Anbau im Garten

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  • Hallo.
    Was Baut ihr alles für Gemüse und Kräuter im Garten an Für eure Kaninchen?
    Möchte mir nägstes Jahr ein Extra Kräuter Beet Anlegen.

  • Hallo,


    Ich kann dir sagen was ich anbaue. Kohlrabi, Markstammkohl, Runkelrüben, Karotten(normale, Lobericher Gelbe), Sellerie, Petersilie, Topinambur, Kräuter(Salbei, Thymian, Mayoran, Rosmarin, Pfefferminze, Lavendel, Oregano, Zitronenmelise) und jede Menge Salate.


    Ein kleiner Teil wird der Küche zugeführt aber der überwiegende Teil bleibt meinen Tieren.


    Gruß

  • Hallo,


    ich habe nur ein kleines Beet und eigentlich gar keine Zeit "für so was". Nach meinen diesjährigen Versuchen, bei denen der Kohl von den Schnecken gefressen wurde und etliches ohne tägliches Giessen in der Keimphase erst gar nicht aufgegangen ist, werde ich nächstes Jahr nur noch folgendes anbauen: Topinambur, Fenchel (das kann man nie genug haben!) und Petersilie. Luzerne habe ich jetzt in die Wiese mitreingesät, die von den Freigehegen abgeweidet und der Rest mit der Sichel geernet wird.


    Gruss, Claudia

  • Guten Morgen Sven,


    da Du von Kräuteanbau sprichst, kann ich Dir nur raten, Dich zuvor genau zu erkundigen.
    Kräuter brauchen ganz unterschiedliche Boden- und Lichtverhältnisse, die einen sind ein-, die anderen mehrjährig, manche muss man düngen, andere wiederum brauchen einen ganz mageren Boden; von den Temperaturen reden wir mal noch gar nicht.
    Kauf Dir ein gutes kräuterbuch - empfehlen kann ich Dir Marie-Luise Kreuter ?? -, eine gerade verstorbene Spezialisten, deren Wissen ungeheuer vielfältig ist und deren Tipps wirklich brauchbar sind - und das alles noch auf natürliche Art.
    Da Du ja anscheined Riesen züchtest musst Du auch einfach die Menge bedenken, willst Du die kräuter nur als Gesundheitsstabilisatoren oder aber auch als Futterpflanzen - die Flache des zu bebauenden Ackerlandes kann deshalb nicht groß genung sein.
    Mal so ein Beispiel:
    Mit meinem 10-Ar-Grundstück kann ich bei günstigem Wuchs und gezieltem Anbau 30 Kleinsilber locker ernähren, ohne auf die Felder zurückgreifen bzw. zukaufen zu müssen.
    Riesen fressen etwas mehr, oder ? ;)
    Topinambur, Comphrey und Kohlsorten sind Standard - in diesem Jahr probiere ich Schwarzkohl, der wächst und gedeiht wunderbar.
    Gegen Schnecken helfen Laufenten, die rasen dazwischen rum und machen ale Schädlinge klein, den robusten Pflanzen macht das gar nichts aus.


    mfg Peter

  • hallo Peter
    Kannst mir mal sagen,was Schwarzkohl ist?ich habe davon noch nichts gehört. ?(
    bei mir gibt es Marktstammkohl,Brokkoli,Sellerie,Erbsen,Kohlrabi,Möhren,Petersilie.Natürlich auch alles für die Familie,aber es ist ja nicht immer alles zum Kochen von der pflanze geeignet.Und jetzt steht der Grünkohl für die Wintertage noch auf dem Land,und natürlich der markstammkohl und die Rüben.
    Gut Zucht Andreas

