Beiträge von RKZ-Team

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    Hallo,
    da leider heute keine Zahlungseingänge zu verbuchen waren und leider 16 Tiere und Artikel noch nicht bezahlt sind,
    ist heute noch einmal eine Erinnerungsmail an die betreffenden Käufe mit folgenden Inhalt gegangen:


    Hallo liebe Zuchtfreunde,
    die Versteigerung hat nun (fast) ein Ende und hier wichtige Informationen für euch.
    Am Ende diese Beitrages findet ihr eine Übersicht der Tiere und Dinge, Ihr könnt sehen ob die Zahlung schon eingegangen ist und ein Gehege in Halle bestellt wurde.

    Da einige Personen die Mail nicht bis zum Ende gelesen haben, die es nach erfolgreicher Erstegerung gegeben hat hier noch einmal der Text:

    Liebe Teilnehmer an der Kaninchenversteigerung,
    wir bitten alle Käufer und Verkäufer sich möglichst kurzfristig miteinander in Verbindung zu setzen um die Übergabe der Tiere zu klÃären. Bitte teilt uns frühzeitig unter kontakt@kaninchenversteigerung.de mit, ob ihr die Tiere auf der Bundesrammlerschau übergeben wollt (Damit wir auch genügend Käfige haben) oder dieses Tier dort ausgestellt ist (Dann benötigen wir die Käfignummer des Tieres). Wir sorgen dann für den Käfig und eine Übergabe- Bescheinigungen, damit es keinerlei Probleme beim Verlassen des Ausstellungsgeländes gibt.
    Als Ansprechpartner vor Ort steht euch Sebastian Bartels zur Verfügung. Er und die Versteigerungskäfige sind in Halle 2 zu finden und die Ausstellungsleitung wird den Weg dorthin beschildern.

    Zur Vorsicht hier auch noch seine Handynummer: 0171 5726515 Bitte überweist UNVERZÜGLICH (spätestens bis zum 24.01.2019 !!!!) das Geld für das ersteigerte Tiere bzw. Artikel, da die Überweisung in einzelnen Fall ein paar Tage dauert kann! Es wird kein Tier ohne vorliegende Zahlung ausgegeben. Wir werden im RKZ-Forum informieren welche Tiere und Artikel bezahlt wurden. Wir danken Allen für die Unterstützung der Versteigerung und wünschen viel Spaß und Erfolg mit den Tieren und Artikel.
    Kontodaten: Rassekaninchenzuchtforum e.V. Verbundvolksbank OWL
    Kontonummer: 8280195101 Bankleitzahl: 47260121
    IBAN: DE82472601218280195101 BIC: DGPBDE3MXXX
    Stichwort: Kaninchenversteigerung Euer RKZ-Team



    Artikel Nr. Rasse bezahlt Käfig Ja/Nein
    1133 Engl.Widder angeschrieben und angerufen 1.600
    963 Farbenzwerg wildfarben angeschriebenunklar ?! 10.755
    973 T-Shirt „Spitzenzüchter“ ja
    1058 Deutscher Widder ja nein
    1126 Verbandsbuch ja
    885 Lohkaninchen schwarz ja
    886 Lohkaninchen havanna ja ja
    888 Zwergwidder-Satin wildfarben ja
    893 Zwergwidder rot ja ja
    895 Farbenzwerg gelbsilber-farbig ja ja
    898 Russe s-w ja 5.730
    902 Lohkaninchen schwarz ja
    903 Zwergwidder marderfarbig braun ja
    906 Zwergwidder dunkel/eisengrau ja nein
    907 Zwergwidder thüringer ja nein
    909 Handgemachtes Portemonnaie ja
    912 Heller Großsilber ja
    916 Deutscher Großsilber gelb ja ja
    919 Signierter Rassekaninchen-Standard 2018 ja
    921 Signierter Rassekaninchen-Standard 2018 ja
    922 Signierter Rassekaninchen-Standard 2018 ja
    923 Signierter Rassekaninchen-Standard 2018 ja ch,
    924 Signierter Rassekaninchen-Standard 2018 ja
    935 Zwergwidder lohfarbig blau ja ja
    946 Kleinsilber graubraun ja
    950 Perlfeh ja
    954 Farbenzwerg chinchillafarbig ja nein
    956 Grauer Wiener ja nein
    965 DklW blau ja ja
    966 Zwergwidder-Angora ja ja
    968 ZwW marderfarbig/braun ja ja
    970 Kulinarische Köstlichkeiten aus Kurhesen ja
    971 Kulinarische Köstlichkeiten aus Kurhesen ja
    972 Kulinarische Köstlichkeiten aus Kurhesen ja
    974 T-Shirt „V-Tier“ ja
    975 T-Shirt „Evolution“ ja
    978 Kleinsilber schwarz ja
    981 Digitales Wunschbild ihres Kaninchens ja
    982 Kuschelkissen ja
    983 Schieferplatte ja
    984 Bedruckte Fliese ja
    994 Farbenzwerg Wildfarben ja 484
    998 Blauer Holicer ja
    1001 Zuchtgruppe Farbenzwerg 1,2 ja
    1002 Hermelin Blauauge ja 7.004
    1005 Deutscher Riese eisengrau ja
    1007 Zwergwidder weiß Ra ja 2x ja
    1010 Zwergwidder weißgrannen schwarz ja 6.328
    1011 DklW blaugrau ja ja
    1012 Zwergwidder thüringer ja ja
    1015 Zwergwidder thüringer-weiss ja ja
    1016 Farbenzwerg lohfarbig havanna ja je 2Stk
    1017 Erstausgabe Kleintiernews ja
    1020 10 Stck.Union Brikk Classic (1) ja
    1023 10 Stck.Union Brikk Classic (2) ja
    1024 10 Stck.Union Brikk Classic (3) ja
    1025 10 Stck.Union Brikk Classic (4) ja
    1026 10 Stck.Union Brikk Classic (5) ja
    1027 10 Stck.Union Brikk Classic (6) ja
    1028 10 Stck.Union Brikk Classic (7) ja
    1029 10 Stck.Union Brikk Classic (8) ja
    1030 10 Stck.Union Brikk Classic (9) ja
    1031 10 Stck.Union Brikk Classic (10) ja
    1033 Hermelin BlA ja nein
    1034 Hermelin BlA ja nein
    1036 ZwW perlfeh ja ja
    1039 Farbenzwerg schwarz ja ja
    1040 Zwergrex luxfarben ja
    1049 Russe s-w ja
    1050 Gustav Farbenzwerg dunkelgrau ja
    1051 Farbenzwerg separatorfarbig ja nein
    1052 Ehrenpreis Bundesschau 2011 Krug ja
    1053 Angora gelb ja 8.990
    1054 Angora blau ja 8.980
    1055 Farbenzwerg loh/fehfarbig ja ja
    1056 Farbenzwerg loh/fehfarbig ja ja
    1059 Kleinchinchilla ja 3.971
    1061 2 kg Angorawolle ja
    1063 Rhönkaninchen ja 4.422
    1064 gegerbte Angorafelle schwarz ja
    1065 Typenmarder Zuchtpaar ja
    1069 Nösenberger Strukturmüsli 20 kg ja
    1070 Nösenberger Strukturmüsli 20 kg ja
    1071 Nösenberger Strukturmüsli 20 kg ja
    1078 Perlfeh ja 4.549
    1088 Zwergwidder lohfarbig blau ja
    1090 Zwergrex castorfarbig ja 604
    1092 Hermelin BlA ja
    1103 Zwergwidder schwarz ja
    1104 Zwergwidder schwarz ja
    1105 Lohkaninchen fehfarbig ja 5.549
    1107 ZwW marderfarbig/braun ja
    1115 Deutscher Großsilber grau-braun ja ja
    1117 ZwW japanerfarbig ja
    1118 Deutscher Widder feh/weiss ja
    1119 Heller Großsilber ja ja
    1123 ZwW schwarzgrannenfarbig ja ja
    1125 Krankheiten der Kaninchen Buch ja
    1127 Lohkaninchen fehfarbig ja nein
    1129 ZwW lohfarbig blau ja nein
    1135 Mobile ja
    1137 Mobile ja
    1146 Grauer Wiener dunkelgrau ja ja
    1150 Castor-Rex ja ja
    1151 Hermelin weiss BlA ja ja
    1154 Farbenzwerg schwarz ja
    1168 ZwW chinweiss ja ja
    1173 ZwW gelbweiss ja
    1182 Roter Neuseeländer ja
    1191 ZwW wildfarben ja ja
    1196 Hermelin BlA ja
    1200 Zwerg-Rex fehfarbig ja
    1211 Hermelin BlA ja
    1215 Eintrittkarte zur BRS ja
    1218 Buntstift-Wunschbild ja
    Deutscher Riesenschecke ja ja
    1226 Thüringer ja bar

    Summe alle Gebote:8862,70€

    Hallo Sven,
    hast du eigentlich die Forumregeln gelesen?
    Bei der Anmeldung wird gesondert darauf hingewiesen und mussten von dir angenommen werden......


    Dort steht eindeutig das gewerbliche Werbung im Forum verboten ist.
    Oder der betreffende Gewerbetreibende schließt einen Sponsoringvertrag mit dem Forenbetreiber?


    Wo dürfen wir den Vertrag hinsenden?


    Liebe Grüße vom RKZ-Team

    Kaninchenversteigerung Kaninchenauktion 2019 Bundesrammlerschau in Halle

    Rasse des Jahres 2018

    Aktion Rassekaninchen des Jahres 2019

    ZEHN RASSEN STEHEN WIEDER ZUR WAHL



    Die Zeit vergeht rasend schnell und deutlich wird dies sicher auch daran, dass schon wieder die Wahl zur Rasse des Jahres bevorsteht. Gewählt werden kann auch in diesem Jahr wieder in einem Zeitraum von vier Wochen. Allerdings wird diesmal mit der Tradition der letzten Jahre gebrochen, die Wahl mit einer Bundes-Kaninchenschau/Bundes-Rammlerschau zu beginnen oder enden zu lassen. Diesmal liegt die 27. Bundes-Rammlerschau in Halle mitten im Wahlzeitraum, was aber sicher unerheblich ist. Wichtig ist es, dass die Wähler/-innen auch während der Bundes-Rammlerschau wieder persönlich ihre Stimmkarten am ZDRK-Informationsstand abgeben können. Weiter soll nach der Aktion den Vereinen und Verbänden vor Ort genügend Zeit bleiben, entsprechende Werbemaßnahmen noch rechtzeitig vor dem Osterfest durchzuführen und mit der Siegerrasse als "Aufhänger" die Rassekaninchenzucht in den Fokus der Öffentlichkeit zu stellen. Das Ergebnis der Wahl wird deshalb ab Mitte März 2019 zunächst im Internet und dann in der Fachpresse veröffentlicht.

    Die Wahl beginnt am Montag, 21. Januar 2017 und endet am Sonntag, 17. Februar 2019. Gewählt werden kann per Stimmkarte, die bei der 27. Bundes-Rammlerschau am 2./3. Februar 2019 in der Messe Halle am ZDRK-Informationsstand erhältlich und auch dort bis zum Schauende am Sonntag abzugeben oder per Post an den ZDRK-Referenten für Öffentlichkeitsarbeit Wolfgang Elias (Anschrift steht auf der Stimmkarte) zu senden ist. Daneben kann auch wie immer über die Internetseite "http://rassedesjahres.zdrk.de " gewählt werden.

    Zur Wahl stehen wieder zehn Kaninchenrassen, die vom Team des RKZ-Forums ausgewählt wurden und einen kleinen Querschnitt der im ZDRK zugelassenen Rassen und Farbenschläge zeigen. Die entsprechenden Kurzbeschreibungen sind mit jeweils einem Foto unten aufgeführt.

    Die Stimmkarte und der Banner zur Wahl wurden auch in diesem Jahr wieder vom Team des RKZ-Forums erarbeitet und zur Verfügung gestellt. Von den beiden Fachzeitungen "Kaninchenzeitung" (HK-Verlag) und "kleintiernews – Faszination Rassekaninchenzucht" kamen die Fotos. Allen Beteiligten hierfür herzlichen Dank!


    Kurzbeschreibungen der zur Wahl stehenden Kaninchenrassen

    Deutsche Riesen eisengrau

    Diese größte und gewichtsmäßig schwerste Rasse im ZDRK-Standard in Verbindung mit dem Farbenschlag eisengrau wird auf den Ausstellungen im Vergleich zu dem Farbenschlag wildfarben eher selten gesehen. Aktuell werden laut TGRDEU von diesem Farbenschlag 34 Zuchten in Deutschland registriert. Mitte des 19. Jahrhunderts waren diese "übergroßen" Kaninchen bereits in Belgien und Nordfrankreich weit verbreitet.


    Seit Ende des 19. Jahrhunderts sind sie im deutschen Standard vertreten. Diese Tiere haben bei dem verlangten Normalgewicht (die Höchstbewertung von 10,0 Punkten gibt es von 7,0 bis 11,5 kg) eine Körperlänge von 72 cm und mehr. Sie sind den großen Rassen zuzuordnen. In Verbindung mit der Körpermasse, den sehr markanten Köpfen und den Ohrenlängen sind dies sehr imposante Rassekaninchen. Die Deckfarbe der Deutschen Riesen eisengrau sollte über den gesamten Körper gleichmäßig schwarzgrau sein mit einer hellgrauen Schattierung und einer tiefblauen Unterfarbe

    Deutsche Widder blau-weiß

    Erstmals 1810 wurde in England von hängeohrigen Kaninchen berichtet und nach 1870 brachten laut Überlieferung Soldaten Tiere dieser Art aus dem Französischen Krieg mit nach Deutschland. Der Deutsche Widder ist die direkte Weiterzüchtung der aus Frankreich eingeführten Widderkaninchen und führt seit 1933 diesen Namen.


    Mit einem Idealgewicht der Tiere von 5,5 bis 9,0 kg werden diese den großen Kaninchenrassen zugeordnet und sind in verschiedenen Farbenschlägen anerkannt. Markant sind die die blockige Körperform, die kräftig gebogene "Ramsnase" und die fleischigen Hängeohren (Behang). Der charakteristische Widderkopf tritt sowohl beim Rammler als auch bei der Häsin in Erscheinung. Der blau-weiße Farbenschlag ist in Verbindung mit dem Widdertyp sehr attraktiv, dennoch ist diese Rasse bei Ausstellungen leider nicht sehr stark vertreten. Die Zuchten liegen in Deutschland im unteren bis mittleren zweistelligen Bereich.

