| ||||||||
|
Die hototfarbigen Rassen in Karlsruhe.
Weiße Hotot Es war eine stattliche
Zahl an Weißen Hotot , die den Weg nach Karlsruhe gefunden hatten. Insgesamt
präsentierten die
Farbenzwerge hototfarbig Wir bedanken uns bei ????? für diesen Bericht und die Fotos. Das Copyright liegt bei den jeweiligen Verfassern und beim Rassekaninchenzuchtforum e.V. Die Rechte der Grafiken liegen bei http://www.rkz-forum.com. Weitere Ergänzungen, Meinungen und Bilder zum Bericht bitte an webmaster@rkz-forum.de. Wir weisen nochmals ausdrücklich darauf hin, das die Bilder, Texte und Grafiken bestimmten Rechten unterliegen, und das wir Copyrightverletzungen strafrechtlich verfolgen lassen werden.
Wir freuen uns über auf eure Beiträge. | ||||||||
|
| ||||||||
Werbepartner
Jetzt mitmachen!
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!




Aussteller
93 Exemplare. Damit hatte sich die Tierzahl seit der letzten Bundesschau in
Bremen, wo lediglich 40 Tiere gemeldet waren, mehr als verdoppelt. Doch eine
gestiegene Quantität bedeutet nicht zwangläufig auch eine verbesserte
Qualität. Eine gewagte Aussage, wenn man bedenkt, dass der Bundesmeister
B.Glutting (Bayern) zwei Zuchtgruppen mit Ergebnissen von 389,0 (Bild 3) und
387,5 präsentierte. Hierin waren auch die beiden Sieger und ein
Klassensieger mit jeweils 97,5 Punkten zu finden. Dass diese beiden
Zuchtgruppen, dem Züchter auch die Goldmedaille des H+K Verlages bescherten
sei da nur noch am Rande erwähnt. Vizemeister wurde K. Grämer (Bayern) mit
383,5 Punkten und an diesem Abstand wird das Dilemma deutlich. In der Breite
hapert es mit der Qualität, die in der Spitze vorhanden ist.
Das
betrifft vor allem die Formen. Fast alle Zuchten müssen sich mit dem Problem
loser Brustfelle befassen. Der Grund hierfür liegt in der Position Gewicht
begründet. Nicht wenige Züchter kennen das Problem, dass die Tiere gerade so
über die Grenze von 4,0 kg kommen. Geschuldet ist dies dem Trend zu immer
blockigeren Tieren mit kräftigeren Köpfen und kürzeren Ohren. Der
–geforderte - leicht gestreckte Typ geht immer mehr verloren und damit auch
das Gewicht. So wird die Futterration gesteigert und das Ergebnis sind die
formlichen Mängel. In der Position Fell konnte eine leichte Verbesserung
gegenüber den vergangenen Jahren festgestellt werden. Die etwas dünnen und
vor allem langen Felle, die man noch vor einigen Jahren recht häufig sah
sind nun doch überwiegend verschwunden. Wenig Probleme machen die
Rassemerkmale. In der Position Kopf und Ohren sind schöne Typen recht häufig
anzutreffen. Wie schon beschrieben gilt es eher darauf zu achten, dass die
Ohren nicht noch kürzer werden. Bis auf wenige Ausnahmen konnten auch die
Positionen
Zeichnung
und Farbe überzeugen. Dementsprechend erfolgten hier auch nur geringe
Abzüge. Für das Interesse an der Rasse und ihre Verbreitung kann das
Spitzenergebnis des Deutschen Meister sicherlich nur förderlich sein und
vielleicht sind es in zwei Jahren noch mehr Tiere, die auch in der Spitze zu
bewundern sind.
wieder. Es fängt schon bei der Verbreitung der Rasse an. Drei Aussteller zeigten
insgesamt 23 Tiere, die gerade in der Zeichnung bei weitem nicht an ihre
stehohrigen Verwandten heranreichen konnten. Die häufig vergebenen 9,0 oder 9,5
Punkte waren sicherlich im wesentlichen dem Wohlwollen der amtierenden
Preisrichter zu verdanken. Auch die Positionen zwei und drei werden in den
nächsten Jahren noch viel züchterische Arbeit erfordern damit dieser
Farbenschlag den Anschluss an andere Zwergwidder finden kann. Recht ansprechend
war hingegen schon die Kopfbildung; auch der Behang machte in der Länge keine
Probleme und wurde teilweise recht schön
getragen.
Den Titel des Deutschen Meisters sicherte sich K.Krall (Baden) mit 383,0
Punkten, der auch mit 96,5 Punkten den Klassensieger zeigte. In den Bildern 6
und 7 werden gerade die Vorzüge in den Positionen 4 und 5 und die Mängel in
Position 6 deutlich.
.
Betrachtet man nur das Bewertungsergebnis im Katalog, so muss man von einer
sehr ausgeglichenen Zuchtbasis ausgehen. Dem Deutschen Meister T.Kurz
(Rheinland-Pfalz) und T. Upgang (Westfalen) mit jeweils 384,0 Punkten folgte der
Titelverteidiger G. Rühmke (Sachsen-Anhalt) mit 383,5 Punkten und im Anschluss
nicht weniger als fünf Züchter mit 382,5 Punkten. Beide Bundessieger mit jeweils
97,0 Punkten zeigte E. Dölz (Thüringen), der jedoch beide Zuchtgruppen nicht ins
Ziel bringen konnte. Doch abgesehen von den reinen Zahlen ließ gerade die
Bewertung in den Positionen fünf und sechs die Aussteller etwas ratlos zurück.
Sowohl Tiere mit etwas schmalen, wie auch etwas breiten und auch wiederum
idealer Zeichnung wurden in Position fünf mit 14,5 Punkten bewertet. Hier wäre
eine Differenzierung durchaus angebracht gewesen. Das ein Tier in der Position
Kopf und Ohren wegen einer fehlerhaften Augenfarbe ausgeschlossen wurde
,
die halt laut Standard in der Position Farbe zu strafen wäre, passte da ins
Bild. In der Bewertung der Positionen 1 bis 4 lagen die Preisrichter hingegen
meist richtig, wenn auch angemerkt sein sollte, dass zu neben der Länge auch die
Struktur des Ohres mehr Beachtung finden sollte. Gerade bei den hototfarbigen
Zwergen sind die Ohren häufig noch etwas dünn oder könnten schöner getragen
werden. Erstaunlich noch ein kleiner Randaspekt. Am Sonntagmorgen hatten fast
alle verkäuflich gemeldeten Tiere einen Erwerber gefunden. Bleibt also zu
hoffen, dass 2011 in Erfurt eine größere Anzahl an hototfarbigen Farbenzwergen
anzutreffen sein wird. 




