Häsin zu groß?

Werbepartner

Ohne_Titel_1

  • Moin, moin aus Sachsen,
    seit gestern ist mein Sohn ein stolzer Besitzer von einer DKlW Häsin wildfarben. Ein echt liebes, ruhiges und scheinbar ausgeglichenes Tier.
    Ich habe sie auch meinem Rammler Igor vorgestellt, und die beiden scheinen sich gut zu verstehen, aber mit dem decken schein irgendwie nicht zu klappen. Wnn er hinten aufreitet nimmt sie die Blume hochund wird länger, er orgelt eine weile rum, scheint aber nicht zum Abschluß zu kommen, denn das Klopfen fehlt, und wenn er fertig ist guckt er immer wie bedeppert nach dem Motto "War´s das jetzt?".
    Ich habe sie dann allein gelassen, Alles prima, keinerlei blessuren (nach 2 Stunden), sie saßen gemütlich neben einander, und Igor hat ihr das Fell geknabbert.
    Ich habe mir die beiden angeschaut und habe dabei festgestellt, daß die Hoden ziemlich dick und hart sind. Auch sein Penis scheint sich verändert zu haben, er hat einen roten Ring, aber es ist nicht blutig.
    Kann es sein, daß die Häsin mit 3,2 kg zu groß für meinen Russen mit 2,2 kg ist? Sind die Genitalien bei Igor i.O.?
    Danke für die Antworten und schönes Restwochenende
    Thomas

  • Ich denke nicht, dass es an größe liegt sondern eine andere Ursache hat.
    Mein ehemaliger Farbenzwerge hatte keine Probleme die großen Damen zu decken. Er tut sich schon schwer, aber waren defintiv seine Jungtiere. Er 1,1kg, sie 2,6kg.


    Es kann sein, dass er nicht weiß wie er geschickt ran kommen soll. Das war bei meinen FbZw teil zu sehen, dass wenn eine Häsin den Po arg hoch hebt, er eben kaum dran kommt. Er hat sich beholfen, aber dauerte einige Sprünge bis er es raus hatte.

  • Hallo Zwergloh,
    also, wenn es in den 2 Stunden ohne Beobachtung geklappt hat, dann mal den ganzen Tag über zusammensperren? Vieleicht ist dann das Wetter besser und die können in den Grünauslauf. _daumenhoch_


    Grüße Thomas

  • Hallo Thomas,


    so wie Du's beschreibst, ist die Dame schlichtweg nicht in Stimmung. Ich würde die Beiden einfach mal 48 oder 72 Std. zusammen halten. In Stimmung bringst Du die Dame auch, indem Du ihr zuvor gekeimten Hafer vorlegst.


    Fruchtbares Gelingen.


    Thomas

  • Ich würde die Beiden einfach mal 48 oder 72 Std. zusammen halten



    Diese Methode ist gelinde ausgedrückt Tierquälerei und hat mit Rassekaninchenzucht nichts zutun.
    In diesen besagten 48-72 Stunden haben beide Tiere den größten Stress und werden sich unter diesen Zwang nicht verpaaren.
    Bevor man jemanden diesbezüglich einen derartigen Unfug unterbreitet soll die entsprechende Fachliteratur( Karl DORN) studiert werden, wo die
    Vorbereitung der Tiere für den Deckakt ausführlich beschrieben ist


    Kleinwidder

  • Ach Kleinwidder,


    fleischgewordene Weisheit der Kaninchenzucht, was wäre die Bucht ohne Deine Ratschlüsse?


    Wie von JUNO beschrieben beißen sich die Tiere nicht blutig, sondern sie, die Häsin, ist lediglich noch nicht deckwillig. In der Folge ist es sachgerecht und keinesfalls ein Akt der Tierquälerei, die Tiere beieinander zu lassen.