  • Guten Morgen Ullrich,


    Schwarzkohl = Brascia negra - Karl, korrigiere mich bitte, wenn ich es falsch geschrieben habe - soll die Urform des Wirsing sein, so habe ich es zumindest aus alter Literatur gelesen.
    Ich habe mir Samen aus Italien besorgt - es soll ber auch Züchter in BRD geben, würde bei VEN mal nachfragen -, die Pflänzchen sind recht robust, wachsen schnell und werden ähnlich Grünkohl, nur sind die langen schmalen Blätter nicht gezackt sondern glatt und sehr dunkel, werden beim Kochen heller.
    Die Pflanze ist zweijährig, die Samen könnte man immer wieder neu verwenden.
    Im Ertrag ist Schwarzkohl ähnlich Grünkohl, die Blätter sind nur noch fester und werden sehr gerne gefressen.
    Da ich ihn zum ersten mal anbaue verzeih, dass ich Dir nicht menr Infos geben kann.
    Für Pflanzen ist eigentlich menr meine Frau zuständig, wir bauen sehr viele alten Sorten an wie z.B. Spinatmelde, Pastinaken, guter Heinrich und Speiserüben, die "Abfälle " landen alle im Kaninchenmagen.


    mfg Peter

  • hallo Peter
    So halte ich es auch,mit den "Abfällen".Pastinaken hatte ich auch schon,nur bei uns,ist der boden für Wurzelgemüse nicht so besonders geeignet,da er nicht so tiefgründig ist.Aber klingt gut mit dem Schwarzkohl,werde mal bei VEN nachforschen.Bin immer mal für solche "Neuen Alte Sachen "zuhaben.danke erstmal
    Andreas

  • ich habe mal ein garten gesehen wo mit pflanzsteinen ein hochbeet gemacht wurde. dann mit mutterboden ausgefüllt und die letzten 10-20cm mit blumen erde. so wollte ich auch eigentlich mein kräuter beet machen

  • Hallo Sven,


    ich arbeite Schwerpunktmässig mit Hochbetten, allerdings eignen sie sich nicht unbedingt für Kräuter.
    Vielleicht hast Du mal was von einer Kräuterspirale gehört, die ist echt gut, man muss sie nur richtig aufbauen.
    Erekundige dich mal, dann kannst Du gerne wieder nachfragen.


    mfg Peter

  • Wenn ich mich erdreisten darf, diesen alten Thread wieder abzustauben, würde ich hier gern neue Ideen und seither gemachte Erfahrungen sammeln. Als Neuling in Sachen Kaninchen, aber alter Hase in Sachen Garten bin ich so langsam dabei, mir über den nächstjährigen Anbau Gedanken zu machen. Für manche Kultur möchte ja der Boden schon im Herbst vorbereitet werden.


    Fest stehen derzeit folgende Futterpflanzen:
    -Mais (sollte eigentlich für meinen eigenen Futternapf sein, wird mit Begeisterung gefressen)
    -Luzerne, Perserklee, Inkarnatklee (Saatgut noch vorhanden - Gründüngung)
    -Sonnenblumen (noch nicht auf Akzeptanz im Stall getestet)
    -Mairübchen, Radieschen (die Blätter werden regelrecht inhaliert!)
    -Chinakohl (wird trotz Stacheln gern gefressen und ist auch für mich lecker)


    Am Überlegen bin ich beim Markstammkohl. Ich baue für mich selbst Brokkoli, Kohlrabi und Rosenkohl an, da gehen immer wieder Blätter in den Stall. Als Winterfutter wäre der Markstammkohl aber sicher gut.
    Futterrüben mögen sie nicht, habe eine zum Probieren bekommen, die wurde kaum beachtet. Eher Pastinaken und Wurzelpetersilie. Habe auch an Steckrüben gedacht, aber auch die werde ich erstmal ausprobieren, ob sie überhaupt gefressen wird.
    Topinambur und Silphie interessieren mich seit Längerem als Sichtschutz und Blühpflanze, habe es aber noch nicht ausprobiert. Jetzt wäre der dritte Anreiz da...
    Mit Mangold habe ich dieses Jahr meinen ersten Versuch gewagt, aber ziemlich spät, die Pflanzen sind sehr lückenhaft aufgegangen und noch recht mickrig. Die sind mein Testballon für die Aussage, man könne Mangold gut auf dem Beet überwintern.


    Was gibt es sonst noch, was entweder schnelle und reichliche Ernte gibt oder die Frischfutterversorgung im Winter bereichert? Kaninchengesund muss es natürlich auch noch sein ;) Sachen, die umstritten und mit Vorsicht zu füttern sind, würde ich da lieber außen vor lassen. Kohlsorten habe ich bestimmt auch schon zu viele für den wenigen Platz, den ich habe. Die Weiße Fliege fühlt sich sauwohl bei mir...


