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    Dr. med. vet. Hans-Peter Sporleder neuer ZDRK-Tierschutzbeauftragter

    Anlässlich der ZDRK-Tagung in Niefern-Öschelbronn wurde Dr. med. vet. Hans-Peter Sporleder in der Sitzung des Erweiterten Präsidiums einstimmig zum neuen Tierschutz-Beauftragten des ZDRK bestellt.

    Dr. med. vet. Sporleder wurde 1964 in Arholzen (Landkreis Holzminden) geboren. Mit seiner Ehefrau und sechs Kindern wohnt er in Uttenweiler/Dieterskirch (Landkreis Biberach).

    Nach der allgemeinen Hochschulreife leistete er von 1985 bis 1986 seinen Wehrdienst ab. Von 1987 bis 1993 studierte er an der Tierärztlichen Hochschule Hannover Veterinärmedizin. Seine Dissertation erfolgte von 1993 bis 1996 am Physiologischen Institut der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Anschließend übernahm er bis 2002 diverse Tätigkeiten an der Tierärztlichen Hochschule Hannover in der Forschung und Lehre.

    Seit 2002 ist Dr. med. vet. Sporleder beamteter Tierarzt am Kreisveterinäramt Biberach in Baden-Württemberg.

    Von 2008 bis 2009 erfolgte eine Abordnung an das Regierungspräsidium Tübingen und von 2011 bis 2013 eine Abordnung an das Ministerium für den ländlichen Raum Baden-Württemberg.

    Dr. med. vet. Sporleder ist bereits seit längerer Zeit Tierschutzbeauftragter des LV Württemberg und Hohenzollern.

    Wolfgang Elias, ZDRK-Referent für Öffentlichkeitsarbeit

    Die ZDRK-Tagung wurde vom 6. bis 10. Juni 2018 in Niefern-Öschelbronn durchgeführt. Ausrichter war der LV Baden unter der Leitung des Vorsitzenden Jörg Hess.


    Bereits am Mittwoch hatten die ZDRK-Standard-Fachkommission und am Donnerstag jeweils

    das ZDRK-Präsidium und der Vorstand des DPV getagt. Abends gab es einen Empfang bei der Bürgermeisterin der Gemeinde Niefern-Öschelbronn, Birgit Förster, im Rathaus in Niefern.

    Fachtagungen und Preisrichter-Schulung

    Am Freitag standen die Fachtagungen der Leiterinnen der Handarbeits- und Kreativgruppen, der Abteilungsleiter für Herdbuch und Angorazucht, der Zucht- und Schulungsleiter sowie die Lehrtagung des DPV auf dem Programm.

    Die Preisrichter und die Zucht- und Schulungsleiter der LV tagten gemeinsam im Armeliussaal in Niefern. Bis zum Mittag waren hier auch die Abteilungsleiter für Herdbuch und Angorazucht integriert. Thema war an diesem Tag ausschließlich der neue Standard, der am 1. Oktober in Kraft tritt. Der Redaktionsleiter der ZDRK-Standard-Fachkommission, Bernd Graf, referierte hier zunächst sehr umfangreich über den allgemeinen Teil und die Position Körperform, Typ und Bau. Weitere Referenten waren Mike Hennings (PV Sachsen-Anhalt) zum Thema Fellhaar, Joachim Kapp (PV Thüringen) zu Marderkaninchen und Siamesen, Uwe Klostermann (PV Baden) zu Rexkaninchen sowie Günter Möller (Technischer Leiter DPV) und Werner Winkens (Schecken-Club Rheinland) zu Scheckenkaninchen. Alle Vorträge erfolgten per PowerPoint-Präsentation.

    Michael Halbe referierte in der die Fachtagung der Abteilungsleiter für Herdbuch- und Angorazucht ausführlich über die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) konkret bezüglich der Herdbuch-Cloud. Weiterer Höhepunkt der Tagung waren die Berichte der Abteilungsleiter über ihre Aktivitäten in ihren Abteilungen.

    Bei den Wahlen gab es folgende Ergebnisse: Abteilungsleiter Wolfgang Wüst, stellvertretender Abteilungsleiter Hermann Schürmann, Schriftführer Michael Halbe, Kassierer Peter Kalugin, Beisitzer Carsten Steffes. Der bisherige Schriftführer Klaus-Dieter Stimm und der bisherige Kassierer Hans-Heiko Böger standen für eine erneute Kandidatur nicht mehr zur Verfügung.

    Habbe Tuchscherer, Klaus-Dieter Stimm, Hans-Heiko Böger und Jörg Hess wurden aufgrund ihrer Verdienste jeweils zum Deutschen Meister der Herdbuchzucht ernannt.

    Bei den turnusmäßigen Wahlen bei der Fachtagung der HuK-Gruppen wurden Gabriela Halbe (HuK Westfalen) zur stellvertretenden Leiterin und Dorothea Klose (HuK Schleswig-Holstein) zur Kassiererin jeweils einstimmig wiedergewählt.

    Die Internationale Exponatenschau der HuK-Gruppen wird 2020 in Florstadt im Bereich des Hessen-Nassau stattfinden.

    Kameradschaftsabend des DPV

    Der Kameradschaftsabend des DPV für Rassekaninchenzucht fand am Freitagabend im Ameliussaal statt. DPV-Vorsitzender Wolfgang Vogt begrüßte die Preisrichter/-innen mit ihren Partnern/-innen sowie die zahlreichen Gäste. Der kommissarische ZDRK-Präsident Ulrich Hartmann bedankte sich bei der Standard-Fachkommission für die hervorragende Arbeit in den letzten Jahren zur Schaffung des neuen Standards, der nun druckfrisch vorliegt. Zahlreiche Darbietungen auf der Bühne sowie eine Tanzband sorgten für beste Stimmung.


    Sitzung des Erweiterten ZDRK-Präsidiums und Jahreshauptversammlung des DPV

    In der Sitzung des Erweiterten ZDRK-Präsidiums am Samstag erfolgten Berichte von den Fachtagungen des Vortages, der Sitzung der Standard-Fachkommission und von der EE-Tagung 2018 in Dänemark. Daneben gab es einen Vorbericht zur EE-Europaschau vom 9. – 11. November 2018 in Herning (Dänemark).

    Die 4. Deutsche Meisterschaft im Kanin-Hop 2019 wurde einstimmig auf dessen Antrag an den LV Württemberg und Hohenzollern vergeben. Weiterhin wurde mehrheitlich ein Online-Portal für Kanin-Hop beschlossen, denn inzwischen gibt es laut dem ZDRK-Beauftragten für Kanin-Hop, Kai Sander, über 1.000 aktive Kanin-Hopper. Der Antrag zur Gründung einer eigenständigen Kanin-Hop-Abteilung wurde zurückgestellt, weil es auch innerhalb der LV noch keine eigenen Abteilungen gibt. Hier soll zunächst in den LV das weitere Vorgehen beraten werden.

    Aufgrund der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gab es erste Informationen, wie zukünftig mit dieser Thematik umzugehen ist. Die LV-Vorsitzenden von Hannover, Gerald Heidel, und Kurhessen, Bernhard Große, sowie der ZDRK-Referent für Öffentlichkeitsarbeit, Wolfgang Elias, werden ein Gremium bilden, um hier auch zukünftig rechtssicher den Datenschutz in die Vereins- und Verbandsarbeit zu integrieren.


    Ulrich Hartmann verabschiedete dann den bisherigen ZDRK-Tierschutzbeauftragten Dr. Michael Berger und bedankte sich im Namen des Verbandes für dessen herausragende Arbeit mit der großen Goldenen ZDRK-Medaille mit Nadel und einem Präsent. Gleichzeitig wurde Dr. Hans-Peter Sporleder vorgestellt, der bereits Tierschutzbeauftragter des LV Württemberg und Hohenzollern ist. Er wurde vom Erweiterten Präsidium einstimmig zum neuen ZDRK-Tierschutzbeauftragten bestellt.

    Nähere Informationen zu den einzelnen Bereichen und Themen werden demnächst in der Fachpresse veröffentlicht.

    Bei der JHV des DPV am Nachmittag wurden insgesamt 23 Preisrichter aufgrund langjähriger Mitgliedschafen im DPV mit der Silbernen Ehrennadel und 19 Preisrichter mit der Goldenen Ehrennadel des DPV ausgezeichnet. Edwin Kreuzer (PV Bayern) wurde zum Ehrenmitglied des DPV ernannt.

    Bei den anschließenden Wahlen wurden Horst Rohowsky (PV Thüringen) zum stellvertretenden Vorsitzenden und Günter Möller (PV Hessen-Nassau) zum Technischen Leiter jeweils einstimmig für vier Jahre wiedergewählt.

    ZDRK-Festabend

    Im Rahmen des ZDRK-Festabends am Samstagabend im Ameliussaal wurden mehrere Ehrungen durchgeführt. Zum Meister der Deutschen Rassekaninchenzucht im ZDRK wurden ernannt: Karl-Friedrich Gassert, Thomas Fitterer, Doris Clauß (alle LV Baden), Josef Bründl, Bernd Polster, Rainer Sondershaus, Paul Leistner, Irmgard Grußler (alle LV Bayern), Helmut Burisch (LV Berlin-Mark Brandenburg), Brunhilde Pilz (LV Hannover), Norbert Bissa, Peter Kalugin (beide LV Mecklenburg und Vorpommern), Willi Thoma (LV Rheinland), Andreas Sonntag, Bernd Markert (beide LV Rheinland-Pfalz), Grit Kopsch, Jörg Peterseim (beide LV Sachsen), Wiard Klose (LV Schleswig-Holstein), Herbert Sillmann, Hans-Joachim Wensorra (beide LV Thüringen) und Thomas Appl (LV Württemberg und Hohenzollern).

    Auch an diesem Abend gab es wieder zahlreiche sehens- und hörenswerte Darbietungen auf der Bühne und die Tanzband vom Vorabend sorgte wieder für eine hervorragende Stimmung im Saal.

    Jahreshauptversammlung

    Zur Jahreshauptversammlung des ZDRK am Sonntagmorgen wiederum im Ameliussaal begrüßte der kommissarische Präsident Ulrich Hartmann Ehrengäste aus dem In- und Ausland.

    Nach dem Geschäftsbericht des kommissarischen Präsidenten, dem Kassenbericht des Schatzmeisters Manfred Rommel und dem Bericht von der 33. Bundes-Kaninchenschau am 16./17. Dezember 2017 in Leipzig von Ausstellungsleiter Jörg Peterseim erfolgte die einstimmige Entlastung des Präsidiums.

    Ulrich Hartmann gab der Versammlung bekannt, dass einige Satzungsänderungen notwendig sind und stellte diese Passagen ausführlich vor. Die Delegierten nahmen dann einstimmig die Satzungsänderungen an.


    Jörg Hess (LV Baden), Horst Rohowsky (LV Thüringen) und Günter Mahrt (LV Schleswig-Holstein) wurden jeweils zum Ehrenmeister der Deutschen Rassekaninchenzucht im ZDRK ernannt.

    Für die bevorstehenden Wahlen wurden Johann Vrielink (Vorsitzender LV Weser-Ems), Peter Hölzer (Vorsitzender LV Westfalen) und Mike Hennings (Vorsitzender LV Sachsen-Anhalt)

    einstimmig in die Wahlkommission gewählt.

    Vorgeschlagen für die Wahl des ZDRK-Präsidenten wurden Ulrich Hartmann (Vorsitzender LV Württemberg und Hohenzollern) und Bernd Graf (Vorsitzender LV Rheinland-Pfalz). Beide Kandidaten stellten sich den Delegierten vor und in geheimer Wahl wurde dann Bernd Graf mit 84 Stimmen gewählt. Ulrich Hartmann bekam 38 Stimmen und eine Stimme war ungültig.

    Für die Wahl des ZDRK-Schriftführers wurden Peter Kalugin (Vorsitzender LV Mecklenburg-Vorpommern) und Ulrich Hartmann (Wiederwahl) vorgeschlagen. Ulrich Hartmann teilte der Versammlung mit, dass er als Kandidat nicht zur Verfügung stehe und schlug ebenfalls Peter Kalugin vor. Nachdem sich dieser vorgestellt hatte, wurde er einstimmig zum neuen ZDRK-Schriftführer gewählt.

    Bestätigt wurden ZDRK-Abteilungsleiter für Herdbuch, Wolfgang Wüst (mehrheitlich) und ZDRK-Abteilungsleiter für Angorazucht, Hermann Schürmann (einstimmig).

    Bernd Graf bedankte sich bei Ulrich Hartmann für das letzte halbe Jahr, in dem er als kommissarischer Präsident sehr viel auf den Weg gebracht und auch umgesetzt habe sowie für seine mehrjährige Tätigkeit als ZDRK-Schriftführer.

    Schatzmeister Manfred Rommel stellte den Haushaltsvoranschlag für das Geschäftsjahr 2018 vor, der von den Delegierten einstimmig angenommen wurde.

    Ausstellungsleiter Mike Hennings gab einen Vorbericht zur 27. Bundes-Rammlerschau am 2./3. Februar 2019 in den Messehallen in Halle/Saale. Hier werden die Tiermeldungen online und in Papierform erfolgen.

    Die ZDRK-Bundestagung 2019 wird vom 12. bis 16. Juni in Schöneck stattfinden. Hier gab der Vorsitzende des LV Sachsen, Jörg Peterseim, einen Vorbericht.

    Rahmenprogramm

    Am Freitag und Samstag war ein sehr attraktives Rahmenprogramm angeboten worden. So standen am Freitag eine Busfahrt zum Keltenmuseum in Hochdorf und zum Kaffeemühlenmuseum in Wiernsheim sowie am Samstag eine Busfahrt in den Wildpark und zum Gasometer in Pforzheim auf dem Programm.

    Bei den einzelnen Veranstaltungen wurde Jörg Hess sowie dessen gesamten Team als Ausrichter der ZDRK-Tagung mehrfach für die große Gastfreundschaft und die perfekte Organisation dieser Bundestagung gedankt.