    Vergrößere einfach mal die Darstellung des Ursprungstextes und lies das Ganze nochmals in aller Ruhe durch, wiederhole den Vorgang, gib dem Inhalt die Zeit die es braucht, damit sich dieser auch Dir erschließt und hab' einen schönen Tag.


    herzlichst



    Thomas

  • Diese Methode ist gelinde ausgedrückt Tierquälerei und hat mit Rassekaninchenzucht nichts zutun.

    Und das ist eine Pauschalaussage, die auf welcher Erfahrung basiert?


    Es gibt Rammler, die ein "Nein" der Häsin nicht akzeptieren, überaus aufdringlich werden und der Häsin auch gerne mehr Fell ausrupfen, als nötig.
    Bei solchen "Rabauken" lasse ich die Häsin auch nicht.
    Solche Kerle gehen bei mir aber auch gerne mal den Weg alles Irdischen.


    Dann gibt's die, die erst hektisch sind, das aber ablegen, wenn klar ist, dass die Häsin da bleibt.
    Solche Burschen werden sehr umgänglich und man kann oft ein gegenseitiges Pflegen der Tiere beobachten.


    Und dann gibt's die vollendeten Gentlemen, die nach einer kurzen "Untersuchung" wissen, ob es sich lohnt oder nicht und die Häsin zunächst in Ruhe lassen. Aber wenn diese hitzig ist/wird, sehr wohl wissen, was zu tun ist.


    Da muss man eben beobachten und genau das hat Juno ja nun getan und den Rammler ganz offensichtlich nicht in die erste Kategorie eingeordnet.


    Und es gibt Halterinnen, wie mich, die das ganze Jahr Rammler und Häsin beieinander lassen. Der Kerl weiß normalerweise besser als ich, wann die Häsin bereit ist. Wie ketzerisch, Sodom und Gomorrha! _hasi3_


    Gruß
    Claudia


    PS: Ich vermute mal, dass die Hoden des Rammlers nach dem Zusammensein mit der Häsin so hart waren, weil er sich abgemüht hat und in Stimmung war, aber nicht abgespritzt hat?!

    Ich rede nicht schlecht hinter dem Rücken anderer Menschen. Von vorn kann man ihre Reaktionen viel besser erkennen.

    2 Mal editiert, zuletzt von ClaudiaD ()

  • Ich muss jetzt mal Kleinwidder in Schutz nehmen, denn dass was er schreibt ist nicht Mist wie es hier dargestellt wird. Gleich mal vorweg, ich halte auch nichts von unkontrollierten belegen lassen von Häsinnen. Tiere zusammen setzen ist ja in Ordnung, aber dann sollte es schon in einem Auslauf sein, wo die Tiere sich aus dem Weg gehen können und nicht in einer Stallbucht. Dort sind die Tiere gerade wenn es um die Paarung geht und nicht wollen, sehr wohl gestresst. Dann wurde dem Rammler sein Geschlechtsteil angeschaut. Ich drehe die Häsin auf den Rücken und schaue ihr Geschlechtsteil an, dann sehe ich sofort ob der Rammler die Häsin erwischt hat oder nicht. Mit der Vorbereitung der Tiere für die Zucht muss ich Kleinwidder auch recht geben. Die Tiere sollten schon vor den geplanten Verpaarungen dementsprechend vorbereitet werden.
    Gruß Franz

    Wie groß das Herz eines Menschen ist können wir daran erkennen, wie er mit den Tieren umgeht!

  • Hallo Franz,
    es ist schön zu erfahren, dass es auch noch Züchter im Forum gibt die ihre Tiere,
    so behandeln, dass diese keinen Stress bei der Verpaarung erleiden.


    Bei Thomas dem Fleischproduzenten mag es ja üblich sein, dass er rasselose
    Kaninchen 48-72 Stunden in einen Käfig zusammen sperrt, um den
    Nachwuchs zu bekommen.


    Kleinwidder

  • Hallo zusammen,


    Gleich mal vorweg, ich halte auch nichts von unkontrollierten belegen lassen von Häsinnen.