    Ich stecke auch in einem kleinen Dilemma was das Thema Rasenmähen angeht. Einerseits wäre es schön, auch Gras aus eigenem "Anbau" anbieten zu können, natürlich handgeschnitten! Andererseits will ich meine Liege- und Spielwiese auch als solche nutzen können und den Rasenschnitt brauche ich eigentlich komplett als Mulchmaterial für die Gemüsebeete. Vielleicht säe ich Hirse, um Gras und Rispen zu gewinnen. Kann man eigentlich Chinaschilf verfüttern, davon habe ich mehrere Sorten?

  • Hallo Angela,


    ich hatte ja auch mal Markstamkohl versucht, nur wurde der von Raupen weggefressen. Beim Versuch die abzusammeln habe ich verloren!


    Bei der Silphie, als Sichtschutz? Das dauert und wird sicher nie ganz dicht, oder wie meinst du das?

  • Naja, din Bildern im Internet nach zu urteilen, wird das übermannshoch und schon ziemlich dicht. Natürlich eine entsprechende Anzahl Pflanzen pro lfm vorausgesetzt... Ich lasse mich überraschen, habe heute eine Seite gefunden, die ganz aktuell Jungpflanzen mit 20cm Höhe zu 1€ pro Stück verkauft, da hab ich mal Kontakt aufgenommen. Es muss ja nun auch nicht 100% blickdicht sein, nur dass die Nachbarn eben nicht jeden Kuchenkrümel aufm Kaffeetisch zählen können. Die Wiese profitiert übrigens auch von der Beschattung, ich hab nämlich sehr leichten Boden, der schnell austrocknet. Da wo bereits Schilfmatten Schatten spenden, wächst das Gras viel üppiger, weil es nicht so ausgedörrt wird.
    Was den Markstammkohl angeht, wird der wirklich so hoch wie man teilweise liest? Da war von 1,5m und mehr die Rede... Dann lass ich das lieber und baue Kohlarten an, von denen alle was haben, nicht nur die Langohren. Mit Raupen hatte ich nur einmal Probleme, da habe ich Blumenkohl angebaut, aber fast nichts geerntet, weil sie von der Mitte her von Raupen zerfressen und besch...ietert waren.
    Zur LIste dazugekommen ist noch Sellerie und Blattfenchel. Hab meinen Feinschmeckern Knollenfenchel angeboten, das wurde nicht wirklich gefressen, nur die Blättchen abgemümmelt... Steckrüben muss ich auch erstmal testen, ob sich der Anbau lohnt oder sie die Nase rümpfen. Futterrüben sind jedenfalls schon durchgefallen...

  • Hallo Angela,


    Futteranbau im Garten ist was anderes wie auf dem Feld und manches muss man sich sehr genau überlegen.Gartenanbau mit relativ kleinen Flächensollte einen Ertrag erbringen, der sich auch rentiert.


    Kleesorten, Mais und Getreide bringen schlicht zu wenig Ertrag pro Fläche, da gibt es wirklich besseres Futter.


    Für den Garten empfehle ich Topinambur, Sonnenblumen und Blattkohlarten - da ist auch eine Doppelnutzung gegeben.


    Sehr zu empfehlen sind Salate, auch gerade die asiatischen Sorten, die sehr gerne gefressen werden und enorm hohen Ertrag bringen.


    Pflücksellerie ist geeigneter denn Knollens., Stielmus bringt gerade im Frühjahr größere Blattmasse denn Radieschen usw.


