Polish Rabbit

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  • Hallo, ich züchte Polish marderfarbig blau, allerdings wohne ich in Österreich.
    Obwohl die Rasse im Europastandard aufgeführt wird, ist sie meines Wissens nach in Deutschland nicht zugelassen.
    "Liebhabertiere" gebe ich aber auch nach Deutschland ab.


    Lg Claudia _hasi9_

  • Hallo,


    ich habe 2012 von einer holländischen Züchterin einen Stamm hasenfarbiger Polish übernommen, damit wurde 2015 jedoch nicht gezüchtet. Bezüglich der Anerkennung liegt das Problem der Rasse im Gewicht, da es bereits vor Jahren in D den Rat einer Expertenkommission gab, die vorschlug nicht mit Tieren um oder unter 1,0 kg zu züchten.


    Wie bereits in einem anderen Zusammenhang geschrieben, kann ich mir nicht vorstellen, dass Deutschland den Europastandard so schnell übernimmt. Davor gibt es zumindest noch einen neuen deutschen Standard mit einigen Anpassungen, über die bereits in der Fachpresse berichtet wurde.


    Züchter gibt's auch in D.


    MfG Manfred

  • Das Gewicht der Tiere wurde in der neusten Aktualisierung des Standards auf 0.90- 1,35 angehoben , was meiner Meinung nach ein Witz ist. Wer die Tiere züchtet oder auch nur mal gesehen hat weiß das sie, wenn sie nur in die Nähe der Gewichtsobergrenze kommen total plump aussehen und nichts mehr mit Polish zutun haben sondern an kugelrunde Farbenzwerge erinnern. Was sie aber nicht sind und auch nicht sein sollen.
    Was den Europastandard angeht bin ich froh in Österreich zu leben, hier haben wir nämlich Europa ^^.


    Lg Claudia

  • Hi,


    meines Erachtens sind die Polish, die um einen Kilogramm oder weniger wiegen, siehe z.B. beim Tag der Zwerge in Veenendaal bzw. Tiel, wahre Hungerhaken, und nur durch eine restriktive Fütterung auf dem Gewicht zu halten. Das mag bei den selteneren Farbenschlägen wie dem meinen noch stärker ausgeprägt sein, so zumindest meine Erfahrung, als z.B. bei den weiß RA. Die Tiere haben auch noch mit 1,1 bis 1,2 kg eine schnittige Form; die sollte nämlich nicht das Resultat einer Hungerkur, sondern der Genetik sein. Wem den nicht so wäre, gäbe es das Hasenkaninchen in seiner heutigen Form übrigens auch nicht.


    MfG Manfred

  • Das kann ich so nicht ganz bestätigen, natürlich habe auch ich Tiere denen ich nicht den Napf bis Anschlag füllen darf. Der überwiegende Teil ist so um die 1.10 und schnittig ^^. Allerdings habe ich auch Zwei den kann ich füttern was ich will, die Beiden kratzen am unteren Rand der 0.90 (der Rammler ist zur Zucht fein, die Häsin nicht).
    Im übrigen bin ich froh um die Gewichtsanhebung ABER bis 1.35 ist Blödsinn 1.20 wäre eine reale Obergrenze.


    Lg Claudia

  • Bei den Zwergwiddern ist's ähnlich. Um eure oder unsere Nachbarn zufriedenzustellen (CH), bin ja selbst Österreicher, hat man das Gewicht angehoben. Mittlerweile bekommt man bis 2,10 voll und bis 2,20 noch Abzüge. Dabei wurde bereits 1992 in Ö der Gewichtsrahmen der Zwergwidder mit 1,5 bis 1,9 kg festgelegt. Na ja, aber auch das ist Europa! Der EE-Standard hat eben nicht nur Vorteile! 8|


    MfG Manfred

  • Stolzer Preis. Ich hab damals meine aus der Tschechei. Und gerademal 40€ pro Tier bezahlt.


    Na ja. Den Spaß hatte ich ja auch nur kurz. 3 Monate Später sind sie nachts wieder abgeholt worden. ;(


    Aber ich würde sie mir nicht nochmal holen. Das Problem ist einfach, dass sie sehr hippelig sind. ich könnte sie nicht ruhigen Gewissens an Kinder oder hobbyhalter abgeben.


    Ein Exemplar ist mir geblieben. Trotz Kastration ist Pavel immernoch ziemlich , nennen wir es mal, ungestüm.... :whistling:


    Aber um auf den Kern der Sache zurück zu kommen: Der Preis ist echt hoch. Aber wie hat mein Opa immer gesagt:


    "Jeden Morgen steht ein Idiot auf. Du musst ihn nur finden!" _cappu_


    Schöne Grüße

  • Hallo,


    ich wiederhole mich gerne. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass wir unsere Tiere, und damit unser Hobby und unsere Arbeit zu billig verkaufen. An dem Spruch von deinem Opa ist schon was dran. Trotzdem halte ich die 100 Euro pro Nase nicht für zu teuer. Trotz mehrmaligen Besuches des Tags der Zwerge ist es mir bis jetzt nicht gelungen, auch nur einen fehfarbigen "Zwerghasen", so heißen sie laut Europastandard, zu sehen. Also, selten sind sie auf alle Fälle.


    In Erinnerung der Preise, die ich bis jetzt gezahlt bzw. gesehen habe, bewegen sich die Zwerge von 20 oder 25 Euro aufwärts, bei Hermelin BA werden von manchem Züchter auch 100 verlangt. Also, scheint die Zahl der Idioten gar nicht so klein zu sein, vor allem, wenn an der Story, dass die Nachfrage den Preis bestimmt, etwas Wahres dran ist.


    Insgesamt frage ich mich, wer jetzt der Idiot ist? Der, der seine Tiere um 100 Euro verkauft, und auch los wird, oder der, der sie um 20 Euro anbietet, und trotzdem nicht wegbekommt, oder der, der gar keine anbietet, weil er sie keinem gönnt und sie lieber schlachtet?


    MfG Manfred

  • Ja Manfred da hast du wohl Recht, bei den seltenen Rassen bestimmt die Nachfrage den Preis. Wer solche Tier unbedingt will zahlt auch dementsprechend dafür. Allerdings muss ich zu bedenken geben das solche Preise auch potentielle "Neuzüchter" abschreckt zumal ich die eben da angebotenen Tiere nicht als besonders erwerbenswert erachte. Was ich nicht persönlich anschauen kann kauf ich nicht.


    Lg Claudia

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