Beiträge von happygirl

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    Hallo Birgit, ich habe gerade beim surfen zufällig gesehen, daß Deine letzte Frage gar nicht beanwortet wurde:


    Also: Schafgarbe, Sonnenblume und Topinambur halte ich persönlich für ungeeignet zum silieren. Die Stengel sind hohl und enthalten daher viel Luft. Außerdem sind sie so hart und steif, daß ich es für schwierig halte, sie ordentlich zu verdichten. Zusammen mit dem hohen Gehalt an nicht herauspressbarer Luft ist die Fehlsilierung bereits vorprogrammiert. Es wäre schade um die Zeit, die Du investierst. Das gleiche gilt für die Frage nach dem Stein: Grundsätzlich kannst Du natürlich kleine Eimer mit Deckel nehmen. Legst Du aber einen Stein oben auf das Siliergut und packst dann den Deckel drauf, ist natürlich wieder sehr viel Restluft im Eimer....=Fehlgärung. Du mußt den Eimer bis über die Oberkante mit Siliermaterial füllen und dann mit dem Deckel bis zur Schließung herunterdrücken. Dabei passiert oft, daß etwas unter den Rand gerät und der Deckel nicht ganz dicht ist. Das kannst Du verhindern, wenn Du erst noch eine Plastiktüte in den Eimer steckst und dann füllst. Du kannst dann über die Kante füllen, Plastiktüte kräftig zudrehen und dann den Deckel draufdrücken.


    Ich habe übrigens letztes Jahr eine Brennessel-Giersch-Silage gemacht, die mir meine Kaninchen regelrecht aus den Händen gerissen haben. Das Zeug wächst überall am Wegesrand und kostet gar nichts. Du brauchst nicht einmal ein Stück Wiese dafür pachten. Und wenn der Weg wenig befahren ist, ist es auch erträglich mit Schadstoffen. Die Brennesseln sollten maximal kurz vor der Blüte stehen, damit sie nicht zu sehr verholzt sind. Immer etwas Zucker dazwischen streuen (ca. 1 kg für eine 200 Liter Tonne, 10 Liter Eimer entsprechend weniger).



    Hoffentlich hilft das ein wenig, lG Christine

    Hallo liebes Forum


    Lange war ich nicht online, sollte sogar zwangsebgemeldet werden....


    Habe deshalb mal wieder reingeschaut und worüber stolpere ich?


    Daß Menschen, die das gleiche Hobby miteinander verbindet sich gegenseitig zerfleischen.


    Ich kenne niemanden von Euch, wußte eben noch nicht, auf welches Thema ich stoßen werde und bin auch nicht in die jeweiligen Vorgeschichten und privaten Zwistigkeiten involviert.


    Daher denke ich, daß ich mir hier ein objektives Urteil erlauben kann, das selbstverständlich auch mit meiner persönlichen Meinung gepaart ist:


    Andrea: Dein Ton war wirklich völlig daneben und auch ich habe beim Lesen Deines Beitrages von Samstag, gegen 13:00 nur gedacht: Wow, how aggressiv!!!!


    Peter: Ich bin voll auf Deiner Linie. Da weder Mimik noch Gestik das Geschriebene untermalen und begleiten können, sind Smileys eine wichtige und hilfreiche Möglichkeit, Zwischentöne und Stimmungen zu vermitteln. Auch ich, Polizeibeamtin, bin der Meinung, daß es Berufsgruppen gibt, die ihren Job im privaten Leben MORALISCH nicht ablegen können und sollten. Selbstverständlich schalte ich zu Hause auch ab. Aber die Qualität meines Umganges mit Menschen, die ich im Dienst an den Tag legen muß und möchte, die schalte ich nicht ab.


    Höflichkeit, Toleranz und Korrektheit in Wort und Schrift sind Dinge, die man nicht ablegt. Ich zumindest nicht ! Und ich möchte den sehen, der dem nicht zustimmt.......


    Ansonsten nehme ich mit Wißbegier und Staunen das Wissen, die Kenntnisse und die Ideen anderer Züchter auf. Ich überdenke sie, versuche sie zu verifizieren oder weiter auszubauen.


    Woher sollte ich die Frechheit und Arroganz nehmen hier oder anderswo jemanden zu beschimpfen, zu beleidigen oder herunterzuputzen, der mir mit seinen Gedanken die Möglichkeit gibt, mich selbst fortzuentwickeln ??!!


    Das ist die Grundlage von Brainstorming, ohne Angst vor Anfeindungen selbst den krausesten Gedanken äußern zu dürfen. Denn nur so können Ideen entstehen, die Neues hervorbringen. Das funktioniert aber nicht, wenn der Tonfall entartet. Wenn jemand mit seinen Überzeugungen oder seinem Wissen tatsächlich falsch liegt, so ist ihm das ordentlich mitzuteilen, möglichst mit Hinweis auf Quellen.


    Der Angeklagte ist so lange unschuldig, bis seine Schuld bewiesen ist......



    und Alexs: Wenn Du die zurückliegenden Beiträge Revue passieren läßt, dann wirst Du sehr schnell sehen, wessen Kritik Du Dir zu Herzen nehmen mußt und kannst, und wer einfach nur ein intoleranter Krawallmacher ist. Die haben nämlich nur ein Problem mit ihrem Ego und deren Angriffe sollten Dich höchstens stolz machen und nicht verletzen


    So, für Letztgenannte: jetzt dürft ihr über mich herfallen, ich vertrage das (siehe Beruf 8) ) Christine

    Die Kartons konnte man dort in Karlsruhe kaufen. Eigentlich bei jedem der größeren Händler. Nur die Preise waren unterschiedlich, 2,00 bis 3,00 Euro,, glaube ich. Und es gab unterschiedliche Qualitäten, da war eine Sorte mit einem verstärkten Boden. Die war dann auch etwas teurer.