    Der Standard 2018 – die zehn wichtigsten Neuerungen

    Nach drei Jahren intensiver Arbeit ist es nun soweit, der bisherige Standard zur Bewertung von Rassekaninchen aus dem Jahr 2004 wird zum 01. Oktober 2018 durch ein neues Werk abgelöst. Mit Fug und Recht kann man behaupten, dass es sich um ein Gemeinschaftswerk des ZDRK handelt. Die Club-Gemeinschaften im ZDRK konnten ihre Anregungen einbringen und es war faszinierend, wie diese Aufgabe die Fachdiskussionen in unserer Organisation bereichert hat. Dieser neuartige Weg zum neuen Standard ist alleine schon ein großer Erfolg. Neben diesen Abstimmungen der Rassetexte haben sich die Mitglieder der Standard-Fachkommission in einigen Sondersitzungen sehr intensiv mit dem allgemeinen Teil des Standards beschäftigt und diesen neu strukturiert und an die heutigen Gegebenheiten angepasst. Durch den Glücksfall, dass eine junge Preisrichterin und Design-Studentin die Aufgabe zum Entwurf eines Buches hatte, wurde uns ein frisches und junges Design für den neuen Standard geschenkt.

    Nun stellt sich natürlich die Frage, was ist denn eigentlich neu am Standard 2018. Sicherlich kann nicht jede Änderung einzeln vorgestellt werden. Dennoch möchte ich hier die 10 vermutlich wichtigsten Änderungen kurz beschreiben.

    1. Neues Punktesystem

    In starker Anlehnung an den Europastandard gilt nun nachfolgendes Punktesystem:

    Position 1: Gewicht 10 Punkte

    Position 2: Körperform, Typ und Bau 20 Punkte

    Position 3: Fellhaar bzw. Wolldichte und –länge [Angora] 20 Punkte

    Position 4: Besondere Rassemerkmale (z. B. Kopfzeichnung) 15 Punkte

    Position 5: Besondere Rassemerkmale (z. B. Rumpfzeichnung) 15 Punkte

    Position 6: Besondere Rassemerkmale (z. B. Farbe) 15 Punkte

    Position 7: Pflegezustand 5 Punkte

    Durch Absenkung der Punktzahl für Gewicht von 20 auf 10 Punkte können bei den Positionen 3 und 6 je 5 Punkte mehr vergeben werden. Durch die Gleichwertigkeit aller drei besonderen Rassemerkmale kann es jedoch zukünftig auch zu etwas geringeren Gesamturteilen kommen, da Bemerkungen erst ab 1,5 Punkten Abzug in Pos. 6 erforderlich sind (bisher bei 1,0).

    2. Neues Layout

    Ein frisches Layout gibt dem neuen Standard auch ein neues Gesicht und eine deutlich verbesserte Orientierung. Die Farben der Kaninchen auf dem Deckblatt spiegeln die Abteilungen unserer Rassekaninchen wieder und finden sich auch am Blattrand sowie der Rasse-Überschrift. Unterlegte Texte in Gelb für leichte und in Rot für schwere Fehler korrespondieren mit der Gelben und Roten Karte als Verwarnung bzw. Ausschluss, wie man es aus dem Fußball kennt. Wichtig ist auch der grau unterlegte Hinweis auf den Allgemeinen Text, der an dessen Beachtung erinnert. Die Quick-Info in der Umschlagsinnenseite mit immer wieder benötigten wichtigen Informationen rundet das Bild ab.

    3. Verbindung zu Online-Portal

    Mit einem QR-Code hat man nun die Möglichkeit mit einem Klick auf eine eigens eingerichtete Seite der Standard-Fachkommission zu gelangen. Somit wird die erste Verbindung in die Online-Welt geschaffen. Für jede Rasse, sowie für die allgemeinen Teile, gibt es eigenständige QR-Codes und man gelangt so immer zur passenden Zielseiten. Dort befinden sich Angaben über den letzten Versions-stand der entsprechenden Seite mit Ausgabedatum, einen Link zu den Club-Arbeitsgemeinschaften im ZDRK sofern diese über eine eigene Homepage verfügen sowie ggf. ergänzende Informationen der Standard-Fachkommission im ZDRK.

    4. Allgemeiner Teil neu strukturiert

    Ein weit ausführlicheres Inhaltsverzeichnis soll gezieltere Zugriffe ermöglichen und somit bei der Frage helfen: Wo steht denn das? Ausführlicher erklärt wurden zudem die wesentlichen Gliederungsbegriffe des Standards: Abteilungen, Klassen und Zuchtgruppenklassen. Neu eingeführt wurde der Gliederungsbegriff der Bewertungskategorie, der auf die Besonderheiten und Unterschiede bei Alttierbewertung, Jungtierbewertung, Häsinnen mit Jungtieren, Herdbuch und Neuzüchtungen ausführlich eingeht.

    5. Neue Übersichtstabellen

    Die bekannte Gewichtstabelle wurde in Anlehnung an den Europastandard angepasst und um die Maße für die Ohrenlängen ergänzt. Beides steht natürlich auch weiter bei der Rasse dabei. Die Liste aller anerkannten Rassen und Farbenschläge wurde in den Allgemeinen Teil übernommen.

    6. Neustrukturierung zu Position 2 im allgemeinen Teil

    Die teils sperrigen Texte zur Position 2, Körperform, Typ und Bau wurden umfangreich überarbeitet und in die wesentlichen körperlichen Merkmale gegliedert. Sowohl in der Sollbeschreibung wie auch bei den Fehlern ist so die Orientierung wesentlich verbessert worden. Neue Grafiken und Bilder veranschaulichen Fehlersituation und durch eine farbliche Hervorhebung werden anatomische Fehler gekennzeichnet, die stets in Position 2 zu beurteilen sind.

    7. Unerwünschtes Schaufertigmachen

    Wie bereits im Oktober 2016 veröffentlicht, wird in der Position 7 künftig auch ein unerwünschtes Schaufertigmachen geahndet. Dies ermöglicht die Zwischenstufe zwischen einem gewünschten Schaufertigmachen und der nach §29 AAB erforderlichen Bestrafung wegen offensichtlicher Täuschung.

    8. Neue Rassegliederung

    Unter Betrachtung der rassetypischen Ausprägungen von Gewicht, Körperform und Fellhaar aber auch der historischen Entwicklung wurden die Rassen neu gegliedert. Zusammengefasst wurden die bisher je Farbenschlag einzelnen Rassen der Deutsche Großsilber, Hasenkaninchen, Kleinsilber, Satin, mittelgroße Rexe, Angora, Fuchskaninchen und Zwergfuchskaninchen in jeweils eine Rasse mit unterschiedlichen Farbenschlägen. Als Ausnahme behalten bei den mittelgroßen Rexen die Farbvarianten ihre bisherigen Rassenamen für Bewertungsurkunde, Kataloge, etc. um der historischen Entwicklung Rechnung zu tragen. Vorteil für alle genannten Rassen ist nun, dass die einzelnen Farbenschläge zur Ermittlung von Siegern zusammengefasst werden können.


    9. Rassebesonderheiten

    Bei vielen Rassebeschreibungen haben sich außer der neuen Gewichtstabelle sowie dem Ohrenmaß keine bzw. nur geringe Änderungen ergeben. Es gibt jedoch auch Rassen, bei denen sich größere Änderungen bis hin zur Neueinteilung der Rassepositionen ergeben. Dies betrifft vor allem alle Punktschecken, Mecklenburger Schecken, Perlfeh, Marder und Siamesen und Lohkaninchen. Viele Eingaben der Club-AG’en konnten mit geringen Anpassungen die gewünschte Klarstellung erzielen. Es ist daher für alle Züchter und Preisrichter wichtig, die Rassebeschreibung sorgfältig zu lesen.

    10. Neue Farbenschläge bei bewusst spalterbigen Rassen

    Die Bewertung der homozygoten (i.d.R. einfarbigen) Punktschecken wurde ja vor einigen Jahren bereits freigegeben. Neu sind nun auch die homozygoten Marder und Siamesen anerkannt, die in der dunklen sowie in der russenfarbigen Variante vorkommen. Für alle gemeinsam ist geregelt, dass diese Farbvarianten nur als Einzeltiere ausgestellt werden können und diese nicht zur Ermittlung von Siegern mit Typ-Tieren zusammengelegt werden dürfen. Selbstredend sind diese neuen Farbvarianten unter den gleichen Bedingungen auch für alle Rassen anerkannt, bei denen marder- oder siamesenfarbige Farbenschläge bereits heute anerkannt sind.

    Auch wenn diese Aufstellung nicht vollständig sein kann, so soll sie doch eine Orientierungshilfe im Umgang mit dem neuen Standard sein. Genau dabei wünsche ich allen Züchterinnen und Züchtern sowie Preisrichterinnen und Preisrichter viel Freude und auch den Mut, neue Wege zu gehen.

    Die Standard-Fachkommission im ZDRK







    Die Standard-Fachkommission hat am 06.06.2018 in einer Arbeitstagung in Niefern nachfolgenden Beschluss gefasst, der hiermit veröffentlicht wird und Gültigkeit erlangt.

    Zulassung von Neu-/Nachzuchten

    Nach ausführlicher Beratung, dem Vorliegen der zahlenmäßig erforderlichen und durch die Landesverbände befürwortet eingereichten Anträge sowie nach Vorstellung von Ausgangstieren für die Zucht anlässlich der Bundeskaninchenschau in Leipzig, hat die Standard-Fachkommission im ZDRK folgende Neu-/Nachzuchten zugelassen:

    a) Englische Zwergschecken schwarz-weiß

    b) Englische Zwergschecken dreifarbig

    Hinweis: Die Zulassung erfolgt ab sofort und die mit "N" gekennzeichneten Tiere, wie auch die bereits mit „K“ gekennzeichneten Tiere, können und sollen laut Vorgaben nun auf Ausstellungen auf Landesverbands- und Bundes-Ebene gemäß §12 AAB ausgestellt werden.

    Niefern, im Juni 2018 Bernd Graf, Redaktion

    Liebe Züchter, Kaninchenhalter, Kaninchenfreunde und RFÖ's,


    wir suchen die beste Homepage des Frühjahrs 2018!


    Leider ist das Thema "Homepage des Monats" in den letzten Monaten fast zum Erliegen gekommen. Der Grund dafür ist primär, dass es uns an Websites/ Homepages fehlt, die unsere Kriterien erfüllen und es damit würdig sind, ausgezeichnet zu werden.


    Darum haben wir uns mit Hilfe unserer eifrigen Forenmitglieder etwas Neues einfallen lassen:


    Es werden je nach Jahreszeit 4 Homepages pro Jahr ausgezeichnet.


    Die Homepages müssen folgende Kriterien erfüllen:


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    Erlaubt sind alle Websites, die mit Kaninchen, Kanin-Hop oder einem Kaninchenzuchtverein, Kreisverband oder Landesverband zu tun haben.


    Bewerben könnt Ihr Euch direkt in unserem Forum unter folgendem Link: http://www.rkz-forum.de/forum-…hp?page=Board&boardID=124


    Was Euch erwartet?


    Eine Analyse Eurer Homepage mit eigenem Bericht und Erwähnung bei Facebook, sowie ein Award. Zusätzlich winkt Euch die Lizenz zur Teilnahme an der Wahl zur Homepage des Jahres.


    Wir freuen uns über jede Bewerbung!


    Euer RKZ-Team

    Unbenanntes Dokument



    Der ZDRK informiert…

    Aus der Züchterschaft werden immer wieder Fragen insbesondere rund um die Tiergesundheit aber auch bezüglich anderer Themenbereiche der Rassekaninchenzucht gestellt. Weil es ein großes Anliegen des Präsidiums des ZDRK ist, bestimmte Entscheidungen transparent zu machen sowie umfangreich und nachvollziehbar über alle wichtigen Themenbereiche zu informieren, werden nachfolgend einige der häufig gestellten Forderungen und Fragen aufgegriffen und erläutert bzw. beantwortet.


    Forschungsauftrag RHDV-2

    In letzter Zeit wurde vereinzelt gefordert, dass der ZDRK einen Forschungsauftrag erteilen müsse, um „Licht ins Dunkel“ bezüglich der Kaninchenkrankheit RHDV-2 zu bringen. Gestützt wurde diese Forderung nicht selten mit dem Verweis auf bereits in der Vergangenheit angeblich erfolgreich durchgeführte Forschungsaufträge des ZDRK.

    Welche Forschungsaufträge waren dies?


    Was haben sie an Kosten verursacht bzw. welcher finanzielle Aufwand entstand hierdurch für den ZDRK? Was haben sie letztendlich für konkrete Ergebnisse gebracht?
    Es gab bereits um 1970 unter ZDK-Präsident Kurt Binder einen Auftrag zur Erforschung der damals bekannten Seuchen unserer Kaninchen. Hierfür musste jedes Mitglied unserer Organisation 1 DM (umgerechnet heute ca. 0,50 Euro) zahlen. Auch zu Zeiten des damaligen ZDK-Präsidenten Walter Kölz gab es einen Forschungsauftrag, der 100.000 DM (umgerechnet heute ca. 50.000 Euro) verschlang. Leider brachte keiner dieser Aufträge den gewünschten Erfolg, der zur Serienreife eines zugelassenen wirksamen Medikaments führte. Der letzte Auftrag wurde im Jahr 2005 zur Erforschung der Kaninchenkrankheit Enterocolitis vom ZDRK vergeben, der den Verband insgesamt 62.250 Euro kostete. Durch die Beauftragung des ZDRK sind im Rahmen einer wissenschaftlichen Grundlagenforschung die beiden Verursacher, nämlich zwei Toxine, ermittelt worden, der ZDRK konnte aber leider keinen pharmazeutischen Betrieb finden, der einen entsprechenden Impfstoff herstellte. Es kam damals die Empfehlung des ZDRK, dass die Züchter die Fütterung umstellen und mehr Strukturfutter bzw. naturnäher füttern sollten. Die Tiere sollten mehr Raufutter bzw. rohfaserreiches Futter bekommen, damit sich der Nahrungsbrei nicht zu lange im Magen-Darm-Trakt befindet. Daraufhin wurden auch zum Teil von der Futtermittelindustrie Pellets hergestellt, die grober strukturiert sind, um zu verhindern, dass der Verdauungstrakt der Kaninchen überlastet wird. Seit 2013 vertreibt die Firma IDT Biologica einen Enterocolitis-Impfstoff.

