Pelletfütterung von jungen Hasenkaninchen

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  • Hallo,


    ich füttere meine Hasenkaninchen bis sie 9-10 Wochen alt sind Pellets zur freien Aufnahme.Mich würde jetzt interessieren, wie ich sie dann weiter füttern sollte.Sollte man die Pelletmenge jeden Monat steigern bis sie auf Gewicht sind.Also nach dem Motto 30 Gramm Pellets je Kilogramm Körpergewicht.Oder sollte man den Jungtieren schon direkt die Pelletmenge, die die Alttiere bekommen, füttern.Das wären so 100 Gramm.

    Frage das ganze,weil ich die Pelletmenge bisher jeden Monat ab dem Alter von 9-10 Wochen langsam gesteigert habe bis zu einem Alter von 6 Monaten und dann eben die Menge so gehalten habe. Ein erfahrener Züchter mit sehr guten Hasen hatte mir bei einem Besuch erzählt, dass er seinen Jungen bis zu einem Alter von 9-10 Wochen Pellets auch frei gibt und dann eben schon die Menge, die auch die Alttiere erhalten.


    Was meint ihr dazu?

  • Hallo Matze,
    deine Fragestellung ist etwas schwer verständlich, bzw. mit normaler Logik nicht zu beantworten.
    Wenn du bis zur 10 Woche Pellets schon zur freien Aufnahme verabreichst, wie willst du die Futtermenge anschließend noch steigern???!!!! Nicht möglich, ausser du entziehst den Tieren andere Futtermittel, wie Heu, Stroh, Möhren ect. - nur dann würden sie vielleicht noch mehr Pellets fressen - ob es ihnen gut bekommen würde, ist allerdings sehr fraglich.


    Etwas sarkastisch: Wenn die Jungtiere die Fütterung "Pellets zur freien Aufnahme" bis zur 10 Woche gut überstanden haben, sollte man wenigstens anschließend, so ab der 12. Woche die Futtermenge so weit begrenzen, dass die Tiere pro Tag nicht mehr als 10 bis 15 Gramm zunehmen um zu verhindern dass sie frühzeitig verfetten und darunter dann Fruchtbarkeit, Lebenserwartung ect. leiden. Zumindest bei den Häsinnen müsste bei weiterer Maxi-Fütterung auch mit starker Wammenbildung zu rechnen sein - wie sieht es da bei dem erfahrenen Züchter aus?


    MfG
    Karl

    Die größte Ehre, die man einem Menschen antun kann, ist die, dass man zu ihm Vertrauen hat.
    Matthias Claudius

  • Hallo Matze,
    es gibt wohl kaum Begriffe, die so häufig hier angesprochen werden, wie die Fütterung.


    Schau einmal oben rechts und verwende die Suche, mir wurden da eben mal 700 Beiträge angezeigt, die sich damit beschäftigen.


    Jeder wird da wohl sein Patentrezept haben. Viele füttern in den ersten Monaten ihren Jungtieren wenig Pellets.
    Strukturmüsli, Luzerne, Getreidemischungen, Haferflocken und vieles mehr wird von vielen Usern verwendet.


    Aber wenn es bei dir gut klappt, spricht nichts dagegen.


    Unser tägliches Heu gibt uns heute, wird wohl auch dir selbstverständlich sein.
    Vielleicht durchsuchst Du einmal die Beiträge.


    Gruß Kai

    Fehler machen ist menschlich,
    dazu stehen zeugt von Größe,
    wer sie nur bei Anderen sucht, tut mir nur Leid.

  • Hallo Karle,
    das von mir oben geschriebene,ist anscheinend wohl nicht so zu verstehen, wie ich es eigentlich meine.Versuche es nun noch einmal.


