Beiträge von Klemens

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    Hallo Jan,

    die Aktivität des Bodenlebens ist weniger davon abhängig ein paar mehr davon anzusiedeln, als dass es etwas zu fressen hat. Wenn man die Vermehrungsrate der Mikroorganismen anschaut, hat das einen vielfachen Einfluss.

    PeterW ist seit er nicht mehr während der Arbeitszeit schreiben kann, hier nicht mehr aktiv.


    Gruß Klemens

    Hallo zusammen,

    Ihr wollt meine Meinung zu EM wissen? Gerne, aber sie wird vielen nur eingeschränkt gefallen. Grundsätzlich halte ich nahezu nichts von dem ganzen Hype um EM´s , die nahezu alle Probleme im agrarischen Bereich lösen können. Allein schon wenn man glaubt mit dem Ausbringen von ein paar Millionen positiver Einzeller z.B. in einem Boden etwas zu bewirken, wo doch in jedem Gramm Boden Abermilliarden von Einzellern wohnen, lässt mich am gesunden Menschenverstand zweifeln. Wenn aber eine Anwendung Sinn macht, so ist es bei der Fermentation, zu der auch die Silagebereitung gehört. EM´s sind im Grunde nichts anderes als ein paar mehr oder weniger selektierte Stämme von Milchsäurebakterien. Die gehören aber genau zu der Gruppe , die die Fermentation bei der Silage übernehmen. Normalerweise sind genug Milchsäurebakterien auf dem Siliergut, um eine Milchsäuregärung zu starten. Häufig ist das Substrat aber zu zuckerarm, um einen zügigen Gärstart zu gewährleisten. Dieser ist wichtig um die Entwicklung von Pilzen und Bakterien, die Sauerstoff brauchen zu hemmen. Um die Zuckerkonzentration zu erhöhen, könnte man einfach Zucker oder Melasse zugeben, was aber eigentlich nicht Sinn und Zweck der Futtererzeugung ist. In der Praxis wird Grassilage deshalb angewelkt, um durch Wasserverdunstung die Zuckerkonzentratipon zu erhöhen und den Milchsäurebakterien gute Bedingungen zu schaffen.

    MSH, es ist durchaus Sinn der Fütterung dem Organismus Kalorien in Form von Kohlenhydraten und Fetten zur Verfügung, damit dieser daraus die benötigte Energie zum Leben gewinnen kann.

    Im landwirtschaftlichen Fachhandel gibt es Silierhilfsmittel, die aus selektierten Milsäurebakterien bestehen. Dabei gibt es für verschiedene ungünstige Bedingung das entsprechende Präparat, z. B. für zuckerarme Substrate, für eiweiß0reiche Substrate, für Substrate mit hohem Ascheanteil (Dreck) usw.

    Da die Gebindeeinheiten für den Hobbybereich wahrscheinlich zu groß sind, ist der Einsatz von EM sicher eine Alternative. Für Gras, das sich bei ausreichendem Welken eigentlich sehr gut silieren lässt, in den meisten Fällen aber unnötig.


    Gruß Klemens

    Das ist auch ein Problem bei den gelben Rassen, die ja genetisch den roten entsprechen, nur dass die roten intensiver sind, weil sie mehr Rotverstärkergene "y" haben. Auch bei meinen Gelbsilbern ist auffällig , dass Rußanflug am ehesten bei den farblich intensivsten Tieren auftritt. Abgesehen von der Erblichkeit ist ein leichter Rußanflugauch bereits ein leichter Fehler in der Deckfarbe .
    Vielleicht wäre eine Lösung, nicht eine immer noch intensivere Deckfarbe zu wollen. Bei den gelben wäre das ja eh eine Tendenz zu rot, was aber in der Bewertung durchaus bevorzugt wird.


    Gruß Klemens

    Ich wünsche Euch allen noch einen gesegneten 2. Weihnachtsfeiertag!.




    Ich würde mir wünschen , das wir es schaffen da Forum wieder neu mit Leben zu füllen, damit es wieder die fachliche Größe im Internet wird, die es einmal war.