    Bei der Planung gehe ich immer nach einem einfachen Konzept vor:


    Was esse ich als Mensch gerne ( und die Reste schmecken auch den Tieren) und dann schaue ich auf den Platz, was noch als Zwischenkultur als Futterpflanze passt; damit habe ich ganzjährig einen grünen garten, der dicht bepflanzt mit Kaninchenkompost gedüngt alle Seiten zufrieden stellt.


    mfg Peter

  • Hi,
    1€ für eine Pflanze das finde ich etwas teuer! Aber der Markt regelt den Preis.
    Hast du niemanden der dir einige Pflanzen abgeben würde? Die lassen sich sehr leicht über Blattstecklinge vermehren.
    Hie, da komme ich ja auf eine Idee für das kommende Jahr, Geldverdienen im Schlaf :_3 :hollyday: :_3 :hollyday:


  • Hallo Peter,


    ich kann Dir da voll zustimmen. Nur habe ich Tobinambur durch Sylphie ersetzt - Vorteile dabei: Sylphie ist mehltauresistend und uninteressant für Wühlmäuse, weil Sylphie eben keine Knollen hat. Heute ist nun die letzte Sonneblume in den Stall gewandert ... eigentlich war es nur noch der "Stamm", aber in ca. 20 cm lange Stücke geschnitten und aufgespalten, so kommen meine Lieblinge an das offensichtlich sehr leckere Mark heran.


    Ansonsten kann ich auch Buschbohnen nur empfehlen - jedes Jahr bekommen meine Tiere das Bohnenkraut uns fressen es wie verrückt - ohne irgendwelche Nebenwirkungen. Auch meine "alten" Erdbeerpflanzen haben meinen Tieren offensichtlich gut geschmeckt.


    Zur Zeit steht noch Westfälicher Furchenkohl (ähnlich Markstammkohl) und 2 Beete mit Grünkohl noch im Garten, als Abwechslung zu Futterrüben.


    Gut Zucht


    Jens

  • Das mit rentablen Ertrag stimmt natürlich, allerdings bin ich nicht auf den Garten als alleinige Futterquelle angewiesen. Ich bin in der schönen Lage, nur wenige Schritte gehen zu müssen, um quasi mitten in der Wildnis zu stehen. Als Dorfbewohner hat man da reichlich Futter zur Auswahl. Zumal ich ja derzeit nur drei Kaninchen zu versorgen habe. Der Garten ist mehr Hobby, ich baue da gern Sachen an, die mir einfach Spaß machen. Ungeachtet des rechnerischen Ertrags. Den Mais hab ich dieses Jahr gehabt, weil ich es einfach interessant und schön fand, da waren die Kaninchen noch gar nicht im Gespräch. Und jetzt gehen sie für die Kolben die Wände hoch. :rabbit6:
    Silphie bin ich grad am gucken, wo ich Jungpflanzen günstig herkriege. Man las ja, dass Andi 1€ pro Pflanze zu happig findet. Das Gesamtangebot inkl. Versand für 15 Pflanzen würde sich bei jenem Anbieter auf 25€ belaufen. Sind dann laut Beschreibung ca. 20cm hoch und mit Wurzelballen. Ich wollte sie jetzt im Herbst setzen, oder ist das schon zu spät?
    Buschbohne überrascht mich, wird ja als giftig gehandelt. Wäre aber eine schöne Sache, denn das Kraut fällt ja immer reichlich an. Erdbeerblätter haben meine auch schon reichlich bekommen und begeistert weggestaubsaugt.

  • Hallo Angela,


    du kannst sie jetzt noch pflanzen. Es ist nur wichtig daruf zuachten, das der Boden feucht genug ist.
    Mit dem 1€ war nur etwas überraschend für mich. Eigentlich scheint es ja ein normaler Preis zu sein. Mir ging nur eben durch den Kopf, wie leicht sich mit soetwas Geld verdinen lässt.
    Bohnenkraut füttern wir auch schon immer. Du musst nur darauf achten, das keine Bohnen mehr drann sind die enthalten die, da bin ich mir jetzt nicht ganz sicher Blausäure.

  • ;) Bohnenkraut oder Kraut von Bohnen? :P


    Im Gegensatz zum Englischen oder Spanischen sind die Bezeichnungen im Deutschen meist viel genauer, aber hier ist es auch nicht ganz klar, was man meint. Und mit dem Kontext haben halt so manche ihre Problemchen.


    Gruß
    Karl



    PS
    Nein, keine Blausäure.
    Grüne Bohnenfrüchte (Bohnen = Phaseolus) enthalten Phasin (Toxalbumin).

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