    Bis die Jungen ca 9 Wochen sind bekommen sie die Pellets zur freien Aufnahme.Dann werden die Jungen alleine gesetzt.
    Ab diesem Zeitpunkt kriegen die Jungen die Pellets nicht mehr zur freien Verfügung, sondern jetzt eben nur noch eine bestimmte Dosis an Pellets.(So stehts auch im gelben Buch Hasenkaninchen von Oertel und Spörer)


    Es geht jetzt eigentlich darum:
    Sollte man die Pelletmenge von Monat zu Monat steigern? Also man gibt jetzt z.B von der 9/10 Woche ab bis zum Alter von 3 Monaten 65 g pro Tag.Dann von 3 bis 4 Monaten 80g, dann von 4-5 95g und dann von 5-6 Monaten 110g und hält diese Menge dann bis sie auf Gewicht sind.(Ist jetzt nur ein Beispiel, wie ich es meine, die Menge stimmt nicht unbedingt)


    Oder sollte man den Jungen, wenn sie dann mit ca. 9/10 Wochen alleine kommen, schon die Menge eines Alltieres geben?( Ein ausgewachsenes Hasenkaninchen braucht ungefähr 100g, neben Heu und Wasser, um sein Gewicht zu halten.)
    Beispiel der erwähnte Züchter:Er gibt seinen Jungen auch bis sie etwa 9/10 Wochen sind Pellets zur freien Aufnahme und dann eben direkt wenn sie alleine kommen ca 100 g (Menge für ein Alttier).Dieser Züchter fährt jedenfalls sehr gut damit.Er hat keine Wammen oder das seine Tiere plump oder sonst was wären ist auch nicht der Fall,ganz im Gegenteil.


    Wäre auch froh, wenn andere Hasenzüchter oder welche die sich damit auskennen, erzählen wie sie es machen oder machen würden.

  • Beispiel der erwähnte Züchter:Er gibt seinen Jungen auch bis sie etwa 9/10 Wochen sind Pellets zur freien Aufnahme und dann eben direkt wenn sie alleine kommen ca 100 g (Menge für ein Alttier).


    Hallo Matze,
    das für mich Unverständliche erscheint auch in diesem Satz wieder. Ich gehe mal davon aus, dass Hasenkaninchen im Alter von 9 Wochen so ungefähr 1,5 kg, vielleicht auch 1,8 kg wiegen und bei freier Aufnahme-Möglichkeit pro Tag max. 60 bis 70 g Pellets fressen - eine Umstellung auf 100 g wäre also nichts anderes, als weiterhin Fütterung zur freien Aufnahme.


    Ich würde das von dir genannte Beispiel bevorzugen:
    Es geht jetzt eigentlich darum:
    Sollte man die Pelletmenge von Monat zu Monat steigern? Also man gibt jetzt z.B von der 9/10 Woche ab bis zum Alter von 3 Monaten 65 g pro Tag.Dann von 3 bis 4 Monaten 80g, dann von 4-5 95g und dann von 5-6 Monaten 110g und hält diese Menge dann bis sie auf Gewicht sind.(Ist jetzt nur ein Beispiel, wie ich es meine, die Menge stimmt nicht unbedingt
    )


    MfG
    Karl

    Die größte Ehre, die man einem Menschen antun kann, ist die, dass man zu ihm Vertrauen hat.
    Matthias Claudius

  • Hallo,

    erstmal ist es immer abhängig welche Rasse Du hast, doch wie ich daraus erkennen konnte handelt es sich um Hasen