    ....da bin ich ganz bei Dir Franz. In Junos Beispiel ging es aber nicht ums unkontrollierte Belegen, sondern darum, dass die zum Belegen ausgewählte Häsin sich nicht zu Ende decken lässt. Was ist daran bitte unkontrolliert? Die Tiere gehen friedlich miteinander um, ergo spricht nichts dagegen, diese 2 oder 3 Tage zusammenzulassen. Klar ist es mir auch lieber, wenn der Deckakt in zwei Minuten erledigt ist, doch leider funktioniert das nicht immer und dann ist die von mir vorgeschlagene Vorgehensweise sowohl zielführend wie sachgerecht, vor allem aber steht diese dem Tierwohl nicht entgegen.


    Bei Thomas dem Fleischproduzenten mag es ja üblich sein, dass er rasselose Kaninchen 48-72 Stunden in einen Käfig zusammen sperrt, um den Nachwuchs zu bekommen.

    ....ich fürchte, hier handelt es sich um ein geriatrisches und kein züchterisches Problem, doch dafür gibt's auch in FFB Fachärzte. ^^


    habe die Ehre



    Thomas

  • Mein lieber Franz,


    Ich muss jetzt mal Kleinwidder in Schutz nehmen, denn dass was er schreibt ist nicht Mist wie es hier dargestellt wird.

    Ich habe nirgendwo geschrieben, dass das Mist ist!
    Es ging mir um eine Pauschalaussage, die ich so nicht stehen lassen wollte.


    Man muss hier abwägen und ich habe genauer beschrieben.
    Bucht ist auch nicht gleich Bucht. Dass die Tiere Platz brauchen, ist unbestritten. Den brauchen sie m.M.n. aber nicht nur, wenn sie nicht alleine sitzen. Aber das ist ein anderes Thema.


    Und ob man eine Belegung, die ich nicht mit einem konkreten Datum benennen kann, als unkontrolliert bezeichnen will, auch darüber ließe sich streiten.


    Was hier die Rasse oder Rasselosigkeit mit dem Fall zu tun hat, erschließt sich mir nicht.


    Gruß
    Claudia

    Ich rede nicht schlecht hinter dem Rücken anderer Menschen. Von vorn kann man ihre Reaktionen viel besser erkennen.

  • Hallo alle zusammen. :D
    Mit Mist geschrieben, habe ich mich falsch ausgedrückt, das gebe ich offen zu. Besser hätte es geheissen: nicht falsch. Was Kleinwidder geschrieben hat, ist in meinen Augen nicht so falsch. Er hat sich halt auch etwas falsch ausgedrückt. Mit unkontrollierten belegen meine ich, ein belegen einer Häsin wo ich nicht anwesend bin und im Notfall einschreiten kann. Tiere, die gewöhnlich einzeln gehalten werden, von nun auf jetzt 72 Stunden zusammen sperren, davon halte ich ehrlich gesagt gar nichts. Da habe ich schon einiges bei abgegeben Tieren von mir erlebt und gesehen. Das die Tiere erst einmal in Zuchtkondition gebracht werden müssen, dafür bin ich Kleinwidder sogar dankbar dass er das schreibt. Einige wissen dass vielleicht gar nicht oder haben es im Laufe der Jahre vergessen, zumindest kommt es mir gelegentlich so vor. Das es jetzt geklappt hat, freut mich Juno! Ich wünsche dir, dass die Häsin alles perfekt macht und die Jungtiere gut wachsen.
    Gruß Franz

    Wie groß das Herz eines Menschen ist können wir daran erkennen, wie er mit den Tieren umgeht!

    Einmal editiert, zuletzt von Franz ()

  • Dass die Tiere Platz brauchen, ist unbestritten. Den brauchen sie m.M.n. aber nicht nur, wenn sie nicht alleine sitzen.


    _daumenhoch_


    Hallo Claudia,


    wie groß sind Deine Buchten bzw. Ställe wenn die Kaninchen das ganze Jahr paarweise zusammen sind? Bleibt der Rammler auch während der Aufzucht der Jungen dabei?


