre einzelne jetzt schon schreien: " Wenn das kommt, dann lass' ich's!" Dieser vielgehörte Satz geht mir zwar mordsmäßig am Geist, normalerweise würde ich dann antworten "Ja, mach das!", aber in dem Zusammenhang ist es meines Erachtens verständlich.


    Übrigens, 4,50 Euro um ein Tier zu chippen, das dann auf der Ausstellung um 20 Euro verkauft wird, lässt mich an der Verhältnismäßigkeit zweifeln, wobei damit nicht der Preis des Chips gemeint ist.


    MfG Manfred

  • Hy,


    Also ich denke das man als Preisrichter ein Lesegerät für um die 50 Euro (Preis aus Amazon nach schnellen nachsehen geht bestimmt auch günstiger) doch anschaffen könnte eventuell ja sogar mit Unterstützung des ZDRK da es sich um eine einmalige Ausgabe handelt.


    Zu dem Thema wie man sein Tier verkauft sag ich mal nix da dass in meinen Augen jedem seine Sache ist und ob ich jetzt die ganze zeit für 20 verkauft habe na dann nehm ich einfach 25 und gut ist viele Tiere werden das wahrscheinlich nicht sein die auf kleinen schauen verkauft werden.



    Nur um es klar zustellen ich bin zwar erst seit diesem Jahr tätowierer habe also keine Erfahrung allerdings ist mir doch oft aufgefallen das sehr viele tätos zu schwach oder schwer lesbar sind auf ein paar schauen. Das wären halt Punkte die positiv zu den Chips sprechen da es diese Probleme nicht mehr gäbe versteht mich nicht falsch aber ich bin zumindest der Meinung man könnte beides chipen und täto also für jemanden der sagt chipen ist mir zu teuer der soll weiter tätowieren das zu Händen wäre zwar nicht einfach würde aber gehen.



    Ich rede mir jetzt einfach mal von der Seele wir Züchter sind manchmal schon echte sparbrötchen nicht alle das ist mir klar aber ich denke zum wohl der Tiere würden wir einiges tun (ich bin kein möchte gern tierschützer)und da gehört in meinen Augen auch dazu dem Tier so wenig schmerzen wie nur möglich zubereiten und wenn ich die Wahl hätte würde ich meinen das tätowieren ersparen da es ja doch ein starker schmerz mit verbundenen starker angst für die Tierchen bedeutet. Den kosten Faktor mal außen vor gelassen ist es meines Erachtens so das dies jeder für sich entscheiden muss.



    Gruß Christian

  • Hi,


    über einen weiteren Aspekt haben wir noch gar nicht gesprochen - einerseits halte ich es für einen Vorteil, wenn bei der Bewertung nicht zuordenbare Nummern verwendet werden, andererseits wird das Vereinskennzeichen im Katalog nicht mehr erwähnt, was den einen oder anderen zur Bemerkung "Identitätsverlust" veranlassen könnte. Mich würde es nicht stören, da es noch genügend Möglichkeiten gibt um damit oder dafür zu werben. Ich kann mich jedoch noch an den Aufruhr erinnern, als es darum ging die Tätowierbestimmungen bzw. die Kennzeichnung zu ändern.


    Bei einem Bewertungsentgelt von 50 Euro und dem Tragen sämtlicher die Ausstattung betreffenden Kosten, Bewertungskoffer, Waage, Mantel, Standard, etc. und dem entsprechenden Zeitaufwand, der in keiner Relation zur finanziellen Entschädigung steht, wird's der eine oder die andere nicht mehr einsehen, wenn der Transponder auch noch gekauft werden muss. Irgendwann ist die Plafond erreicht. Es ist ein Hobby, es soll ein Hobby bleiben; wenn sämtliche Ausgaben von einem selbst bestritten werden müssen, Idealismus hin oder her, auch der hat seine Grenzen. Auf eine Unterstützung kann man hoffen, aber ob diese erfüllt wird? Die Vereine brauchen so oder so ein oder mehrere Lesegeräte, der Landesverband kauft sich welche oder leiht sie sich aus und bei den Großschauen kann man ähnlich vorgehen.


