Beiträge von Tobias

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    Der Bodenheimer Kleintierzuchtverein P120 veranstaltet in diesem Jahr die 21. Offene Rheinhessenschau - die größte offene Rassekaninchenausstellung im LV Rheinland-Pfalz.


    Es werden wieder ca. 700 Kaninchen von 125 Züchterinnen und Züchtern aus sieben Landesverbänden erwartet. Mehr über die Ausstellung findet ihr auf der Vereins-Homepage unter http://www.kaninchenzucht.de/p120
    Der Meldeschluss ist erst am 04.11.2011 und nicht wie auf den Meldepapieren angegeben am 22. Oktober. Meldung per Fax und eMail ist möglich.


    Einige Hinweie vorab:
    - bitte achtet auf tierschutzgerechte Transportkisten
    - bei Zuchtgruppe 3 müssen beide Geschlechter vertreten sein (gemäß AAB`s des ZDRK)
    - die Käfige werden für die Riesen und die Dt. Widder wieder nur einstöckig aufgebaut
    - bitte die Futter-/ Wassernäpfe selbst mitbringen
    - zur Reduzierung der Ammoniakbelastung für Ihre Kaninchen, werden auch in diesem Jahr wieder alle Ausstellungskäfige zusätzlich mit KLINOFIX eingestreut


    Industriestände für Futtermittel und Tierbedarf sind bereits zugesagt, aber weitere Industrieaussteller sind herzlich willkommen.


    Für den Bewertungsabend sucht der Verein noch Zuträger. Jeder Zuträger bekommt auf Wunsch 10 € der Meldegebühren erstattet. Anmeldung bitte beim Ausstellungsleiter oder auf dem Meldebogen.


    Am Sonntag, 13.11.2011, findet von 10.00 Uhr - 11.30 Uhr eine allgemeine Schulung durch den Landeszuchtwart statt - Jede/r mit Interesse an Kaninchen ist herzlich willkommen!

    Hallo zusammen!


    Da ich – wie Kai bereits schrieb – die letzten Monate aus privaten und beruflichen kaum Freizeit habe, bin ich auch nicht mehr hier im Forum aktiv. Nette Mitglieder haben mich aber per Mail oder Telefon informiert, dass ich hier im öffentlichen Fokus (oder Pranger?) stehe. Ich bin zwar sonst eher der zurückhaltende Typ, aber hierzu sollte ich mich ja dann wohl öffentlich äußern …


    Auch ich bin nicht zufrieden, wie ich aktuell mein Amt im Landesverband ausfülle. Auch fand ich keine Zeit für ein Update der Homepage. Ab Mitte der Woche habe ich – nach dem Ende meiner Probezeit auf der Arbeit – einige freie Tage (die ersten seit 7 Monaten), an denen ich auch die Homepage überarbeiten werde.


    Mein Selbstverständnis in diesem Amt ist es, dass ich den Referenten für Öffentlichkeitsarbeit in den Vereinen und Kreisverbänden bei Fragen und Problemen zur Verfügung stehe und mich um die Präsentation des LVs in der Öffentlichkeit kümmere. Ich sehe mich nicht als Bericht-Schreiber für die einzelnen Vereine. Der LV-Schriftführer verfasst ja auch nicht die Protokolle der Vereine.


    Es ist das gute Recht eines jeden Mitglieds zu hinterfragen, ob das Amt für Öffentlichkeitsarbeit im LV richtig besetzt wurde.
    Bei aller Kritik, die ich gerechtfertiger Weise annehme, missfällt mir aber der Hinweis hier „… Wer diese Zeit nicht hat sollte auch kein Preisrichter werden …“
    Eine Verquickung meiner Amtsausführung als Referent für Öffentlichkeitsarbeit mit meiner Befähigung als Preisrichter empfinde ich als unkameradschaftlich!
    Und unkameradschaftliches Verhalten sehe ich als größeres Übel für unser Hobby an, als eine nicht gut gemachte LV-Homepage.


    Wie oben bereits erwähnt ist der Informationsweg keine Einbahnstraße. Ich kann sicher nicht jede Schau, sei es Vereins-, Kreis- oder offene Schau im LV besuchen und darüber Berichte veröffentlichen – dazu fehlt mir schlicht und einfach die Zeit, jetzt und auch in der Zukunft, weswegen ich auch bereits mein Amt als Schriftführer im Verein niederlegte bzw. mich nicht wieder zur Wahl stellte Anfang des Jahres.