    Gruß Klemens

    Das Risiko entsteht in dem Moment, wenn man die Ausrichtung einer Großschau übernimmt. Eine der ersten Aktionen ist es nämlich eine oder mehrere Hallen zu buchen, die groß genug sind so ein Event aufzunehmen. Dann kalkuliert man das Stangeld mit einer dfefiktiven Tierzahl, ohne zu wissen wie viele Meldungen wirklich kommen. Wenn es dann wirklich soweit ist, ist man auf Unmengen freiwilliger Helfer angewiesen, deren Alter stark zu und deren Verbindlichkeit stark abgenommen haben. Ich habe einige Verantwortliche am Wochenende beim Aufbau gesehen, die haben ihren Weihnachtsurlaub auch verdient.


    Gruß Klemens

    eigentlich ist's wie am Esstisch,- es findet sich immer was zu mäkeln!

    Ein Zeichen von schlechter Erziehung! Gegessen wird was auf den Tisch kommt! :D
    Sicher kann man ab und zu mal Walnußlaub zufüttern. Als Standardnahrung halte ich es für ungeeignet, denn das enthaltene Juglon ist durchaus nicht unbedenklich. Irgendwo muss die entwurmende Wirkung ja herkommen.


    Gruß Klemens

    Ich muss mal was los werden. Seit einiger Zeit läuft die Kaninchenversteigerung anläßlich der Bundesschau in Karlsruhe. Das ist die Kaninchenversteigerung des RKZ-Forums, aber man kann in allen möglichen Medien darüber lesen, nur im Forum nicht . Machen jetzt alle nur noch Facebook? Ist das Forum am sterben oder vielleicht schon tot? Macht euch mal Gedanken auf welchem fachlichen Niveau wir hier weiter machen wollen oder ob wir das überhaupt wollen. So hat das Forum aus meiner Sicht jedenfalls keine Zukunft.


    Gruß Klemens

    Hallo Siegfried,
    es ist aber schon reichlich lange bekannt, dass die ständige Impfkomission die zweimalige Impfung mit Cunivac nicht für ausreichend wirksam hält weshalb die Empfehlung gegen Rhd2 zurück gezogen wurde. Wie ich dich kenne hast du das deinen Kollegen gesagt. Wer dann gegen alle Empfehlungen sich auf eine Strategie verlässt, die eben letztes Jahr noch akzeptiert wurde, hat den Knall nicht gehört. Ob die Züchter nun selbst austreten oder nachher ausgeschlossen werden weil sie andere Bestände gefährdet haben beläuft sich aufs gleiche. Im Übrigen züchtet niemand für den Verband, sondern für sich. Wenn man das nicht tut, ist es eh an der Zeit aufzuhören.


    Gruß Klemens

    Hallo Siegfried,
    Laut Kaninchenzeitung 8/2019 wird die Herstellung der Cunivakprodukte bis auf weiteres eingestellt. Wenn überhaupt, sind nur noch Restbestände verfügbar.


    Gruß Klemens

    Hallo Franz,
    in der Ausstellungsordnung heißt es, sie müssen wirksam gegen Rhd 1 und 2 geimpft sein. Cunivac hat keine Zulassung mehr gegen Rhd2, weil die Wirkung nicht ausreichend ist.


    Gruß Klemens

    Hallo Thomas,
    Ein Rückschritt im Spätsommer reduziert die Blattfläche, was eine reduzierte Reservestoffeinlagerung. Dadurch reduziert sich die Trieb kraft. Beim Winterschnitt konzentrieren sich die eingelagerten Reserven auf weniger Knospen. Gleichzeitig wird die Bildung von Phytohormonen (Gibberelline) angeregt, was das vegetative Wachstum zusätzlich fördert.


    Gruß Klemens

    Aronia ist keine echte Beere, sondern gehört zum Kernobst. Ich hätte keine Bedenken mit dem Verfüttern. Die Idee mit dem Versuchskaninchen ist übrigens nicht schlecht. _haue_