    Ein Forschungsauftrag in Bezug auf RHDV-2 müsste auch bestimmte Voraussetzungen erfüllen bzw. an Bedingungen geknüpft werden und es müssten ganz konkrete Ziele definiert werden. All dies ist nicht machbar und würde, wie das bei den vorangegangenen Aufträgen auch der Fall war, Gelder des ZDRK verschlingen.

    Vor diesem Hintergrund und aufgrund der Tatsache, dass wir in Deutschland mit dem „Filavac VHD K C+V“ einen geeigneten und von der Tierimpfstoffkommission des Friedrich-Löffler-Institutes empfohlenen Impfstoff haben, gibt es keine Veranlassung und auch keinen Bedarf, durch eine andere Firma einen neuen Impfstoff entwickeln zu lassen und hierfür hohe Summen aus den Rücklagen des Verbandes aufzuwenden. Der ZDRK hat gegenüber der Züchterschaft auch eine finanzielle Verantwortung und hier können nicht einfach tausende von Euro für einen erneuten von vornherein ineffektiven Forschungsauftrag ausgegeben werden.

    Impfungen gegen RHDV-1 und RHDV-2


    In erster Linie ist jeder Züchter selbst für seine Tiere verantwortlich und muss entscheiden, ob, wann und wie er seinen Bestand impft. Der Ruf nach dem ZDRK, der hier doch tätig werden müsse, ist deshalb nicht gerechtfertigt.
    Die Rahmenbedingungen der Zucht und Haltung von Tieren stellen die rechtlichen Verordnungen dar, die nicht ohne weiteres veränderbar sind. Hinzu kommen die unterschiedlichen föderalen Gesichtspunkte der 16 Bundesländer in Deutschland. Deshalb war es in der Vergangenheit auch nicht möglich, dass der ZDRK bundesweit eine Ausnahmegenehmigung für die Verwendung des in Frankreich hergestellten Impfstoffes gegen RHDV-2 beantragt. Diese Ausnahmegenehmigungen wurden von den jeweiligen Landesregierungen (überwiegend Landwirtschaftsministerien) der Bundesländer erteilt.

    Eine Ausnahmeregelung nach dem Tiergesundheitsgesetz (TierGesG), auf deren Grundlage im Einzelfall von Tierärzten in Deutschland befristet der französische Impfstoff (dieser hatte lediglich eine französische Zulassung) bezogen und angewendet werden konnte, kommt nun nicht mehr in Betracht, denn es steht mit dem Impfstoff „Filavac VHD K C+V“ ein in Deutschland zugelassener Impfstoff zur Verfügung. Somit liegen die Voraussetzungen für eine Ausnahmeregelung nicht mehr vor.


    Warum gibt es für die Impfungen keine Kostenbeteiligung des ZDRK?

    Diese oft gestellte Frage kann mit einer einfachen Rechnung beantwortet werden: Laut TGRDEU-Erfassung 2016 wurden innerhalb des ZDRK ca. 620.000 Rassekaninchen aufgezogen und tätowiert. Hinzu kommen die Elterntiere mit einem Bestand von 180.000, die ebenfalls verpflichtend zu impfen sind. Bei Beitragszahlungen von einem Euro pro Mitglied an den ZDRK (bei 100.000 gemeldeten Mitgliedern) sind dies Einnahmen von 100.000 Euro. Würde der ZDRK diese gesamte Summe als Impfzuschuss investieren, wären das pro Tier 12,5 Ct. und somit für den Züchter lediglich ein „Tropfen auf den heißen Stein“. Dann wären aber alle anderen Maßnahmen und Angebote des ZDRK, die ja selbstverständlich auch Kosten verursachen, nicht mehr möglich, der ZDRK also handlungsunfähig!
    Auch der Ruf nach der Tierseuchenkasse, die für verendete Kaninchen aufkommen würde, ist nicht gerechtfertigt, denn die Beiträge, die jeder Züchter pro Tier in diese Kasse einzahlen müsste, wären so hoch, dass sich dies nicht lohnt. Auch die Tatsache, dass die Krankheit gar keine anzeigepflichtige Seuche ist und auch durch korrektes Impfen zu verhindern wäre, ist ein Grund, dass Rassekaninchen nicht in den Genuss der Tierseuchenkasse kommen.

    Warum besorgt nicht der Landesverband/der ZDRK den Impfstoff und gründet eine Art Vertriebsgesellschaft? Warum ist der Impfstoff so „teuer“? Was tut der ZDRK, um diese Situation züchterfreundlicher zu gestalten?

    Am 26. Februar 2018 hat sich eine Abordnung des ZDRK-Präsidiums mit Ulrich Hartmann (kommissarischer ZDRK-Präsident), Dr. Michael Berger (ZDRK-Tierschutzbeauftragter), Wolfgang Elias (ZDRK-Referent für Öffentlichkeitsarbeit) und Mike Hennings (Vorsitzender des Landesverbandes Sachsen-Anhalt) in Potsdam mit hochrangigen Vertretern der Firma Ecuphar aus Greifswald, die den Impfstoff „Filavac VHD K C+V“ in Deutschland vertreibt, zu einem erfolgreichen Gespräch getroffen. Seitens der Firma Ecuphar waren Dr. Luc Goossens (Betriebsleiter), Dr. Anne Kreibich (Produktmanagerin Kaninchenimpfstoffe) und Anne-Katrin Samp (Wissenschaftliche Beratung Kaninchenimpfstoffe) anwesend. In diesem offenen und konstruktiven Gespräch wurde seitens der Firma Ecuphar zugesichert, die zukünftigen Preise für diesen Impfstoff zu senken. Somit gelang hier ein Durchbruch für das Tierwohl bzw. die Tiergesundheit, denn bei günstigeren Preisen wird sehr wahrscheinlich auch die Impfmotivation bei den Züchterinnen und Züchtern erhöht und es werden mehr Tiere als bisher geimpft. Nach wie vor wird natürlich empfohlen, nicht nur die Ausstellungstiere sondern den gesamten Bestand zu impfen. Zu den konkreten Preisen für den Impfstoff kann momentan jedoch leider noch keine Aussage getroffen werden. Dr. Goossens hatte zugesagt, sich persönlich beim französischen Hersteller Filavie für eine weitere Preissenkung von dort einzusetzen. Einige Veterinäre bzw. Tierärzte haben bereits den Impfstoff zu deutlich vergünstigten Preisen beziehen können.

    Ein Landesverband bzw. der ZDRK würde sich strafbar machen (Verstoß gegen das TierGesG), wenn er aus Frankreich den dort zugelassenen und mit französischen Beipackzetteln versehenen Impfstoff nach Deutschland importieren und hier zur Anwendung (Verimpfung) bringen würde. Wie bereits ausgeführt, ist der Impfstoff seit März 2017 in Deutschland zugelassen und nur die Firma Ecuphar in Greifswald hat die Genehmigung des Impfstoffherstellers zum Vertrieb in Deutschland.

    In Frankreich kostete der Impfstoff bisher weniger als in Deutschland über die Firma Ecuphar. Das liege laut Ecuphar daran, dass es in Frankreich eine andere Vertriebsstruktur als in Deutschland gebe und der Impfstoff dort über den Großhandel zu beziehen sei. Aufgrund der Arzneimittelsicherheit in Deutschland sei dieses Verfahren hier jedoch nicht möglich und deshalb werde der Impfstoff im Direktvertrieb ausgeliefert. Hiermit habe Ecuphar die Firma „trans-o-flex ThermoMed“ (eine Spezial-Logistikfirma für die Pharmabranche) beauftragt, die den Impfstoff nicht nur in Kartons mit Kühl-Akkus versendet sondern tatsächlich in speziellen Kühlfahrzeugen ausliefert. Durch die in Deutschland vorgeschriebene Vertriebsstruktur und die angesprochene aufwändigere Versendung erkläre sich auch der höhere Preis für diesen Impfstoff in Deutschland.

    Blaues Jahrbuch


    Eine der gestellten Fragen war auch, warum das „Blaue Jahrbuch“ aus dem Verlag Oertel + Spörer, Reutlingen, nicht mehr auf dem Markt ist und ob der ZDRK nicht mithilfe von Sponsoren dieses Werk wieder aufleben lassen könnte. Fakt ist, dass seitens des Verlages die Herausgabe vor einigen Jahren eingestellt wurde, weil dieses jährlich erscheinende Buch nicht mehr in dem Maße wie früher von der Züchterschaft nachgefragt wurde und sich somit finanziell nicht mehr lohnte. Ausschlaggebender Punkt hier war wohl auch die Ergänzung der vom ZDRK ebenfalls jährlich herausgegebenen Lehr- und Informationsschriften mit den Kontaktdaten der Preisrichter/-innen. Dies war ja früher ein ganz wesentlicher Grund der Züchterschaft für den Bezug dieses „Blauen Jahrbuches“.

    ZDRK-Präsidium

    Unbenanntes Dokument

    ZDRK-Arbeitstagung 2018 in Meinhard-Grebendorf

    Die ZDRK-Arbeitstagung wurde vom 16. bis 18. März 2018 in der Europa-Akademie Kochsberg in Meinhard-Grebendorf durchgeführt. Das ZDRK-Präsidium tagte nur kurz nach der Anreise am Freitagabend und Schwerpunkt der Arbeitstagung war dann die Sitzung des erweiterten Präsidiums am Samstag von 9 bis 18 Uhr.

    Am Sonntag tagte die ZDRK-Standard-Fachkommission, um weiter am neuen Standard zu arbeiten bzw. hier die letzten Feinabstimmungen durchzuführen.

    Die Leitung der Sitzung des erweiterten Präsidiums hatte der kommissarische ZDRK-Präsident Ulrich Hartmann übernommen. Vorrangig diente diese Sitzung dazu, die ZDRK-Tagung vom 6. bis 10. Juni vorzubereiten, die vom LV Baden in Niefern-Öschelbronn ausgerichtet wird.

    Dort werden diesmal turnusmäßig die Fachtagungen der Referenten für Schulungs- und Zuchtwesen der LV, der Abteilung Herdbuch und Angorazucht sowie des Deutschen Preisrichterverbandes im ZDRK durchgeführt. Daneben treffen sich die Delegierten der Handarbeits- und Kreativgruppen zu ihrer Zwischentagung.

    Weiterhin stehen bei dieser ZDRK-Tagung in Niefern-Öschelbronn die Wahlen des ZDRK-Präsidenten (für zwei Jahre) und des ZDRK-Schriftführers (für vier Jahre) auf der Tagesordnung. Daneben sind die Stellvertreterin des ZDRK-Jugendleiters sowie die Abteilungsleiter für Herdbuch und Leistungszucht sowie für Angorazucht zu bestätigen.

    Der Redaktionsleiter der ZDRK-Standard-Fachkommission, Bernd Graf, informierte über den neuen Standard, der verbindlich ab 1. Oktober 2018 anzuwenden ist (nähere Infos hierzu erscheinen in Kürze!).

    Da der bisherige ZDRK-Tierschutzbeauftragte Dr. Michael Berger nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung steht, hat das erweiterte ZDRK-Präsidium auf Vorschlag des kommissarischen Präsidenten Ulrich Hartmann den Veterinär und Beauftragten für Tierschutz des LV Württemberg und Hohenzollern, Dr. Hans-Peter Sporleder, kommissarisch bis zur ZDRK-Tagung im Juni in Niefern-Öschelbronn in dieses Amt eingesetzt.

    Der kommissarische Präsident informierte ausführlich über die Impfproblematik RHD sowie die Gespräche und den Schriftverkehr mit der Betriebsleitung der Firma Ecuphar, die allein den französischen Impfstoff in Deutschland vertreibt.

    Der ZDRK-Referent für Schulungs- und Zuchtwesen, Markus Eber, gab als TGRDEU-Beauftragter einen Bericht zum Sachstand TGRDEU. Hier fehlen noch die Angaben einiger LV und deshalb kann die Eingabe noch nicht abgeschlossen werden.

    Weiterhin berichtete der Vorsitzende des LV Sachsen und Ausstellungsleiter Jörg Peterseim von der 33. Bundes-Kaninchenschau am 16./17. Dezember 2017 in Leipzig. Diese Ausstellung war ein großer Erfolg und Jörg Peterseim dankte allen Helfern und Unterstützern für ihre hervorragende Arbeit sowie den Ausstellern, die dort ihre Tiere gezeigt haben.

    Der Vorsitzende des LV Sachsen-Anhalt, Mike Hennings, informierte als Ausstellungsleiter zum Stand der Vorbereitungen der 27. Bundes-Rammlerschau am 2./3. Februar 2019 in Halle (Saale). Er dankte noch einmal für die Vergabe der Schau an den LV. Dies sei eine große Ehre, man sei sich aber auch der großen Verantwortung bewusst, denn dies sei die erste Veranstaltung des LV in dieser Größenordnung. Bei dieser Ausstellung wird es keine Tierzahlbegrenzung geben.

    Der ZDRK hat Bewerbungen für den DPV-Vorsitzenden Wolfgang Vogt als Nachfolger unseres verstorbenen ZDRK-Präsidenten Erwin Leowsky zum Spartenleiter Kaninchen bei der EE und für den ZDRK-Zucht- und Schulungsleiter Markus Eber als Mitglied für die Standardkommission der EE eingereicht. Die EE-Tagung wird vom 9. – 13. Mai 2018 in Kolding (Dänemark) durchgeführt.