    Deutsche Großsilber schwarz

    Diese Rasse wurde ursprünglich im schwarzen Farbenschlag von mehreren Züchtern in Deutschland durch Kreuzung von schwarzen Kleinsilbern und verschiedenen schwereren Rassen als sogenannte "Germania-Silber" entwickelt. Es wurden Kreuzungen zur Erzüchtung eines mittelgroßen Silberkaninchens durchgeführt und bereits um 1900 wurden die ersten großen gesilberten Kaninchen auf einer Ausstellung gezeigt.


    Die im Ideal von 4,25 bis 5,25 kg schweren Tiere gehören zu den mittelgroßen Rassen und sind nur geringfügig leichter wie die Hellen Großsilber. Die Deckfarbe ist intensiv schwarz und mit einem guten Glanz versehen und die Unterfarbe sollte dunkelblau sein. Einzelne weiß gespitzte Grannenhaare bilden die Silberung, die gleichmäßig am gesamten Körper in Erscheinung treten sollte. Der Farbenschlag schwarz ist mit 93 Zuchten in Deutschland der beliebteste der insgesamt fünf Farbenschläge.

    Deutsche Kleinwidder rhönfarbig

    In den Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts haben sich verschiedene Züchter an der Herauszüchtung der Deutschen Kleinwidder, einer Rasse mit einem Idealgewicht von 3,0 kg bis 3,5 kg beteiligt. Die Rasse hat sich in den vergangenen Jahrzehnten explosionsartig verbreitet und befindet sich heute in vielen Farbenschlägen auf einem sehr hohen Zuchtniveau. Allerdings sind aktuell nur 36 Zuchten in Deutschland registriert. Rassetypisch sind die gedrungene und breite Körperform und die widdertypischen Köpfe sowohl beim Rammler als auch bei der Häsin.


    Der Behang sollte eine gut ausgeprägte Krone (Wulste der Ohrenansätze) und eine Ideallänge von 30 bis 36 cm haben. Die Zeichnung wird aus Flecken, Streifen und Spritzern, die möglichst gleichmäßig über den gesamten Körper verteilt sind, gebildet. Es sollen keine zu großen, zeichnungsleeren Flächen vorhanden sein. Die Grundfarbe ist weiß und die Zeichnungsfarbe mittelgrau bis schwarz. Je intensiver diese ist, desto besser ist das gesamte Farbbild. Die Zeichnung wird aus Flecken, Streifen und Spritzern gebildet, die möglichst gleichmäßig über den gesamten Körper verteilt sind.

    Holländer wildfarben-weiß

    Bereits im 16. Jahrhundert wurden Kaninchen mit einer Plattenscheckung von verschiedenen Malern auf Gemälden verewigt und speziell das Holländerkaninchen ist aufgrund seiner markanten Zeichnung das "Wappentier" zahlreicher Kaninchenzuchtvereine und -verbände. Als Ahnen dieser Rasse sind die belgischen "Brabanter Kaninchen" anzusehen. In England wurde diese Rasse später "verfeinert" und so entstanden die Holländerkaninchen, die sich in vielen Ländern verbreiteten. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde die attraktive Rasse mit der Plattenscheckung nach Deutschland importiert.


    Die Grundfarbe der schwarz-weißen Holländer ist rein weiß. Die Zeichnungsfarbe ist intensiv schwarz mit einem guten Glanz und die Unterfarbe sollte an den gezeichneten Stellen intensiv blau sein. Die Kopfzeichnung, die sich kugelförmig von der Stirn über die Augen und die Backen bis ins Genick erstreckt, wird aus der Backen- und Genickzeichnung sowie den farbigen Ohren gebildet. Dadurch ergibt sich auf der Stirn eine weiße Blesse, die zur Schnauze hin gleichmäßig breiter wird. Zur Rumpfzeichnung gehört die hintere, farbige Hälfte des Körpers, die sich ringförmig von der vorderen Hälfte trennt. Am Hinterlauf etwa in der Mitte zwischen Sprunggelenk und Zehen ist die Zeichnung ebenfalls geteilt. Dadurch ergeben sich die weißen "Mannschetten". Die Holländer-Kaninchen gehören zu den kleinen Rassen mit einem Idealgewicht von 2,5 bis 3,25 kg und sind in elf verschiedenen Farbenschlägen zugelassen. Der am häufigsten anzutreffende ist der schwarz-weiße Farbenschlag, von dem in Deutschland aktuell 326 Zuchten registriert sind.

    Schwarzgrannen

    Diese Rasse wurde erstmals kurz vor dem Zweiten Weltkrieg erwähnt. 1976 wurde diese Rasse in der damaligen Tschechoslowakei und Anfang der 80er-Jahre in der ehemaligen DDR anerkannt. Seit 1991 wird sie im deutschen Standard geführt. Es handelt sich hierbei um ein weißes Kaninchen, über dessen Fell ein rußartiger schwarzer Schleier liegt.


    Hervorgerufen wird dieser durch längere Grannenhaare, deren Spitzen dunkel gefärbt sind. Je gleichmäßiger und dunkler die Grannenspitzen sind, desto aparter erscheint das Kaninchen. Die weiße Farbe soll aber auf jeden Fall vorherrschen. Die Tiere gehören mit einem Idealgewicht von 2,5 kg und einem Höchstgewicht von 3,25 kg (Mindestgewicht 2 kg) zu den kleinen Rassen. Aktuell gibt es mehr als 350 Zuchten in unserem Verband.

    Farbenzwerge perlfehfarbig

    Die aus den Niederlanden stammenden und dort schon 1940 als "Kleurzwerge" im Standard enthaltenen Farbenzwerge wurden bereits Mitte der 50er-Jahre des vorigen Jahrhunderts in mehreren Farbenschlägen auch in den Standard des damaligen ZDK aufgenommen. Sie weichen als ausgesprochene Zwergkaninchen im Typ ganz erheblich von den anderen Rassen ab und haben eine gedrungene und walzenförmige Körperform sowie der Zwergform entsprechend relativ kurze Ohren mit einem Idealmaß von 5 bis 6 cm. Bei diesem Farbenschlag sollte die Deckfarbe ein mittel abgetöntes Blaugrau sein, wobei die Kinnbackeneinfassung, Brust, Augenringe und Läufe etwas heller sein dürfen.


    Die Unterfarbe ist blaugrau und die Zwischenfarbe bräunlich. Die Perlung besteht aus hellgrauen und dunkel gespitzten Grannenhaaren, sollte klar in Erscheinung treten und gleichmäßig am gesamten Körper vorhanden sein. Das Normalgewicht beträgt zwischen 1,1 und 1,35 kg, das Mindestgewicht 1,0 kg und das Höchstgewicht 1,50 kg. Die kleinste der laut Standard zugelassenen Kaninchenrassen wird den Zwergrassen zugeordnet und ist im Bereich Farbspektrum riesig. Hier stehen über 50 verschiedene Farbenschläge zur Auswahl. Der Farbenschlag perlfehfarbig liegt laut TGRDEU mit 30 Zuchten in Deutschland im unteren Bereich dieser Rasse.

    Satin-Rot

    Das Satinkaninchen ist eine der weniger Kaninchenrassen, die nicht in Europa erzüchtet wurde sondern deren Ursprung um 1930 in den Vereinigten Staaten liegt. Diese Rasse schaffte den Sprung über "den großen Teich", ist seit 1973 auch in Deutschland anerkannt und erfreut sich einer großen Beliebtheit. Der Körper ist leicht gedrungen und der kräftige Kopf kurz und breit. Markant ist bei diesen Tieren das seidig glänzende Haarkleid am gesamten Körper, das durch die Fellhaarverdünnung hervorgerufen wird und diese Tiere von allen anderen Rassen unterscheidet.


    Die rote Deckfarbe ist gleichmäßig am gesamten Körper vorhanden und möglichst intensiv im Farbton. Lediglich am Bauch ist sie etwas heller und matter. Die Kinnbackeneinfassungen, die Augenringen und die Unterseite der Blume sind cremefarbig abgesetzt. Die Tiere haben ein Idealgewicht von 3,25 bis 4,0 kg und das Mindestgewicht beträgt 2,75 kg. Mit 47 Zuchten in Deutschland liegt dieser Farbenschlag im unteren Mittelfeld dieser Rasse. Laut Standard wird das Satinkaninchen den Haarstrukturrassen zugeordnet.

    Dalmatiner-Rexe schwarz-weiß

    Die Dalmatiner-Rexe schwarz-weiß wurden bei der Bundes-Kaninchenschau 1966 als Neuzüchtung gezeigt, 1970 zugelassen und in den Standard aufgenommen. Die Elterntiere stammten aus der Schweiz. Das Fell dieser Tiere, die zu den Kurzhaarrassen gehören, ist besonders dicht und hat eine Länge von etwa 17 bis 21 mm. Im Gegensatz zu den Normalhaarrassen sind hier die Grannenhaare kürzer und dürfen höchstens 1 mm aus dem Wollflaum überstehen. Die Kopfzeichnung ist nicht mit der Zeichnung der normalhaarigen Scheckenrassen vergleichbar, denn bei den Dalmatiner-Rexen soll die Punktzeichnung ungleichmäßig über den Kopf verteilt sein.


    Die Rumpfzeichnung wird aus gleichmäßig verteilten Punkten gebildet, die unterschiedlich groß sein dürfen. Im Idealfall haben sie einen Durchmesser von 1,5 bis 3,5 cm und auf jeder Körperseite sollten mindestens fünf Zeichnungspunkte vorhanden sein. Während die Grundfarbe weiß ist, sollte die Zeichnungsfarbe intensiv schwarz sein. Die Tiere haben ein Idealgewicht von 3,25 bis 4,5 kg. Das Mindestgewicht beträgt 2,75 kg. Von den fünf zugelassenen Farbenschlägen liegen die schwarz-weißen Tiere mit 158 Zuchten in Deutschland deutlich vorn und erfreuen sich einer außerordentlichen Beliebtheit. Der spalterbige Dalmatiner-Farbenschlag ist sehr attraktiv und bietet einen Anreiz für eine anspruchsvolle Rassezucht.

    Fuchskaninchen weiß Blauauge

    Fuchskaninchen sind Anfang der 1920er-Jahre aus einer Kreuzung von Chinchilla- und Angorakaninchen entstanden. Bereits 1930 wurde die Rasse erstmals anerkannt und nach den Kriegswirren 1953 wieder in den damaligen ZDK-Standard aufgenommen. Der Körper sollte gedrungen und hinten gut abgerundet sein. Durch das Langhaar treten die einzelnen Körpermerkmale weniger deutlich in Erscheinung als bei den Normalhaarrassen.


    Das Fell der Fuchskaninchen ist dicht und voll behaart und besitzt eine kräftige, gleichmäßige Begrannung. Die Haarlänge beträgt an den lang behaarten Körperteilen etwa fünf bis sechs Zentimeter. Die lange Begrannung darf jedoch nicht an Läufen, Kopf und Ohren auftreten. Mit einer Länge von 10 bis 11,5 cm sollten die Ohren harmonisch zum gedrungenen Körper passen. Die Deckfarbe ist rein weiß. Auch die Unterfarbe ist weiß und sollte sich nicht von der Deckfarbe unterscheiden. Das Idealgewicht beträgt 3,0 bis 4,0 kg und das Mindestgewicht 2,50 kg. Im Bereich des ZDRK gibt es leider nicht viele Zuchten, weshalb diese Tiere nur selten auf Ausstellungen zu sehen sind.

    Wolfgang Elias, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im ZDRK

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    Auktion 2018 / 2019

    Für die Bundesrammlerschau, die am 02. und 03.02.2019 in Halle an der Saale stattfindet, haben wir wieder eine Kaninchenversteigerung geplant. Mit unserer mittlerweile 8. Auktion, die seit dem Jahr 2011 stattfindet, möchten wir dazu beitragen, schwer kranken Kindern ein Lächeln in ihre Gesichter zu zaubern.

    So unterstützen wir jedes Jahr, im Rahmen einer großen Kaninchenschau, wie z.B. der Bundeskaninchenschau oder der Bundesrammlerschau, regionale Organisationen, die sich um das Leid schwerkranker Kinder und dessen Familien bemühen.

    Die Auktion selbst findet in der Regel 2 Monate vor der jeweiligen Großschau statt. Dank der sozialen Netzwerke und natürlich durch die uns unterstützenden Zeitungen, wie z.B. die Kaninchenzeitung und die Kleintiernews, können wir Kaninchenzüchter im gesamten Bundesgebiet erreichen, welche uns bei unserem Projekt tatkräftig als Spender oder Bieter unterstützen. In den zurückliegenden Auktionen haben sehr viele bekannte Rassekaninchenzüchter Tiere gespendet. Beispielsweise konnte mit der Auktion 2015 zur Bundeskaninchenschau in Kassel, eine Summe von 3000,00 € für die „Elternhilfe für das krebskranke Kind Göttingen e.V.“übergeben werden.

    Im Jahr 2017 haben wir mit unserer Auktion eine Rekordsumme von insgesamt 11.000 € für die Organisation Kinderherzkammer e.V. und für die Organisation Sonnenstrahl e.V. gesammelt.

    Die Kaninchenversteigerung findet dieses Mal im Rahmen der 27. Bundesrammlerschau statt. Diese wird am 02. und 03. Februar 2019 vom Landesverband der Kaninchenzüchter Sachsen-Anhalt e.V., in Halle an der Saale ausgerichtet. Der Auktionszeitraum wird in diesem Jahr wegen den Weihnachtsfeiertagen etwas länger sein, als in den Vorjahren, damit alle Beteiligten genug Zeit haben, zu bieten und zu spenden und natürlich um die Auktion hinter den Kulissen zu organisieren.

    Die Kaninchen-Auktion findet in diesem Jahr
    vom 01.12.2018 bis zum 20.01.2019 statt.

