Ist das noch Tierliebe?

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  • Hallo,
    ein guter Freund hat mir einen Bericht geschickt, den ich nun auch im Netz gefunden habe:
    https://chrismon.evangelisch.d…das-schloss-der-tierliebe


    Ich muss beim Lesen ein wenig Schmunzel und den Kopf schütteln.....


    Ist das nun noch Tierliebe oder wie soll man es sonst bezeichnen?


    Gruß Kai

    Fehler machen ist menschlich,
    dazu stehen zeugt von Größe,
    wer sie nur bei Anderen sucht, tut mir nur Leid.

  • Der arme Kerl hat bei seinem Veganismuswahn völlig den Kontakt zur Natur verloren, den er doch so krampfhaft sucht. Wenn er die TIere nun schon unbedingt vor der Schlachtung "retten" musste (was ich generell nie verstehen werde) dann hätte er die Geschlechter von einer fachkundigen Person feststellen und die Rammler kastrieren lassen müssen. Er macht ja jetzt noch mit den verbliebenen Kaninchen nahezu alles falsch, was man falsch machen kann...


    P.S.: Mich interessiert gerade, mit was er seine Doggen füttert...so als Fleischfresser, die bei einem Veganer leben... arme Tiere...

  • Hallo,


    das ist schon sehr absurd, was der gute Mann da tut. Da fragt man sich, warum denn bei sowas nicht mal der Tierschutz eingreift und Hilfestellung anbietet.
    Im Prinzip ist das doch schon eine Form von Animalhoarding. Vor allem, wenn ich lese, dass die Tiere Kohl und Salat bekommen, schrillen bei mir die Alarmglocken.
    Da braucht sich nur mal eins die falschen Viren und Bakterien einfangen, dann wars das.


    Angora-Angy: Die Doggen bekommen bestimmt Tofu ;-)....
    Meine Paula frisst allerdings neben ihrem Hundefutter auch gerne mal Gemüse, wie Gurken, Kartoffeln und Tomaten.
    Im Sommer klaut sie die Erdbeeren aus dem Garten - also mein Hund könnte sich da schon vegan ernähren, ob das so gesund ist, steht woanders geschrieben.


    LG
    Kathi

  • Hallo,


    "Tierliebe" gibt es in unterschiedlichsten Formen, ob sie für die Tiere selbst auch nur von geringsem Vorteil ist bleibt dahingestellt.


    Animalhoarding = zwanghaft Tiere sammeln ist zumindest in einigen Ländern als Krankheit anerkannt. Problematisch daran ist hauptsächlich, dass sich die Personen moralisch absolut im Recht fühlen und von daher ein logischer Zugang sehr schwierig ist.


    Sie dient in erster Linie den Menschen und dessen Vorstellungen und hat mit dem Wohl der Tiere nichts gemein. Ich denke, der Betroffene schildert ja auch seine persönliche Einstellung - da ist er zumindest ehrlich-, das Problem, sofern es überhaupt eines ist, löst er damit nicht.


    Ich kann da immer nur wiederholen, dass Kaninchen Nutztiere sind, die auch als Hundefutter dienen können...


    mfg Peter

  • Für mich hat das nichts mehr mit Tierliebe zu tun!
    Er will damit nur sein Ego steigern.
    Es ist höchste Zeit das da professionelle Hilfe eingeschalten wird.
    Das ist doch wahnsinnig, rechnet mal bitte weiter. Wie sieht es im kommenden Jahr da aus.
    Was wenn eine Krankheit ausbricht. Was da für Probleme mit einem mal aufkommen, junge, junge!

  • Mal ehrlich, wundert Ihr Euch wirklich,...


    "Er ist Graf, stammt aus altem Württemberger Adel, doch seine zwei Titel verwendet er nicht.",


    das ist doch, was ich immer wieder predige, zu enge Linienführung führt nur zu Problemen und im vorliegenden Fall sieht man allzu deutlich, was ein Mangel an genetischer Breite über Jahrhunderte zur Folge haben kann, auch wenn er nett aussieht, züchten sollte man/frau damit nicht.