    Viele Grüße
    Conny

  • Hallo zusammen,


    Mit unkontrollierten belegen meine ich, ein belegen einer Häsin wo ich nicht anwesend bin und im Notfall einschreiten kann.

    .....da bin ich ganz bei Dir, das ist eine Selbstverständlichkeit. Davon hat Juno aber auch nicht geschrieben, sondern von "einträchtig nebeneinander sitzen", wenn ich mich recht erinnere.


    Kaninchen haben schon gepoppt und sind mit dem Stress dabei klar gekommen, da wusste ich noch gar nicht was das ist.

    ......ich habe da jetzt mal eine Nacht drüber geschlafen, weiß aber immer noch nicht so genau, was Du meinen könntest? :pinch:


    [align=justify]Ernsthaft: Dass die zur Verpaarung ausgewählten Tiere überhaupt zuchttauglich sind, halte ich für selbstverständlich und unabdingbar notwendig. Mitunter gewinne ich aber den Eindruck, dass in EInzelfällen bei Verpaarungen zu sehr auf Äußerlichkeiten abgestellt wird und andere relevante Merkmale, wie ausgeglichenes Wesen, Frohwüchsigkeit, Gesundheit und genetische Breite doch sehr in den Hintergrund treten. Dieser Eindruck ist natürlich nicht allgemeingültig und gilt sicherlich nur für einige wenige, auch geldgeile, Pokaljäger, und das stets zum Nachteil der Tiere, der Ausstellungszucht im Allgemeinen und den ahnungslosen Jungtiererwerbern im Besonderen.


    Wie auch immer, schön, dass es geklappt hat, Juno.



    Gruß


    Thomas

  • Hallo Conny,


    wie groß sind Deine Buchten bzw. Ställe wenn die Kaninchen das ganze Jahr paarweise zusammen sind? Bleibt der Rammler auch während der Aufzucht der Jungen dabei?

    Ich habe zwei größere Ställe mit einem Grundmaß von 1,20m x 1,50m, die aber zwei bzw. drei Etagen haben, die den Tieren permanent zugänglich sind und sie sich somit aus dem Weg gehen können.


    Es gibt Rammler, die dabei bleiben können und es gibt welche, die das Nest zerstören. Da muss man gut beobachten. Im Zweifel den Rammler entfernen.
    Das führt aber jetzt schon ein bisschen weit vom Thema ab und in Richtung Gruppenhaltung.
    Schau mal hier Klick oder hier Klick
    Da habe ich auch mehrfach geschrieben und meine Art der Haltung beschrieben.


    Hallo Franz,


    Mit unkontrollierten belegen meine ich, ein belegen einer Häsin wo ich nicht anwesend bin und im Notfall einschreiten kann. Tiere, die gewöhnlich einzeln gehalten werden, von nun auf jetzt 72 Stunden zusammen sperren, davon halte ich ehrlich gesagt gar nichts.

    Es gibt Tiere, mit denen das geht und es gibt welche, mit denen das nicht funktioniert.
    Da wären wir wieder beim Beobachten, womöglich auch Erfahrung mit Gruppenhaltung etc. pp. Dafür muss man natürlich auch so einiges an Zeit investieren und gut beobachten und einordnen können.
    Das vorausgesetzt, kann auch das gut funktionieren.


    Ich habe auch Ausstellungszucht erfolgreich in Gruppenhaltung betrieben. Geht aber sicher nicht mit jeder Rasse oder/und jedem Tier.


    Juno, freut mich, dass es jetzt geklappt hat und hoffe, dass Du bald Jungtiere im Nest vorfindest.


    Gruß
    Claudia

    Ich rede nicht schlecht hinter dem Rücken anderer Menschen. Von vorn kann man ihre Reaktionen viel besser erkennen.

    Einmal editiert, zuletzt von ClaudiaD ()

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!