    Schwache, nicht lesbare Tätos sind entweder "Bedienerfehler" oder liegen am veralteten, nicht gewarteten Tätozangen und -zahlen. Beim Chip wäre wiederum vorstellbar, dass das Lesegerät den Chip nicht erkennt.


    Zu Bedenken gebe ich noch eines (eben aus dem "Netz" gezogen):




    Zitat

    Die derzeitige Praxis in Deutschland sieht jedoch noch so aus, dass wohl die Tierärztekammer mit einigen (wohl den meisten) Chipherstellern Alleinvermarktungsrechte ausgehandelt haben, um für die deutschen Tierärzte diesen Markt zu sichern. Das ist ja verständlich, wenn man bedenkt, um wie viel Geld es alleine im Bereich der Hundezucht hierbei geht. Die Tierärzte verkaufen den Chip mit der tierärztlichen Leistung des Implantierens (einsetzen) bundesweit zwischen 15,00 und 27,00 Euro.


    Um eines klarzustellen. Ich hab' nichts gegen das Chippen, aber wenn man's einführen will, sollte es wohlüberlegt sein.


    MfG Manfred

  • Hy,


    Jap da hast du recht das wäre auch eine sehr gute Möglichkeit das der Verein den preisrichter die Transporter für die Bewertung zur Verfügung stellen kann da Wie du sagst der verein eh welche haben muss.



    Das es vorkommt das dass Lesegerät den Chip nicht erkennt denke ich dürfte ein sehr sehr seltener Fehler sein.


    Das mit den Tierärzten wusste ich nicht kann es mir aber auch eigentlich nur schwer vorstellen da es Chips und Lesegerät ja frei verkäuflich zu erwerben gibt ohne Einschränkung ich kann mir eventuell vorstellen das wenn man sich dazu überlegt es fast so läuft wie jetzt mit dem tätowierer das es praktisch 1ne Person im verein gibt die chipt und diese eventuelle eine Unterweisung bekommt wie man es richtig macht ist nur eine Beispiel Überlegung.



    Gruß Christian


    Manfred da geb ich dir vollkommen recht das dies gut überlegt sein muss.


    Zu deinem Zitat habe ich auch etwas im Netz gefunden und zwar von tierchip.de muss wohl ein hersteller sein:


    Wir weisen ausdrücklich darauf hin, die Kennzeichnung von Fachpersonal durchführen zu lassen. Dies können z.B. Tierärzte,Zuchtwarte oder auch Personen, die Erfahrungen im Injizieren haben, sein.

  • Hmm, also ich glaube käme irgendwann eine Chippflicht wäre es bei uns mit Kennzeichnen und Ausstellen vorbei. Zu viel Streß für Kaninchenbraten...
    Es geht ja schon damit los, dass jeder Züchter ein Lesegerät braucht. Und selbst wenn man eines hat müssten die Chips vernünftig programmiert sein, mit kurzen Nummern, nicht wie derzeit bei Hunden z.B. Jedes Mal so eine endlose Nummer vergleichen??? Bloß nicht verschreiben dabei wenn man sich Notizen macht. Es werden auch mal an die 6-10 Häsinnen an einem Tag gedeckt - da wird man mit der Zuordnung ja irre. Heute guckt man in ein Ohr (Vereinszeichen weiß man ja) und gut ist. Beim Kennzeichnen wieder alles vergleichen, schließlich wollen die Jungen den richtigen Eltern zugeordnet werden. Für eine Schaumeldung gehts wieder los, Einsetzen ebenso usw.
    Mit den derzeitigen Chips vom Tierarzt wäre es eine organisatorische Katastrophe.
    Ich finde es gut auf einen Blick zu sehen, was ich für ein Tier vor mir habe. Einmal eine kleine Liste vom Bestand gemacht und ich weiß in Sekunden obs ein Rammler ist oder ne Häsin, aus welchem Wurf usw. Selbst einen Chip mit tauglicher Nummer müsste ich jedesmal auslesen - nervig.
    Dann die Geldverschwendung...Wir verkaufen praktisch keine Tiere. Wir stellen auch nur eine Hand voll aus. Alle chippen, damit doch 90% in der Küche landen? Nein danke. Das ist einfach nicht wirtschaftlich.