    Unterstützen möchten wir mit der diesjährigen Auktion wieder einen Verein, der sich um schwerstkranke Kinder kümmert:

    Kinderhospiz Magdeburg der Pfeifferschen Stiftungen

    Das Kinderhospiz in Magdeburg, wurde im Jahr 2013 durch die Pfeifferschen Stiftungen Magdeburg eröffnet. Die Schirmherrschaft übernahm Ministerpräsident Rainer Haselhoff.

    16 Pflegekräfte, 2 Psychologen, eine Sozialdienstmitarbeiterin und eine Hauswirtschaftsmitarbeiterin pflegen die schwerstkranken Kinder im Hospiz. 10 Ehrenamtliche Mitarbeiter stehen den Familien im Alltag zur Seite, denn wenn ein Kind so schwer erkrankt, dass es nur noch pallitativ-medizinisch behandelt werden kann, verändert sich für die Angehörigen das gesamte Leben, auch in psychologischer Hinsicht. Vielen liebenden Eltern steht ein weiterer Schicksalsschlag bevor – Das Loslassen des eigenen Kindes. Auch hier suchen die Stiftungen weitere, ehrenamtliche Unterstützung.

    Ziele des Hospizes

    Im Kinderhospiz Magdeburg werden Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen und sterbende Kinder am Ende einer schweren Erkrankung palliativ-medizinisch und -pflegerisch versorgt. Es ist die einzige Einrichtung dieser Art in Sachsen-Anhalt. 8 Plätze stehen im Kinderhospiz zur Verfügung. Die Kinder, ihre Familien und Geschwisterkinder werden hier nicht nur während des Aufenthalts, sondern auch in der Zeit nach dem Versterben des erkrankten Kindes begleitet. Alleine in den letzten 5 Jahren wurden mehr als 350 lebensverkürzend erkrankte Kinder und ihre Familien im Kinderhospiz Magdeburg auf ihrem schweren Leidensweg begleitet.

    Die Arbeit im Kinderhospiz ist enorm intensiv. Ein Teil der Arbeit muss aus Spenden finanziert werden:

    5% der anfallenden Kosten für den Aufenthalt eines sterbenskranken Kindes, sowie ein Großteil der Kosten für Versorgung, Begleitung und Betreuung der Eltern und der gesunden Geschwister. Auch die kunst-, musik- und tiergestützten Therapien, sowie Ausflüge und die Erfüllung kleinerer Wünsche müssen aus Spenden getragen werden.

    Jeder Beitrag ist wichtig, denn er macht es möglich, dass die Kinder ihre Last für einen Moment vergessen können und ihnen ein kleines Lächeln ins Gesicht gezaubert wird.

    Mehr Informationen zum Kinderhospiz Magdeburg erhalten Sie unter folgendem Link: https://www.kinderhospiz-magdeburg.de/

    Kaninchenversteigerung 2018 / 2019

    Die aktuellen Neuigkeiten zur Kaninchenauktion 2018 / 2019, erfahren Sie immer hier oder im Rassekaninchenzuchtforum unter http://www.rkz-forum.de und auch auf den Internetseiten der Bundesrammlerschau unter http://kaninchen-lsa.de/27-brs-2019/

    Helfen Sie mit!

    Wir bitten Sie, auch die diesjährige Auktion zu einem vollen Erfolg werden zu lassen. Spenden Sie Kaninchen, Kaninchenzubehör oder Futter und stellen Sie es online zur Auktion bereit.

    Wenn Sie Hilfe dabei benötigen, sind wir über das Kontaktformular unter:
    http://www.kaninchenversteigerung.de immer für Sie erreichbar. Entsprechende Anleitungen zur Teilnahme an der Auktion, stehen selbstverständlich ebenfalls dort für Sie bereit.

    Wir möchten mit der Auktion dazu beitragen, dass schwer kranken Kindern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert wird. Jeder Cent hilft!

    So können Sie mitmachen:

    Melden Sie sich kostenlos unter:

    http://www.kaninchenversteigerung.de/Auktion

    an und stellen Sie Ihre Kaninchen, Kaninchenfutter, Zubehör und Ähnliches zur Versteigerung ein oder ersteigern Sie die Rassekaninchen erfolgreicher Züchter.

    Die Rassekaninchen werden nach der Versteigerung entweder am 02. und 03.02.2019 auf der Bundesrammlerschau in Halle übergeben oder per Tierspedition versendet. Die Kosten dafür sind vom Käufer zu tragen.

    Auf der Bundesrammlerschau werden Käfige für die Tiere bereit stehen. Futter und Sachgegenstände können nach Absprache mit dem jeweiligen Spender ebenfalls verschickt oder auf einer Schau (z.B. Landesschau) in Ihrer Nähe übergeben werden.

    Wir würden uns sehr freuen, wenn sich möglichst viele Spender und Bieter finden lassen würden. Die aktuellen Neuigkeiten zu der Kaninchenauktion 2018/19 erfahren Sie immer über unser Forum unter http://www.rkz‐forum.de und auf unserer Facebook‐Seite, sowie in den verschiedenen Facebook‐ Gruppen, die sich mit dem Thema Kaninchen beschäftigen.

    Ebenso beteiligen sich der ZDRK, die Kaninchenzeitung und die Kleintiernews‐ Faszination Rassekaninchenzucht an der Versteigerung.
    Diese werden über die Kaninchenauktion berichten und sie durch Werbung unterstützen.

    Helfen auch Sie mit, jeder Cent zählt!

    Ihr RKZ‐Team

    ‐ Förderverein Rassekaninchenzuchtforum e.V.‐

    Wenn Sie Hilfe dabei benötigen, sind wir über das Kontaktformular unter: http://www.kaninchenversteigerung.de immer für Sie erreichbar.

    Wir möchten mit der Auktion dazu beitragen, dass schwer kranken Kindern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert wird. Jeder Cent hilft!

    Voranmeldungen für Spenden, können per eMail an folgende Adresse gesendet werden: kontakt(at)kaninchenversteigerung.de

    Liebe Züchterinnen und Züchter, liebe Kaninchenfreunde und Kanin-Hopper,



    die nächste Kaninchenversteigerung naht und wir möchten Euch natürlich wieder mit allen wichtigen Infos auf dem Laufenden halten.


    So haben wir uns gedacht, dass wir auch mal unsere Homepage zur Auktion neu gestalten könnten, denn sie hatte ja schon ein paar Jährchen auf dem Buckel und war technisch nicht auf dem neuesten Stand...


    ...wir freuen uns darum, Euch das Ergebnis präsentieren zu dürfen - natürlich inklusvie Responsive Design für Mobilgeräte! _daumenhoch_


    www.kaninchenversteigerung.de



    Euer RKZ-Team

    Kaninchenversteigerung Kaninchenauktion 2015 Bundeskaninchenschau Kassel

    Pressemitteilung des ZDRK

    Update zur Anpassung an den neuen Standard 2018 für das Ausstellungsprogramm des ZDRK (ehemals von Werner Müller) ab September verfügbar

    Ab September 2018 ist das Update des Ausstellungsprogramms des ZDRK, welches bisher von Werner Müller erstellt, verwaltet und vertrieben wurde, fertiggestellt. Freundlicherweise hat Werner Müller noch selbst die Anpassungen an die Anforderungen des neuen Standards vorgenommen. Der Versand des Updates erfolgt über den Landesverbandsvorsitzenden Saar, Kunibert Horras letztmalig im Namen und auf Rechnung von Werner Müller.

    Der Preis für den Update beträgt 25,- Euro und die CD zum Update kann ab sofort unter Angabe der bisherigen Lizenz-Nummer schriftlich oder per E-Mail bestellt werden bei:

    Kunibert Horras
    Zum Bauerstall 6
    66606 St. Wendel/Bliesen

    E-Mail: vorsitzenderkaninchensaar@gmail.com

    Der Update-CD liegt ein Informationsblatt zur Installation bei. Sollten dennoch Fragen bestehen, die sich durch das Informationsblatt nicht beantworten lassen, steht für technische Fragen Kunibert Horras als Erst-Ansprechpartner zur Verfügung.


    Neu- bzw. Erstinstallationen des Ausstellungsprogramms des ZDRK können ab Oktober 2018 über die ZDRK Drucksachen-Verteilerstellen bei Gerald Stemper, Daisbachtalstr. 47, 74915 Daisbach, Tel.: 07261-16743, gerald.stemper@web.de zu einem Preis von 69,- € erworben werden.


    Bernd Graf

    -Präsident des Zentralverbandes Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter e.V.-



    Das Copyright liegt beim Rassekaninchenzuchtforum e.V. Die Rechte der Grafiken liegen beihttp://www.rkz-forum.de, Weitere Ergänzungen, Meinungen und Bilder zum Bericht bitte an webmaster@rkz-forum.de. Wir weisen nochmals ausdrücklich darauf hin, dass die Bilder, Texte und Grafiken bestimmten Rechten unterliegen und dass wir Copyrightverletzungen strafrechtlich verfolgen lassen werden.

    © 2018 Rassekaninchenzuchtforum e.V.



    Liebe Züchterinnen und Züchter, liebe Jugendzüchter,

    die 29. Europaschau steht vor der Tür und wir sind bemüht alle Vorbereitungen zu treffen, die uns eine gute Ausstellung garantieren. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme unserer Züchterinnen und Züchter aus dem Verbandsgebiet des ZDRK.

    Ermutigt zudem unsere Jugend an der Europaschau teilzunehmen. Es ist mittlerweile die 5. Europa-Jugendschau, so dass der Titel Jugendeuropameister errungen werden kann. Denkt bitte daran, dieser Titel wird nur alle drei Jahre vergeben.

    Liebe Vereinsvorsitzende,

    unterstützt unsere jugendlichen Aussteller und ermöglicht somit eine aktive Teilnahme an der Europaschau 2018.

    Die Ausstellungshallen in Herning bieten hervorragende Bedingungen für unsere Rassekaninchen aber auch für unsere Züchterinnen und Züchter sowie die Besucher.

    Vertreter des ZDRK werden ebenfalls täglich vor Ort sein und in der deutschen Koje als Ansprechpartner fungieren. Dort werden die Kataloge ausgegeben, Fragen beantwortet bzw. Probleme entgegengenommen und soweit möglich einer Klärung herbeigeführt. In diesem Zusammenhang habe ich eine Bitte an alle Aussteller: geht ruhig und besonnen mit den aufgetretenen Problemen um. Wir werden uns bemühen eine Klärung herbeizuführen.

    Nun noch einige wichtige Informationen für das Online-Anmeldeverfahren:

    Die Freischaltung des Onlineportals zur Erfassung aller erforderlichen Daten wird zeitnah über die einschlägigen Medien bekannt gegeben und ist dann unter http://www.europaschau2018.eu hinterlegt.

    Nachdem alle erforderlichen Felder der Aussteller-Daten ausgefüllt wurden, erhält der Anmeldende eine Rückbestätigungs-Mail mit der Aussteller-ID auf das angegebene E-Mail-Konto. Hiernach kann er sein Benutzerkonto unter Angabe der Aussteller-ID aufrufen und seine Tiermeldung vornehmen. Jeder Aussteller erhält nach dem Meldeschluss einen B-Bogen auf das angegebene E-Mail-Konto (bis spätestens zum 24.Oktober 2018) zugesandt. Mit der Meldung versichert der Aussteller ausdrücklich, dass die Tiere aus einer tierschutzgerechten Zucht mit gesundem Bestand stammen. Eine Impfung gegen RHD-V1 und V2 wird seitens des ZDRK dringend empfohlen. So, wie wir es auf den großen Schauen im ZDRK als Verpflichtung ansehen, wollen wir zur Europaschau einen hohen Impfschutz unserer Rassekaninchen gewährleisten.

    Sollten weitere Vorgaben durch den Ausrichter der 29. Europaschau erforderlich sein, werden diese zeitnah bekannt gegeben.

    Ebenfalls muss der Hoftierarzt eine Bestätigung ausstellen, in der vermerkt ist, dass alle ausgestellten Tiere aus einem gesunden Bestand stammen.

    Tiere, die zum Verkauf gemeldet werden, sind nur mit dem Verkaufspreis anzugeben. Die Provision von 25% wird durch das Computerprogramm auf den angegebenen Verkaufspreis hinzugerechnet. „Bitte beachten“

    Der Gesamtbetrag je Aussteller wird von dem der Meldung angegebenen Bankkonto abgebucht. Mit Abgabe der Anmeldung erteilt der Aussteller die Ermächtigung des Gesamtbetrages per Lastschrift (SEPA-Lastschriftmandat) einzuziehen. Gleichzeitig hat der Aussteller dafür zu sorgen, dass sein Konto die erforderliche Deckung aufweist. Sollten die Ausstellungsgebühren nicht eingezogen werden können, wird eine Mahnung per E-Mail versandt. Sollte darauf innerhalb von 5 Tagen keine Antwort erfolgen, so wird das Benutzerkonto gelöscht. In der gleichen Weise wird mit eventuellen Fake-Anmeldungen verfahren. Das angegebene Konto gilt auch zur Überweisung der Tierverkaufsgelder. Bei Nichteinlösung der Lastschrift hat der Aussteller, die von der Bank erhobene Rückbuchungsgebühr zu tragen. Der Einzug der Ausstellunggebühren erfolgt zeitnah nach dem Meldeschluss.

    Der B-Bogen mit den Gehege-Nummern wird bis zum 24.Oktober 2018 jedem Aussteller per E-Mail (des Anmeldenden) zugesandt. Wer denselben bis zu diesem Zeitpunkt nicht erhalten hat, sollte sich umgehend bei Norbert Rösch, unter schriftführer@kaninchen-pfalz.de melden. Der Ersatzbogen wird dann bei der Ausstellungsleitung hinterlegt und kann beim Einliefern abgeholt werden. Wer sich nicht meldet, hat keinen Rechtsanspruch auf die Ausstellung. Mit dem Computerausdruck (B-Bogen) erhält jeder Aussteller seinen Kataloggutschein als Barcode auf seinen B-Bogen (oben rechts), sofern bezahlt.

    Datenschutzbestimmungen:

    Der Aussteller stimmt der Veröffentlichung und Weitergabe seiner Daten, insbesondere seines Namens, der Adresse und Telefonnummern sowie getätigten Bildern ausdrücklich zu. Mit der Absendung der Onlineanmeldung werden alle genannten Bestimmungen akzeptiert.

