rabbit tractor

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  • Hallo!,
    ich bin neu hier im Forum; habe mich gerade angemeldet; und plane schon seit Langem Kanninchen als Nutztiere zu halten. Ich habe mir ein großes Grundstück gepachtet,wo ich schon einen Garten angelegt habe und Bienen sowie Hühner halte. Die Hühner halte ich in einem sog. Chickentractor (einfach mal googlesuche Bilder eingeben) und das klappt wunderbar.Da ich noch Student bin -.- habe ich leider nur am Wochenende bzw, alle 6-7 age Zeit, um aufs Grundstück zu gehen. Mit den Bienen und Hühnern gabs dadurch noch nie Probleme.


    Jezt meine Frage. Ich habe gehört, dass man Hasen, ähnlich wie Hühner auch, in einem beweglichen Stall halten kann, dh dass die Tiere normal in Holzboxen schlafen und daran anschließend ein Freigehege haben um sich ausztoben und um frischen Gras zuu fressen. Durch Verschieben des Stalls könnten die Tiere jede Woche frischen Grünzeugs zu fressen bekommen. Hat jemand damit schon Erfahrung? Ich würde den Stall aufteilen in ein ÜberdachtesStück, mit Boxen Futtertrog und Tränke und das andere Sütck frei lassen (3x3m). Würde einen Kubus aus Latten bauen und mit Maschendraht verkleiden den Boden entweder ebenfalls mit Maschendraht oder LAttenrostähnlich mit holzlatten verkleiden, damit weder Raubtiere rein, noch Kaninchen rauskommen (aber trotzdem so , dass sie noch GRas fressen können.)


    Sauberes Wasser, ausreichend Trockenfutter eine Überdachng und Schlafboxen über die 6-7 Tage sind natürlich Voraussetzung.



    Für mich wäre ein Vorteil, dass man den Stall an sich nicht säubern müsste, da er eh immer wieder verrückt wird. lediglich der Lattenrost müsste gereinigt werden und die Schlafboxen wöchentlich gereinigt und mit frischem Stroh/Heu? ausgekleidet werden. Vertragen Kanninchen überhaupt jede Woche frisches Gras ? habe mal gehört, dass sie durch zu viel Gras Verstopfung bekämen.


    Könntet ihr euch diese Art von Kaninchenhaltung vorstellen? Welche
    Schwierigkeiten könnten auftreten bzw. gibt es Vor- und Nachteile ?
    Bin gespannt auf eure Kommentare!
    Gruß
    Jepedaya

  • Hallo Jepedaya,


    theoretisch ein interessanter Ansatz. Klingt arbeitssparend.
    Meine Rammler in Zuchtruhe halte ich den Sommer über einzeln in Wiesenkäfigen mit 2 qm und innenliegender Box. Die Käfige werden 1 x täglich weiterversetzt, in der Box liegt ständig zusätzlich Heu bereit, Wasser wird täglich nachgefüllt. Der Boden ist mit Estrichmatten gegen Ein- und Ausbruch gesichert, das Dach schattenspendend und wasserdicht mit LKW-Plane abgedeckt.
    Für 7 Tage müsstest Du also versetzbare Gehege mit 14 qm je Tier haben. Das stelle ich mir sehr aufwändig vor.
    Zudem kann ich mir nicht vorstellen wie das Tier nach einer Woche noch frisches Wasser, Heu und Kraftfutter haben soll. Solche Futtersysteme wären mir nicht bekannt, die das leisten.
    Ich kann mir zudem nicht vorstellen, die Tiere 1 Woche nicht zu kontrollieren. Das ist jetzt aber ziemlich unabhängig von der Tierart. Das widerspricht auch sämtlichen veterinärmedizinischen Vorgaben. Lt. Regelwerk des ZDRK sind die Tiere 2 x täglich zu kontrollieren. Wie willst Du denn da Krankheiten rechtzeitig erkennen und behandeln, wenn Du die Tiere 1 Woche lang nicht siehst?
    Und was passiert im Winter mit den Tieren, wenn kein frisches Gras wächst?
    An Zucht wollen wir mal gar nicht denken...
    Sorry, aber kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen dass das funktioniert.


    Viele Grüsse, Claudia

  • Hallo,


    ein Zuchtfreund aus unserem Verein hält seine älteren Jungtiere (die Zuchttieren sind in normalen Boxen) in Gruppen in einem solchen "Traktor" wie du es nennst.


    Das Gehege ist rundherum geschlossen, auch von unten mit Estrichmatten, es hat an der einen Seite Räder, sodass man es auch alleine bequem verschieben kann.
    Trotzdem muss er da täglich nach dem rechten schauen und es regelmäßig verschieben.


    Das man nur 1x in der Woche nach den Tieren schaut kann ich mir auch beim besten Willen nicht vorstellen.
    Vielleicht das man nur alle 2 oder 3 Tage nachschaut aber das ist wirklich schon grenzwertig und ich glaube ich hätte da bei meinen Tieren keine Ruhe.


    Ich habe neben einigen Gitterausläufen auch zwei 2 m² Gehege aus Holz mit Draht bespannt von denen eines mit abnehmbaren Rädern ausgestattet ist, sodass ich es alleine auf der Wiese verschieben kann.
    Bei uns sind die Tiere aber nur da drin wenn ich eh im Garten bin, da diese nicht nach unten gesichert sind. Wobei ich auch geplant habe mir für die beiden Holzgehege Estrichmatten zu besorgen und die Tiere von morgens bis abends rauszusetzen.


    Hier noch ein Foto von dem Gehege des Zuchtfreundes, hab ich gemacht weil mir das sehr gut gefallen hat. Nur mir fehlt der Platz um es dann regelmäßig so verschieben zu können, dass die Tiere immer genug Futter haben. Er hat einen 4-Seiten-Hof mit genug Grünflächen drumherum.

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