    Also entweder bei einem der üblichen Versandhändler oder (möglicherweise gegen Bezahlung) bei Deinem örtlichen Zooladen.



    Lg, Christine

    Hallo Claudia


    Ich hatte letztens ein Tier in Urlaubspflege, das ähnliche Symptome zeigte. Dabei handelte es sich um "Schiefhals" genannte Krankheit. Sie wird ausgelöst durch einen Parasiten, der in das Gehirn wandert und dort Schäden anrichtet, die genannte Symptome verursachen. Die Tiere sind ruhiger als sonst, haben anfangs aber durchaus noch Appetit, magern also nicht ab. Wichtig ist, daß man SOFORT handelt. Und zwar nicht nur mit einer antibiotischen Behandlung, sondern auch mit einer intensiven Wurmkur. Ohne diese bekommt man das nicht in den Griff. Üblicherweise heißt es, daß es zu spät ist, wenn man Symptome sieht. Aber meine Bekannte hat ihr Zwergkaninchen wieder gesund pflegen können. War natürlich eine Ganztagesrundum-Betreuung....., und mega-teuer. Sie hatte vor einem Jahr bereits einen Todesfall mit der gleichen Ursache (bekam deshalb ein Tier von mir). Weder dieses Tier noch mein Bestand sind erkrankt, die Ansteckung ist ähnlich wie bei Würmern auch hauptsächlich über den Kot. Nur das Urlaubstier, das zuvor drei Jahre mit dem letztes Jahr verstorbenen Tier zusammen gelebt hat, erkrankte. Über Inkubationszeiten bin ich jetzt nicht informiert.


    LG Christine

    Na ja, Seuchen gab es immer schon auf der Welt. Sie hatten zur Folge, daß ein (großer) Teil der Population auf der Strecke blieb, der überlebende Teil aber die guten "Widerstandsgene" weitergeben konnte. Da der Mensch aber nicht mit großen Verlusten leben kann, egal ob aus wirtschaftlichen oder "gefühlstechnischen" Gründen, wird mit impfen, desinfizieren, Sperrbezirken etc. dagegen gehalten. Und wenn dann der "Auslöser" Virus, Bakterium o.ä. sich leicht verändert hat (die sind ja auch nicht doof und wollen sich vermehren :) :) ), schlagen sie natürlich mit Gewalt zu.


    Ich habe vor einiger Zeit mal einen uralten Schinken im Fernsehen gesehen, bestimmt von Anfang der 60er Jahre. Da ging es um eine junge Tierärztin, die mit einem Dorfjungen auf einer Wiese rumturtelte. Sie beendete das Rendevouz mit den Worten, daß sie nun in das Nachbardorf müsse, da sei die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen und sie müsse dieTiere dort behandeln. Da sagte sie so entspannt, daß mir in dem Moment klar wurde, daß man früher damit ganz anders umgegangen ist. Wenn heute irgendwo mal MKS ist, muß man mit dem Auto durch Desinfektionsschleusen fahren, Einmal-Ganzköperkondome tragen, der komplette Bestand wird gekeult etc. Vielleicht sollten wir einfach nur hinnehmen, daß das halt mal passieren kann, um dann mit einem starken Restbestand wieder anfangen zu können. Es geht ja bei unseren Kaninchen nicht nur um Schönheit, Schlachtgewicht etc., auch die Stärke des Immunsystems ist wichtig. Und wie gut oder schlecht das ist, merken wir erst im Seuchenfall. LG Christine

    Hallo, ich habe gestern schon meinen Tierarzt gefragt (gehört quasi zur Familie, sehr hilfreich :) :) ). Der sagte spontan, daß es Chinaseuche ist. Dabei sitzen die Tiere verkrampt mit in den Nacken gelegtem Kopf. Da sie starke innere Blutungen haben, bekommen die Organe auch eine entsprechend "blasse" Farbe. Und durch das fehlende Blut in der Muskulatur kann es passieren, daß diese bereits hart ist, bevor das Tier verstirbt. Das sonst typische "auf die Seite sinken" sterbender Kaninchen findet dann nicht mehr statt. Da auch eine Impfung keinen 100%igen Schutz verspricht, kann man die Seuche daher nicht ausschließen,auch wenn geimpft.

    Hallo, habe mir schon vor einigen Wochen registriert, möchte mich aber jetzt endlich mal vorstellen. Ich heiße Christine, bin 44 Jahre alt und züchte Hasen rotbraun und Farbenzwerge Hotot. Da ich beruflich recht eingespannt bin und viel Zeit für meinen Radsport aufwenden muß, bin ich kein 100%-Züchter, aber ich gebe trotzdem alles :) :) :) .
    Ich war auch auf der Bundesschau in Karlsruhe und habe mich im Hotel mit einem Züchter unterhalten, der mir von Hasenkaninchen in Zwergformat berichtet hat. Diese (nicht zugelassene oder anerkannte Rasse) interessiert mich tatsächlich brennend und ich wäre dankbar für jeden Hinweis, der mich in den Besitz von 1,1 dieser Tiere bringen könnte.
    Ansonsten bin ich gespannt auf Diskussionen und Informationsaustausch. Es scheint ja doch nicht immer harmonisch abzulaufen, wie ich eben lesen mußte :( . Leben und leben lassen ist wichtig. Und immer fair bleiben dabei !!! Das Leben ist doch nur deshalb interessant, weil es viele Meinungen gibt, oder?
    Also, harre mit Spannung und Vorfreude der Dinge, die da so kommen, glg Christine