    Hubert, dieses würde ich so nicht generell unterschreiben. Ich habe in meiner Züchterzeit so einige Rassen im Stall gehabt, angefangen vom Deutschen Riesen,Alaska, Deutsche Kleinwidder, Zwergwidder, Hermelin und Farbenzwerge. Im Moment Englische Widder und seit über 30 Jahren Hasen in rotbraun, einige Jahre weiß und auch die Neu/ Nachzüchtung Hasen lohfarbig schwarz.
    Eines habe ich versucht, in allen Jahren bei allen Rassen nicht zu verändern: die Fütterungsmethode. Aus zeitlichen und beruflichen Gründen bin ich ein "Sackfütterer". Und das ohne nennenswerte Verluste. Meine Tiere werden zwischen der 4. und 6. Woche abgesetzt, je nach dem, ob die Häsin wieder tragend ist. Bis dahin haben sie Futter zur freien Verfügung. Nach dem Absetzen bekommen die Tiere sehr wenig Pellets- nur so viel wie sie innerhalb ca 30 Minuten nach dem füttern aufnehmen. Dazu ausreichend Heu und Wasser, wobei sie nur so viel Wasser zur Verfügung haben, wie sie über Nacht aufnehmen. Am anderen Vormittag bekommen sie dann wieder Wasser, das heißt, das die Jungtiere bei mir einige Zeit kein Wasser zur Verfügung haben, trotzdem sind sie immer mit Heu- knabbern beschäftigt. Erst mit ca. 12 Wochen gebe ich den Tieren Pellets "satt". Aber dort nur so viel, wie sie bei abendlicher Fütterung über Nacht aufnehmen- und immer : Heu. Ab da gibt es dann frisches Wasser zur freien Verfügung. Ich habe noch nie die Pelletmenge abgewogen, Wammen sind eigentlich fast unbekannt, auch bei alten Häsinnen.


    Dort müsste eigentlich unser Michael einige Tipps geben können.


    Ich habe hier nur meine Methode der Fütterung, die in meiner Zucht angewandt wird, wiedergegeben. Das bedeutet nicht, das es das Maß aller Dinge ist, ich weiß nur, das es bei mir ohne grössere Probleme funktioniert.


    Gruß
    Michael

  • Ich habe in meiner Züchterzeit so einige Rassen im Stall gehabt, angefangen vom Deutschen Riesen,Alaska, Deutsche Kleinwidder, Zwergwidder, Hermelin und Farbenzwerge. Im Moment Englische Widder und seit über 30 Jahren Hasen in rotbraun, einige Jahre weiß und auch die Neu/ Nachzüchtung Hasen lohfarbig schwarz.


    Hallo Michael,


    bei dem "Fett" hervorgehobenem und der Liste der von Dir aufgezählten Rassen, müsstest Du glatt mit dem Rentenalter durch sein. =3


    Gruß,


    Hubert

  • Nach dem Absetzen bekommen die Tiere sehr wenig Pellets- nur so viel wie sie innerhalb ca 30 Minuten nach dem füttern aufnehmen.


    Hallo Michael,
    woher weißt du, wieviel Pellets deine Tiere innerhalb einer halben Stunde fressen (würden) - oder nimmst du nach der angegebenen Zeit den Futternapf raus?
    MfG
    Karl

    Die größte Ehre, die man einem Menschen antun kann, ist die, dass man zu ihm Vertrauen hat.
    Matthias Claudius

  • Hallo,


    herauszubekommen, wieviel die einzelnen Tier in einer halben Stunde fressen direkt nach der Gabe ist relativ einfach, indem man nach dieser Zeit einfach nachsieht und sich die Mengen merkt - spielt sich ein und man macht es dann automatisch, wobei man Veränderungen leicht feststellen kann und dann auch genauer hinsieht.
    Viel interessanter scheint mir der Ansatz zur Reduzierung bzw. zur gezielten Wassergabe in dieser Zeit.
    Berechnet man dann die Trockenmasse Pellets + Wasser = optimale Feuchtigkeitskonzentration zur Verdauung ???
    Wird der Feuchtigkeitsgehalt des Heus dabei berücksichtigt ?


    Ich meine Fragen ernst, da auch ich schon in Einzelfällen festgestellt habe, dass bei fehlendem Wasser ( Nippel defekt oä.) mehr gefressen wurde, vermutlich, um die Flüssigkeit übers Futter aufzunehemn ( Auch ich habe mal aus beruflichen Gründen Sackfutter gegeben) ?
    Bei Frischgrünfütterung wird eh nur sehr wenig Wasser direkt aufgenommen, von daher gab es da noch keine Fragestellungen.


    mfg Peter

  • Hallo,


    woher weißt du, wieviel Pellets deine Tiere innerhalb einer halben Stunde fressen (würden)


    herauszubekommen, wieviel die einzelnen Tier in einer halben Stunde fressen direkt nach der Gabe ist relativ einfach, indem man nach dieser Zeit einfach nachsieht und sich die Mengen merkt


    Damit hat Peter die Frage beantwortet.