    Auf der Homepage bat ich aber auch schon an, Berichte der Kreisverbände usw. zu veröffentlichen. Außerdem informierte ich im LV-Schau-Katalog darüber, dass es die Möglichkeit gibt, sich über den LV-Newsletter schneller über aktuelle Informationen informieren zu lassen. Bisher erhielt ich nur eine Bitte um Aufnahme in den Verteiler des Newsletters – wegen der Veröffentlichung von Berichten wandte sich bisher noch niemand an mich.
    Im Newsletter zur Landesschau bat ich um Bilder unserer Züchter, vor allem vom „Leben zwischen den Reihen“, um den Bericht auf der Homepage lebendiger zu gestalten – erhalten habe ich kein einziges Bild.


    Sie baten mich letztes Jahr darum, etwas über Ihre Jungtierschau zu berichten. Nachdem ich sagte, dass ich dies gerne machen würde und Sie mir bitte den Katalog und Informationen zukommen lassen sollten, hörte ich nichts mehr. Wie gesagt – Informationsaustausch ist keine Einbahnstraße!


    Ich denke bis zum nächsten Wochenende wird sich dann wieder etwas getan haben auf der LV-Homepage. Gerne können Sie mir dann positive oder negative Kritik zukommen lassen. Freuen würde ich mich auch über Berichte. z.B. von Ihrer Kreisschau oder der offenen Jungtierschau, der ich für die nächsten Jahre natürlich ein stetiges Wachstum wünsche.


    Mit netten Grüßen aus Bodenheim
    Tobias Schnell

    Noch ein wenig Geschichte hierzu ...
    Die sehr harten und unverwüstlichen Kerne hatten früher noch eine weitere Bedeutung: da die Samenkörner des Johannisbrotbaumes ein konstantes Durchschnittsgewicht von rund 200 Milligramm aufweisen (das Gewicht der einzelnen Samen variiert beim Johannisbrotbaum ebenso stark wie bei vielen anderen Baumarten!), vor allem aber, weil sich bei ihnen auch sehr kleine Gewichtsunterschiede von nur 5 Prozent zwischen einzelnen Samenkörnern mit erstaunlicher Genauigkeit (> 70 % Trefferquote) schätzen lassen, wurden sie in der Antike als Wägeeinheit für Diamanten verwendet. Daran erinnert die noch heute gebräuchliche Bezeichnung Karat. (Quelle: Wikipedia)



    Zu Kaufen gibt es Johannisbrot im Landhandel oder bei BIBONATUR.

    Hallo Bernd,


    nochmal einer, der dich dringend bittet, deinen Tieren stets Wasser anzubieten! Aus Liebe zum Tier und für die Tiergesundheit.
    In einer der letzten Kaninchen-Zeitungen müsste es gestanden haben - eine optimale Versorgung der Tiere mit Flüssigkeit über eine ausschließliche Grünfütterung ist fast nicht möglich. Bei Großrassen wird dies noch schwieriger.


    Wasser ist für den Organismus wie Öl für den Motor! Klar kann man mit wenig Öl auch noch fahren, aber der Motor hält länger, wenn er gut geschmiert ist.


    Wasser geben ist ein ganz geringer Aufwand, mit dem man die Tiergesundheit wunderbar unterstützen kann und Jungtierverluste vermeidet. Hier und da dann auch gerne einmal in Form von Tee - sei es mit Kräutern aus dem eigenen Garten oder mit Tees aus dem Supermarkt - dort schon für kleines Geld auch in Bio-Qualität.


    Gruß
    Tobias

    Hallo Peter,


    ein Träumer bin ich nicht - ich sehe mich eher als Idealist. Ich führte MEINE Ziele in der Rassekaninchenzucht auf - warum sollte ich meine Ideale über Bord werfen, nur weil es andere tun? Ich fahre mit dem Auto auch nicht zu schnell - selbst wenn es fast alle anderen tun!
    Außerdem muss ich nicht beschließen, auf den Boden der Tatsachen zurück zu kommen - dafür sorgen schon jede Menge anderer, die mich immer und immer wieder auf den Boden der Tatsachen holen. Es gibt wohl wenige hier im Forum, die desillusionierter sind als ich. Trotzdem oder eventuell gerade deswegen setze ich mich für die Rassezucht ein. Und ganz blöd bin ich ja auch nicht. Nur weil ich weiße Zwergwidder züchte, heißt das nicht, dass ich nicht über den Tellerrand schauen kann. Ich enstamme eine Züchterfamilie, meine Frau züchtete und ich züchte auf einem großen Vereinsgelände, so dass sogar ich mich ein wenig mit der Zucht von Farbtieren auskenne. Keiner sonst in meinem Umkreis züchtet albinotische Tiere ...