    Helferanmeldungen können über mich per E-Mail abgegeben werden. Eine Bestätigung kann jedoch erst dann erfolgen, wenn die Meldezahlen bekannt sind. Für die Europaschau ist ein Kontingent für jedes Land festgelegt. Über die Homepage des ZDRK wird eine Helfermeldung ins Netz gestellt.

    Wichtig:

    Übernachtungen müssen von jedem Helfer in eigener Zuständigkeit organisiert werden.

    Liebe Züchterinnen und Züchter, liebe Jugendzüchter,

    ich stehe ihnen zu jeder Zeit unter den oben genannten Kontakten zur Verfügung. (Vorzugsweise per E-Mail)

    Peter Kalugin

    Kontaktperson des ZDRK


    Dr. med. vet. Hans-Peter Sporleder neuer ZDRK-Tierschutzbeauftragter

    Anlässlich der ZDRK-Tagung in Niefern-Öschelbronn wurde Dr. med. vet. Hans-Peter Sporleder in der Sitzung des Erweiterten Präsidiums einstimmig zum neuen Tierschutz-Beauftragten des ZDRK bestellt.

    Dr. med. vet. Sporleder wurde 1964 in Arholzen (Landkreis Holzminden) geboren. Mit seiner Ehefrau und sechs Kindern wohnt er in Uttenweiler/Dieterskirch (Landkreis Biberach).

    Nach der allgemeinen Hochschulreife leistete er von 1985 bis 1986 seinen Wehrdienst ab. Von 1987 bis 1993 studierte er an der Tierärztlichen Hochschule Hannover Veterinärmedizin. Seine Dissertation erfolgte von 1993 bis 1996 am Physiologischen Institut der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Anschließend übernahm er bis 2002 diverse Tätigkeiten an der Tierärztlichen Hochschule Hannover in der Forschung und Lehre.

    Seit 2002 ist Dr. med. vet. Sporleder beamteter Tierarzt am Kreisveterinäramt Biberach in Baden-Württemberg.

    Von 2008 bis 2009 erfolgte eine Abordnung an das Regierungspräsidium Tübingen und von 2011 bis 2013 eine Abordnung an das Ministerium für den ländlichen Raum Baden-Württemberg.

    Dr. med. vet. Sporleder ist bereits seit längerer Zeit Tierschutzbeauftragter des LV Württemberg und Hohenzollern.

    Wolfgang Elias, ZDRK-Referent für Öffentlichkeitsarbeit

    Die ZDRK-Tagung wurde vom 6. bis 10. Juni 2018 in Niefern-Öschelbronn durchgeführt. Ausrichter war der LV Baden unter der Leitung des Vorsitzenden Jörg Hess.


    Bereits am Mittwoch hatten die ZDRK-Standard-Fachkommission und am Donnerstag jeweils

    das ZDRK-Präsidium und der Vorstand des DPV getagt. Abends gab es einen Empfang bei der Bürgermeisterin der Gemeinde Niefern-Öschelbronn, Birgit Förster, im Rathaus in Niefern.

    Fachtagungen und Preisrichter-Schulung

    Am Freitag standen die Fachtagungen der Leiterinnen der Handarbeits- und Kreativgruppen, der Abteilungsleiter für Herdbuch und Angorazucht, der Zucht- und Schulungsleiter sowie die Lehrtagung des DPV auf dem Programm.

    Die Preisrichter und die Zucht- und Schulungsleiter der LV tagten gemeinsam im Armeliussaal in Niefern. Bis zum Mittag waren hier auch die Abteilungsleiter für Herdbuch und Angorazucht integriert. Thema war an diesem Tag ausschließlich der neue Standard, der am 1. Oktober in Kraft tritt. Der Redaktionsleiter der ZDRK-Standard-Fachkommission, Bernd Graf, referierte hier zunächst sehr umfangreich über den allgemeinen Teil und die Position Körperform, Typ und Bau. Weitere Referenten waren Mike Hennings (PV Sachsen-Anhalt) zum Thema Fellhaar, Joachim Kapp (PV Thüringen) zu Marderkaninchen und Siamesen, Uwe Klostermann (PV Baden) zu Rexkaninchen sowie Günter Möller (Technischer Leiter DPV) und Werner Winkens (Schecken-Club Rheinland) zu Scheckenkaninchen. Alle Vorträge erfolgten per PowerPoint-Präsentation.

    Michael Halbe referierte in der die Fachtagung der Abteilungsleiter für Herdbuch- und Angorazucht ausführlich über die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) konkret bezüglich der Herdbuch-Cloud. Weiterer Höhepunkt der Tagung waren die Berichte der Abteilungsleiter über ihre Aktivitäten in ihren Abteilungen.

    Bei den Wahlen gab es folgende Ergebnisse: Abteilungsleiter Wolfgang Wüst, stellvertretender Abteilungsleiter Hermann Schürmann, Schriftführer Michael Halbe, Kassierer Peter Kalugin, Beisitzer Carsten Steffes. Der bisherige Schriftführer Klaus-Dieter Stimm und der bisherige Kassierer Hans-Heiko Böger standen für eine erneute Kandidatur nicht mehr zur Verfügung.

    Habbe Tuchscherer, Klaus-Dieter Stimm, Hans-Heiko Böger und Jörg Hess wurden aufgrund ihrer Verdienste jeweils zum Deutschen Meister der Herdbuchzucht ernannt.

    Bei den turnusmäßigen Wahlen bei der Fachtagung der HuK-Gruppen wurden Gabriela Halbe (HuK Westfalen) zur stellvertretenden Leiterin und Dorothea Klose (HuK Schleswig-Holstein) zur Kassiererin jeweils einstimmig wiedergewählt.

    Die Internationale Exponatenschau der HuK-Gruppen wird 2020 in Florstadt im Bereich des Hessen-Nassau stattfinden.

    Kameradschaftsabend des DPV

    Der Kameradschaftsabend des DPV für Rassekaninchenzucht fand am Freitagabend im Ameliussaal statt. DPV-Vorsitzender Wolfgang Vogt begrüßte die Preisrichter/-innen mit ihren Partnern/-innen sowie die zahlreichen Gäste. Der kommissarische ZDRK-Präsident Ulrich Hartmann bedankte sich bei der Standard-Fachkommission für die hervorragende Arbeit in den letzten Jahren zur Schaffung des neuen Standards, der nun druckfrisch vorliegt. Zahlreiche Darbietungen auf der Bühne sowie eine Tanzband sorgten für beste Stimmung.


    Sitzung des Erweiterten ZDRK-Präsidiums und Jahreshauptversammlung des DPV

    In der Sitzung des Erweiterten ZDRK-Präsidiums am Samstag erfolgten Berichte von den Fachtagungen des Vortages, der Sitzung der Standard-Fachkommission und von der EE-Tagung 2018 in Dänemark. Daneben gab es einen Vorbericht zur EE-Europaschau vom 9. – 11. November 2018 in Herning (Dänemark).

    Die 4. Deutsche Meisterschaft im Kanin-Hop 2019 wurde einstimmig auf dessen Antrag an den LV Württemberg und Hohenzollern vergeben. Weiterhin wurde mehrheitlich ein Online-Portal für Kanin-Hop beschlossen, denn inzwischen gibt es laut dem ZDRK-Beauftragten für Kanin-Hop, Kai Sander, über 1.000 aktive Kanin-Hopper. Der Antrag zur Gründung einer eigenständigen Kanin-Hop-Abteilung wurde zurückgestellt, weil es auch innerhalb der LV noch keine eigenen Abteilungen gibt. Hier soll zunächst in den LV das weitere Vorgehen beraten werden.

    Aufgrund der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gab es erste Informationen, wie zukünftig mit dieser Thematik umzugehen ist. Die LV-Vorsitzenden von Hannover, Gerald Heidel, und Kurhessen, Bernhard Große, sowie der ZDRK-Referent für Öffentlichkeitsarbeit, Wolfgang Elias, werden ein Gremium bilden, um hier auch zukünftig rechtssicher den Datenschutz in die Vereins- und Verbandsarbeit zu integrieren.


    Ulrich Hartmann verabschiedete dann den bisherigen ZDRK-Tierschutzbeauftragten Dr. Michael Berger und bedankte sich im Namen des Verbandes für dessen herausragende Arbeit mit der großen Goldenen ZDRK-Medaille mit Nadel und einem Präsent. Gleichzeitig wurde Dr. Hans-Peter Sporleder vorgestellt, der bereits Tierschutzbeauftragter des LV Württemberg und Hohenzollern ist. Er wurde vom Erweiterten Präsidium einstimmig zum neuen ZDRK-Tierschutzbeauftragten bestellt.

    Nähere Informationen zu den einzelnen Bereichen und Themen werden demnächst in der Fachpresse veröffentlicht.

    Bei der JHV des DPV am Nachmittag wurden insgesamt 23 Preisrichter aufgrund langjähriger Mitgliedschafen im DPV mit der Silbernen Ehrennadel und 19 Preisrichter mit der Goldenen Ehrennadel des DPV ausgezeichnet. Edwin Kreuzer (PV Bayern) wurde zum Ehrenmitglied des DPV ernannt.

    Bei den anschließenden Wahlen wurden Horst Rohowsky (PV Thüringen) zum stellvertretenden Vorsitzenden und Günter Möller (PV Hessen-Nassau) zum Technischen Leiter jeweils einstimmig für vier Jahre wiedergewählt.

    ZDRK-Festabend

    Im Rahmen des ZDRK-Festabends am Samstagabend im Ameliussaal wurden mehrere Ehrungen durchgeführt. Zum Meister der Deutschen Rassekaninchenzucht im ZDRK wurden ernannt: Karl-Friedrich Gassert, Thomas Fitterer, Doris Clauß (alle LV Baden), Josef Bründl, Bernd Polster, Rainer Sondershaus, Paul Leistner, Irmgard Grußler (alle LV Bayern), Helmut Burisch (LV Berlin-Mark Brandenburg), Brunhilde Pilz (LV Hannover), Norbert Bissa, Peter Kalugin (beide LV Mecklenburg und Vorpommern), Willi Thoma (LV Rheinland), Andreas Sonntag, Bernd Markert (beide LV Rheinland-Pfalz), Grit Kopsch, Jörg Peterseim (beide LV Sachsen), Wiard Klose (LV Schleswig-Holstein), Herbert Sillmann, Hans-Joachim Wensorra (beide LV Thüringen) und Thomas Appl (LV Württemberg und Hohenzollern).

    Auch an diesem Abend gab es wieder zahlreiche sehens- und hörenswerte Darbietungen auf der Bühne und die Tanzband vom Vorabend sorgte wieder für eine hervorragende Stimmung im Saal.

    Jahreshauptversammlung

    Zur Jahreshauptversammlung des ZDRK am Sonntagmorgen wiederum im Ameliussaal begrüßte der kommissarische Präsident Ulrich Hartmann Ehrengäste aus dem In- und Ausland.

    Nach dem Geschäftsbericht des kommissarischen Präsidenten, dem Kassenbericht des Schatzmeisters Manfred Rommel und dem Bericht von der 33. Bundes-Kaninchenschau am 16./17. Dezember 2017 in Leipzig von Ausstellungsleiter Jörg Peterseim erfolgte die einstimmige Entlastung des Präsidiums.

    Ulrich Hartmann gab der Versammlung bekannt, dass einige Satzungsänderungen notwendig sind und stellte diese Passagen ausführlich vor. Die Delegierten nahmen dann einstimmig die Satzungsänderungen an.


    Jörg Hess (LV Baden), Horst Rohowsky (LV Thüringen) und Günter Mahrt (LV Schleswig-Holstein) wurden jeweils zum Ehrenmeister der Deutschen Rassekaninchenzucht im ZDRK ernannt.

    Für die bevorstehenden Wahlen wurden Johann Vrielink (Vorsitzender LV Weser-Ems), Peter Hölzer (Vorsitzender LV Westfalen) und Mike Hennings (Vorsitzender LV Sachsen-Anhalt)

    einstimmig in die Wahlkommission gewählt.

    Vorgeschlagen für die Wahl des ZDRK-Präsidenten wurden Ulrich Hartmann (Vorsitzender LV Württemberg und Hohenzollern) und Bernd Graf (Vorsitzender LV Rheinland-Pfalz). Beide Kandidaten stellten sich den Delegierten vor und in geheimer Wahl wurde dann Bernd Graf mit 84 Stimmen gewählt. Ulrich Hartmann bekam 38 Stimmen und eine Stimme war ungültig.

    Für die Wahl des ZDRK-Schriftführers wurden Peter Kalugin (Vorsitzender LV Mecklenburg-Vorpommern) und Ulrich Hartmann (Wiederwahl) vorgeschlagen. Ulrich Hartmann teilte der Versammlung mit, dass er als Kandidat nicht zur Verfügung stehe und schlug ebenfalls Peter Kalugin vor. Nachdem sich dieser vorgestellt hatte, wurde er einstimmig zum neuen ZDRK-Schriftführer gewählt.

    Bestätigt wurden ZDRK-Abteilungsleiter für Herdbuch, Wolfgang Wüst (mehrheitlich) und ZDRK-Abteilungsleiter für Angorazucht, Hermann Schürmann (einstimmig).

    Bernd Graf bedankte sich bei Ulrich Hartmann für das letzte halbe Jahr, in dem er als kommissarischer Präsident sehr viel auf den Weg gebracht und auch umgesetzt habe sowie für seine mehrjährige Tätigkeit als ZDRK-Schriftführer.

    Schatzmeister Manfred Rommel stellte den Haushaltsvoranschlag für das Geschäftsjahr 2018 vor, der von den Delegierten einstimmig angenommen wurde.

    Ausstellungsleiter Mike Hennings gab einen Vorbericht zur 27. Bundes-Rammlerschau am 2./3. Februar 2019 in den Messehallen in Halle/Saale. Hier werden die Tiermeldungen online und in Papierform erfolgen.

    Die ZDRK-Bundestagung 2019 wird vom 12. bis 16. Juni in Schöneck stattfinden. Hier gab der Vorsitzende des LV Sachsen, Jörg Peterseim, einen Vorbericht.