    Für das ZDRK-Bundes-Jugendtreffen vom 29. Mai – 1. Juni 2020 lagen gleich zwei Bewerbungen vom LV Hessen-Nassau/LV Kurhessen und vom LV Sachsen vor. Die Jugendleiter beider LV würden im Falle einer Vergabe dieses Treffen im Schullandheim in Bad Orb (Spessart) gemeinsam organisieren. Im Falle einer Vergabe an den LV Sachsen würde das Treffen im Kinder- und Jugenderholungszentrum "Am Filzberg" in Schneeberg (Erzgebirge) stattfinden. In geheimer Abstimmung konnte sich der LV Sachsen knapp durchsetzen und wird diese Großveranstaltung ausrichten. Der kommissarische Präsident Ulrich Hartmann dankte ausdrücklich beiden Bewerbern für ihre Kandidatur.

    Von den beiden LV Hessen-Nassau und Kurhessen lag ein gemeinsamer Antrag zur Vergabe der 35. BKS im Jahr 2021 vor. Beide LV würden eine AG bilden, um die Schau in den Messehallen in Kassel vorzubereiten und voraussichtlich am 18/19. Dezember 2021 auszurichten. Es wurde einstimmig für diesen Antrag votiert.

    Am 15./16. Dezember 2018 wird eine Gemeinschafts-Leistungsschau der Herdbuchabteilung im ZDRK an die gemeinsame LV-Schau Bayern und Württemberg und Hohenzollern ("Erwin-Leowsky-Gedächtnisschau") angeschlossen.


    Wolfgang Elias, ZDRK-Referent für Öffentlichkeitsarbeit



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    Neuer ZDRK-Standard


    Bei der ZDRK-Arbeitstagung am vergangenen Wochenende in der Europaakademie in Meinhard-Grebendorf informierte der Redaktionsleiter der ZDRK-Standard-Fachkommission Bernd Graf das erweiterte Präsidium über den Stand der Arbeiten am neuen Standard und präsentierte einige Vorabdrucke der Druckerei. Der neue Standard soll ab Juni/Juli ausgeliefert werden und ist verbindlich ab 1. Oktober 2018 bei den Bewertungen anlässlich von Ausstellungen anzuwenden.



    Die Mitglieder der Standard-Fachkommission Mike Hennings, Ulrich Hartmann, Bernd Graf, Wolfgang Vogt,
    Detlef Beckers, Markus Eber und Günter Möller (von links) präsentieren einen Vorabdruck des
    neuen ZDRK-Standards anlässlich der ZDRK-Arbeitstagung in der Europa-Akademie in Meinhard-Grebendorf



    Die Standard-Fachkommission hat in den letzten drei Jahren in zahlreichen Sitzungen diesen Standard geschaffen und in enger Zusammenarbeit mit den Arbeitsgemeinschaften der Spezialclubs zahlreiche Neuerungen eingearbeitet. Der kommissarische ZDRK-Präsident Ulrich Hartmann dankte der Kommission ausdrücklich für ihre hervorragende und sehr umfangreiche Arbeit.


    Ab 1. Oktober 2018 ist auch ein neues Bewertungssystem vorgeschrieben. Es werden dann in der Position Gewicht statt bisher 20 nur noch 10 Punkte vergeben. Dafür sind in der Position 3 (Fellhaar) statt bisher 15 zukünftig 20 Punkte und in der Position 6 (Rassemerkmale) statt bisher 10 zukünftig 15 Punkte möglich.


    Deshalb sind ab diesem Zeitpunkt auch neue Bewertungsurkunden erforderlich. Alte Bewertungsurkunden dürfen nur noch bis zum 30. September 2019 verwendet werden. Durch diese Übergangsfrist können eventuelle Restbestände noch aufgebraucht werden.



    Bernd Graf, Redaktionsleiter der Standard-Fachkommission, erläuterte in der Sitzung des
    erweiterten ZDRK-Präsidiums den Aufbau des neuen ZDRK-Standards


    Ein Vorabdruck des neuen ZDRK-Standards




    Ein Vorabdruck des neuen ZDRK-Standards




    Bewertungen nach dem neuen Standard sind jedoch zwingend ab 1. Oktober 2018 vorzunehmen und deshalb werden auch die Preisrichter/-innen bei der Schulung des Deutschen Preisrichterverbandes (DPV) anlässlich der ZDRK-Tagung im Juni in Niefern-Öschelbronn intensiv bezüglich des neuen Standards geschult.


    Weil Angebote verschiedener Druckereien verglichen wurden, kann der neue Standard für 36 Euro abgegeben werden. Dies bedeutet innerhalb von vierzehn Jahren (seit Herausgabe des ZDRK-Standards 2004) keine Preissteigerung, denn im neuen Standard sind die kompletten Ausstellungsbedingungen (AAB) enthalten, die beim alten Standard zum Preis von 34 Euro zusätzlich gekauft werden mussten.


    Verbindliche Bestellungen des neuen Standards sind bis spätestens 15. Mai 2018 beim Drucksachenvertrieb des jeweiligen Landesverbandes möglich. Nachfolgend sind die Kontaktdaten der Drucksachenverteilerstellen aufgelistet.


    Drucksachenverteilerstellen (PDF)

    Wolfgang Elias, ZDRK-Referent für Öffentlichkeitsarbeit

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    Kaninchenversteigerung Kaninchenauktion 2015 Bundeskaninchenschau Kassel

    Aktion „Rassekaninchen des Jahres 2017“

    ENGLISCHE SCHECKEN SIEGER MIT KNAPPEM VORSPRUNG


    Die Wahl zum „Rassekaninchen des Jahres 2018“ war bis zum Schluss sehr spannend, denn nach der Auszählung der bei der 33. Bundes-Kaninchenschau in Leipzig abgegebenen Stimmen und bei den per Post eingegangenen Stimmkarten lag eine andere Rasse vorn, bevor die Internetabstimmung schließlich das Blatt wendete. Sieger wurden mit knappem Vorsprung (16,73 Prozent der gültigen abgegebenen Stimmen) die Englischen Schecken schwarz-weiß vor den Deutschen Widdern schwarz-weiß (15,25 Prozent) und den Loh-Rexen schwarz (11,64 Prozent), die auch erst aufgrund der Internetabstimmung weiter nach vorn kamen.

    Nachfolgend einige Erläuterungen zum Ablauf und dem Ergebnis der Wahl sowie ein Porträt der Siegerrasse.

    Ablauf der Wahl

    Die Wahl lief diesmal von Samstag, 17. Dezember 2017, bis Sonntag, 14. Januar 2018. Gewählt werden konnte entweder bei der 33. Bundes-Kaninchenschau am 16./17. Dezember in den Messehallen in Leipzig (die Ausgabe der Stimmkarten erfolgte am Eingang und am ZDRK-Informationsstand sowie an den beiden Ständen der Fachzeitungen und konnten dann bis Schauende dort abgegeben werden), per Post oder über die vom ZDRK eigens eingerichtete Internetseite (http://www.rassedesjahres.zdrk.de).

    Nach Ende der Aktion wurden die abgegebenen Stimmen vom ZDRK-Webmaster Michael Lederer (Internet) und vom ZDRK-Referenten für Öffentlichkeitsarbeit Wolfgang Elias (33. BKS und Post) jeweils ausgezählt und dann zusammengeführt.

    Wahlurne für die Stimmabgabe zur Wahl zum Rassekaninchen des Jahres 2018 am ZDRK-Informationsstand während der 33. Bundes-Kaninchenschau in Leipzig

    Bei der 33. Bundes-Kaninchenschau in Leipzig abgegebene Stimmkarten mit den zur Wahl stehenden Rassen

    Ergebnis der Wahl
    Folgende Rassen und Farbenschläge standen zur Wahl: Deutsche Widder schwarz-weiß, Blaugraue Wiener, Kleinchinchilla, Kleinsilber graubraun, Englische Schecken schwarz-weiß, Holländer havannafarbig-weiß, Farbenzwerge rhönfarbig, Satin-Hasenfarbig, Loh-Rexe schwarz und Zwergfuchskaninchen weiß Blauaugen. Die Beteiligung an der Wahl war gegenüber dem Vorjahr erneut gestiegen. Insbesondere die Beteilung per Post hatte gegenüber den Vorjahren enorm zugelegt. Es wurden insgesamt 1.427 Stimmen abgegeben (538 bei der 33. Bundes-Kaninchenschau, 289 per Post und 600 per Internet). 6 Stimmen waren ungültig, weil auf den Stimmkarten bei der Wahl in Leipzig leider jeweils keine Rasse angekreuzt wurde und 201 Stimmkarten mussten für ungültig erklärt werden, weil hier unabhängig voneinander sowohl bei den Englischen Schecken schwarz-weiß (69) als auch bei den Deutschen Widdern schwarz-weiß (132) Stimmkarten per Post eingingen, die eindeutig jeweils pro Rasse dieselbe Handschrift trugen. Dies machte natürlich misstrauisch und eine genauere Prüfung sowie Recherche im Internet und per Telefon ergab, dass die angegebenen Daten (Namen und Adressen) auf den Stimmkarten tatsächlich existierten, die dort angegebenen Personen aber nachweislich diese Stimmen nicht abgegeben hatten bzw. keine Rassekaninchenzüchter waren und auch von der Aktion absolut keine Kenntnis hatten. Die missbräuchlich benutzen Adressen stammten jeweils pro Rasse überwiegend aus einem engeren geographischen Bereich und es handelte sich hierbei mehrfach um Handwerksbetriebe und kleinere Unternehmen, die den beiden Schreibern der Stimmkarten für die beiden Rassen vermutlich bekannt waren und deshalb bei dieser Aktion verwendet wurden.


    Bereits am Briefumschlag war ersichtlich, welche Rasse hier gewählt wurde und möglichst gewinnen sollte. Es war dann auch tatsächlich die spätere Siegerrasse



    Die Englischen Schecken schwarz-weiß bekamen 204 Stimmen (78 bei der BKS, 16 Post und 110 Internet), die Deutschen Widdern schwarz-weiß 186 Stimmen (92 bei der BKS, 20 Post und 74 Internet) und die Loh-Rexe schwarz 142 Stimmen (56 bei der BKS, 4 Post und 82 Internet). Dahinter folgten Blaugraue Wiener mit 135 Stimmen (11,07 Prozent) und Holländer havannafarbig-weiß mit 121 Stimmen (9,92 Prozent). Abgeschlagen auf dem letzten Platz lagen die Zwergfuchskaninchen weiß Blauaugen mit 48 Stimmen (3,94 Prozent).

    Dank für die Unterstützung der AktionMein Dank gilt den Redaktionen der Fachzeitungen „Kaninchenzeitung“ und „kleintiernews– Faszination Rassekaninchenzucht“, den zahlreichen Interportalen sowie den LV, KV, Clubs und Vereinen, die ein entsprechendes Banner auf ihre Homepage setzten und somit Werbung für diese Aktion machten. Vom RKZ-Team wurden die Stimmkarte und das Aktions-Banner, das auf der Internet-Sonderseite und auch in den Internetportalen veröffentlicht wurde, gestaltet. Weiterhin wurde vom RKZ-Team der Rassebericht der Siegerrasse gefertigt. Ich bedanke mich sehr herzlich für diese tolle Unterstützung und Mitarbeit! ÖffentlichkeitsarbeitNeben der Veröffentlichung des Ergebnisses der Wahl in den beiden Fachzeitungen erfolgt gleichzeitig auch die Bekanntgabe auf der Internetseite „http://www.rassedesjahres.zdrk.de“ und auf diversen Internetseiten. Daneben wird das Ergebnis der Wahl mit begleitenden Informationen als Maßnahme der Öffentlichkeitsarbeit wieder an zahlreiche Medien gesteuert. Weiterhin haben die LV und die örtlichen Vereine und Verbände wieder die Möglichkeit, entsprechende Werbemaßnahmen noch rechtzeitig vor dem Osterfest durchzuführen und mit der Siegerrasse als „Aufhänger“ die Rassekaninchenzucht in den Fokus der Öffentlichkeit zu stellen.



    Die Siegerrasse

    Die Englischen Schecken gehören laut dem Standard des ZDRK zu den kleinen Rassen. Sie waren erstmals um 1885 auf Ausstellungen in England vertreten und der Import nach Deutschland erfolgte um 1900. In den Folgejahren konnten dann schon die ersten deutschen Zuchterfolge auf Ausstellungen präsentiert werden. In der Rassekaninchenzuchtstellt die Zucht von Scheckenkaninchen sicher die größte Herausforderung dar. Die Tiere zeichnen sich durch ihre besondere Schönheit und Eleganz aus und sind ein attraktiver Anziehungspunkt bei Ausstellungen. Hervorgerufen wird diese tolle Erscheinung durch einen leicht gestreckten und hinten gut abgerundeten Körperbau sowie einer mittelhohen Stellung auf feinen Gliedmaßen.Das Mindestgewicht beträgt 2,00 kg und das Höchstgewicht 3,25 kg, allerdings wird bei Ausstellungen ein Gewicht zwischen 2,50 und 3,00 kg als ideal angesehen. Das Fell sollte eine dichte Unterwolle und eine feine, gleichmäßige Begrannung haben. Durch die interessante Punktscheckung gehören diese Tiere mit zu den auffälligsten, schönsten und reizvollsten Kaninchenrassen. Typisch für diese Rasse sind der sogenannte Schmetterling (die Schnauzeinfassung), die Backenpunkten, die Ohrzeichnung sowie die Rumpfzeichnung mit den Seitenketten und Seitenflecken. Die Kettenzeichnung läuft fein punktiert und mehrreihig von den Ohrwurzeln bis zu den Weichen, wo sie durch größere Punkte in die Seitenflecken übergeht. Die Seitenflecken sollen nicht zu groß sein und einzeln frei stehen. Der sogenannte Aalstrich sollte etwa 2 Zentimeter breit sein, beginnt direkt hinter den Ohren und reicht bis zur Blumenspitze. Die Schwierigkeit bei der Scheckenzucht besteht darin, eine ideale Zeichnung zu erzüchten, was natürlich nicht immer gelingt. Die Englischen Schecken dürfen in Deutschland in mehreren Farbenschlägen gezüchtet werden. Neben dem Farbenschlag schwarz-weiß sind auch die Farbenschläge blau-weiß, thüringerfarbig-weiß und dreifarbig erlaubt. Die Grundfarbe dieser Rasse ist stets ein reines Weiß. Dagegen besteht die Zeichnungsfarbe der Siegerrasse aus einem gut glänzenden tiefen Schwarz, das nicht mit andersfarbigen Haaren durchsetzt sein darf. Weil der Kontrast von schwarz und weiß sehr auffällig ist, wird der Farbenschlag schwarz-weiß daher innerhalb des ZDRK bevorzugt. Hier gibt es aktuell 247 Zuchten mit mehr als 1.400 Zuchttieren (ein Drittel Rammler und zwei Drittel Häsinnen), die im letzten Zuchtjahr fast 5.000 Jungtiere brachten.