    Es kam wohl auch immer noch nicht ganz an, dass ich mit Belebung der Rassekaninchenzucht und Belebung des Verbandes zwei verschiedene Aufgabenblöcke sehe. Ich stimme euch doch zu, dass Kaninhop und Schmusetierwertungen eine Bereicherung für unsere Vereine/ den Verband sind. Ich halte aber nichts davon, all diese Bereiche miteinander zu verquicken. Ich plädiere für eine spartenorientierte Entwicklung des ZDRK! Ist ja schön und gut, wenn jemand - salopp formuliert - die Überraschnung liebt und gespannt ist, was ihn im Nest erwartet. Ich bin aber ein großer Anhänger der Rassekaninchenzucht nach alter Schule.
    Auch kann ich als Preisrichter nur versuchen, dem blockigen 0815-Einheitskaninchen dahingehend entgegenzuwirken, dass ich eben versuche, bei der Bewertung nach den Standardvorgaben zu urteilen. Versuchen kann ich es ja. Deswegen bin ich aber kein Träumer ...
    Im Bereich Tierliebe können ganz gewiss viele Züchter noch etwas von den Haltern, "Vermehrern" oder Kaninhoppern lernen. Andersrum aber auch. Und natürlich sind die Rassezüchter nicht besser als andere Kaninchenhalter. Vor allem in Anbetracht dessen, dass für mich die Tierliebe vor allen anderen Kriterien steht.


    Der gesuchte Koordinator ist (theoretisch) doch schon vorhanden. Die ZDRK-Führung ist für so etwas zuständig. Klar geht das recht langsam, aber die ersten Weichen sind gestellt. Ich würde mir auch eine höhere Geschwindigkeit wünschen, aber schon jetzt kommen viele bei den Veränderungen nicht mehr mit.
    Ich habe mich bei uns im Verein für eine Schmusetierwertung stark gemacht und wir führen diese nun im vierten Jahr durch. Das Interesse der Züchter an einem Gespräch oder an der Thematik ist aber sehr gering. Auch eine Kaninhop-Gruppe gibt es bei uns im Verein - bei gleich geringem Interesse der Züchter. Das Interesse anderer ist aber sehr groß.
    Erhöht nun die ZDRK-Führung das Tempo hin zu mehr Schmusetieren und Kaninhop im Verband wäre das Geschrei sicherlich noch größer als das, was hier im Forum geschah zum Thema Neuzucht und 400er-Regelung.
    Im Vergleich zur Masse der konservativen, fast schon spießigen ZDRK-Züchter ist das Forum doch nur ein kleiner Haufen.


    Noch etwas zu dem Beitrag von Sivana:
    Hobbyzucht als besserer Begriff für Schmusetier finde ich nicht ideal - meine Zucht ist doch auch nur ein Hobby. Und so mancher Schmusetiervermehrer verdient damit Geld. Ich Hobbyzüchter ganz gewiss nicht. Ich finde den Begriff gar nicht schlecht - verdeutlicht er doch das Verhältnis der Besitzer zu ihrem Tier. Weg vom Nutztier hin zum Familienmitglied. Eine nicht unproblematische Entwicklung, wenn man alle Kaninchenbesitzer unter ein Dach bringen will und auf der einen Seite die Schmusetiere sind und auf der anderen Seite die, die diese Tiere auch schlachten und essen.


    Ich mache auch keine Verpaarungen, nur mal so. Ich ziehe lieber noch einen Wurf meiner Rasse als mir den Stall mit Mischlingen zu besetzen. Wenn du Spaß daran hast soll es mir aber auch recht sein, denn mit "ein bischen Spass muss doch auch dabei sein" hast du vollkommen Recht! Ich mache es nicht für Geld oder für Pokale, sondern weil es Spaß macht.


    Nette Grüße
    Tobias

    Hallo zusammen!