    Rahmenprogramm

    Am Freitag und Samstag war ein sehr attraktives Rahmenprogramm angeboten worden. So standen am Freitag eine Busfahrt zum Keltenmuseum in Hochdorf und zum Kaffeemühlenmuseum in Wiernsheim sowie am Samstag eine Busfahrt in den Wildpark und zum Gasometer in Pforzheim auf dem Programm.

    Bei den einzelnen Veranstaltungen wurde Jörg Hess sowie dessen gesamten Team als Ausrichter der ZDRK-Tagung mehrfach für die große Gastfreundschaft und die perfekte Organisation dieser Bundestagung gedankt.






    Der Standard 2018 – die zehn wichtigsten Neuerungen

    Nach drei Jahren intensiver Arbeit ist es nun soweit, der bisherige Standard zur Bewertung von Rassekaninchen aus dem Jahr 2004 wird zum 01. Oktober 2018 durch ein neues Werk abgelöst. Mit Fug und Recht kann man behaupten, dass es sich um ein Gemeinschaftswerk des ZDRK handelt. Die Club-Gemeinschaften im ZDRK konnten ihre Anregungen einbringen und es war faszinierend, wie diese Aufgabe die Fachdiskussionen in unserer Organisation bereichert hat. Dieser neuartige Weg zum neuen Standard ist alleine schon ein großer Erfolg. Neben diesen Abstimmungen der Rassetexte haben sich die Mitglieder der Standard-Fachkommission in einigen Sondersitzungen sehr intensiv mit dem allgemeinen Teil des Standards beschäftigt und diesen neu strukturiert und an die heutigen Gegebenheiten angepasst. Durch den Glücksfall, dass eine junge Preisrichterin und Design-Studentin die Aufgabe zum Entwurf eines Buches hatte, wurde uns ein frisches und junges Design für den neuen Standard geschenkt.

    Nun stellt sich natürlich die Frage, was ist denn eigentlich neu am Standard 2018. Sicherlich kann nicht jede Änderung einzeln vorgestellt werden. Dennoch möchte ich hier die 10 vermutlich wichtigsten Änderungen kurz beschreiben.

    1. Neues Punktesystem

    In starker Anlehnung an den Europastandard gilt nun nachfolgendes Punktesystem:

    Position 1: Gewicht 10 Punkte

    Position 2: Körperform, Typ und Bau 20 Punkte

    Position 3: Fellhaar bzw. Wolldichte und –länge [Angora] 20 Punkte

    Position 4: Besondere Rassemerkmale (z. B. Kopfzeichnung) 15 Punkte

    Position 5: Besondere Rassemerkmale (z. B. Rumpfzeichnung) 15 Punkte

    Position 6: Besondere Rassemerkmale (z. B. Farbe) 15 Punkte

    Position 7: Pflegezustand 5 Punkte

    Durch Absenkung der Punktzahl für Gewicht von 20 auf 10 Punkte können bei den Positionen 3 und 6 je 5 Punkte mehr vergeben werden. Durch die Gleichwertigkeit aller drei besonderen Rassemerkmale kann es jedoch zukünftig auch zu etwas geringeren Gesamturteilen kommen, da Bemerkungen erst ab 1,5 Punkten Abzug in Pos. 6 erforderlich sind (bisher bei 1,0).

    2. Neues Layout

    Ein frisches Layout gibt dem neuen Standard auch ein neues Gesicht und eine deutlich verbesserte Orientierung. Die Farben der Kaninchen auf dem Deckblatt spiegeln die Abteilungen unserer Rassekaninchen wieder und finden sich auch am Blattrand sowie der Rasse-Überschrift. Unterlegte Texte in Gelb für leichte und in Rot für schwere Fehler korrespondieren mit der Gelben und Roten Karte als Verwarnung bzw. Ausschluss, wie man es aus dem Fußball kennt. Wichtig ist auch der grau unterlegte Hinweis auf den Allgemeinen Text, der an dessen Beachtung erinnert. Die Quick-Info in der Umschlagsinnenseite mit immer wieder benötigten wichtigen Informationen rundet das Bild ab.

    3. Verbindung zu Online-Portal

    Mit einem QR-Code hat man nun die Möglichkeit mit einem Klick auf eine eigens eingerichtete Seite der Standard-Fachkommission zu gelangen. Somit wird die erste Verbindung in die Online-Welt geschaffen. Für jede Rasse, sowie für die allgemeinen Teile, gibt es eigenständige QR-Codes und man gelangt so immer zur passenden Zielseiten. Dort befinden sich Angaben über den letzten Versions-stand der entsprechenden Seite mit Ausgabedatum, einen Link zu den Club-Arbeitsgemeinschaften im ZDRK sofern diese über eine eigene Homepage verfügen sowie ggf. ergänzende Informationen der Standard-Fachkommission im ZDRK.

    4. Allgemeiner Teil neu strukturiert

    Ein weit ausführlicheres Inhaltsverzeichnis soll gezieltere Zugriffe ermöglichen und somit bei der Frage helfen: Wo steht denn das? Ausführlicher erklärt wurden zudem die wesentlichen Gliederungsbegriffe des Standards: Abteilungen, Klassen und Zuchtgruppenklassen. Neu eingeführt wurde der Gliederungsbegriff der Bewertungskategorie, der auf die Besonderheiten und Unterschiede bei Alttierbewertung, Jungtierbewertung, Häsinnen mit Jungtieren, Herdbuch und Neuzüchtungen ausführlich eingeht.

    5. Neue Übersichtstabellen

    Die bekannte Gewichtstabelle wurde in Anlehnung an den Europastandard angepasst und um die Maße für die Ohrenlängen ergänzt. Beides steht natürlich auch weiter bei der Rasse dabei. Die Liste aller anerkannten Rassen und Farbenschläge wurde in den Allgemeinen Teil übernommen.

    6. Neustrukturierung zu Position 2 im allgemeinen Teil

    Die teils sperrigen Texte zur Position 2, Körperform, Typ und Bau wurden umfangreich überarbeitet und in die wesentlichen körperlichen Merkmale gegliedert. Sowohl in der Sollbeschreibung wie auch bei den Fehlern ist so die Orientierung wesentlich verbessert worden. Neue Grafiken und Bilder veranschaulichen Fehlersituation und durch eine farbliche Hervorhebung werden anatomische Fehler gekennzeichnet, die stets in Position 2 zu beurteilen sind.

    7. Unerwünschtes Schaufertigmachen

    Wie bereits im Oktober 2016 veröffentlicht, wird in der Position 7 künftig auch ein unerwünschtes Schaufertigmachen geahndet. Dies ermöglicht die Zwischenstufe zwischen einem gewünschten Schaufertigmachen und der nach §29 AAB erforderlichen Bestrafung wegen offensichtlicher Täuschung.

    8. Neue Rassegliederung

    Unter Betrachtung der rassetypischen Ausprägungen von Gewicht, Körperform und Fellhaar aber auch der historischen Entwicklung wurden die Rassen neu gegliedert. Zusammengefasst wurden die bisher je Farbenschlag einzelnen Rassen der Deutsche Großsilber, Hasenkaninchen, Kleinsilber, Satin, mittelgroße Rexe, Angora, Fuchskaninchen und Zwergfuchskaninchen in jeweils eine Rasse mit unterschiedlichen Farbenschlägen. Als Ausnahme behalten bei den mittelgroßen Rexen die Farbvarianten ihre bisherigen Rassenamen für Bewertungsurkunde, Kataloge, etc. um der historischen Entwicklung Rechnung zu tragen. Vorteil für alle genannten Rassen ist nun, dass die einzelnen Farbenschläge zur Ermittlung von Siegern zusammengefasst werden können.


    9. Rassebesonderheiten

    Bei vielen Rassebeschreibungen haben sich außer der neuen Gewichtstabelle sowie dem Ohrenmaß keine bzw. nur geringe Änderungen ergeben. Es gibt jedoch auch Rassen, bei denen sich größere Änderungen bis hin zur Neueinteilung der Rassepositionen ergeben. Dies betrifft vor allem alle Punktschecken, Mecklenburger Schecken, Perlfeh, Marder und Siamesen und Lohkaninchen. Viele Eingaben der Club-AG’en konnten mit geringen Anpassungen die gewünschte Klarstellung erzielen. Es ist daher für alle Züchter und Preisrichter wichtig, die Rassebeschreibung sorgfältig zu lesen.

    10. Neue Farbenschläge bei bewusst spalterbigen Rassen

    Die Bewertung der homozygoten (i.d.R. einfarbigen) Punktschecken wurde ja vor einigen Jahren bereits freigegeben. Neu sind nun auch die homozygoten Marder und Siamesen anerkannt, die in der dunklen sowie in der russenfarbigen Variante vorkommen. Für alle gemeinsam ist geregelt, dass diese Farbvarianten nur als Einzeltiere ausgestellt werden können und diese nicht zur Ermittlung von Siegern mit Typ-Tieren zusammengelegt werden dürfen. Selbstredend sind diese neuen Farbvarianten unter den gleichen Bedingungen auch für alle Rassen anerkannt, bei denen marder- oder siamesenfarbige Farbenschläge bereits heute anerkannt sind.

    Auch wenn diese Aufstellung nicht vollständig sein kann, so soll sie doch eine Orientierungshilfe im Umgang mit dem neuen Standard sein. Genau dabei wünsche ich allen Züchterinnen und Züchtern sowie Preisrichterinnen und Preisrichter viel Freude und auch den Mut, neue Wege zu gehen.

    Die Standard-Fachkommission im ZDRK







    Die Standard-Fachkommission hat am 06.06.2018 in einer Arbeitstagung in Niefern nachfolgenden Beschluss gefasst, der hiermit veröffentlicht wird und Gültigkeit erlangt.

    Zulassung von Neu-/Nachzuchten

    Nach ausführlicher Beratung, dem Vorliegen der zahlenmäßig erforderlichen und durch die Landesverbände befürwortet eingereichten Anträge sowie nach Vorstellung von Ausgangstieren für die Zucht anlässlich der Bundeskaninchenschau in Leipzig, hat die Standard-Fachkommission im ZDRK folgende Neu-/Nachzuchten zugelassen:

    a) Englische Zwergschecken schwarz-weiß

    b) Englische Zwergschecken dreifarbig

    Hinweis: Die Zulassung erfolgt ab sofort und die mit "N" gekennzeichneten Tiere, wie auch die bereits mit „K“ gekennzeichneten Tiere, können und sollen laut Vorgaben nun auf Ausstellungen auf Landesverbands- und Bundes-Ebene gemäß §12 AAB ausgestellt werden.

    Niefern, im Juni 2018 Bernd Graf, Redaktion

    Liebe Züchter, Kaninchenhalter, Kaninchenfreunde und RFÖ's,


    wir suchen die beste Homepage des Frühjahrs 2018!


    Leider ist das Thema "Homepage des Monats" in den letzten Monaten fast zum Erliegen gekommen. Der Grund dafür ist primär, dass es uns an Websites/ Homepages fehlt, die unsere Kriterien erfüllen und es damit würdig sind, ausgezeichnet zu werden.


    Darum haben wir uns mit Hilfe unserer eifrigen Forenmitglieder etwas Neues einfallen lassen:


    Es werden je nach Jahreszeit 4 Homepages pro Jahr ausgezeichnet.


    Die Homepages müssen folgende Kriterien erfüllen:


    1. Kreativität
    2. Information
    3. Struktur

    4. Aktualität
    5. Ein Link zu unserem Forum


    Erlaubt sind alle Websites, die mit Kaninchen, Kanin-Hop oder einem Kaninchenzuchtverein, Kreisverband oder Landesverband zu tun haben.


    Bewerben könnt Ihr Euch direkt in unserem Forum unter folgendem Link: http://www.rkz-forum.de/forum-…hp?page=Board&boardID=124


    Was Euch erwartet?


    Eine Analyse Eurer Homepage mit eigenem Bericht und Erwähnung bei Facebook, sowie ein Award. Zusätzlich winkt Euch die Lizenz zur Teilnahme an der Wahl zur Homepage des Jahres.


    Wir freuen uns über jede Bewerbung!


    Euer RKZ-Team

    Unbenanntes Dokument



    Der ZDRK informiert…

    Aus der Züchterschaft werden immer wieder Fragen insbesondere rund um die Tiergesundheit aber auch bezüglich anderer Themenbereiche der Rassekaninchenzucht gestellt. Weil es ein großes Anliegen des Präsidiums des ZDRK ist, bestimmte Entscheidungen transparent zu machen sowie umfangreich und nachvollziehbar über alle wichtigen Themenbereiche zu informieren, werden nachfolgend einige der häufig gestellten Forderungen und Fragen aufgegriffen und erläutert bzw. beantwortet.


    Forschungsauftrag RHDV-2

    In letzter Zeit wurde vereinzelt gefordert, dass der ZDRK einen Forschungsauftrag erteilen müsse, um „Licht ins Dunkel“ bezüglich der Kaninchenkrankheit RHDV-2 zu bringen. Gestützt wurde diese Forderung nicht selten mit dem Verweis auf bereits in der Vergangenheit angeblich erfolgreich durchgeführte Forschungsaufträge des ZDRK.

    Welche Forschungsaufträge waren dies?