    Punktschecken im Wandel der Zeit: Wie bei alle Punktschecken-Rassen wird auch die Beschreibung der ESch im neuen Bewertungs-Standard den aktuellen Herausforderungen angepasst werden. So wird neben einer übersichtlicheren Gliederung der Texte insbesondere bei den Zeichnungs-Positionen eine Verschiebung von bisher schweren Fehlern in den Bereich der leichten Fehler vorgenommen, teils jedoch mit etwas höheren Punktabzügen. Dies folgt einer zeitgemäßen Anpassung an Regelungen des Tierschutzes (Gutachten zur Auslegung des §11b Tierschutzgesetz hier 2.1.3.1.1 Punktscheckung). Durch die Anpassung können weit mehr Jungtiere als bisher dem Rassestandard genügen und ausgestellt werden, ohne unmittelbar die Wertnote 'nicht befriedigend' zu erhalten.

    Rasseportrait: http://www.rkz-forum.de/forum-…ght=sachsengold#post18461

    Wolfgang Elias, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im ZDRK



    Das Copyright liegt bei den Verfassern und beim Rassekaninchenzuchtforum e.V. Die Rechte der Grafiken liegen bei Wolfgang Elias,http://www.rkz-forum.de, http://www.kleintiernews.de und bei der Kaninchenzeitung. Weitere Ergänzungen, Meinungen und Bilder zum Bericht bitte an webmaster@rkz-forum.de. Wir weisen nochmals ausdrücklich darauf hin, dass die Bilder, Texte und Grafiken bestimmten Rechten unterliegen und dass wir Copyrightverletzungen strafrechtlich verfolgen lassen werden. © 2018 Rassekaninchenzuchtforum e.V.







    Die Standard-Fachkommission hat am 10. bzw. 11.02.2018 in einer Arbeitstagung in Heimbuchenthal neben der Bearbeitung zahlreicher Tagesordnungspunkte zum neuen Bewertungs-Standard im ZDRK nachfolgenden Beschluss gefasst, der hiermit veröffentlicht wird und Gültigkeit erlangt.

    Anerkennung von Rassen/Farbenschlägen

    Aufgrund der auf der Bundeskaninchenschau in Leipzig festgestellten Qualitätsentwicklung und der nunmehr nachgewiesenen Breitenentwicklung werden folgende Rasse sowie folgender Farbenschlag einer bestehenden Rasse anerkannt:

    a) Sallander

    b) Klein-Rexe dalmatiner dreifarbig

    Die Anerkennung erfolgt zum Beginn des Zuchtjahres 2019 (1.10.2018). Der Standardtext wird unmittelbar in den neuen Bewertungs-Standard aufgenommen und nicht gesondert veröffentlicht.

    Hinweis: Nachzuchttiere dieser Rassen sind in den genannten Farbenschlägen weiterhin bis zum 30. September 2018 mit "N" zu kennzeichnen, wofür die entsprechende Züchtungs- und Kennzeichnungsgenehmigung bis zu diesem Zeitpunkt Voraussetzung ist.

    Heimbuchenthal, im Februar 2018 Bernd Graf, Redaktion

    Kaninchenversteigerung Kaninchenauktion 2015 Bundeskaninchenschau Kassel

    Benefizkaninchenversteigerung 2017


    Wenn alle an einen Strang ziehen kann man sehr viel erreichen.


    Wie es schon zur Gewohnheit geworden ist, gab es auch im Vorfeld der Bundeskaninchenschau in Leipzig eine Kaninchenversteigerung zu Gunsten hilfsbedürftiger Kinder.


    Bereits sehr früh nahm Ausstellungsleiter Jörg Peterseim Kontakt zum RKZ-Forum auf um die Modalitäten der Versteigerung abzuklären. Vom Landesverband wurde Jens Zscharschug als Ansprechpartner bestimmt und zwei Vereine als Spendenempfänger vorgeschlagen. Auch machte der LV Sachsen Werbung bei seinen Züchtern einige Tiere frühzeitig für die Versteigerung zur Verfügung zu stellen.


    Auch von Seiten des RKZ-Forums wurde zeitig mit den Vorbereitungen begonnen. Katharina Halter erstellte passende Grafiken und zusammen mit Kai Sander wurden entsprechende Texte für Internet und Fachzeitungen geschrieben. Frühzeitig wurde dann in den Fachzeitung und im Internet Werbung für die Versteigerung gemacht. Am 1.11.2017 begann die Versteigerung und es wurden bald die ersten Tiere und Artikel zur Versteigerung eingestellt, somit war das Interesse weiterer Züchter geweckt und schnell kamen weitere Spenden zusammen.


    Während der Versteigerung wurde immer wieder durch Informationen Werbung im Internet für die Versteigerung gemacht. Besonders bei Facebook gab sich Katharina Halter viel Mühe die Auktion im Gespräch zu halten. Viele der Beiträge und Bilder wurden geteilt und verbreiteten sich so in der Züchterschaft. Im Hintergrund führt Susan Struck Listen der zur Verfügung gestellten Tiere und Artikel zusammen mit den Anschriften der Spender und die aktuellen Gebote. So konnten sie und Kai Sander im RKZ-Forum den aktuellen Stand der Gebote immer wieder veröffentlichen. Im Hintergrund sorgte Webmasterin Margit Weber für den problemlosen technischen Ablauf der Auktion. Sie stellte die Versteigerungssoftware entsprechend ein und änderte die Ablaufdaten der Versteigerungen, dass möglichst alles am 3.12.2017 ablaufen konnte.


    Insgesamt liefen in diesem Jahr 128 Versteigerungen, darunter waren 40 Sachartikel (nur ein Artikel fand keinen Interessenten) und 88 Rassekaninchen (fünf Tiere fanden keinen Käufer) zur Verfügung gestellt worden.

    Scheckübergabe Bundeskaninchenschau Leipzig

    Scheckübergabe der Versteigerungsaktion des RKZ-Forums an die Kinderherzkammer e.V. Leipzig und Sonnenstrahl e.V. Dresden

    Die Firmen Union, Nösenbergen und Kaninchenzeitung unterstützten mit Spenden von Futter und Sachartikeln.


    Der Landesverband Kurhessen spendete zwei Präsentkörbe mir Produkten aus der Region und der Landesverband Sachsen-Anhalt spendet gleich dreimal zwei Übernachtungen während der Bundesammlerschau 2019 in Halle zusammen mit Eintrittskarten und Kataloggutscheinen.


    Das teuerstes Tier in der Versteigerung war von Jungzüchterin Lena Herrmann vom SJ558 Sie spendete ihren Bundessieger vom vergangenen Jahr, einen Rammler der Rasse Frabenzwerg wildfarbig der 1120€ erzielte.


    Der Vater Lars Herrmann der durch die Gebote auf das Tier seiner Tochter sehr bewegt war spendete noch gegen Ende der Versteigerung einen Farbenzwerg eisengrau, der 1010€ erreichte.


    Durch die Spende von Lena fühlte sich der Zuchtfreund Nico Brünner (I184) animiert auch einen FrbZw wildfarben zu spenden, der 705€ einspielte.


    Der Verein mit den meisten gespendeten Tieren war der B1052 Münchberg unseres verstorbenen ZDRK-Präsidenten, Erwin Leowsky. Mit vielen Spenden waren auch die Mitglieder des LV Sachsen an der Versteigerung beteiligt.


    Nachdem die Versteigerung einen guten Anfang nahm und die Zahl der Spenden immer weiter zunahm, stellte sich früh heraus, dass das Ergebnis in diesem Jahr wohl über denen der vergangenen Versteigerungen liegen würde. Es kam ihm Versteigerungsteam die Hoffnung auf, endlich einmal die "magische Zahl" von 5000 Euro zu erreichen. Kaum glaubte man dass eine noch höhere Zahl zu erreichen wäre. Um so erfreulicher stiegen die Gebote immer weiter an, sodass man sich einige Tage vor Ende fast ungläubig anfing zu fragen, ob man vielleicht doch die 10.000 Euro-Marke knacken könne? Als etwas verspätet am 4.12. die letzten Versteigerungen beendet wurden, kamen auf Susan Struk und Kai Sander weitere Arbeiten auf sie zu. Es mussten die "letzten Gebote" und die Käufer mitsamt ihrer Adressen in die Dateien eingegeben werden. Erst am Montagabend konnte das Endergebnis veröffentlicht werden. 10184,29 € wurden eingespielt.


    Die Käufer und Verkäufer wurden von den Erlösen informiert und in kürzester Zeit war ein Großteil der Versteigerungssumme auf dem Forumkonto gutgeschrieben worden. Nun wurden Details zur Übergabe untereinander geklärt und Käfige auf der Bundesschau geordert. Vom Forum wurden Käfigkarten, Ausgabequittungen und Listen erstellt und nach Leipzig versendet. In jedem Jahr läuft dann auch mal etwas nicht ideal, was dann zu mehr Arbeit und Aufregung führen kann. Da landet eine E-Mail über die gewonnene Versteigerung im "Spamordner" oder eine Überweisung erreichte nicht das Versteigerungskonto. So hat das RKZ-Team in den letzten Tagen vor die Tierübergabe immer viel zu tun. Leute werden per Mail oder Telefon kontaktiert und Probleme gelöst. Bis zur Bundesschau konnte dann für die Übergabe aller Tiere grünes Licht gegeben werden.


    Auf der Bundesschau sorgte sich dann Jens Zscharschug um die Versteigerungstiere. Er nahm vor Ort die Tiere der Spender entgegen, holte Tiere die auf der Schau ausgestellt waren zu den "Versteigerungskäfigen" und gab die Tiere an die neuen Besitzer aus.


    Ihm Rahmen der Versteigerung kam es immer wieder zu Kontakten mit Teilnehmern und die Aktion lobten und eigene, bewegende Schicksale schilderten, die zu ihrer Teilnahme geführt haben. Oft wurde die Teilnahme bei kommenden Versteigerungen schon zugesagt! Schmunzel musste das RKZ-Team über Kommentare bei Facebook, dass man Lena Hermann doch mit zur Scheckübergabe nehmen solle, da dies bereits schon mit der Familie Hermann abgesprochen war.


    Im Rahmen der Eröffnung der Bundesschau wurde dann auch der Scheck an die Spendenempfänger übergeben. Sowohl die Kinderherzkammer e.V. als auch Sonnenstrahl Dresden hatten Vertreter geschickt. Das ZDRK-Präsidium hatte die Summe noch großzügig auf 11.000 Euro aufgerundet. Zusammen mit der Familie Hermann übergab Kai Sander als Vertreter des RKZ-Forums den Scheck an die beiden Vereine. Aber Lena Hermann sollte nicht ganz mit leeren Händen nach Hause gehen. Von der Ausstellungsleitung hatte man für sie noch eine Landesverbandsmedaille zur Verfügung gestellt, von der Kaninchenzeitung bekamen sie und ihrer Schwester Anna jeweils ein T-Shirt und die Firma Union gab noch einen Futtereimer hinzu.


    Diese Verssteigerung war ein Beweis dafür was man erreichen kann, wenn alle Seiten gut zusammenarbeiten. Wenn der zuständige Landesverband die Auktion entsprechend unterstützt und seine Züchter mitziehen, die Medien es bewerben und das RKZ-Team Hand in Hand arbeitet, sieht man an dem Erlös diesen Jahres was möglich ist.


    Mein besonderer Dank geht an den Landesverband Sachsen für seine Unterstützung und im Besonderen an Jens Zscharschug der während und nach der Versteigerung vorbildlich mit uns zusammen gearbeitet hat. Ich danke alle Spendern für ihre Unterstützung, egal ob die Spende nun für 10,- oder 1000 Euro den Besitzer gewechselt hat. Und natürlich an das Team im Hintergrund des RKZ-Forums, dass viel Arbeit geleistet hat.


    Nur gemeinsam konnten wir so ein tolles Ergebnis erreichen.


    Auch zur Bundesrammlerschau in Halle wir es im Januar wieder eine Internetversteigerung geben. Ich möchte schon jetzt Züchter bitten, einmal zu überlegen, ob Sie nicht ein Tier dann für die Versteigerung spenden können, aber auch beim Kauf von Zuchttiere nicht zu vergessen bei der Versteigerung nach Tieren zu suchen.


    Lasst uns Gutes tun aber auch darüber reden!!

    Kai Sander

    Kinderherzkammer e.V.

    Unterstützt Kinder und Familien in den Intensiv- und Nachsorgestationen der deutschen Herzzentren. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die betroffenen Kinder und ihre Familien auf diesem schweren Weg vorzubereiten, zu begleiten und verschiedene Hilfen anzubieten.