  • Zu bedenken gibt es auch, dass die Chips im Idealfall unter der haut im Bereich der linken schulter einwachsen.
    Das beutet, man muss beim Schlachten aufpassen.


    Es passiert aber auch, wie bei unserem Hund, dass der Chip wandert. statt an der Schulter hängt dieser nun in der Brust mit tendenz zum Bauch.


    Außerdem liegt der Preis etwas zu hoch. Die meißten Tiere müssen leider nunmal am Schausaisonende geschlachtet werden und so kann man auch nciht die rechnung aufmachen, dass man mit dem Verkaufspreis etwaige Kosten wieder rein holt.


    LG

  • Hy,


    Hmm also ich weiß ja nicht wie andere das machen aber ich habe eine Kennzeichnung an jedem stall nennt sich stallkartenhalter und somit weiß ich immer genau wo welche häsin oder welcher rammler sitzt. Bei Jungtieren verstehe ich die Begründung zumindest solange wie sie alle in Gruppe sitzen spätestens wenn jeder sein eigenes reich hat hab ich wieder die makierung am stall.


    Aber okay das ist für mich ein Einspruch beidem ich sage lass ich gelten.


    Mir ging es eigentlich hauptsächlich darum das bei einer Ausstellung kein Tier mehr wegen nem täto ausgeschlossen wird was ich als Blödsinn erachte den was kann das Tier dazu aber nun ja sei es Drum ich versteh viel Argumente in der Richtung aber warum ein Tier z.b. wegen nem doppeltem vereinstäto rausfliegt verstehe ich nicht das ist für mich käse denn es geht doch eigentlich um das Tier selbst. Daher kam ich auf das chipen somit würde kein Tier mehr wegen fehlerhaften täto bestraft. Meine Argumente werden für manche schwer zu verstehen sein aber es wird in manchen vereinen schwer werden irgendwann einen tätowierer/wiererin zu finden da es schon etwas Kraft und Geschick wie ich merke voraussetzt und das nicht jeder hat. Ne Nadel stechen wenn man es vorher auf alle fälle gezeigt bekommen hat behaupte ich jetzt mal müsste fast jeder hinkommen.


    Das sind meine Ansichten ich bin absolut nicht gegen das tätowieren von mir aus kann jeder seine kaninchen zuhause kennzeichnen wie er will aber für Ausstellungen fände ich das chipen gar nicht mal so schlecht.


    Gruß Christian

  • Hallo,
    da ich das alte Thema grad wieder gefunden habe, habe ich mir erlaubt mal Beider zusammen zu fügen.


    Leider war das Thema ja damals teilweise ein "wenig ausgeartet".... aber es gibt da auch viele interessante und vernünftige Argumente bei.


    Gruß Kai

    Fehler machen ist menschlich,
    dazu stehen zeugt von Größe,
    wer sie nur bei Anderen sucht, tut mir nur Leid.

  • Hallo,


    also ich bin gegen einen Chip und für unser Täto und das aus mehreren Gründen, die auch zum Teil schon genannt wurden.


    Mit dem Täto kann man ganz einfach und zu jeder Zeit feststellen welches Tier man gerade vor sich hat und muss nicht erst mit dem Lesegerät eine Zahl auslesen, da
    käme dann noch hinzu wie die Zahl dann aussieht, bei den Tätos habe ich das Geburtsjahr und den Monat immer zur Hand, bei einer langen Zahl müsste
    ich da dann erst wieder in anderen Aufzeichnungen schauen und auch bei einer Ausstellung und einem Tierverkauf müssten dann diese Aufzeichnungen mit abgegeben
    werden.
    Wenn ich die Tiere zu einer Ausstellung fahre, sitzen dann 4 Tiere ohne ersichtliche Nummer in einer Kiste, bei einem Sammeltransport müssten dann vor Ort erst
    die Nummern ausgelesen werden, oder irgendwo vermerkt werden um welche Nummer es sich handelt, sollte man aber ja beim Einsetzten auch nochmal nachprüfen
    und gleiches beim abholen, auch dann habe ich wieder vier Tiere ohne Nummer in einer Kiste und muss daheim schauen welches Tier und welche ist.