    Was haben sie an Kosten verursacht bzw. welcher finanzielle Aufwand entstand hierdurch für den ZDRK? Was haben sie letztendlich für konkrete Ergebnisse gebracht?
    Es gab bereits um 1970 unter ZDK-Präsident Kurt Binder einen Auftrag zur Erforschung der damals bekannten Seuchen unserer Kaninchen. Hierfür musste jedes Mitglied unserer Organisation 1 DM (umgerechnet heute ca. 0,50 Euro) zahlen. Auch zu Zeiten des damaligen ZDK-Präsidenten Walter Kölz gab es einen Forschungsauftrag, der 100.000 DM (umgerechnet heute ca. 50.000 Euro) verschlang. Leider brachte keiner dieser Aufträge den gewünschten Erfolg, der zur Serienreife eines zugelassenen wirksamen Medikaments führte. Der letzte Auftrag wurde im Jahr 2005 zur Erforschung der Kaninchenkrankheit Enterocolitis vom ZDRK vergeben, der den Verband insgesamt 62.250 Euro kostete. Durch die Beauftragung des ZDRK sind im Rahmen einer wissenschaftlichen Grundlagenforschung die beiden Verursacher, nämlich zwei Toxine, ermittelt worden, der ZDRK konnte aber leider keinen pharmazeutischen Betrieb finden, der einen entsprechenden Impfstoff herstellte. Es kam damals die Empfehlung des ZDRK, dass die Züchter die Fütterung umstellen und mehr Strukturfutter bzw. naturnäher füttern sollten. Die Tiere sollten mehr Raufutter bzw. rohfaserreiches Futter bekommen, damit sich der Nahrungsbrei nicht zu lange im Magen-Darm-Trakt befindet. Daraufhin wurden auch zum Teil von der Futtermittelindustrie Pellets hergestellt, die grober strukturiert sind, um zu verhindern, dass der Verdauungstrakt der Kaninchen überlastet wird. Seit 2013 vertreibt die Firma IDT Biologica einen Enterocolitis-Impfstoff.

    Ein Forschungsauftrag in Bezug auf RHDV-2 müsste auch bestimmte Voraussetzungen erfüllen bzw. an Bedingungen geknüpft werden und es müssten ganz konkrete Ziele definiert werden. All dies ist nicht machbar und würde, wie das bei den vorangegangenen Aufträgen auch der Fall war, Gelder des ZDRK verschlingen.

    Vor diesem Hintergrund und aufgrund der Tatsache, dass wir in Deutschland mit dem „Filavac VHD K C+V“ einen geeigneten und von der Tierimpfstoffkommission des Friedrich-Löffler-Institutes empfohlenen Impfstoff haben, gibt es keine Veranlassung und auch keinen Bedarf, durch eine andere Firma einen neuen Impfstoff entwickeln zu lassen und hierfür hohe Summen aus den Rücklagen des Verbandes aufzuwenden. Der ZDRK hat gegenüber der Züchterschaft auch eine finanzielle Verantwortung und hier können nicht einfach tausende von Euro für einen erneuten von vornherein ineffektiven Forschungsauftrag ausgegeben werden.

    Impfungen gegen RHDV-1 und RHDV-2


    In erster Linie ist jeder Züchter selbst für seine Tiere verantwortlich und muss entscheiden, ob, wann und wie er seinen Bestand impft. Der Ruf nach dem ZDRK, der hier doch tätig werden müsse, ist deshalb nicht gerechtfertigt.
    Die Rahmenbedingungen der Zucht und Haltung von Tieren stellen die rechtlichen Verordnungen dar, die nicht ohne weiteres veränderbar sind. Hinzu kommen die unterschiedlichen föderalen Gesichtspunkte der 16 Bundesländer in Deutschland. Deshalb war es in der Vergangenheit auch nicht möglich, dass der ZDRK bundesweit eine Ausnahmegenehmigung für die Verwendung des in Frankreich hergestellten Impfstoffes gegen RHDV-2 beantragt. Diese Ausnahmegenehmigungen wurden von den jeweiligen Landesregierungen (überwiegend Landwirtschaftsministerien) der Bundesländer erteilt.

    Eine Ausnahmeregelung nach dem Tiergesundheitsgesetz (TierGesG), auf deren Grundlage im Einzelfall von Tierärzten in Deutschland befristet der französische Impfstoff (dieser hatte lediglich eine französische Zulassung) bezogen und angewendet werden konnte, kommt nun nicht mehr in Betracht, denn es steht mit dem Impfstoff „Filavac VHD K C+V“ ein in Deutschland zugelassener Impfstoff zur Verfügung. Somit liegen die Voraussetzungen für eine Ausnahmeregelung nicht mehr vor.


    Warum gibt es für die Impfungen keine Kostenbeteiligung des ZDRK?

    Diese oft gestellte Frage kann mit einer einfachen Rechnung beantwortet werden: Laut TGRDEU-Erfassung 2016 wurden innerhalb des ZDRK ca. 620.000 Rassekaninchen aufgezogen und tätowiert. Hinzu kommen die Elterntiere mit einem Bestand von 180.000, die ebenfalls verpflichtend zu impfen sind. Bei Beitragszahlungen von einem Euro pro Mitglied an den ZDRK (bei 100.000 gemeldeten Mitgliedern) sind dies Einnahmen von 100.000 Euro. Würde der ZDRK diese gesamte Summe als Impfzuschuss investieren, wären das pro Tier 12,5 Ct. und somit für den Züchter lediglich ein „Tropfen auf den heißen Stein“. Dann wären aber alle anderen Maßnahmen und Angebote des ZDRK, die ja selbstverständlich auch Kosten verursachen, nicht mehr möglich, der ZDRK also handlungsunfähig!
    Auch der Ruf nach der Tierseuchenkasse, die für verendete Kaninchen aufkommen würde, ist nicht gerechtfertigt, denn die Beiträge, die jeder Züchter pro Tier in diese Kasse einzahlen müsste, wären so hoch, dass sich dies nicht lohnt. Auch die Tatsache, dass die Krankheit gar keine anzeigepflichtige Seuche ist und auch durch korrektes Impfen zu verhindern wäre, ist ein Grund, dass Rassekaninchen nicht in den Genuss der Tierseuchenkasse kommen.

    Warum besorgt nicht der Landesverband/der ZDRK den Impfstoff und gründet eine Art Vertriebsgesellschaft? Warum ist der Impfstoff so „teuer“? Was tut der ZDRK, um diese Situation züchterfreundlicher zu gestalten?

    Am 26. Februar 2018 hat sich eine Abordnung des ZDRK-Präsidiums mit Ulrich Hartmann (kommissarischer ZDRK-Präsident), Dr. Michael Berger (ZDRK-Tierschutzbeauftragter), Wolfgang Elias (ZDRK-Referent für Öffentlichkeitsarbeit) und Mike Hennings (Vorsitzender des Landesverbandes Sachsen-Anhalt) in Potsdam mit hochrangigen Vertretern der Firma Ecuphar aus Greifswald, die den Impfstoff „Filavac VHD K C+V“ in Deutschland vertreibt, zu einem erfolgreichen Gespräch getroffen. Seitens der Firma Ecuphar waren Dr. Luc Goossens (Betriebsleiter), Dr. Anne Kreibich (Produktmanagerin Kaninchenimpfstoffe) und Anne-Katrin Samp (Wissenschaftliche Beratung Kaninchenimpfstoffe) anwesend. In diesem offenen und konstruktiven Gespräch wurde seitens der Firma Ecuphar zugesichert, die zukünftigen Preise für diesen Impfstoff zu senken. Somit gelang hier ein Durchbruch für das Tierwohl bzw. die Tiergesundheit, denn bei günstigeren Preisen wird sehr wahrscheinlich auch die Impfmotivation bei den Züchterinnen und Züchtern erhöht und es werden mehr Tiere als bisher geimpft. Nach wie vor wird natürlich empfohlen, nicht nur die Ausstellungstiere sondern den gesamten Bestand zu impfen. Zu den konkreten Preisen für den Impfstoff kann momentan jedoch leider noch keine Aussage getroffen werden. Dr. Goossens hatte zugesagt, sich persönlich beim französischen Hersteller Filavie für eine weitere Preissenkung von dort einzusetzen. Einige Veterinäre bzw. Tierärzte haben bereits den Impfstoff zu deutlich vergünstigten Preisen beziehen können.

    Ein Landesverband bzw. der ZDRK würde sich strafbar machen (Verstoß gegen das TierGesG), wenn er aus Frankreich den dort zugelassenen und mit französischen Beipackzetteln versehenen Impfstoff nach Deutschland importieren und hier zur Anwendung (Verimpfung) bringen würde. Wie bereits ausgeführt, ist der Impfstoff seit März 2017 in Deutschland zugelassen und nur die Firma Ecuphar in Greifswald hat die Genehmigung des Impfstoffherstellers zum Vertrieb in Deutschland.

    In Frankreich kostete der Impfstoff bisher weniger als in Deutschland über die Firma Ecuphar. Das liege laut Ecuphar daran, dass es in Frankreich eine andere Vertriebsstruktur als in Deutschland gebe und der Impfstoff dort über den Großhandel zu beziehen sei. Aufgrund der Arzneimittelsicherheit in Deutschland sei dieses Verfahren hier jedoch nicht möglich und deshalb werde der Impfstoff im Direktvertrieb ausgeliefert. Hiermit habe Ecuphar die Firma „trans-o-flex ThermoMed“ (eine Spezial-Logistikfirma für die Pharmabranche) beauftragt, die den Impfstoff nicht nur in Kartons mit Kühl-Akkus versendet sondern tatsächlich in speziellen Kühlfahrzeugen ausliefert. Durch die in Deutschland vorgeschriebene Vertriebsstruktur und die angesprochene aufwändigere Versendung erkläre sich auch der höhere Preis für diesen Impfstoff in Deutschland.

    Blaues Jahrbuch


    Eine der gestellten Fragen war auch, warum das „Blaue Jahrbuch“ aus dem Verlag Oertel + Spörer, Reutlingen, nicht mehr auf dem Markt ist und ob der ZDRK nicht mithilfe von Sponsoren dieses Werk wieder aufleben lassen könnte. Fakt ist, dass seitens des Verlages die Herausgabe vor einigen Jahren eingestellt wurde, weil dieses jährlich erscheinende Buch nicht mehr in dem Maße wie früher von der Züchterschaft nachgefragt wurde und sich somit finanziell nicht mehr lohnte. Ausschlaggebender Punkt hier war wohl auch die Ergänzung der vom ZDRK ebenfalls jährlich herausgegebenen Lehr- und Informationsschriften mit den Kontaktdaten der Preisrichter/-innen. Dies war ja früher ein ganz wesentlicher Grund der Züchterschaft für den Bezug dieses „Blauen Jahrbuches“.

    ZDRK-Präsidium

    Unbenanntes Dokument

    ZDRK-Arbeitstagung 2018 in Meinhard-Grebendorf

    Die ZDRK-Arbeitstagung wurde vom 16. bis 18. März 2018 in der Europa-Akademie Kochsberg in Meinhard-Grebendorf durchgeführt. Das ZDRK-Präsidium tagte nur kurz nach der Anreise am Freitagabend und Schwerpunkt der Arbeitstagung war dann die Sitzung des erweiterten Präsidiums am Samstag von 9 bis 18 Uhr.

    Am Sonntag tagte die ZDRK-Standard-Fachkommission, um weiter am neuen Standard zu arbeiten bzw. hier die letzten Feinabstimmungen durchzuführen.

    Die Leitung der Sitzung des erweiterten Präsidiums hatte der kommissarische ZDRK-Präsident Ulrich Hartmann übernommen. Vorrangig diente diese Sitzung dazu, die ZDRK-Tagung vom 6. bis 10. Juni vorzubereiten, die vom LV Baden in Niefern-Öschelbronn ausgerichtet wird.

    Dort werden diesmal turnusmäßig die Fachtagungen der Referenten für Schulungs- und Zuchtwesen der LV, der Abteilung Herdbuch und Angorazucht sowie des Deutschen Preisrichterverbandes im ZDRK durchgeführt. Daneben treffen sich die Delegierten der Handarbeits- und Kreativgruppen zu ihrer Zwischentagung.

    Weiterhin stehen bei dieser ZDRK-Tagung in Niefern-Öschelbronn die Wahlen des ZDRK-Präsidenten (für zwei Jahre) und des ZDRK-Schriftführers (für vier Jahre) auf der Tagesordnung. Daneben sind die Stellvertreterin des ZDRK-Jugendleiters sowie die Abteilungsleiter für Herdbuch und Leistungszucht sowie für Angorazucht zu bestätigen.

    Der Redaktionsleiter der ZDRK-Standard-Fachkommission, Bernd Graf, informierte über den neuen Standard, der verbindlich ab 1. Oktober 2018 anzuwenden ist (nähere Infos hierzu erscheinen in Kürze!).

    Da der bisherige ZDRK-Tierschutzbeauftragte Dr. Michael Berger nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung steht, hat das erweiterte ZDRK-Präsidium auf Vorschlag des kommissarischen Präsidenten Ulrich Hartmann den Veterinär und Beauftragten für Tierschutz des LV Württemberg und Hohenzollern, Dr. Hans-Peter Sporleder, kommissarisch bis zur ZDRK-Tagung im Juni in Niefern-Öschelbronn in dieses Amt eingesetzt.

    Der kommissarische Präsident informierte ausführlich über die Impfproblematik RHD sowie die Gespräche und den Schriftverkehr mit der Betriebsleitung der Firma Ecuphar, die allein den französischen Impfstoff in Deutschland vertreibt.

    Der ZDRK-Referent für Schulungs- und Zuchtwesen, Markus Eber, gab als TGRDEU-Beauftragter einen Bericht zum Sachstand TGRDEU. Hier fehlen noch die Angaben einiger LV und deshalb kann die Eingabe noch nicht abgeschlossen werden.

    Weiterhin berichtete der Vorsitzende des LV Sachsen und Ausstellungsleiter Jörg Peterseim von der 33. Bundes-Kaninchenschau am 16./17. Dezember 2017 in Leipzig. Diese Ausstellung war ein großer Erfolg und Jörg Peterseim dankte allen Helfern und Unterstützern für ihre hervorragende Arbeit sowie den Ausstellern, die dort ihre Tiere gezeigt haben.

    Der Vorsitzende des LV Sachsen-Anhalt, Mike Hennings, informierte als Ausstellungsleiter zum Stand der Vorbereitungen der 27. Bundes-Rammlerschau am 2./3. Februar 2019 in Halle (Saale). Er dankte noch einmal für die Vergabe der Schau an den LV. Dies sei eine große Ehre, man sei sich aber auch der großen Verantwortung bewusst, denn dies sei die erste Veranstaltung des LV in dieser Größenordnung. Bei dieser Ausstellung wird es keine Tierzahlbegrenzung geben.

    Der ZDRK hat Bewerbungen für den DPV-Vorsitzenden Wolfgang Vogt als Nachfolger unseres verstorbenen ZDRK-Präsidenten Erwin Leowsky zum Spartenleiter Kaninchen bei der EE und für den ZDRK-Zucht- und Schulungsleiter Markus Eber als Mitglied für die Standardkommission der EE eingereicht. Die EE-Tagung wird vom 9. – 13. Mai 2018 in Kolding (Dänemark) durchgeführt.