    Sonnenstrahl Dresden

    Der Sonnenstrahl e.V. Dresden ist einer von fast 100 Elternvereinen in Deutschland, die sich um krebskranke Kinder und Jugendliche sowie deren Familien kümmern. Die Angebote sind für die Familien während der Intensivtherapie. Unter anderem betreibt der Verein das Elternhaus "Sonnenstrahl" in der Eltern und Geschwister die erkrankten Kinder begleiten können, betreibt eine Beratungsstelle und bietet Angebote für Geschwister und Betroffene.


    Das Copyright liegt bei den Verfassern und beim Rassekaninchenzuchtforum e.V. Die Rechte der Grafiken und Bilder liegen bei http://www.rkz-forum.com, sowie bei Wolfgang Elias. Weitere Ergänzungen, Meinungen und Bilder zum Bericht bitte an webmaster@rkz-forum.de. Wir weisen nochmals ausdrücklich darauf hin, dass die Bilder, Texte und Grafiken bestimmten Rechten unterliegen und dass wir Copyrightverletzungen strafrechtlich verfolgen lassen werden.

    © 2017 Rassekaninchenzuchtforum e.V.

    Ablauf Vergleichsscheren 2018

    in 26901 Lorup Hauptstr. 14 Krull;s – Hus


    Anreise ist Freitag der 02.03.2018von 14,00 Uhr bis 19, oo Uhr

    19.00 Uhr kurze Begrüßung vor dem Abendessen, anschließend Bewertung

    Und für unsere Gäste das obligatorisch gemütliche Beisammensein.

    Samstagmorgen treffen wir uns um 8 00 Uhr alle wieder zum Frühstück und feierliche Eröffnung unseres Vergleichsschern mit unseren Ehrengästen (Bundestagsabgeordnete Citta Connemann L.V. Vorsitzender Johann Vrielink

    usw.9,15 Uhr beginnen wir mit dem Scheren.

    12:00 Uhr – 13:00 Uhr Mittag

    14:00 Uhr JHV Angora Herdbuch und Leistungszucht im ZDRK

    16:00 Kaffee mit Kuchen

    19:00 Uhr Abendessen mit der Siegerehrung und gemütliches Beisammensein

    Sonntag Verabschiedung aller Teilnehmer.

    Alle Anmeldungen per Post Mail oder Fax an:

    Hermann Schürmann

    Auf dem Hehm 15

    49757 Werlte

    schuermann-werlte @t-online.de

    Fax: 05951-3801

    Ich wünsche allen eine frohe Adventszeit schöne Weihnachten für 2018

    viel Gesundheit und eine frohwüchsige Angora Zucht.

    Gruß Helga und Hermann



    <<<Anmeldeunterlagen zum Download>>>


    Startseite

    Die Standard-Fachkommission im ZDRK gibt bekannt

    Die Standard-Fachkommission hat am 15.12.2017 in einer Arbeitstagung anlässlich der Bundeskaninchenschau in Leipzig neben der Bearbeitung zahlreicher Tagesordnungspunkte zum neuen Bewertungs-Standard im ZDRK nachfolgende Beschlüsse gefasst, die hiermit veröffentlicht werden und Gültigkeit erlangen.

    1. Neuer Bewertungs-Standard im ZDRK 2018

    Die Arbeiten am neuen Bewertungs-Standard im ZDRK 2018 schreiten voran. Als geplanter Termin für die Veröffentlichung ist die ZDRK-Tagung vom 6.-10.6.2018 in Niefern (LV Baden) vorgesehen. Dort werden die Delegierten intensiv geschult und können die Informationen zu den Veränderungen in die Landesverbände mitnehmen, um sie dort weiter zu schulen. Mit Beginn der Alttiersaison 2018 soll ab 01.10.2018 nach dem neuen Bewertungs-Standard im ZDRK bewertet werden.

    Aufgrund der erfolgten Umfragen an die Landesverbände konnten nun Angebote eingeholt werden, die somit einen Preis für den neuen Standard besser abschätzen lassen. Dieser wird mit einem Betrag zwischen 30,- und 35,- € für die Erstausgabe auf dem Preis-Niveau des heute noch gültigen und vor 14 Jahren erstellten Standards liegen. Beachtet man die allgemeine Preisentwicklung, bei der sich beispielsweise die Verkaufspreise unserer Rassekaninchen auf Ausstellungen in gleichem Zeitraum in etwa verdoppelt haben, kann man den Preis durchaus als günstig bezeichnen. Er stellt somit den Gegenwert eines verkauften Rassekaninchens auf einer Großschau zu einem durchschnittlichen Verkaufspreis dar und sollte für jeden Rassekaninchen-Züchter erschwinglich sein. Insbesondere der neu gestaltete allgemeine Teil sowie die durch die Club-Vereinigungen eingebrachten Anpassungen bei einigen Rassen, sollten jeden Züchter im ZDRK motivieren, sich einen neuen Standard anzuschaffen. Es besteht nun noch die Möglichkeit die Anzahl der vorgemeldeten Abnahme von Exemplaren durch die Landesverbänden anzupassen und bis zur Frühjahrstagung im März an den ZDRK zu melden.

    1. Anerkennung von Rassen/Farbenschlägen

    Aufgrund der auf der Bundeskaninchenschau in Leipzig festgestellten Qualitätsentwicklung und der nachgewiesenen Breitenentwicklung werden folgende Farbenschlägen bestehender Rassen anerkannt:

    1. Zwerg-Rexe japanerfarbig
    2. Zwergkaninchen Löwenkopf japanerfarbig
    3. Zwergkaninchen Löwenkopf weiß Blau-Augen

    Die Anerkennung der vorgenannten Farbenschläge erfolgt zum Beginn des Zuchtjahres 2019 (1.10.2018). Der Standardtext wird unmittelbar in den neuen Bewertungs-Standard aufgenommen und nicht gesondert veröffentlicht.

    Hinweis: Nachzuchttiere dieser Rasse sind in den genannten Farbenschlägen weiterhin bis zum 30. September 2018 mit "N" zu kennzeichnen, wofür die entsprechende Züchtungs- und Kennzeichnungsgenehmigung bis zu diesem Zeitpunkt Voraussetzung ist.

    Weiterhin haben nachfolgend aufgelistete Rassen bzw. Farbenschläge die Anforderungen an die Qualitätsentwicklung in Leipzig nachgewiesen, jedoch liegt hier noch kein abschließendes Bild der Zuchttiererfassung in TGRDEU vor, sodass eine Entscheidung zur Anerkennung erst nach Erreichen der erforderlichen Zahlen in der TGRDEU erfolgen kann:

    1. Sallander
    2. Deutsche Kleinwidder weißgrannenfarbig schwarz
    3. Farbenzwerge havanna-weiß (Mantelzeichnung)
    4. Klein-Rexe dalmatiner dreifarbig

    Hilfsweise können die Interessengemeinschaften auch geeignete Nachweise der betroffenen Vereins-Zuchtbuchführer für die entsprechenden Neuzüchtungen sammeln. Sofern die Erfordernisse für eine Anerkennung gegeben sind, können die gesammelten Nachweise bei der Redaktion der Standard-Fachkommission eingereicht werden. Dies könnte eine Aufnahme in den neuen Standard noch ermöglichen. Sollte die erforderliche Anzahl an Nachzuchttieren bzw. Elterntiere (ET gilt nur für Sallander) wiedererwartend nicht erreicht werden, so verlängert sich die Frist zur verbesserten Verbreitung für Neuzüchtungen, die Auflagen bis 2017 hatten, um weitere 2 Jahre bis zur Bundeskaninchenschau 2019 in Karlsruhe. Gleichfalls wird für die nachfolgend aufgelisteten Rassen bzw. Farbenschläge die Fristverlängerung der Auflage von 2 Jahren beschlossen, da zwar eine positive Entwicklung erkennbar ist, die Qualität oder Verbreitung jedoch noch nicht den Anforderungen genügt:

    1. Farbenzwerge rot-weiß (Mantelzeichnung)
    2. Thüringer-Rexe

    Bereits erteilte Zucht-Genehmigungen der Landesverbände innerhalb des ZDRK behalten ihre Gültigkeit.

    1. Streichung von Neu- / Nachzuchten bzw. Einstellung von Neu- / Nachzucht-Versuchen

    Nachfolgende Neu- bzw. Nachzuchten haben die Auflagen zur positiven Qualitätsentwicklung und Verbreitung leider nicht bis zum festgesetzten Zeitpunkt erfüllen können und hatten sich vielmehr deutlich rückläufig gezeigt. Daher werden gestrichen:

    1. Klein-Schecken wildfarben
    2. Hotot-Rexe

    Alle bisherigen von den Landesverbänden innerhalb des ZDRK erteilten Zucht-Genehmigungen für diese beiden Neu-/Nachzuchten verlieren mit dieser Veröffentlichung ihre Gültigkeit und es kann in Zukunft weder eine Kennzeichnung noch eine Bewertung dieser Tiere erfolgen.

    Leipzig, im Dezember 2017 Bernd Graf, Redaktion

    ©2017 Rassekaninchenzuchtforum e.V.

    Kaninchenversteigerung Kaninchenauktion 2015 Bundeskaninchenschau Kassel

    33. Bundes-Kaninchenschau 16./17. Dezember 2017 in Leipzig


    Die 33. Bundes-Kaninchenschau wurde am 16. und 17. Dezember 2017 vom Landesverband Sächsischer Rassekaninchenzüchter e.V. in den Messehallen in Leipzig ausgerichtet. Gemeldet waren für die 33. BKS von über 4.300 Ausstellern/-innen fast 26.500 Rassekaninchen, darunter 21.475 in der Allgemeinen Klasse, 2.477 Jugend, 576 Herdbuch, 36 Angora, 711 Erhaltungszuchten und 609 Neuzüchtungen. Daneben wurden von den HuK-Gruppen insgesamt 66 Exponate ausgestellt.


    Den Preisrichtern/-innen wurden an den beiden Bewertungstagen zahlreiche sehr gute Tiere vorgestellt und an den beiden Schautagen den Besuchern der Ausstellung präsentiert. Eine Veröffentlichung der Siegerlisten ist bereits auf der Sonderseite der BKS veröffentlicht worden (http://www.bundesschau2017.de). Wir gratulieren sehr herzlich allen erfolgreichen Ausstellern/-innen!


    Anlässlich dieser Großveranstaltung wurden im Vorfeld am Freitag auch jeweils eine Sitzung des erweiterten Präsidiums und des Präsidiums des ZDRK durchgeführt. Nach ausführlicher Diskussion um die Nachfolge des im Juli leider viel zu früh verstorbenen ZDRK-Präsidenten Erwin Leowsky hat das Präsidium den ZDRK-Schriftführer Ulrich Hartmann bis zur ZDRK-Tagung im Juni 2018 im LV Baden als kommissarischen ZDRK-Präsidenten eingesetzt. Vize-Präsident bleibt weiterhin Jörg Hess.


    Bernd Graf informierte, dass die ZDRK-Standard-Fachkommission auf die Zielgerade eingebogen sei und der neue ZDRK-Standard wie geplant im Laufe des kommenden Jahres zur Verfügung stehen werde bzw. verbindlich ab 1. Oktober 2018 anzuwenden sei.


    Bei der offiziellen Eröffnungsfeier der Schau am Samstag begrüßte der Ausstellungsleiter Jörg Peterseim den Schirmherrn der Schau, Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft des Freistaates Sachsen, Thomas Schmidt, den Bürgermeister der Stadt Leipzig, Heiko Rosenthal, den EE-Präsidenten Gion P. Gross, Vertretungen verschiedener Organisationen der Kaninchenzucht aus dem Ausland wie Lars Ellyton (Dänemark), Pierre Dugrain und Jeannine Jehl (Franklreich), Andrea Graber (Schweiz), Jeff Hardin (USA), Hans-Jörg Opala (BDRG), den ZDRK-Ehrenpräsidenten Peter Mickmann sowie den am Vorabend vom Präsidium eingesetzten kommissarischen ZDRK-Präsidenten Ulrich Hartmann und die Vorsitzenden der Landesverbände. Diese Schau sei die erste BKS, die von seinem Landesverband durchgeführt werde und stelle einen weiteren Meilenstein in der sächsischen Rassekaninchenzucht dar. Er dankte allen Ausstellern/-innen, die ihre Tiere hier präsentiert haben, Preisrichtern/-innen sowie allen Helfern/-innen und Unterstützern dieser Schau.


    Der kommissarische ZDRK-Präsident Ulrich Hartmann bezeichnete diese 33. Bundes-Kaninchenschau als eine hervorragende Werbung für die Rassekaninchenzucht und dankte Ausstellungsleiter Jörg Peterseim und dessen gesamter Mannschaft für die vorbildliche Organisation und Durchführung dieser Schau. Er hob die anhaltende und ungebrochene Strahlkraft der Bundes-Kaninchenschauen hervor, die ein positives Zeichen für die Zukunft der Rassekaninchenzucht setzen würden, wies aber auch gleichzeitig auf zahlreiche wichtige Aufgaben innerhalb der Organisation in nächster Zeit hin. Er begrüßte auch Monika Leowsky und stellte fest, dass man sich innerhalb der Organisation in großer Dankbarkeit an den verstorbenen ZDRK-Präsidenten erinnere. Erwin Leowsky sei nicht nur Züchter von hohem Grade sondern auch ein Freund und ein unersetzbarer Funktionär gewesen.

    Scheckübergabe Bundeskaninchenschau Leipzig

    Scheckübergabe der Versteigerungsaktion des RKZ-Forums an die Kinderherzkammer e.V. Leipzig und Sonnenstrahl e.V. Dresden


    Im Rahmen der Eröffnungsfeier konnte Kai Sander vom RKZ-Forum einen symbolischen Scheck in Höhe von 11.000 Euro an die Vertreter der beiden Vereine, die sich um schwerstkranke Kinder kümmern (Kinderherzkammer e.V. Leipzig und Sonnenstrahl e.V. Dresden) übergeben. Diese Rekordsumme war bei der schon traditionellen Kaninchen-Versteigerungsaktion, die vom RKZ-Forum organisiert wurde, eingespielt und vom ZDRK aufgerundet worden. Herzlichen Dank allen Personen, die mit ihrer Arbeit, ihren Spenden, Werbung oder in sonstiger Form dieses soziale Projekt unterstützt haben!