    Es gibt auch Züchter die mehrere Althäsinnen zusammen sitzen haben, auch hier müsste ich dann erst immer auslesen und nachschauen, damit ich weiß welches Tier
    ich vor mir habe.


    Und wie auch schon geschrieben kann so ein Chip auch wandern, was nun wenn bei einer Ausstellung der chip nicht gefunden wird, der Preisrichter sucht sicher
    nicht ewig nach dem Chip und besteht nicht evlt. auch eine Verletzungsgefahr?


    Also bei mir waren bisher immer alle Tätos einwandfrei lesbar und wir hatten meist im Jahr an die 30-50 Jungtiere, da gab es bisher nie Probleme.


    Der Preis wäre für mich nicht ausschlaggebend, aber das handling muss passen und so ein Lesegerät ist ja vielleicht auch mal kaputt oder die Batterien
    leer und wenn ich dann gerade ein Tier verkaufen, schlachten oder sonst aus einem anderen Grund die Nummer brauche und es geht nicht, wäre
    das schon ärgerlich.


    Lg Jenni

  • Als österreichischen Nichtvereinszüchter geht es mich am allerwenigsten an, ich möchte trotzdem zu bedenken geben, dass es sich um ein Hobby handelt und man es auch einfach und finanziell nicht zu aufwendig halten muss.


    Am Sonntag war bei mir ein ehemaliger mehrmaliger Landessieger und einmaliger Bundessieger. Ich dachte ursprünglich er will mich verarschen als er sich über meine Homepage gemeldet hat. Er züchtet aber seit zwei Jahren nicht mehr im Verein weil ihm der ganze Aufwand einfach zu groß wurde und er sowieso 90% als Schlachthasen oder geschlachtet verkauft hat. Er hatte sie dann immer sehr geballt (knapp vor oder nach den Schauen) und um sie los zu werden hat er 6-7 EUR pro kg verlangt. Laut seiner Auskunft hat das Schlachtgeld bei weitem nicht mehr dafür gereicht die Kosten für die Vereinszucht zu decken. Jetzt züchtet er nur mehr Schlachthasen, besser verteilt übers Jahr und verlangt mind. 8 EUR. Er kreuzt übrigens vor allem Burgunder und Helle Großsilber.


    Der Mann hat wirklich Ahnung von Kaninchenzucht. Er hat mir fast 2 Stunden von seinen Erfahrungen erzählt. Ich war dankbar und bin ein wenig stolz, dass er bei mir gekauft hat, aber insgesamt ist es schade, dass sich solche Profis von der Rassezucht abwenden!

  • Kein Tier sollte wegen einer unleserlichen Tätowierung aus der Bewertung fallen, hat man im Verein einen gescheiden Tätowiermeister, der sein Handwerk versteht gibt es da keine Probleme.


    Kostentechnisch ist es sowieso unschlagbar.


    Jungtieren macht das tätowieren absolut nichts aus (ein kurzer Stich und alles ist schon wieder vorbei). Da fügen sich Tiere in den von manch einem Tierschützer gewünschten Gruppenhaltungen erheblich größere Schmerzen zu.


    Einziger Nachteil der Tätowierung ist die verlorene Identität bei der Bewertung auf Ausstellungen. Könnte ja eigentlich leicht umgangen werden (siehe Österreich) habe leider keine Begründung weshalb dies im ZDRK nicht auch so gehandhabt wird?

  • Einziger Nachteil der Tätowierung ist die verlorene Identität bei der Bewertung auf Ausstellungen. Könnte ja eigentlich leicht umgangen werden (siehe Österreich) habe leider keine Begründung weshalb dies im ZDRK nicht auch so gehandhabt wird?

    Meinte natürlich die *Anonymität, die leider verloren geht. Diese ist ja in Össterreich durch das kurzzeitige unkenntlich machen des Vereinstätos vor der Bewertung gegeben.

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