    Für das ZDRK-Bundes-Jugendtreffen vom 29. Mai – 1. Juni 2020 lagen gleich zwei Bewerbungen vom LV Hessen-Nassau/LV Kurhessen und vom LV Sachsen vor. Die Jugendleiter beider LV würden im Falle einer Vergabe dieses Treffen im Schullandheim in Bad Orb (Spessart) gemeinsam organisieren. Im Falle einer Vergabe an den LV Sachsen würde das Treffen im Kinder- und Jugenderholungszentrum "Am Filzberg" in Schneeberg (Erzgebirge) stattfinden. In geheimer Abstimmung konnte sich der LV Sachsen knapp durchsetzen und wird diese Großveranstaltung ausrichten. Der kommissarische Präsident Ulrich Hartmann dankte ausdrücklich beiden Bewerbern für ihre Kandidatur.

    Von den beiden LV Hessen-Nassau und Kurhessen lag ein gemeinsamer Antrag zur Vergabe der 35. BKS im Jahr 2021 vor. Beide LV würden eine AG bilden, um die Schau in den Messehallen in Kassel vorzubereiten und voraussichtlich am 18/19. Dezember 2021 auszurichten. Es wurde einstimmig für diesen Antrag votiert.

    Am 15./16. Dezember 2018 wird eine Gemeinschafts-Leistungsschau der Herdbuchabteilung im ZDRK an die gemeinsame LV-Schau Bayern und Württemberg und Hohenzollern ("Erwin-Leowsky-Gedächtnisschau") angeschlossen.


    Wolfgang Elias, ZDRK-Referent für Öffentlichkeitsarbeit



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    Neuer ZDRK-Standard


    Bei der ZDRK-Arbeitstagung am vergangenen Wochenende in der Europaakademie in Meinhard-Grebendorf informierte der Redaktionsleiter der ZDRK-Standard-Fachkommission Bernd Graf das erweiterte Präsidium über den Stand der Arbeiten am neuen Standard und präsentierte einige Vorabdrucke der Druckerei. Der neue Standard soll ab Juni/Juli ausgeliefert werden und ist verbindlich ab 1. Oktober 2018 bei den Bewertungen anlässlich von Ausstellungen anzuwenden.



    Die Mitglieder der Standard-Fachkommission Mike Hennings, Ulrich Hartmann, Bernd Graf, Wolfgang Vogt,
    Detlef Beckers, Markus Eber und Günter Möller (von links) präsentieren einen Vorabdruck des
    neuen ZDRK-Standards anlässlich der ZDRK-Arbeitstagung in der Europa-Akademie in Meinhard-Grebendorf



    Die Standard-Fachkommission hat in den letzten drei Jahren in zahlreichen Sitzungen diesen Standard geschaffen und in enger Zusammenarbeit mit den Arbeitsgemeinschaften der Spezialclubs zahlreiche Neuerungen eingearbeitet. Der kommissarische ZDRK-Präsident Ulrich Hartmann dankte der Kommission ausdrücklich für ihre hervorragende und sehr umfangreiche Arbeit.


    Ab 1. Oktober 2018 ist auch ein neues Bewertungssystem vorgeschrieben. Es werden dann in der Position Gewicht statt bisher 20 nur noch 10 Punkte vergeben. Dafür sind in der Position 3 (Fellhaar) statt bisher 15 zukünftig 20 Punkte und in der Position 6 (Rassemerkmale) statt bisher 10 zukünftig 15 Punkte möglich.


    Deshalb sind ab diesem Zeitpunkt auch neue Bewertungsurkunden erforderlich. Alte Bewertungsurkunden dürfen nur noch bis zum 30. September 2019 verwendet werden. Durch diese Übergangsfrist können eventuelle Restbestände noch aufgebraucht werden.



    Bernd Graf, Redaktionsleiter der Standard-Fachkommission, erläuterte in der Sitzung des
    erweiterten ZDRK-Präsidiums den Aufbau des neuen ZDRK-Standards


    Ein Vorabdruck des neuen ZDRK-Standards




    Ein Vorabdruck des neuen ZDRK-Standards




    Bewertungen nach dem neuen Standard sind jedoch zwingend ab 1. Oktober 2018 vorzunehmen und deshalb werden auch die Preisrichter/-innen bei der Schulung des Deutschen Preisrichterverbandes (DPV) anlässlich der ZDRK-Tagung im Juni in Niefern-Öschelbronn intensiv bezüglich des neuen Standards geschult.


    Weil Angebote verschiedener Druckereien verglichen wurden, kann der neue Standard für 36 Euro abgegeben werden. Dies bedeutet innerhalb von vierzehn Jahren (seit Herausgabe des ZDRK-Standards 2004) keine Preissteigerung, denn im neuen Standard sind die kompletten Ausstellungsbedingungen (AAB) enthalten, die beim alten Standard zum Preis von 34 Euro zusätzlich gekauft werden mussten.


    Verbindliche Bestellungen des neuen Standards sind bis spätestens 15. Mai 2018 beim Drucksachenvertrieb des jeweiligen Landesverbandes möglich. Nachfolgend sind die Kontaktdaten der Drucksachenverteilerstellen aufgelistet.


    Drucksachenverteilerstellen (PDF)

    Wolfgang Elias, ZDRK-Referent für Öffentlichkeitsarbeit

    ©2018 Rassekaninchenzuchtforum e.V.

    Kaninchenversteigerung Kaninchenauktion 2015 Bundeskaninchenschau Kassel

    Aktion „Rassekaninchen des Jahres 2017“

    ENGLISCHE SCHECKEN SIEGER MIT KNAPPEM VORSPRUNG


    Die Wahl zum „Rassekaninchen des Jahres 2018“ war bis zum Schluss sehr spannend, denn nach der Auszählung der bei der 33. Bundes-Kaninchenschau in Leipzig abgegebenen Stimmen und bei den per Post eingegangenen Stimmkarten lag eine andere Rasse vorn, bevor die Internetabstimmung schließlich das Blatt wendete. Sieger wurden mit knappem Vorsprung (16,73 Prozent der gültigen abgegebenen Stimmen) die Englischen Schecken schwarz-weiß vor den Deutschen Widdern schwarz-weiß (15,25 Prozent) und den Loh-Rexen schwarz (11,64 Prozent), die auch erst aufgrund der Internetabstimmung weiter nach vorn kamen.

    Nachfolgend einige Erläuterungen zum Ablauf und dem Ergebnis der Wahl sowie ein Porträt der Siegerrasse.

    Ablauf der Wahl

    Die Wahl lief diesmal von Samstag, 17. Dezember 2017, bis Sonntag, 14. Januar 2018. Gewählt werden konnte entweder bei der 33. Bundes-Kaninchenschau am 16./17. Dezember in den Messehallen in Leipzig (die Ausgabe der Stimmkarten erfolgte am Eingang und am ZDRK-Informationsstand sowie an den beiden Ständen der Fachzeitungen und konnten dann bis Schauende dort abgegeben werden), per Post oder über die vom ZDRK eigens eingerichtete Internetseite (http://www.rassedesjahres.zdrk.de).

    Nach Ende der Aktion wurden die abgegebenen Stimmen vom ZDRK-Webmaster Michael Lederer (Internet) und vom ZDRK-Referenten für Öffentlichkeitsarbeit Wolfgang Elias (33. BKS und Post) jeweils ausgezählt und dann zusammengeführt.

    Wahlurne für die Stimmabgabe zur Wahl zum Rassekaninchen des Jahres 2018 am ZDRK-Informationsstand während der 33. Bundes-Kaninchenschau in Leipzig

    Bei der 33. Bundes-Kaninchenschau in Leipzig abgegebene Stimmkarten mit den zur Wahl stehenden Rassen

    Ergebnis der Wahl
    Folgende Rassen und Farbenschläge standen zur Wahl: Deutsche Widder schwarz-weiß, Blaugraue Wiener, Kleinchinchilla, Kleinsilber graubraun, Englische Schecken schwarz-weiß, Holländer havannafarbig-weiß, Farbenzwerge rhönfarbig, Satin-Hasenfarbig, Loh-Rexe schwarz und Zwergfuchskaninchen weiß Blauaugen. Die Beteiligung an der Wahl war gegenüber dem Vorjahr erneut gestiegen. Insbesondere die Beteilung per Post hatte gegenüber den Vorjahren enorm zugelegt. Es wurden insgesamt 1.427 Stimmen abgegeben (538 bei der 33. Bundes-Kaninchenschau, 289 per Post und 600 per Internet). 6 Stimmen waren ungültig, weil auf den Stimmkarten bei der Wahl in Leipzig leider jeweils keine Rasse angekreuzt wurde und 201 Stimmkarten mussten für ungültig erklärt werden, weil hier unabhängig voneinander sowohl bei den Englischen Schecken schwarz-weiß (69) als auch bei den Deutschen Widdern schwarz-weiß (132) Stimmkarten per Post eingingen, die eindeutig jeweils pro Rasse dieselbe Handschrift trugen. Dies machte natürlich misstrauisch und eine genauere Prüfung sowie Recherche im Internet und per Telefon ergab, dass die angegebenen Daten (Namen und Adressen) auf den Stimmkarten tatsächlich existierten, die dort angegebenen Personen aber nachweislich diese Stimmen nicht abgegeben hatten bzw. keine Rassekaninchenzüchter waren und auch von der Aktion absolut keine Kenntnis hatten. Die missbräuchlich benutzen Adressen stammten jeweils pro Rasse überwiegend aus einem engeren geographischen Bereich und es handelte sich hierbei mehrfach um Handwerksbetriebe und kleinere Unternehmen, die den beiden Schreibern der Stimmkarten für die beiden Rassen vermutlich bekannt waren und deshalb bei dieser Aktion verwendet wurden.


    Bereits am Briefumschlag war ersichtlich, welche Rasse hier gewählt wurde und möglichst gewinnen sollte. Es war dann auch tatsächlich die spätere Siegerrasse



    Die Englischen Schecken schwarz-weiß bekamen 204 Stimmen (78 bei der BKS, 16 Post und 110 Internet), die Deutschen Widdern schwarz-weiß 186 Stimmen (92 bei der BKS, 20 Post und 74 Internet) und die Loh-Rexe schwarz 142 Stimmen (56 bei der BKS, 4 Post und 82 Internet). Dahinter folgten Blaugraue Wiener mit 135 Stimmen (11,07 Prozent) und Holländer havannafarbig-weiß mit 121 Stimmen (9,92 Prozent). Abgeschlagen auf dem letzten Platz lagen die Zwergfuchskaninchen weiß Blauaugen mit 48 Stimmen (3,94 Prozent).

    Dank für die Unterstützung der AktionMein Dank gilt den Redaktionen der Fachzeitungen „Kaninchenzeitung“ und „kleintiernews– Faszination Rassekaninchenzucht“, den zahlreichen Interportalen sowie den LV, KV, Clubs und Vereinen, die ein entsprechendes Banner auf ihre Homepage setzten und somit Werbung für diese Aktion machten. Vom RKZ-Team wurden die Stimmkarte und das Aktions-Banner, das auf der Internet-Sonderseite und auch in den Internetportalen veröffentlicht wurde, gestaltet. Weiterhin wurde vom RKZ-Team der Rassebericht der Siegerrasse gefertigt. Ich bedanke mich sehr herzlich für diese tolle Unterstützung und Mitarbeit! ÖffentlichkeitsarbeitNeben der Veröffentlichung des Ergebnisses der Wahl in den beiden Fachzeitungen erfolgt gleichzeitig auch die Bekanntgabe auf der Internetseite „http://www.rassedesjahres.zdrk.de“ und auf diversen Internetseiten. Daneben wird das Ergebnis der Wahl mit begleitenden Informationen als Maßnahme der Öffentlichkeitsarbeit wieder an zahlreiche Medien gesteuert. Weiterhin haben die LV und die örtlichen Vereine und Verbände wieder die Möglichkeit, entsprechende Werbemaßnahmen noch rechtzeitig vor dem Osterfest durchzuführen und mit der Siegerrasse als „Aufhänger“ die Rassekaninchenzucht in den Fokus der Öffentlichkeit zu stellen.



    Die Siegerrasse

    Die Englischen Schecken gehören laut dem Standard des ZDRK zu den kleinen Rassen. Sie waren erstmals um 1885 auf Ausstellungen in England vertreten und der Import nach Deutschland erfolgte um 1900. In den Folgejahren konnten dann schon die ersten deutschen Zuchterfolge auf Ausstellungen präsentiert werden. In der Rassekaninchenzuchtstellt die Zucht von Scheckenkaninchen sicher die größte Herausforderung dar. Die Tiere zeichnen sich durch ihre besondere Schönheit und Eleganz aus und sind ein attraktiver Anziehungspunkt bei Ausstellungen. Hervorgerufen wird diese tolle Erscheinung durch einen leicht gestreckten und hinten gut abgerundeten Körperbau sowie einer mittelhohen Stellung auf feinen Gliedmaßen.Das Mindestgewicht beträgt 2,00 kg und das Höchstgewicht 3,25 kg, allerdings wird bei Ausstellungen ein Gewicht zwischen 2,50 und 3,00 kg als ideal angesehen. Das Fell sollte eine dichte Unterwolle und eine feine, gleichmäßige Begrannung haben. Durch die interessante Punktscheckung gehören diese Tiere mit zu den auffälligsten, schönsten und reizvollsten Kaninchenrassen. Typisch für diese Rasse sind der sogenannte Schmetterling (die Schnauzeinfassung), die Backenpunkten, die Ohrzeichnung sowie die Rumpfzeichnung mit den Seitenketten und Seitenflecken. Die Kettenzeichnung läuft fein punktiert und mehrreihig von den Ohrwurzeln bis zu den Weichen, wo sie durch größere Punkte in die Seitenflecken übergeht. Die Seitenflecken sollen nicht zu groß sein und einzeln frei stehen. Der sogenannte Aalstrich sollte etwa 2 Zentimeter breit sein, beginnt direkt hinter den Ohren und reicht bis zur Blumenspitze. Die Schwierigkeit bei der Scheckenzucht besteht darin, eine ideale Zeichnung zu erzüchten, was natürlich nicht immer gelingt. Die Englischen Schecken dürfen in Deutschland in mehreren Farbenschlägen gezüchtet werden. Neben dem Farbenschlag schwarz-weiß sind auch die Farbenschläge blau-weiß, thüringerfarbig-weiß und dreifarbig erlaubt. Die Grundfarbe dieser Rasse ist stets ein reines Weiß. Dagegen besteht die Zeichnungsfarbe der Siegerrasse aus einem gut glänzenden tiefen Schwarz, das nicht mit andersfarbigen Haaren durchsetzt sein darf. Weil der Kontrast von schwarz und weiß sehr auffällig ist, wird der Farbenschlag schwarz-weiß daher innerhalb des ZDRK bevorzugt. Hier gibt es aktuell 247 Zuchten mit mehr als 1.400 Zuchttieren (ein Drittel Rammler und zwei Drittel Häsinnen), die im letzten Zuchtjahr fast 5.000 Jungtiere brachten.