    Text und Fotos: Wolfgang Elias, ZDRK-Referent für Öffentlichkeitsarbeit



    Wolfgang Elias, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im ZDRK


    Das Copyright liegt bei den Verfassern und beim Rassekaninchenzuchtforum e.V. Die Rechte der Grafiken liegen bei http://www.rkz-forum.de und Wolfgang Elias. Weitere Ergänzungen, Meinungen und Bilder zum Bericht bitte an webmaster@rkz-forum.de. Wir weisen nochmals ausdrücklich darauf hin, dass die Bilder, Texte und Grafiken bestimmten Rechten unterliegen und dass wir Copyrightverletzungen strafrechtlich verfolgen lassen werden.

    © 2017 Rassekaninchenzuchtforum e.V.

    Gedanken des amtierenden ZDRK-Präsidenten

    zur Versteigerungsaktion anlässlich der 33. Bundeskaninchenschau in Leipzig

    „Es gibt nichts Gutes – außer man tut es“

    Wie nimmt man uns Rassekaninchenzüchter wahr – wie werden wir gesehen in der Öffentlichkeit, landauf - landab? Nicht immer einfach, eine treffliche Antwort zu geben.

    Nur Mut, wir haben es selbst in der Hand, unser Image positiv zu beeinflussen!

    Die Außenwirkung unseres Tuns und Handelns ist ein entscheidender Faktor in Bezug auf die Bekanntheit und – noch viel entscheidender – für die Akzeptanz unseres Hobbys Rassekaninchenzucht in der Öffentlichkeit.

    Hier wurde und wird von den Initiatoren der jährlichen Versteigerungsaktionen für karitative Zwecke Vorbildliches geleistet. Dafür möchte ich mich persönlich, aber auch im Namen des gesamten ZDRK, recht herzlich bei allen Beteiligten bedanken.

    Aber es geht nicht nur um die Außenwirkung.

    Unser Engagement rund um das Hobby, sowie unser Auftreten in der Öffentlichkeit strahlen auch nach innen und zeugen in dem grandiosen Ergebnis der Versteigerungsaktion anlässlich der 33. Bundeskaninchenschau in Leipzig von der großen Bereitschaft unserer Züchterinnen und Züchter, sich für eine gesellschaftliche Aufgabe zu engagieren und den Nächsten, dem es nicht so gut geht, nicht aus dem Blickwinkel zu verlieren.

    Mit Erich Kästners trefflichem Spruch „Es gibt nichts Gutes – außer man tut es“ möchte ich diesen Einsatz und die viele Arbeit, die damit einher ging, besonders würdigen.

    Dieses so stolze Ergebnis von jetzt 11.000,-- Euro wäre ohne – und jetzt möchte ich auch persönlich werden– die vorbildlichen Aktivitäten und den leidenschaftlichen Einsatz von Kai Sander nicht möglich gewesen.

    Sehr gerne hat der Zentralverband die eingespielte Summe aufgerundet. Ich danke den vielen Spendern und denen, die ihre Portemonnaies und nicht nur das, sondern ihre Herzen öffneten, um mit ihren Geboten bei der Versteigerung einfach nur Gutes zu tun.

    In meiner neuen Eigenschaft als kommissarischer Präsident des ZDRK grüße ich ebenfalls die große Community der Kanin-Hopper und freue mich auf eine sehr gute Zusammenarbeit. Mit welcher Freude und Empathie hier von euch mit unserem Mitgeschöpf Kaninchen umgegangen wird, berührt und erfreut mich gleichermaßen.

    Mit den positiven Begleitgedanken um einen stets fairen und menschlichen Meinungs- und Gedanken-Austausch gehen meine Grüße auch an das rkz-forum.

    Wir haben das schönste Hobby der Welt – es liegt an uns, dass es so bleibt und wir der Verantwortung um die Bewahrung, Erhaltung und Weiterentwicklung der Rassekaninchenzucht gerecht werden.

    Ulrich Hartmann, Kommissarischer ZDRK-Präsident

    Hallo liebe Zuchtfreunde,
    wir sind begeistert über eure Beteiligung bei der Versteigerung!
    Ein Großteil der Tiere ist bereits bezahlt und Käfige wurden bestellt oder es gab eine Info dass kein Gehege benötigt wird.

    Wer dies noch nicht getan hat schreibt bitte kurz eine Mail mit der Artikelnummer und ob ein Gehege benötigt wird oder nicht an:
    kontakt@kaninchenversteigerung.de

    Artikel Nr. Rasse Täto Geschl. ZwSt. bezahlt Käfig Ja/Nein Käfig Ja/Nein
    619 DklW blau-weiß W147 474 1,0 27,00 € 27,00 € ja Käfig 16051 ja Käfig 16051
    620 Zww perlfeh W147 3712 0,1 78,00 € 78,00 € ja ja
    624 Zww wildfrb. I57 2713 1,0 50,00 € 50,00 € ja ja
    626 Angora, blau 75,00 € 75,00 € ja ja
    627 Angora, hav. 76,00 € 76,00 €
    631 Angora, weiß BlA 1,0 71,00 € 71,00 €
    634 Zww perlfeh W147 5719 1,0 27,00 € 27,00 € ja ja
    638 Loh, Schwarz 0,1 51,02 € zahlt bar
    639 Zww blau 0,1 75,00 € 75,00 €
    655 Blauer Holicer H425 1714 1,0 212,00 € 212,00 €
    657 Rex Rammler, Albino Marder-Rex, Hobbytier 10,00 € 11,00 €
    659 FrbZw wildfrb. SJ558 4633 1,0 ###### 1.120,00 € Ja Käfig 4633 Ja Käfig 4633
    660 Thüringer 0,1 51,00 € 51,00 €
    664 Zww loh/sch SR85 574 1,0 22,00 € 22,00 €
    665 Zww schwarz BJ205 5617 1,0 202,00 € 202,00 € ja
    674 Zww schwarz B1051 462 0,1 46,00 € 46,00 € ja
    677 Zww schwarz B1051 646 1,0 35,99 € 35,99 € nein
    679 Zww schwarz 1,0 13,00 € 13,00 € ja
    681 engl.checke Thürfrb. S73 3710 0,1 57,00 € 57,00 € ja Käfig 18797
    683 Weißrex RA B621 2719 0,1 77,00 € 77,00 € ja ja
    684 Japaner 1,0 70,00 € erinnert/angerufen
    686 Angorarohwolle 14,50 € 14,50 €
    693 Dal.Rex 1,0 120,51 € 120,51 €
    694 Kaninchentränke 0,5 Liter 22,20 € 22,20 €
    696 Farbenzwerg Separatorfarbig T792 471 35,00 € 35,00 € ja ja
    697 Sachsengold H360 374 1,0 40,00 € 40,00 € ja ja
    698 Zwergwidder loh schwarz B228 5710 0,1 36,50 € 50,00 € nein
    704 Farbenzwerg Loh-Havannafarbig P86 173 1,0 42,00 € 42,00 €
    726 ZwW wg schw I160 6710 1,0 70,00 € 70,00 € ja ja
    730 Weisser Wiener 225,10 € 225,10 € 8710-8713 sowie 8750-8753 8710-8713 sowie 8750-8753
    731 Farbenzwerg wildfarbig I184 5620 1,0 705,00 € 705,00 € ja ja
    737 Hermelin S393 6710 1,0 55,00 € 55,00 €
    739 Zwergwidder Wildf.-weiss 1,0 11,00 € 11,00 €
    742 Hermelin
    745 Zwergwidder gelb-weiss B677 3719 1,0 50,00 € 50,00 €
    747 Farbenzwerg blau B677 4515 1,0 25,00 € 25,00 €
    751 ZwW schwarzgrannen W514 375 1,0 38,00 € 38,00 € ja ja
    753 Zwergwidder blau 0,1 128,00 € 128,00 € ja ja
    767 Dt.Großsilber grau-braun S397 3719 1,0 95,17 € 95,17 €
    768 Dt.Großsilber schwarz S397 4742 0,1 91,11 € 91,11 €
    769 Weißer Neuseeländer S667 4724 1,0 35,00 € 35,00 €
    784 Zwergrex Castorfarbig 40,20 € 40,20 € ja ja
    775 FbZw loh/fehfarbig F121 174 1,0 80,00 € 80,00 € Ja Ja
    789 Kulinarische Köstlichkeiten 50,25 € 50,25 € ja ja
    794 Rammler Hermelin BlA Z206 4715 1,0 90,00 € 90,00 € ja 23590 ja 23590
    796 ZwW wildfarben B1051 574 0,1 47,00 € 47,00 € ja ja
    797 ZwW wildfarben B1051 573 0,1 44,00 € 44,00 € ja ja
    798 ZwW wildfarben B1051 575 0,1 41,00 € 41,00 € ja ja
    782 ZwW Schwarz G126 1,0
    808 Separator G571 1710 0,1 60,25 € 61,00 €
    809 FbZw loh/fehfarbig G571 6749 0,1 100,00 € 100,00 € ja ja
    811 FbZw wildfarbig B1051 573 0,1 40,00 € 40,00 € ja ja
    812 FbZw wildfarbig B1051 574 0,1 23,00 € 23,00 € ja ja
    813 FbZw wildfarbig B1051 575 0,1 47,00 € 47,00 € ja ja
    815 FbZw marderfarbig blau B1051 471 1,0 14,00 € 14,00 € ja ja
    817 FbZw russenfg sw-w H43 476 1,0 47,00 € 47,00 €
    823 Thüringer 1,0 38,00 € 38,00 € ja ja
    826 Lohkaninchen schw ZJ142 479 1,0 20,00 € 22,00 €
    827 Löwenkopf rhönfarbig 0,1 60,00 € 60,00 €
    825 Farbenzwerg eisengrau S558 1616 1,0 ###### 1.010,00 € ja Käfig 24018 ja Käfig 24018
    824 Farbenzwerg Wg schwarz W724 4720 1,0 400,00 € 400,00 €
    828 Hermelin bla Z206 5729 1,0 70,00 € 70,00 € ja 23587 ja 23587
    831 ZwW japanerfarbig S558 458 1,0 150,00 € 150,00 €
    837 FbZ havanna loh 1,0 10,00 € 10,00 € ja ja
    840 FbZ mantelgesch.rot-weiss NZ82 366 1,0 31,00 € 31,00 € ja ja
    843 ZwW blau H117 171 1,0 29,00 € 29,00 €
    836 Zwergrex loh-schwarz I24 6710 1,0 52,00 € 60,00 € ja ja
    844 FbZ blau ZJ83 5716 0,1 352,99 € 352,99 € ja ja
    847 FbZ japanerfarbig W724 579 1,0 85,00 € 85,00 € ja 25365 ja 25365
    856 FbZw russenfg bl-w G571 175 0,1 131,00 € 131,00 €
    852 Grauer Wiener S785 35162 1,0 200,00 € 200,00 €
    805 Hermelin bla G264 578 1,0 125,00 € 125,00 €
    858 Zwerg-Satin rot B1145 6728 1,0 145,00 € 145,00 €
    857 FbZw loh schwarz T196 479 0,1 35,00 € 36,00 € ja ja
    864 Standard Rex havanna 1,0 38,00 € 38,00 €
    867 FbZw wildfarbig RN21 364 0,1 30,00 € 30,00 € ja ja
    869 FbZw wildfarbig RN21 467 1,0
    874 ZwW japaner W467 5721 1,0 110,00 € 110,00 €



    Hier noch einmal die Infos für die Käufer die alle per Mail bekommen haben müssten:

    Liebe Teilnehmer an der Kaninchenversteigerung, wir bitten alle Käufer und Verkäufer sich möglichst kurzfristig miteinander in Verbindung zu setzen um die Übergabe der Tiere zu klären. Bitte teilt uns frühzeitigunter kontakt@kaninchenversteigerung.de mit, ob ihr die Tiere auf der Bundesschau übergeben wollt (Damit wir auch genügend Käfige haben) oder dieses Tier dort ausgestellt ist(Dann benötigen wir die Käfignummer des Tieres).

    Wir sorgen dann für den Käfig und eine Übergabe- Bescheinigungen,damit es keinerlei Probleme beim Verlassen des Ausstellungsgeländes gibt.

    Als Ansprechpartner vor Ort steht euch Jens Zscharschuch zur Verfügung. Er und die Versteigerungskäfige sind in Halle 5 zu finden und die Ausstellungsleitung wird den Weg dorthin beschildern.

    Zur Vorsicht hier auch noch seine Handynummer: 0170 4486185

    Bitte überweist umgehend (spätestens bis zum 6.12.2017 !!!!) das Geld für das ersteigerte Tiere bzw. Artikel, da die Überweisung in einzelnen Fall ein paar Tage dauert kann!

    Es wird kein Tier ohne vorliegende Zahlung ausgegeben.

    Wir werden im RKZ-Forum informieren welche Tiere undArtikel bezahlt wurden.

    Wir danken Allen für die Unterstützung der Versteigerung und wünschen viel Spaß und Erfolg mit den Tieren und Artikel.

    Kontodaten:

    Rassekaninchenzuchtforum e.V.