    Gruß


    Thomas :whistling:

  • Guten Morgen,


    ich käme nicht auf die Idee, jemanden zu verurteilen, nur weil er nach seiner tiefsten Überzeugung handelt - ob dieses handeln immer sinnvoll, vernünftig und der Sache gerecht ist ist was ganz anderes - ich wäre dankbar, es gäbe mehr "Überzeugungstäter".


    Gerade bei Tierschützern findet man nicht selten Verhaltensweisen, die bestimmte Einstellungen auf Tiere projezieren, vielleicht auch deshalb, weil unter Menschen immer "unmenschlichere" Verhaltensweisen Fuß fassen.


    Die Frage zu den Kaninchen kann ganz unspektakulär an Profis weitergegeben werden, die es sicher in seiner Umgebung gibt, man muss allerdings handeln und nicht "sich erregen".


    mfg Peter

  • ich käme nicht auf die Idee, jemanden zu verurteilen, nur weil er nach seiner tiefsten Überzeugung handelt - .

    ...mit allem Respekt Peter, mit diesem wohlmeinenden Allgemeinplatz, rechtfertigt sich auch jeder Anhänger von Pegida, des NSU und weiß der Teufel wer noch.
    Überzeugung alleine ist gar nichts, wenn diese den Realitäten nicht Rechnung trägt. Und beschriebener Aristokratenspross mag ja überzeugt von seinem Unterlassen sein, für mich aber ist die Konsequenz seiner Überzeugung einfach nur gelebte Verantwortungslosigkeit und ein Indiz dafür, dass der kleine Prinz als Säugling liebevoll zweimal in die Luft geworfen aber nur einmal aufgefangen wurde.


    Nur meine Meinung!


    Thomas

  • Hallo Thomas,


    genau dies ist aber der Grundgedanke jeder Demokratie !!


    Meinungsfreiheit ist das höchste Gut eines Gemeinwesens - ganz unabhängig davon, ob die Meinung "passt" oder nicht !!


    Das Ausloten und an den richtigen Platz rücken ist Aufgabe von uns allen - und ich möchte nicht urteilen, ob diese letztendlich getroffenen Entscheidungen zu einer Thematik die richtigen sind - Gesichtspunkte sind durchaus unterschiedlich und wandelbar.


    Man denke nur an die "deutsche Willkommenskultur" und die Entscheidungen der CDU/CSU am Wochenende.


    mfg Peter

  • Ja, liebe Angela,


    da muss man dann nur noch überlegen, wem was überhaupt schadet - was einige als Schaden einstufen sehen andere als Gewinn...


    Ich denke, die Kaninchen des Grafen haben sich ob ihrer Freiheit noch nicht beschwert...


    mfg Peter


    PS: Meinungsfreiheit soll dem Einzelnen Menschen nicht schaden, da sind wir beieinander, es darf zu keinen Verletzungen der Persönlichkeitsrechte kommen, wobei hier noch abzuklären wäre, ob Schutz des Einzelnen höher zu werten ist denn die Freiheit der Gemeinschaft...letztendlich werden wir immer an Grenzen stoßen beim Thema Person verso Gemeinschaft.

  • Meinungsfreiheit ist das höchste Gut eines Gemeinwesens - ganz unabhängig davon, ob die Meinung "passt" oder nicht !!

    ... innerhalb der verfassungsmäßigen Schranken ist das sicherlich richtig, doch so weit wollte ich gar nicht, wobei ich diese staatsrechtsphilosophischen Betrachtungen vermutlich selbst ausgelöst habe. Und ja, der o.a. Schloßbesitzer hat das Recht, seine verantwortungslose Arglosigkeit als gelebte Tierliebe und Respekt vor dem Mitgeschöpf in der Klerikalpresse feiern zu lassen.


    Dass mit diesem Artikel die Nichtübernahme von Verantwortung zur Tugend verklärt wird, verkneife ich mir jetzt zu bemerken.



    Hach, hab' ich mich Griff! ^^


    Thomas

  • Hallo Thomas,


    .....wahrlich vollkommen im Griff :evil:


    Positiv betrachtet hat der Graf durch die Veröffentlichung einen Therapieansatz gesetzt, nicht nach dem Motto "was bin ich für ein Held" sondern eindeutig mit dem Inhalt "bitte helft mir".


    ...und hiermit haben wir wieder eine menschliche Basis..


    mfg Peter

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