    Punktschecken im Wandel der Zeit: Wie bei alle Punktschecken-Rassen wird auch die Beschreibung der ESch im neuen Bewertungs-Standard den aktuellen Herausforderungen angepasst werden. So wird neben einer übersichtlicheren Gliederung der Texte insbesondere bei den Zeichnungs-Positionen eine Verschiebung von bisher schweren Fehlern in den Bereich der leichten Fehler vorgenommen, teils jedoch mit etwas höheren Punktabzügen. Dies folgt einer zeitgemäßen Anpassung an Regelungen des Tierschutzes (Gutachten zur Auslegung des §11b Tierschutzgesetz hier 2.1.3.1.1 Punktscheckung). Durch die Anpassung können weit mehr Jungtiere als bisher dem Rassestandard genügen und ausgestellt werden, ohne unmittelbar die Wertnote 'nicht befriedigend' zu erhalten.

    Rasseportrait: http://www.rkz-forum.de/forum-…ght=sachsengold#post18461

    Wolfgang Elias, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im ZDRK



    Das Copyright liegt bei den Verfassern und beim Rassekaninchenzuchtforum e.V. Die Rechte der Grafiken liegen bei Wolfgang Elias,http://www.rkz-forum.de, http://www.kleintiernews.de und bei der Kaninchenzeitung. Weitere Ergänzungen, Meinungen und Bilder zum Bericht bitte an webmaster@rkz-forum.de. Wir weisen nochmals ausdrücklich darauf hin, dass die Bilder, Texte und Grafiken bestimmten Rechten unterliegen und dass wir Copyrightverletzungen strafrechtlich verfolgen lassen werden. © 2018 Rassekaninchenzuchtforum e.V.







    Die Standard-Fachkommission hat am 10. bzw. 11.02.2018 in einer Arbeitstagung in Heimbuchenthal neben der Bearbeitung zahlreicher Tagesordnungspunkte zum neuen Bewertungs-Standard im ZDRK nachfolgenden Beschluss gefasst, der hiermit veröffentlicht wird und Gültigkeit erlangt.

    Anerkennung von Rassen/Farbenschlägen

    Aufgrund der auf der Bundeskaninchenschau in Leipzig festgestellten Qualitätsentwicklung und der nunmehr nachgewiesenen Breitenentwicklung werden folgende Rasse sowie folgender Farbenschlag einer bestehenden Rasse anerkannt:

    a) Sallander

    b) Klein-Rexe dalmatiner dreifarbig

    Die Anerkennung erfolgt zum Beginn des Zuchtjahres 2019 (1.10.2018). Der Standardtext wird unmittelbar in den neuen Bewertungs-Standard aufgenommen und nicht gesondert veröffentlicht.

    Hinweis: Nachzuchttiere dieser Rassen sind in den genannten Farbenschlägen weiterhin bis zum 30. September 2018 mit "N" zu kennzeichnen, wofür die entsprechende Züchtungs- und Kennzeichnungsgenehmigung bis zu diesem Zeitpunkt Voraussetzung ist.

    Heimbuchenthal, im Februar 2018 Bernd Graf, Redaktion

    Kaninchenversteigerung Kaninchenauktion 2015 Bundeskaninchenschau Kassel

    Benefizkaninchenversteigerung 2017


    Wenn alle an einen Strang ziehen kann man sehr viel erreichen.


    Wie es schon zur Gewohnheit geworden ist, gab es auch im Vorfeld der Bundeskaninchenschau in Leipzig eine Kaninchenversteigerung zu Gunsten hilfsbedürftiger Kinder.


    Bereits sehr früh nahm Ausstellungsleiter Jörg Peterseim Kontakt zum RKZ-Forum auf um die Modalitäten der Versteigerung abzuklären. Vom Landesverband wurde Jens Zscharschug als Ansprechpartner bestimmt und zwei Vereine als Spendenempfänger vorgeschlagen. Auch machte der LV Sachsen Werbung bei seinen Züchtern einige Tiere frühzeitig für die Versteigerung zur Verfügung zu stellen.


    Auch von Seiten des RKZ-Forums wurde zeitig mit den Vorbereitungen begonnen. Katharina Halter erstellte passende Grafiken und zusammen mit Kai Sander wurden entsprechende Texte für Internet und Fachzeitungen geschrieben. Frühzeitig wurde dann in den Fachzeitung und im Internet Werbung für die Versteigerung gemacht. Am 1.11.2017 begann die Versteigerung und es wurden bald die ersten Tiere und Artikel zur Versteigerung eingestellt, somit war das Interesse weiterer Züchter geweckt und schnell kamen weitere Spenden zusammen.


    Während der Versteigerung wurde immer wieder durch Informationen Werbung im Internet für die Versteigerung gemacht. Besonders bei Facebook gab sich Katharina Halter viel Mühe die Auktion im Gespräch zu halten. Viele der Beiträge und Bilder wurden geteilt und verbreiteten sich so in der Züchterschaft. Im Hintergrund führt Susan Struck Listen der zur Verfügung gestellten Tiere und Artikel zusammen mit den Anschriften der Spender und die aktuellen Gebote. So konnten sie und Kai Sander im RKZ-Forum den aktuellen Stand der Gebote immer wieder veröffentlichen. Im Hintergrund sorgte Webmasterin Margit Weber für den problemlosen technischen Ablauf der Auktion. Sie stellte die Versteigerungssoftware entsprechend ein und änderte die Ablaufdaten der Versteigerungen, dass möglichst alles am 3.12.2017 ablaufen konnte.


    Insgesamt liefen in diesem Jahr 128 Versteigerungen, darunter waren 40 Sachartikel (nur ein Artikel fand keinen Interessenten) und 88 Rassekaninchen (fünf Tiere fanden keinen Käufer) zur Verfügung gestellt worden.

    Scheckübergabe Bundeskaninchenschau Leipzig

    Scheckübergabe der Versteigerungsaktion des RKZ-Forums an die Kinderherzkammer e.V. Leipzig und Sonnenstrahl e.V. Dresden

    Die Firmen Union, Nösenbergen und Kaninchenzeitung unterstützten mit Spenden von Futter und Sachartikeln.


    Der Landesverband Kurhessen spendete zwei Präsentkörbe mir Produkten aus der Region und der Landesverband Sachsen-Anhalt spendet gleich dreimal zwei Übernachtungen während der Bundesammlerschau 2019 in Halle zusammen mit Eintrittskarten und Kataloggutscheinen.


    Das teuerstes Tier in der Versteigerung war von Jungzüchterin Lena Herrmann vom SJ558 Sie spendete ihren Bundessieger vom vergangenen Jahr, einen Rammler der Rasse Frabenzwerg wildfarbig der 1120€ erzielte.


    Der Vater Lars Herrmann der durch die Gebote auf das Tier seiner Tochter sehr bewegt war spendete noch gegen Ende der Versteigerung einen Farbenzwerg eisengrau, der 1010€ erreichte.


    Durch die Spende von Lena fühlte sich der Zuchtfreund Nico Brünner (I184) animiert auch einen FrbZw wildfarben zu spenden, der 705€ einspielte.


    Der Verein mit den meisten gespendeten Tieren war der B1052 Münchberg unseres verstorbenen ZDRK-Präsidenten, Erwin Leowsky. Mit vielen Spenden waren auch die Mitglieder des LV Sachsen an der Versteigerung beteiligt.


    Nachdem die Versteigerung einen guten Anfang nahm und die Zahl der Spenden immer weiter zunahm, stellte sich früh heraus, dass das Ergebnis in diesem Jahr wohl über denen der vergangenen Versteigerungen liegen würde. Es kam ihm Versteigerungsteam die Hoffnung auf, endlich einmal die "magische Zahl" von 5000 Euro zu erreichen. Kaum glaubte man dass eine noch höhere Zahl zu erreichen wäre. Um so erfreulicher stiegen die Gebote immer weiter an, sodass man sich einige Tage vor Ende fast ungläubig anfing zu fragen, ob man vielleicht doch die 10.000 Euro-Marke knacken könne? Als etwas verspätet am 4.12. die letzten Versteigerungen beendet wurden, kamen auf Susan Struk und Kai Sander weitere Arbeiten auf sie zu. Es mussten die "letzten Gebote" und die Käufer mitsamt ihrer Adressen in die Dateien eingegeben werden. Erst am Montagabend konnte das Endergebnis veröffentlicht werden. 10184,29 € wurden eingespielt.


    Die Käufer und Verkäufer wurden von den Erlösen informiert und in kürzester Zeit war ein Großteil der Versteigerungssumme auf dem Forumkonto gutgeschrieben worden. Nun wurden Details zur Übergabe untereinander geklärt und Käfige auf der Bundesschau geordert. Vom Forum wurden Käfigkarten, Ausgabequittungen und Listen erstellt und nach Leipzig versendet. In jedem Jahr läuft dann auch mal etwas nicht ideal, was dann zu mehr Arbeit und Aufregung führen kann. Da landet eine E-Mail über die gewonnene Versteigerung im "Spamordner" oder eine Überweisung erreichte nicht das Versteigerungskonto. So hat das RKZ-Team in den letzten Tagen vor die Tierübergabe immer viel zu tun. Leute werden per Mail oder Telefon kontaktiert und Probleme gelöst. Bis zur Bundesschau konnte dann für die Übergabe aller Tiere grünes Licht gegeben werden.


    Auf der Bundesschau sorgte sich dann Jens Zscharschug um die Versteigerungstiere. Er nahm vor Ort die Tiere der Spender entgegen, holte Tiere die auf der Schau ausgestellt waren zu den "Versteigerungskäfigen" und gab die Tiere an die neuen Besitzer aus.


    Ihm Rahmen der Versteigerung kam es immer wieder zu Kontakten mit Teilnehmern und die Aktion lobten und eigene, bewegende Schicksale schilderten, die zu ihrer Teilnahme geführt haben. Oft wurde die Teilnahme bei kommenden Versteigerungen schon zugesagt! Schmunzel musste das RKZ-Team über Kommentare bei Facebook, dass man Lena Hermann doch mit zur Scheckübergabe nehmen solle, da dies bereits schon mit der Familie Hermann abgesprochen war.


    Im Rahmen der Eröffnung der Bundesschau wurde dann auch der Scheck an die Spendenempfänger übergeben. Sowohl die Kinderherzkammer e.V. als auch Sonnenstrahl Dresden hatten Vertreter geschickt. Das ZDRK-Präsidium hatte die Summe noch großzügig auf 11.000 Euro aufgerundet. Zusammen mit der Familie Hermann übergab Kai Sander als Vertreter des RKZ-Forums den Scheck an die beiden Vereine. Aber Lena Hermann sollte nicht ganz mit leeren Händen nach Hause gehen. Von der Ausstellungsleitung hatte man für sie noch eine Landesverbandsmedaille zur Verfügung gestellt, von der Kaninchenzeitung bekamen sie und ihrer Schwester Anna jeweils ein T-Shirt und die Firma Union gab noch einen Futtereimer hinzu.


    Diese Verssteigerung war ein Beweis dafür was man erreichen kann, wenn alle Seiten gut zusammenarbeiten. Wenn der zuständige Landesverband die Auktion entsprechend unterstützt und seine Züchter mitziehen, die Medien es bewerben und das RKZ-Team Hand in Hand arbeitet, sieht man an dem Erlös diesen Jahres was möglich ist.


    Mein besonderer Dank geht an den Landesverband Sachsen für seine Unterstützung und im Besonderen an Jens Zscharschug der während und nach der Versteigerung vorbildlich mit uns zusammen gearbeitet hat. Ich danke alle Spendern für ihre Unterstützung, egal ob die Spende nun für 10,- oder 1000 Euro den Besitzer gewechselt hat. Und natürlich an das Team im Hintergrund des RKZ-Forums, dass viel Arbeit geleistet hat.


    Nur gemeinsam konnten wir so ein tolles Ergebnis erreichen.


    Auch zur Bundesrammlerschau in Halle wir es im Januar wieder eine Internetversteigerung geben. Ich möchte schon jetzt Züchter bitten, einmal zu überlegen, ob Sie nicht ein Tier dann für die Versteigerung spenden können, aber auch beim Kauf von Zuchttiere nicht zu vergessen bei der Versteigerung nach Tieren zu suchen.


    Lasst uns Gutes tun aber auch darüber reden!!

    Kai Sander

    Kinderherzkammer e.V.

    Unterstützt Kinder und Familien in den Intensiv- und Nachsorgestationen der deutschen Herzzentren. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die betroffenen Kinder und ihre Familien auf diesem schweren Weg vorzubereiten, zu begleiten und verschiedene Hilfen anzubieten.


    Sonnenstrahl Dresden

    Der Sonnenstrahl e.V. Dresden ist einer von fast 100 Elternvereinen in Deutschland, die sich um krebskranke Kinder und Jugendliche sowie deren Familien kümmern. Die Angebote sind für die Familien während der Intensivtherapie. Unter anderem betreibt der Verein das Elternhaus "Sonnenstrahl" in der Eltern und Geschwister die erkrankten Kinder begleiten können, betreibt eine Beratungsstelle und bietet Angebote für Geschwister und Betroffene.


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