    Verbundvolksbank OWL Kontonummer: 8280195101 Bankleitzahl: 47260121

    IBAN: DE82472601218280195101BIC: DGPBDE3MXXX

    Stichwort: Kaninchenversteigerung

    Euer RKZ-Team

    Kaninchenversteigerung Kaninchenauktion 2015 Bundeskaninchenschau Kassel

    Rasse des Jahres 2016

    Aktion „Rassekaninchen des Jahres 2018“

    ZEHN INTERESSANTE RASSEN STEHEN ZUR WAHL


    Sicher mit Spannung erwartet wird die Wahl zur Rasse des Jahres, die auch in diesem Jahr wieder in einem Zeitraum von vier Wochen läuft. Zur Wahl stehen zehn Kaninchenrassen, die einen kleinen Querschnitt der im ZDRK zugelassenen Rassen und Farbenschlägen zeigen. Die entsprechenden Kurzbeschreibungen sind mit jeweils einem Foto unten aufgeführt.


    Die Wahl beginnt am Samstag, 16. Dezember 2017 und endet am Sonntag, 14. Januar 2018. Gewählt werden kann per Stimmkarte, die bei der 33. Bundes-Kaninchenschau am 16./17. Dezember in den Messehallen in Leipzig am ZDRK-Informationsstand erhältlich und auch dort bis zum Schauende am Sonntag abzugeben oder per Post an den ZDRK-Referenten für Öffentlichkeitsarbeit Wolfgang Elias (Anschrift steht auf der Stimmkarte) zu senden ist. Daneben kann auch über die Internetseite "http://www.rassedesjahres.zdrk.de" gewählt werden.


    Das Ergebnis der Wahl wird dann ab Mitte Februar 2018 in der Fachpresse sowie von den Internetplattformen veröffentlicht. Die örtlichen Vereine und Verbände haben somit wieder die Möglichkeit, entsprechende Werbemaßnahmen noch rechtzeitig vor dem Osterfest durchzuführen und mit der Siegerrasse als "Aufhänger" die Rassekaninchenzucht in den Fokus der Öffentlichkeit zu stellen. Die Stimmkarte und der Banner zur Wahl wurden vom Team des RKZ-Forums erarbeitet und zur Verfügung gestellt. Die Fotos kamen von den Fachzeitungen "Kaninchenzeitung" (HK-Verlag) und "kleintiernews – Faszination Rassekaninchenzucht". Hierfür allen Beteiligten herzlichen Dank!


    Kurzbeschreibungen der zur Wahl stehenden Kaninchenrassen

    Deutsche Widder schwarz-weiß

    Bereits seit mehreren hundert Jahren sind Hauskaninchen mit einem oder zwei herabhängenden Ohren bekannt und um 1810 wurde in England erstmals von hängeohrigen Kaninchen berichtet. Nach 1870 brachten laut Überlieferung Soldaten Tiere dieser Art aus dem Französischen Krieg mit nach Deutschland. Der Deutsche Widder ist die direkte Weiterzüchtung der aus Frankreich eingeführten Widderkaninchen.


    Hierbei handelt es sich um eine große Kaninchenrasse, die in verschiedenen Farbenschlägen anerkannt ist. Markant sind die die blockige Körperform, die kräftig gebogene "Ramsnase" und die fleischigen Hängeohren (Behang). Der widdertypische Kopf, der im Profil der Kopfform eines männlichen Schafes gleicht, tritt sowohl beim Rammler als auch bei der Häsin in Erscheinung. Der schwarz-weiße Farbenschlag ist in Verbindung mit dem Widdertyp sehr attraktiv, dennoch ist diese Rasse bei Ausstellungen leider nicht sehr stark vertreten. Die Zuchten liegen in Deutschland im unteren bis mittleren zweistelligen Bereich. Die Tiere haben ein Idealgewicht von 5,5 bis 9,0 kg. Das Mindestgewicht beträgt 4,5 kg. Damit sind diese Tiere den großen Rassen zuzuordnen.

    Blaugraue Wiener

    Die Wienerkaninchen sind nach der Stadt Wien benannt, weil hier um 1890 die Weißen und Blauen Wiener erstmals gezüchtet wurden. Blaugraue Wiener waren unter "andersfarbige Wiener" bis Mitte der 60er-Jahre im Standard des damaligen ZDK anerkannt und gerieten dann später in Vergessenheit. Durch Dirk Wortmann (damals LV Weser-Ems) wurde die Rasse neu erzüchtet, fand schnell viele Anhänger in ganz Deutschland und wurde erstmals bei der 14. Bundes-Rammlerschau 1993 in Oldenburg als Neuzüchtung vorgestellt. 1997 erfolgte die offizielle Zulassung der Rasse im Standard. Typisch für diese Tiere sind die Walzenform, der kräftige Kopf, eine breite Stirn- und Schnauzpartie, die kräftigen und gut abgerundeten Ohren sowie gut ausgeprägte Backen, die in Verbindung mit der blaugrauen Farbe den Reiz dieser Rasse ausmachen. Die Blaugrauen Wiener werden von den Wienerrassen insgesamt zwar am wenigstens gezogen, erfreuen sich aber trotzdem recht großer Beliebtheit. Diese Rasse hat ein Idealgewicht von 4,25 bis 5,25 kg und gehört zu den mittelgroßen Rassen. Das Mindestgewicht beträgt 3,25 kg.

    Kleinchinchilla

    Der Name dieser Rasse geht auf das in Südamerika lebende Heim- und Nagetier Chinchilla, einen Pelzlieferanten, zurück, das eine schiefergraublaue Färbung aufweist. Die Rasse wurde um 1913 in Frankreich aus den mittelschweren Chinchilla-Kaninchen erzüchtet, fand um 1920 herum den Weg nach Deutschland und zählte in den 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts zu den Wirtschaftsrassen. Die Deckfarbe ist ein bläulich getöntes Aschgrau, das kräftig schwarz schattiert ist. Während die Zwischenfarbe als rein weiß gefordert wird, sollte die Unterfarbe dunkelblau sein. Diese Rasse ist in Deutschland mit über 600 Zuchten weit verbreitet. Laut Standard zählen diese Tiere zu den kleinen Rassen und haben ein Idealgewicht von 2,75 bis 3,25 kg. Das Mindestgewicht beträgt 2,25 kg.

    Kleinsilber graubraun

    Um 1900 kam diese Rasse aus England nach Deutschland. Sie wurde sehr schnell zur Moderasse und bereits wenige Jahre später waren die Tiere auf deutschen Schauen zu sehen und es wurden die ersten Spezialclubs gegründet. Da die Rasse nicht als Wirtschaftsrasse eingestuft war, verschwand sie während des Zweiten Weltkrieges fast vollständig. Die Stärke dieses Farbenschlages liegt im Farbenspiel von Unter- und Zwischenfarbe sowie in der gleichmäßigen Silberung in der Deckfarbe. Während die Deckfarbe graubraun-wildfarbig sein sollte, wird bei der Zwischenfarbe ein leuchtendes Rotbraun und bei der Unterfarbe ein Dunkelblau gefordert. Mit fast 300 Zuchten in Deutschland erfreut sich dieser Rasse großer Beliebtheit. Das Idealgewicht liegt zwischen 2,50 und 3,25 kg und das Mindestgewicht beträgt 2,0 kg.

    Englische Schecken schwarz-weiß

    Die Zucht von Scheckenkaninchen ganz allgemein stellt in der Rassekaninchenzucht sicher die größte Herausforderung dar. Die Englischen Schecken waren erstmals um 1885 auf Ausstellungen in England vertreten und der Import nach Deutschland erfolgte um 1900. Durch die interessante Punktscheckung gehören diese Tiere mit zu den auffälligsten Kaninchenrassen. Typisch für diese Rasse sind der sogenannte Schmetterling (die Schnauzeinfassung), die Backenpunkten, die Ohrzeichnung sowie die Rumpfzeichnung mit den Seitenketten und Seitenflecken. Die Grundfarbe ist stets rein weiß. Der schwarz-weiße Farbenschlag liegt bei den Zuchten dieser Rasse in Deutschland mit Abstand vorn. Mit einem Idealgewicht von 2,50 bis 3,25 kg und Mindestgewicht von 2,0 kg ist diese Rasse den kleinen Rassen zugeordnet.

    Holländer havannafarbig-weiß

    Bereits auf Gemälden mehrerer Maler aus dem 16. Jahrhundert kann man Kaninchen mit einer Plattenscheckung, der Holländerzeichnung, erkennen. Das Holländerkaninchen wird aufgrund seiner markanten Zeichnung gern als "Wappentier" zahlreicher Kaninchenzuchtvereine und –verbände verwendet. Als Ahnen dieser Rasse sind die belgischen "Brabanter Kaninchen" anzusehen. In England wurde diese Rasse später "verfeinert" und so entstanden die Holländerkaninchen, die sich in vielen Ländern verbreiteten. In Deutschland wurde diese Rasse um 1880 bekannt. Auch diese Rasse gehört zu den kleinen Rassen. Die Tiere haben ein Idealgewicht von 2,50 bis 3,25 kg. Das Mindestgewicht beträgt 2,0 kg. Die Kopf- und Rumpfzeichnung in Verbindung mit der glänzend braunen Zeichnungsfarbe machen die Attraktivität dieses Farbenschlages aus. Immerhin haben sich etwas mehr als 50 Zuchten in Deutschland dem recht hohen Schwierigkeitsgrad mit der Herauszüchtung dieses Farbenschlages gestellt.

    Farbenzwerge rhönfarbig

    Die aus den Niederlanden stammenden und dort schon 1940 als "Kleurzwerge" im Standard enthaltenen Farbenzwerge wurden bereits Mitte der 50er-Jahre des vorigen Jahrhunderts in mehreren Farbenschlägen auch in den Standard des damaligen ZDK aufgenommen. Sie weichen als ausgesprochene Zwergkaninchen im Typ ganz erheblich von den anderen Rassen ab und haben eine gedrungene und walzenförmige Körperform sowie der Zwergform entsprechend relativ kurze Ohren. Beim Farbenschlag rhönfarbig ist die Grundfarbe weiß und die Zeichnungsfarbe dagegen graufarbig bis schwarzgrau. Die Zeichnung besteht aus Flecken, Streifen und Spritzern, die über den ganzen Körper möglichst gleichmäßig verteilt sein sollen. Die kleinste der laut Standard zugelassenen Kaninchenrassen wird den Zwergrassen zugeordnet und ist im Bereich Farbspektrum riesig. Hier stehen fast 50 verschiedene Farbenschläge zur Auswahl. Der Farbenschlag rhönfarbig liegt laut TGRDEU mit über 60 Zuchten in Deutschland im Mittelfeld dieser Rasse. Das Idealgewicht liegt zwischen 1,1 und 1,35 Kg, das Mindestgewicht beträgt 1,0 kg und das Höchstgewicht 1,5 kg.

    Satin-Hasenfarbig

    Das Satinkaninchen ist eine der weniger Kaninchenrassen, die nicht in Europa erzüchtet wurde sondern deren Ursprung um 1930 in den Vereinigten Staaten liegt. Diese Rasse schaffte den Sprung über "den großen Teich", ist seit 1973 auch in Deutschland anerkannt und erfreut sich einer großen Beliebtheit. Markant ist bei diesen Tieren das seidig glänzende Haarkleid, welches durch die Fellhaarverdünnung hervorgerufen wird und diese Tiere von allen anderen Rassen unterscheidet. Die rotbraune Deckfarbe entspricht den Hasenkaninchen und ist mit schwarz gespitzten Grannenhaaren überzogen. Jeweils lohfarbig sind die Bauchdeckfarbe, das Kinn und die Augeneinfassungen. Während die Zwischenfarbe leuchtend rost- bis braunrot in Erscheinung tritt sollte die Unterfarbe blau sein. Mit über 30 Zuchten in Deutschland liegt dieser Farbenschlag im Mittelfeld dieser Rasse. Laut Standard wird das Satinkaninchen den Haarstrukturrassen zugeordnet. Die Tiere haben ein Idealgewicht von 3,25 bis 4,0 kg und das Mindestgewicht beträgt 2,5 kg.

    Loh-Rexe schwarz

    Um 1920 tauchten die ersten kurzhaarigen Kaninchen in Frankreich auf und wenige Jahre später kamen die ersten Tiere nach Deutschland. In den ersten Jahren war diese Rasse eine "Moderasse", die zu horrenden Preisen gehandelt wurde und sich schnell über ganz Europa verbreitete. Das Fell der Rexkaninchen ist mit einer Länge von 17 bis 20 mm deutlich kürzer als das der Normalhaarkaninchen. Bei den Loh-Rexen schwarz, die im Standard des ZDRK unter den Kurzhaarrassen einzuordnen sind, werden kräftig lohfarbige Augenringe sowie eine lohfarbige Brustzeichnung verlangt und auch der Bauch soll eine gute Lohfarbe aufweisen. Während die Deckfarbe ein glänzendes intensives Tiefschwarz hat, ist die Unterfarbe blau, im Bauchbereich jedoch wiederum lohfarbig. Das Idealgewicht liegt zwischen 3,25 und 4,5 kg. Dieser Farbenschlag steht mit über 20 Zuchten in Deutschland an der Spitze der Loh-Rexe.

    Zwergfuchskaninchen weiß Blauaugen

    Fuchskaninchen sind Anfang der 1920er-Jahre aus einer Kreuzung von Chinchilla- und Angorakaninchen entstanden. Bereits 1930 wurde die Rasse erstmals anerkannt und nach den Kriegswirren 1953 wieder in den damaligen ZDK-Standard aufgenommen. Die Zwergfuchskaninchen haben eine Haarlänge von 3,5 bis 5 cm haben. Nur an Kopf, Ohren und Läufen ist das Fell normalhaarig. Sie sind den Langhaarrassen zugeordnet. Deck- und Unterfarbe sollten rein weiß und am ganzen Körper gleichmäßig sein. Die Tiere haben ein Idealgewicht von 1,10 bis 1,35 kg. Das Mindestgewicht beträgt 1,0 kg. Dieser Farbenschlag steht laut TGRDEU mit 20 Zuchten in Deutschland zwar an der Spitze dieser Rasse, ist aber auf Ausstellungen doch eher seltener zu sehen.

    Wolfgang Elias, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im ZDRK

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