    Welche Zukunft hat die Rassekaninchenzucht? Ja welche Rassekaninchenzucht denn? Der Begriff an sich (und von daher war die Umbenennung in ZDRK eventuell doch nicht so glücklich) schließt ja vom Namen her die Schmusetierwertung, das Kaninhop und Bastealarbeiten aus. Erst einmal wäre dann zu klären, sprechen wir über die Rassekaninchenzucht oder über die Zukunft des ZDRK? Oder über die Rassekaninchenzucht als eine von vielen Sparten im ZDRK? Die anderen Sparten wären dann z.B. Schmusetiere, Kaninhop, Bastelarbeiten ... Der ZDRK soll wohl als Verband für alle Kaninchen (außer eventuell Mastbetriebe) umstrukturiert werden. Und dies geschieht aktuell bereits - eher widerwillig, den meisten wohl gar nicht bewusst (selbst den Entscheidungsträgern nicht) und nur halbherzig.


    Ursprünglich entwickelte sich die Rassekaninchenzucht aus der Fleischerzeugung heraus und entsprach dem menschlichen Naturell, alles möglichst perfekt haben zu wollen. Rassen wurden definiert, Zuchtziele festgelgt und Regeln aufgestellt.
    Nun versucht man sich gegen den Abstieg/ Schwund zu wehren, in dem man andere Kaninchenbereiche in den Verband holt. Der Rassekaninchenzucht hilft aber weder eine Schmusetierwertung, noch eine Kaninhop-Gruppe. Diese Zusatzangebote helfen zwar den Vereinen Mitglieder zu halten und das öffentliche Ansehen zu verbessern - die Rassekaninchenzucht wird davon aber nicht beflügelt.


    Für mich ist und bleibt die Rassekaninchenzucht die elitäre Spitze der Kaninchenhaltung. Aktuell ist der Begriff "Elite" zwar oft benutzt und abgenutzt, aber daran sollte man nichts ändern.
    Meine Definition von Rassekaninchenzucht ist:


    - Tiere mit bester Gesundheit und Frohwüchsigkeit züchten
    - rasserein züchten
    - farbrein züchten


    Diese Kriterien aufweichen und zulassen, dass man z.B. alle Farbenschläge kreuz- und quer mischen darf, wird die Rassekaninchenzucht nicht beleben. Die Rassekaninchenzucht beleben und den ZDRK beleben sind zwei unterschiedliche Ziele, was viele verwechseln und glauben, wenn man den ZDRK belebt, belebt man auch die Rassekaninchenzucht.


    Ich muss gestehen, ich habe auch so meine Probleme damit, wenn ich mir eine Zukunft vorstelle, in der auf einer Ausstellung 50 Rassetiere nach altem Schema, 60 Schmusetiere und 30 Tiere der Kaninhop-Gruppe bewertet würden. Ich mag die Rassekaninchenzucht mit ihrem Wettbewerb auf einer Ausstellung, die Bewertung und Zucht nach einem einheitlichen Standard und die steinigen Wege, die man manchmal in der Zucht gehen muss inklusive aller Höhen und Tiefen.
    Wie gesagt, Verband beleben ist etwas anderes als die Rassezucht beleben. Mir ist ein Verein mit 20 Züchtern lieber als einer mit 100 Mitgliedern, aber nur 5 Züchtern.
    Bei allen (notwendigen) Änderungen, die wir gerade durchmachen und fordern, sollten wir nicht vergessen, wo die Wurzeln unseres Verbandes liegen.


    Letztendlich muss aber jeder selbst entscheiden, welchen Weg der Verein oder unser Verband gehen soll. Die Öffnung nach allen Seiten hat nicht nur Vorteile - Masse und Klasse waren schon immer ein Unterschied.
    Und wenn ich mir die letzten Bundesschauen so anschaue, dann ist das Interesse für die "elitäre Rassekaninchenzucht" schon noch vorhanden. Der Schwund auf breiter Front wird durch neue Kommunikationstechniken und gewachsener Mobilität kompensiert. Wer kam denn früher schon aus dem Kreisverband raus? Die Wenigsten ...
    Hier und heute unterhalten wir uns sogar mit Rassezucht-Verrückten (im positiven Sinne) aus ganz Deutschland, ja sogar aus dem Ausland "drumrum".