    Gruß
    Michael

  • Hallo Johnny,


    ich kenne die Seite und erlaube mir, nicht mit allem einverstanden zu sein.
    gerade als Züchter, der seit 1963 Rassekaninchenzucht betreibt und außer 2 Jahren Sackfütterung immer naturnah gefüttert hat, kann ich über den Wasserbedarf unserer Tiere schon eine Meinung haben :)
    Kurz:
    Wasser wird kaum getrunken außer in Zeiten hoher Anspannung, meist reicht Frischgrün vollkommen aus - wobei ich allerdings betonen will, dass selbstverständlich Wasser immer zur verfügung steht, da es gerade in kritischen Situationen, die man nie ausschließen kan, lebenserhaltend sein kann.


    mfg Peter


  • Die Menge, die ein 5 Wochen altes Tier in dreißig Minuten frisst dürfte etwas kleiner sein, als die, die ein 12 wochen altes frisst und dann gibt es noch starke individuelle Unterschiede auch innerhalb der Rasse. Bei meiner Menge an Jungtieren und bei ;( meiner geistigen Leistungsfähigkeit würde ich da schwarz sehen.
    Gruß
    Karl

    Die größte Ehre, die man einem Menschen antun kann, ist die, dass man zu ihm Vertrauen hat.
    Matthias Claudius

  • Hallo karl,


    stell dein Licht nicht unter den Scheffel :)


    Es ist doch gar nicht schwierig, die Kraftfuttermenge zwischen der 4.-12 LW zu bestimmen, die Faustregel heißt einfach :
    so wenig wie möglich, so viel wie nötig - und da ist die halbe Stunde von Michael ein gutes Anhaltsmass.
    Und vor allem, in diesem Zeitrahmen und in dieser Altersklasse sind die Unterschiede gar nicht so groß und, bei den meisten zumindest, sitzen die Jungen ja auch noch zusammen, was da Fressverhalten positiv beeinflusst.
    mfg Peter

  • Hallo Peter wollte dir nicht zu nahe treten


    Die Seite habe ich deshalb erwähnt weil viele Sachen in Bezug Verdaung Wasseraufnahme sehr interessant wasserinhalt von Rau bzw Wiesenfütterung usw .sehrsachlich und schematisch dargestellt werden.


    und sich meines erachtens jeder ein eigenes Bild davon machen kann . und ein gutes Grundwissen aneignen sollte, um es nach seinem Bemessen einzusetzen.


    meine Fütterungsmethode nach dem Absetzen auf zehn Tiere einen halben Liter kälberaufzuchtmilch . ca die menge futtermischung für einenZwerg pro Tier und tägliche Kontrolle bleibt Futter zurück
    nächsten Tag etwas weniger oder wenn leer das nächste Mal ei bisschen mehr und sobald es geht gras bis zum auseinandersetzen. Dann einen Ausstellungsbecher halbvoll und gras ohne Ende
    ausstellungstiere werden auf Normalgewicht hin gefüttert


    zur halben Stunde, wenn ich einen Braten in 10 minuten hinunterwürge wird mir schlecht ,wenn ich aber später immer wieder einmal nasche könnte ichdas doppelte vertragen Verdauungsrythmus kaninchen,


    ist meine Meinung nicht Böse sein


    Jonny

  • Hallo Johnny,


    ich bin dir weder böse noch habe ich irgendwelche negtive gednken bei der ganzen sache.
    Der Fragesteller fragte nch der Menge der Pellets, dazu war auch meine berechnende Antwort gedacht.
    ZüchterInnen, die naturnah füttern, haben dise fragestellungen nicht.
    Die von dir erwähnte seite hat schon die Vorzüge, die du nennst, allerdings ist diese Fütterung mehr für Zwerge gedacht und die kraftfuttergaben, die Mittel- und Großrassen brauchen, werden einfach ausgeblendet.
    Mit der dort vorgeschlagenen Fütterung bekommt man keinen MW aufs gewicht :)


    mfg Peter

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