    Die Zahl der Rassezucht-Interessierten wird kleiner werden, aber niemals ganz erlöschen. Alle Regeln und Ideale über Bord werfen wird aber nicht helfen.
    Die beste Werbung und die größte Zukunftschance hat unsere Rassekaninchenzucht, wenn wir mit Herz und Verstand bei der Sache sind, unsere Tiere anständig pflegen - eben einfach mit Leib und Seele Züchter sind, der ein positives Bild nach Außen abgibt. Sei es optisch (man muss aus einer Ausstellung oder im Stall nicht rumlaufen, als hätte man in den Klamotten geschlafen und wäre gerade damit aus dem Bett gefallen) oder im Umgang mit den Tieren. Als Rassezüchter MUSS man Tiere lieben, um für seine Sache zu werben. Hier kann kein ZDRK helfen - hier ist Basisarbeit von jedem gefordert!


    Netter Gruß
    Tobias

    Zitat

    Kollegen meinen das Ovator Besser sei da mehr und Bessere Energie für Riesen drin ist.


    Ist für mich eine typische Aussage von Leuten, die sich scheinbar nicht wirklich mit dem Fertigfutter beschäftigen, sondern vom Hörensagen und Glauben berichten. Es kommt bei jedem Futterhersteller auf die gewählte Sorte an. Füttere ich z.B. Ovator Basis, weil es das billigere Futter ist, habe ich zwar Ovator gefüttert, aber nicht das für große Rassen konzipierte. Wichtig ist die Futtersorte richtig zu wählen - gemäß Empfehlung des Herstellers - und auf den Sackaufkleber zu achten => Rohfaser, Rohprotein usw.
    Wer wirklich Power-Futter für seine Kaninchen will, der muss die Fertigmischungen von Vitakraft usw. füttern. Die können mit jedem Mastfutter konkurieren - nicht umsonst werden Schmusekaninchen so schnell fett.


    Meine Meinung ist, die Fertigfutter sind alle so ziemlich gleich (DLG-Standard). Wo soll auch der große Unterschied liegen, wenn man Getreide & Lurzerne klein hackt und zusammenpresst? Ist ähnlich einem Vergleich von Opel, VW und Ford ...


    Ich mische mein Futter selbst und meine Tiere und ich sind zufrieden damit.


    Gruß
    Tobias

    Hallo Sonja,


    die wenigsten Kreisverbände stellen die Meldepapiere ins Netz - die wenigsten Kaninchenzüchter haben etwas mit dem PC am Hut ...


    Die Meldepapaiere werden auf den Kreisversammlungen ausgeteilt, an die Vereine geschickt usw. Die Meldepapiere müsstest du bei deinem Vereins-Zuchtwart oder Vorsitzenden bekommen.
    In meinem Kreisverband stellen Erwachsene und Jugendliche auf einer Kreisschau aus - dies ist also nicht überall getrennt.


    Gruß
    Tobias

    Das passiert machmal einfach. Zumal in diesem Fall - außer dem Tod - keine wirklich zu deutenden Anzeichen zu erkennen waren. Eine genaue Erklärung kann in so einem Fall nur eine Untersuchung der toten Tiere liefern. Aber selbst das erklärt nicht immer zufriedenstellend die Todesursache.


    Netter Gruß
    Tobias

    Hallo zusammen!


    Als Züchter von weißen Zwergwiddern wird mich die Streichungsangst bei meiner Rasse sicherlich nie ergreifen, ich bin aber dennoch gegen die Streichung bzw. ich verstehe gar nicht, warum man so etwas überhaupt tun sollte. Dass die Bestandserfassung nicht 100prozentig ist, dürfte ja jedem klar sein. Somit sehe ich diese nicht als das einziges, maßgebliche Kriterium an - wenn es soetwas überhaupt gibt.


    Bei Neuzüchtungen kommt es für mich nicht auf die Masse an, sondern auf die Klasse. Wenn nun nur zwei Züchter eine Rasse züchten möchten, dies aber mit züchterischem Geschick tun und tolle Tiere präsentieren - warum nicht?


    Sind wir doch mal ehrlich - wie viele Züchter haben denn wirklich den Ehrgeiz, sich auf allerhöchstem Züchterniveau zu messen? Der Mehrheit liegt doch wohl eher daran, dass man Spaß im Verein hat, die Tiere gesund und munter verlustfrei aufwachsen und es auf der Ausstellung spannend bleibt. Spannend ist es dann, wenn alle auf recht gleichem Niveau züchten. Habe ich es geschafft, die besten Tiere zu hegen und zu pflegen, ist für mich bei 385 Punkten genauso spannend wie bei 390 Punkten. Und immer nur der Beste zu sein macht doch auch keinen Spaß!


    Interessant finde ich aber den Ansatz, den ZDRK dahingehend zu entwickeln, dass er der Dachverband für alle Kaninchenbelange ist.


    Regeln brauchen wir - nur übertreiben muss man es nicht. Ganz besonders nicht in einem Hobby, einer Freizeitbeschäftigung die Spaß machen soll. Wo bleibt bei allem noch der Spaß? Ich suche ihn inzwischen vielfach vergebens und ziehe daraus meine Schlüsse. Ich habe Spaß an meinen Kaninchen, am Nachwuchs großziehen, am Zuschauen im Auslauf, wenn die Jungtiere wild umherrennen und meinen Unkrautrasen kürzen. Im Verein werde ich mich zurückziehen, im Kreis auch, im LV erledige ich mein mir übertragenes Amt nach bestem Wissen und mit der mir zur Verfügung stehenden Zeit. Ich züchte aber Kaninchen der Kaninchen wegen - nicht um mich zu ärgern!


    Regeln sind für Menschen da - nicht die Menschen für die Regeln!


    Gruß
    Tobias

    Hallo Sonja,


    die Impfung ist NICHT für das Muttertier, sondern für die bereits in ihr heranwachsenden Jungtiere. Das Muttertier wird durch eine Impfung nicht gesund, es schützt aber die Jungtiere vor Ansteckung. Deswegen schrieb Peter auch, dass die Mutter nur zum Säugen zu den Jungtieren soll und die Jungtiere nach einem Monat abgesetzt werden sollen, damit sie möglichst wenig Kontakt zur Mutter und ihren Viren, Bakterien, Kokzidien usw. haben. Die dann heranwachsenden Jungtiere müssten schnupfenfrei sein - zumindest, wenn es wirklich der ansteckende "Kaninchenschnupfen" ist. Vor einer Erkältung, Allergie oder was auch immer schützt die Impfung nicht.
    Dies wäre der erste Schritt, um einen neuen, gesunden Zuchtstamm aufzubauen.


    Gruß
    Tobias

    Hallo Karl,


    da bin ich der gleichen Meinung. Jede/r Rassekaninchenzüchter/in sollte die Kaninchenzeitung beziehen (oder zumindest die Möglichkeit haben, regelmäßig reinzuschauen), wenn es die finanziellen Möglichkeiten zulassen. JEDER kann noch etwas aus der Kaninchenzeitung lernen, auch wenn so mancher meint, da steht eh immer nur der gleiche Schei... drin.


    Gruß
    Tobias

    Wolfgang Elias wurde auch bei uns genannt.
    Als neuer Vize-Präsident soll meinen Informationen nach Erwin Leowsky (1. Vorsitzender des LV Bayern) kandidieren.


    ich finde es schade, dass man so etwas in einem Forum nachfragen muss und hoffen muss, dass irgendwer schon etwas gehört/ mitbekommen hat.
    Für solch wichtige Aufgaben entscheiden sich die Leute ja nicht spontan auf der Jahreshauptversammlung, sondern man überlegt es sich länger und die ZDRK-Führung spricht und plant mit in Frage kommenden Leuten.


    Theoretisch ist zwar jedes Mitglied zur Versammlung eingeladen, abstimmen dürfen aber nur die Delegierten und das Ganze ist irgendwie "so weit weg". Wie in der Politik interessieren sich deshalb wohl die wenigsten Mitglieder dafür. Noch dazu werden wichtige Personal- und Sachentscheidungen (meiner Meinung nach) zu wenig öffentlich gemacht. Man könnte die bereits bekannten Kandidaten doch auch mit einem kleinen Lebenslauf und Bild auf der ZDRK-Homepage (und/ oder in der Kaninchenzeitung) vorstellen, damit man überhaupt weiß, wer da gewählt werden soll.
    So erhält das ein gewisses "Geschmäckle", dass "die da oben" ihr eigenes Süppchen kochen und eh machen, was sie wollen. Ich würde mir dabei etwas mehr Kontakt/ Transparenz zur Basis wünschen.


    Gruß
    Tobias